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Ernährung
Erfahrungsaustausch und Diskussion zu gesunder Ernährung. Bitte beachtet bei diesem Thema die Forenregeln ganz besonders.

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Alt 15.03.2014, 17:19   #41
Entli
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Da gebe ich Dir Recht.

Seit ich vor einigen Jahren entschieden habe, nie wieder eine Diät zu machen, habe ich auch all den fettreduzierten Kram stehen gelassen und z.B. nur noch den 'normalen' Joghurt gekauft.

Heute finde ich den Geschmack von all diesen 'light'-Produkten einfach widerlich.
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Alt 15.03.2014, 17:41   #42
Daena
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von MeiersJulchen:
Zitat:
Ebensowenig muß man sich guten Geschmack herbeireden für jene Dinge, die einen wirklich satt machen.
Für mich ist guter Geschmack nicht automatisch an Sättigung gekoppelt. Es ist eine Bedingung die ich selbst einführen kann, sodass nur das übrigbleibt was satt macht und schmeckt, aber es gibt genügend Lebensmittel die entweder nur das Eine oder das Andere erfüllen.

Bsp. Vollkornnudeln machen mich wirklich satt, aber sie schmecken mir nicht. Toast macht mich nicht satt, aber es schmeckt mir. Es gibt für mich auch eine Reihe Lebensmittel, die ich aus purer Lust esse und nicht um satt zu werden. Und wenn ich etwas absolut genieße kann es auch manchesmal sein, dass ich über mein Sättigungsgefühl esse, weil ich nicht will, dass es schon zuende ist. Aber da ich das nichtmehr immer machen muss, ist das auch kein Problem.
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Alt 15.03.2014, 17:46   #43
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Also, was ich bis jetzt weiß, ich mag Butter sehr gerne,... es reicht mir vollkommen ein reines Butterbrot zu essen,...
Ab und zu habe ich enormen Salzbedarf und esse dann ein Salzbutterbrot.
Schmeckt das Brot alleine - ohne alles?
Probier es wie gesagt aus.
Wenn es alleine schmeckt, dann kannst Du da soviel Butter drauftun wie Du lustig bist. Wenn es aber nicht schmecken sollte, dann verschwende dafür erst gar keine Butter, sondern lasse es weg und nimm eine andere Brotsorte.
Falls alles zusammenpaßt und Deinen "Salzhunger" auch wirklich stillt, spricht nichts dagegen, bei der Zusammenstellung zu bleiben.
"Salzhunger" in "" deswegen, weil es sich nicht einmal um Salzhunger - also Salz-Bedarf als solches - handeln muß.
Dein Körper hat es vielleicht nur in dieser (für ihn vorteilhaft verwertbaren) Kombination kennengelernt. (So wie bei mir der "Süßhunger", der sich nur durch eisenhaltige Dinge stillen ließ.)

Da darf man aber nicht drüber nachdenken. Wenn die Einzelteile alleine schmecken und die Kombi in vernünftigem Maße satt macht, dann ist das eben so. Ob man irgendwann durch Zufall die Erklärung findet oder nicht ... der Körper ist grundsätzlich nicht doof.

Zitat:
Haselnüsse pur schmecken mir nicht und folglich sollte ich auch HaselnussSchokoCreme meiden?
Das wäre sinnvoll, ja.

Zitat:
Ich habe ein feines Näschen, vermutlich kann ich mich schon danach richten, was ich nicht riechen kann?
Ja.

Zitat:
Und wenn ich es gegart aber nicht roh mag, wäre auch Ok? Wobei es mir eher so geht, dass ich das meiste lieber roh mag.
Wenn das "mögen" ein vorteilhafte Geschmacksempfindung ist, warum nicht.

Wie schon beschrieben, läßt sich das durch den Kautest wunderbar herausfinden.
Kannst Du mit Freude auf dem Zeug herumkauen, es einspeicheln und empfindest den Brei als aromatisch und angenehm auf der Zunge?
Oder beißt Du es nur kurz gerade klein genug, um es sofort schlucken zu können, bevor die Zunge merkt, was da über sie hinwegrollt?

