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Alt 28.04.2021, 09:51   #74
Tanzbaerin
Mit Elan dabei
 
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Der Thread ist zwar uralt, das Thema ist aber immer noch aktuell.
Für mich habe ich festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich mich zu den "Hauptmahlzeiten" satt esse. Dazu gehört, relativ langsam zu essen, nach einer "normalen Portion" auch mal scheinbar hungrig aufzuhören (war ja lecker, man könnte doch noch mal....). Meist stelle ich nach einer gewissen Zeit fest "Ach, hat ja doch gereicht, hungrig bist du nicht mehr, auch wenn noch Appetit vorhanden ist".
Das ist ein Lernprozess, und immer klappt das auch nicht.
Jedenfalls habe ich mir das zwischendurch knabbern weitgehend abgewöhnt, ohne etwas zu vermissen. Im Sommer gibt es zwar doch das eine oder andere Eis, wobei ich das meist eher als Mahlzeit einplane.
Irgendwie gehe ich inzwischen ans Essen ran mit dem gleichen Gedanken wie ans Shoppen "Brauche ich das jetzt wirklich?"
Oft beantworte ich diese Frage dann mit "Ich brauche es nicht, aber ich habe Lust darauf!" Dadurch wandert dann manchmal doch etwas in mich hinein, was nicht nötig wäre. Das schlechte Gewissen habe ich mir aber abgewöhnt.
Ich nehme mir die Freiheit, nur Dinge zu essen, die mir schmecken. Ich esse keine Linsen, weil ich sie nicht mag - da können die noch so gesund sein.
Ach ja - ich habe auch zumindest teilweise damit aufgehört, mich mit Essen zu belohnen. Da suche ich mir inzwischen andere Belohnungen.....
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