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Alt 16.03.2016, 11:25   #4
zegge
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hi,

wie sage ich immer so schön bei neuvorstellungen bei docs

mein vater war sehr "liebevoll" und meine mutter hatte "schlagkräftige" argumente, auf gut deutsch sex. mb und misshandlungen ab kleinstkindalter

und lt. meiner thera pränatal auch schon beeinflusst, d.h. ungewollt, nur war abtreibung 1964 noch nicht möglich.

ansonsten bin ich lt. meinem erzeuger am herzinfarkt meiner mutter schuld und weil die medis, die sie dagegeben bekam darmkrebs erzeugen können, auch an ihrem darmkrebs und dem tod schuld.

was mein vater mit mir als kleinstkind angestellt hat, muss mir so im alter zwischen 3 und 4 jahren "bewusst" geworden sein, denn es sind auf fotos von mir gravierende änderungen erkennbar, d.h. von total schmal auf dick, von lausmädchen-ausstrahlung auf maske und leere im ausdruck.

meine mutter ist 1981 gestorben, mit meinem vater habe ich seit fast 5 jahren keinen kontakt mehr.

der smb war bei mir lange "weg", verdrängt, es waren nur auswirkungen da. erst vor 14 jahren habe ich mit der aufarbeitung angefangen ...... nur sind die folgen sehr gravierend.

was therapeuten betrifft, so hatte ich immer den, der zu dem zeitpunkt passte ........ das weiß ich heute. damals habe ich auch auf viele geschimpft und für unfähig gehalten.

das was ich bei meiner jetzigen therapeutin und der davor auf- und erarbeite mit sämtlichen instabilen psych. phasen hätte ich früher nicht überlebt, d.h. die behandler davor haben schon in gewisser eine basis geschaffen, mir werkzeug in die hand gegeben, nur konnte ich die gebrauchsanweisung nicht lesen.

wie es bei mir weitergehen wird ...... meine ernährungsthera ist da sehr zuversichtlich, ich manchmal weniger.

manchmal ist ein therapiefortschritt für einen selbst nicht unbedingt ein fortschritt. so meinte mein psychiater am montag, der mich seit 2004 kennt ...... er spürt mich immer mehr, ich meine hier die gefühle.

da hat er recht, ich bin nicht mehr so "tod", aber dadurch ist das leben für mich nicht unbedingt leichter, weil ich vieles nicht verdrängen kann, auf der anderen seite ist mein leben dadurch "bunter" geworden. habe gelernt kleinigkeiten wahrzunehmen und zu genießen.

gruß zegge
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