Diese "Arbeit" kann Dir hier niemand abnehmen und Du bist auch die einzige die den Geschmack empfinden kann.
Was Dir bei diesen Tests schmeckt und was Dir nicht schmeckt, da kann Dir niemand reinreden und Du brauchst dafür auch von niemandem die Erlaubnis, so empfinden zu dürfen
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Alt 15.03.2014, 18:07   #44
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Daena Beitrag anzeigen
Für mich ist guter Geschmack nicht automatisch an Sättigung gekoppelt. Es ist eine Bedingung die ich selbst einführen kann, sodass nur das übrigbleibt was satt macht und schmeckt, aber es gibt genügend Lebensmittel die entweder nur das Eine oder das Andere erfüllen.
Da hoffe ich mal, daß Du vorzugsweise zu den "UND"-Lebensmitteln greifst

Wobei es stark darauf ankommt, ob es sich um Hunger (die Stillung eines Energiemangels) oder um Appetit (die Zufuhr von essentiellen Betriebsstoffen) handelt.

Ich habe ein paar verrückte Appetitsignale zu bieten, die alle paar Monate mal auftauchen.
Wie z.B. das plötzliche Verlangen nach fettem Seefisch (Heilbutt, Schillerlocken) oder ungeschälten grünen Salatgurken.
Bei ersterem habe ich anfangs versucht etwas (für mich verträgliches) Fettiges zu essen. Hat nur nicht geholfen. Nach ein paar Löffeln Sahne gab's sogar Sodbrennen. Hat mich Tagelang verfolgt. Bis ich eine Multivitamintablette genommen habe. Ziemlich bescheuert, wenn man drüber nachdenkt. Lag aber daran, daß Seefisch die einzige (meinem Körper von früher bekannte) Quelle für das Spurenelement Kupfer ist.
Weiß der Teufel, was es mit den Gurken auf sich hat. Aber auch das geht nach einer Vitamintablette weg.

Deshalb gibt es durchaus Sachen, die nicht energiemäßig satt machen, weil sie nur als Quelle für bestimmte - leicht herauslösbare, gut verdauliche - Stoffe dienen.

So oder so würde ich mich grundsätzlich immer nach dem vorteilhaften Geschmack richten. Egal welche Art Sättigung ich erreichen möchte

Geändert von MeiersJulchen (15.03.2014 um 18:12 Uhr)
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Alt 15.03.2014, 18:19   #45
sorgenfresser
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Oh ja, wenn es eine Liste gäbe, wo alle erlaubten Sachen aufgeführt sind die mein Körper braucht und mag würde ich die sofort auswendig lernen.

Ich wache noch jeden oder fast jeden Morgen auf und denke, gestern hast du wieder zu viel, fett, schlecht gegessen,....

Ich würde gerne ohne mein konditioniertes Hirn einfach essen, irgendwie habe ich da wohl noch ein Problem und kralle mich sofort an Grenzen und Regeln fest,...
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Alt 15.03.2014, 18:36   #46
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Oh ja, wenn es eine Liste gäbe, wo alle erlaubten Sachen aufgeführt sind die mein Körper braucht und mag würde ich die sofort auswendig lernen.
Diese Liste wird es geben. Nur wirst Du diejenige sein, die sie erstellt.
Erspart sogar das auswendiglernen
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Alt 15.03.2014, 18:54   #47
sorgenfresser
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Da freue ich mich drauf!
Vielleicht schließt sich das Ausprobieren a la Suchdiät mit dem Essen was man will und so viel wie man will, gar nicht voneinander aus.

Wie du schon erwähntest hayat, mein Hirn ist ziemlich fern von meinen wirklichen Vorlieben konditioniert. Ich habe keine Ahnung was ich mag. Ich habe oft ein undefinierbares Verlangen nach irgendwas und finde es nicht, egal was ich esse.

