Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.07.2009, 10:41   #137
Cailly
Lebende Legende
 
Benutzerbild von Cailly
 
Registriert seit: 11.05.2002
Ort: Buer - Osnabrücker Land
Beiträge: 2.841
Standard

Zitat:
Zitat von toni Beitrag anzeigen
ich bin Diabetikerin und nachdem meine Krankheit festgestellt wurde, habe ich an einem Beratungskurs ( ich glaube es waren 10 Abende) teilgenommen.
Ich lernte erst einmal was "Diabetis" als Krankheit bedeutet und natürlich gab es Ernährungsempfehlungen, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass letztendlich jeder ernährungsmäßig seinen eigenen Weg finden sollte.
Ich habe auch erst mal eine Zeit gebraucht, um damit klar zu kommen. Aber wenn ich alles nur negativ gesehen hätte, dann wären meine Werte nicht so optimal wie sie heute sind.
Ich spritze nicht und nehme keine Medikamente, sondern habe meinen individuellen Weg der Ernährung gefunden.
Sicher, als Obstjunkie ist es heute noch hart auf Erdbeeren, Weintrauben etc. die ich früher kiloweise verfuttert habe, zu verzichten. Heute teile ich mir das alles ein.
Ich bin sicher Cailly, dass es auch in Deiner Gegend fähige Berater gibt und Du musst ja noch nicht mal in die Reduktion, denn übergewichtig biste ja nicht.
Moin Toni,
schön das du so viel Kompetente Hilfe bekommen hast
Ich hatte dieses Glück bisher nicht, meine Erfahrungen mit Erährungsberatung beruhen darauf das als allererstes die Tageskalorienmenge vorgegeben wird: 1200 cal/Tag sind ja wohl mehr als genug wo sie doch dringendst reduzieren sollten (ne ich hab Adipositas I - kein simples Übergewicht mehr)....zu meinen "weglassNahrungsmitteln" gab es dann die Empfehlungen "Vollkornmehl" - ja warum denn kein Weizen? wie das vertragen sie nicht? - 2 von 10 Ernährungsberaterinnen haben sich immerhin wenigstens auf die Problematik eingelassen und kamen dann zu dem Ergebniss: tja sie können es nicht Finanzieren, aber wir finden keine für sie finanzierbare Möglichkeit....
Und das war in einer Großstadt (Dortmund) hier in Wilhelmshaven krieg ich erst gar keine Ernährungsberatung - da ich ja gar kein Problem habe...ausser ner leichten Fruktosemalabsorbation wegen der ich doch eben schlicht auf den Verzehr von Äpfeln verzichten soll und das wars...
Wenn ich die Wahl hätte - glaub mir - ich hätte lieber eine Diabethes wie den Mist den ich am Hals hab. Denn da könnte mir schon mein Freund bei helfen, mit dem was ich aber nunmal Habe sind alle Überfordert oder es wird als "psychisch bedingt" abgetan.

-----
Zum eigentlichen Thema:
Bei mir kam jegliches "Mobbing" von meiner Familie - klar gabs auch in der Schule (nur in denen wo auch mein Bruder war!) Kommentare aber die haben mich nicht mehr weiter "Tangiert" - ich hatte ja genug Streß mit der Familie am Hals
Mein Sohn hat immer so weit es ging essen können und dürfen was er wollte - er ist heute zwar "leicht Übergewichtig" mit schwankendem Gewicht, aber das ist völlig "normal" und meiner Meinung nach vollkommen OK.

Liebe Grüße,
Cailly
__________________
*Verletzungen der Seele heilen nur langsam und nicht von allein*
Cailly ist offline   Mit Zitat antworten