Daena, übrigens danke für deine Erklärung zu den Essstörungen. Ich glaube, diese sind so individuell wie Menschen und lassen sich nur grob in die klassischen Schubladen stecken. Und ich glaube auch der Heilungweg ist individuell und kein leichter.
Ja, und wegen dem Essen soviel und was ich will. Ich bin überfordert gerade, habe keine Ahnung was ich will und mag.
Was muss das auch so verflixt kompliziert sein!

Es nimmt mir auf jeden Fall mein Fundament wenn ich mich nicht mehr z.B. an 5x am Tag Gemüse/Obst halten muss,...
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Alt 15.03.2014, 19:33   #48
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Vielleicht schließt sich das Ausprobieren a la Suchdiät mit dem Essen was man will und so viel wie man will, gar nicht voneinander aus.
Tut es im Prinzip auch nicht. Die Geschmacks- und Mundgefühl-Testmethode ist exakt dieselbe.
Du brauchst aber - bei sonstigen Unauffälligkeiten - nicht ganz unten bei Null beginnen und die Dinge im 3-Tageszyklus einzeln austesten.

Du nimmst einfach Deinen bisherigen vollen Speiseplan und schmeißt alles raus, was nicht schmeckt. Eine Ausmistung "von oben" sozusagen.

Zitat:
Es nimmt mir auf jeden Fall mein Fundament wenn ich mich nicht mehr z.B. an 5x am Tag Gemüse/Obst halten muss,...
Ist wie das erste eigene Auto. Ab jetzt darfst Du langfahren wo Du willst und mußt Dich nicht mehr an vorgeschriebene Buslinien halten.
Nur die Beachtung der Schmeck- und NichtSchmeck-Schilder liegt in Deiner Verantwortung
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Alt 15.03.2014, 19:41   #49
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
eilig ist/wird. Es kommt einem vor, als "müßte da noch was ran". Oder man begräbt es unter Soßen und Belägen.
Und schon wenige Tage später kommt einem auch das fad vor und man beginnt im fliegenden Wechsel nach "Verfeinerungen" oder "Abwechslung" zu suchen.
Am Ende macht das Essen nicht mehr richtig satt. Man hat endlos Rezeptbücher und die exotischste Gewürzsammlung und kann doch mit alldem kaum mehr was anfangen, weil alles schon durchprobiert ist und auf Dauer doch nicht befriedigen konnte.

Wobei ich Dir in diesem Punkt widersprechen möchte.

Dieses Szenario gibt es bestimmt, unbestritten - ich muss aber sagen, dass unterschiedliche Zubereitungen und Gewürze für mich einfach auch eine gewisse Lust und Liebe zum Essen ausdrücken.

Ganz klar, ich kann Kartoffeln mit etwas Butter zerdrückt und Salz mit Hochgenuss essen (auch wochenlang), oder Kartoffelbrei mit nichts anderem als Kartoffeln, Butter, wenig Milch, Salz und Muskat - oder Nudeln in Butter geschwenkt ... aber es ist für mich ebenso ein Hochgenuss andere Elemente in diesen Grundzutaten zum klingen zu bringen.

Bombay Kartoffeln sind im Grunde auch nicht viel anders, nur eben mit anderen Gewürzen ... ich möchte damit nicht den natürlichen Geschmack der Kartoffeln überdecken ... m.E. macht man das auch nicht. Und Ingwer, Knoblauch und Chili die darin enthalten sind haben ja durchaus auch eine positive Wirkung auf den Körper (also zumindest bei mir).

Klar, kann ich auch einfach Ingwerwurzel in heißem Wasser trinken, wenn mir nach Ingwer gelüstet (tue ich auch), aber für mich ist das Zubereiten eben schon auch in gewisser Weise mit Lebenslust verbunden. Also die Zutaten frisch zuzubereiten, den Duft der verschiedenen Anteile wahrzunehmen und dann zu schmecken wie dieses Teile alle miteinander verschmelzen, miteinander harmonieren und sich gegenseitig ergänzen oder einen wunderbaren Kontrast bilden.

Klar, deshalb gibt es bei mir dennoch auch Pellkartoffeln mit Quark ... aber auch zu den Bombay Kartoffeln kehre ich zurück.

Bei mir eben auch von der Jahreszeit abhängig. Im Sommer möchte ich eher etwas Erfrischendes (Kartoffeln mit Kräuterquark) im Winter etwas Wärmendes (Indische Kartoffeln mit Ingwer und Chili).


Mit Langeweile hat das meiner Ansicht nach (bei mir) nichts zu tun, eher mit Neugierde und Offenheit.

Und klar bin ich mir bewußt, dass ich das kann, weil ich eben keine Unverträglichkeiten habe.
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Alt 15.03.2014, 19:46   #50
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Fräulein Wunder Beitrag anzeigen
Mit Langeweile hat das meiner Ansicht nach (bei mir) nichts zu tun, eher mit Neugierde und Offenheit.
Und das ist der Unterschied daran. Du machst es eben nicht aus Verzweiflung und Überdruß, denn wie Du schreibst könntest Du - sogar mit Genuß - auch ohne.

Genau das ist die Grundvoraussetzung für ...öhm... "gutartigen" Gewürzeinsatz. Du möchtest nichts überdecken, sondern betonen.

Geändert von MeiersJulchen (15.03.2014 um 19:51 Uhr)
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Alt 15.03.2014, 20:46   #51
Hayat
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen
Ich möchte nur (nochmal) auf die Relevanz aufmerksam machen, daß dieser Überdruß zu einem sehr großen Anteil auf der Fähigkeit des Körpers beruht, Abneigung zu signalisieren.
Klar. Aber eben auch auf der Fähigkeit des Körpers Übersättigung zu signalisieren. Das ist aber tatsächlich eher ein Essstörungssymptom (wenn es oft und störend auftritt), nicht umsonst gehören ebendiese in den Bereich einer Zwangsstörung.
Ich kann mich auch an mir wirklich gut schmeckendem und bekommendem Basmati-Reis überfressen, bzw. konnte, einfach, weil ich die gekochte Menge aufessen musste.

Wir reden da von zwei verschiedenen Dingen, die aber bei einem total chaotischen Essverhalten sich so miteinander vermischen, dass man das kaum noch auseinanderklamüsern kann.

Und zu Essstörungshochzeiten hätte ich auch so eine Suchdiät niemals gewinnbringend durchführen können, nicht umsonst sprichst du selbst eine Kontraindizierung aus.


Zitat:
Zitat von MeiersJulchen
Man muß heutzutage schon zu regelrechten philosophischen Hammelsprüngen fähig sein oder sich in einer echten Verzweiflungslage befinden, um sich dazu durchzuringen, es auch mit ebendiesen sakrosankten Nahrungsmitteln "gut sein lassen zu können".
Im Bezug auf den gepriesenen Magerquark (für meine Zunge einfach nur pelzig und staubig) ist mir das wunderbar gelungen, er findet in unserem Speiseplan einfach nicht mehr statt.

Zitat:
Zitat von MeiersJulchen
Zitat:
Manchmal hat das dazugeführt, dass ich bestimmte Dinge heute gar nicht mehr esse (billige Chips z.B.), weil sie mir nicht mehr schmecken.
Gemerkt?
Sobald man das mit der Sättigung wirklich funktioniert, dominiert bei der Auswahl einzig der sofortige Geschmacksreiz nach einem einzigen Bissen, nicht der einsetzende Überdruß nach einer Riesenportion.
Na, auf den Satz haste gewartet, oder
Nee, tatsächlich sind die total verwürzten Dinger auch ein Sonderfall, die haben mir nie wirklich geschmeckt und immer schon nur süchtig gemacht. Da war mein Geschmacksempfinden immer schon eindeutig.
Da trifft auch für mein Gefühl die maskierte Unverträglichkeitstheorie vollkommen zu.


Zitat:
Zitat von sorgenfresserchen
Ich würde gerne ohne mein konditioniertes Hirn einfach essen, irgendwie habe ich da wohl noch ein Problem und kralle mich sofort an Grenzen und Regeln fest,...
War bei mir auch meistens so, die plötzliche Freiheit macht ja auch irgendwie Angst und man sucht wieder nach etwas, woran man sich orientieren kann, weil man sich selbst noch nicht so recht traut.
Das entspannt sich mit der Zeit.
So ein paar Unsicherheitsrückfälle habe ich immernoch, ich bin aber mit der ganzen Sache auch noch nicht komplett durch.
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Alt 15.03.2014, 21:21   #52
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Hayat Beitrag anzeigen
Klar. Aber eben auch auf der Fähigkeit des Körpers Übersättigung zu signalisieren. Das ist aber tatsächlich eher ein Essstörungssymptom (wenn es oft und störend auftritt), nicht umsonst gehören ebendiese in den Bereich einer Zwangsstörung.
Überfressen an Gut-Schmeckendem geht auch ohne Störung. Nur daß da natürlich der Lerneffekt ohne den Zwang viel leichter umzusetzen ist.
Ist mir Anfangs auch noch passiert, daß ich dachte "Die 4 Löffelchen Nudeln passen auch noch rein"... und schwups hatte ich Sodbrennen oder einmal hat es sogar zu spontanem Erbrechen geführt (aber nicht diese Art von Kotzkrampf, wie bei schweren Reaktionen oder Magenverstimmung, sondern der Magen hat sich einmal zusammengezogen und das war's. Kam nicht einmal Säure mit. ... ähem. ja. sorry.)


Zitat:
Im Bezug auf den gepriesenen Magerquark (für meine Zunge einfach nur pelzig und staubig)
Es ist komisch, daß "staubig" eine weit verbreitete Beschreibung für solche ...hm...Ablehnungs-Geschmäcker zu sein scheint. Sogar bei Speisen, die nicht einmal ansatzweise trocken oder krümelig sind. Mir ist das mit dem Milchreis aus H-Milch passiert, den man mir im Krankenhaus vorgesetzt hat. Bääh! Wie kann etwas total Matschiges ein staubiges Gefühl auslösen? Schon seltsam.


Zitat:
Na, auf den Satz haste gewartet, oder
LOL. Ne, bzgl Histamin diesmal ganz ehrlich nein
Mir ist sowas nämlich auch mit "unbelasteten" Dingen wie z.B. Blumenkohl passiert.
Das Zeug empfand ich plötzlich als sowas - aber sowas von - eklig. Allein schon beim Kochen dachte ich, da schwimmt statt Wasser 2 Liter Benzin im Topf. Örks hoch 3 *würg*
Essen kam gar nicht mehr in Frage.
Dabei habe ich Blumenkohlsuppe immer sehr gern gemocht. Wirklich gern. Die Suppe bestand, außer Kohl, aus einer einfachen Mehlschwitze mit Muskat.
Aber das total Irrsinige daran ist: wenn ich heute eine Mehlschwitzsuppe ohne jede Zutat esse, dann denke ich immer noch "Oh lecker. Blumenkohlsuppe."
Denn das, was mein (Bauch)-Hirn offensichtlich als dominierende Geschmacksnote mit Blumenkohlsuppe in Verbindung bringt, ist gar nicht der Kohl, sondern immer schon das geröstete/gegarte Mehl gewesen. Und das ist von der Ablehnung in keinster Weise betroffen.
Sehr sehr seltsam, aber auch interessant, wie gezielt der Körper das auseinanderfitzeln kann, was genau ihn stört und was nicht.
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Alt 25.05.2014, 07:27   #53
sorgenfresser
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So, als kleines Update,... Ich habe es geschafft einfach zu essen was und wann ich will. Sicher, so eine Gesundheitsstimme versuchte mir immer mal was einzuflüstern aber ich habe sie meistens gut ignorieren können.
Resümee nach einigen Wochen, mein Gewicht schwankt ca 1 KG hoch und runter. Also wohl alles im Rahmen.
Das finde ich richtig erfreulich!
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Alt 25.05.2014, 07:56   #54
MeiersJulchen
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Ist doch prima
Stabilität, wenn auch auf hohem Niveau, zeigt, daß die Selbstregelung anscheinend ausreichend funktioniert.

Und das Beste ist, daß Du jetzt aus höchsteigener Erfahrung weißt, was all das Geplappere der Ernährungsexperten wert ist, die einem suggerieren wollen, daß Ernährung ohne festen Plan in Freßorgien ausartet und man nur mit strikter Disziplin einen Gewichtsanstieg verhindern kann.
Weitere Rückschlüsse darauf, was man dann von deren anderen Aussagen über Gesundheit pipapo halten kann, überlasse ich Dir

Rein "technisch" würd mich mal interessieren, was alles so die Geschmackstests nicht bestanden hat, oder worauf Du gar keinen Appetit mehr hast oder worauf Du nun mehr Appetit hast
Hat sich die bevorzugte Zusammenstellung hinsichtlich kohlenhydratlastig, eiweißlastig, fett, süß, salzig stark verändert?
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Alt 25.05.2014, 10:31   #55
sorgenfresser
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Ich bin etwas weniger salzbedürftig, esse es aber immer noch gerne. Nur die 3 Brote mit richtig viel Salz auf die Butter, das hatte ich nur am Anfang.
Auch mein vorher so geliebter rohe Schinken ist raus geflogen. Hatte ich ständig Sodbrennen von.

Das ist neu: HaselnussSchokoCreme und Erdnussmus stehe ich tatsächlich weniger, vorher war das so ein richtiger Suchtfaktor.Gummidinger an Süßigkeiten sind auch eher nicht meines, dann lieber Schokolade und Keks, ohne komische Cremes.
Chips eher nicht, finde ich haben einen komischen Nachgeschmack.
Salzstangen sind auf jeden Fall lecker.

Einiges neu: Obst mag ich nur Beeren, Bananen und einige wenige andere Südfrüchte . Saft geht auch nicht mehr, ebenfalls Sodbrennen. Apfel und Birne muss nicht mehr sein, ...
Trockenfrüchte und Nüsse brauche ich auch immer mal wieder.
Gemüse mag ich inzwischen einiges mehr als vorher, allerdings vieles nur roh. Kartoffeln sind wie Reis auch lecker.

Das ist neu: Cerealien machen mir stinkepupse, esse ich kaum noch.
Brot und Getreideprodukte gehen in allen Variationen, inzwischen auch diese bösen weißen Produkte. Früher gab es nur Vollkorn, das ist seltener geworden.
Ich esse auch wesentlich lieber süße Hauptgerichte, die waren bei mir früher ein No Go.

Das ist neu:, Milch, Sahne, Käse sind lecker und benutze ich gerne und häufig. Eier ebenfalls. Naturjoghurt mit Honig mag ich inzwischen sehr gerne und esse den regelmäßig.

Das war schon so: Fleisch esse ich gerne und Wurstwaren auch, aber eher die reinen Produkte wie Steaks, gekochten Schinken, selten Hackfleisch und Würstchen.

Das war schon so: Ich trinke viel (wegen Baby ) koffeinfreien Kaffee, sehr selten Tee, fast nie Alkohol. Hauptsächlich Wasser aus der Leitung. Ab und zu ein alkoholfreies Weizen mit Banane.


Ja, da hast du recht,... Ich merke, dass mein Körper das schon regelt. Und ich esse nicht wenig,... Ich versuche auch nicht drauf zu achten. Manchmal esse ich noch über die Sättigung hinaus, das nervt mich.

Ich finde die Gelüste schwanken auch mit dem Zyklus. Besonders nach dem Eisprung und vor meinen Tagen brauche ich Schokolade, dringend. Sonst hasse ich... Ich bin dann eh schon ein ziemlich launisches Hassmonster und dann keine Schokolade und ich werde der Hass persönlich.
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Alt 25.05.2014, 11:27   #56
Daena
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klingt gut und vor allem auf dich bezogen

Die Fragerei wie andre es machen oder was "richtig" ist ist nun weg, und du machst deshalb allein schon nen entspannteren Eindruck auf mich.

wünsch dir, dass es dir weiterhin damit gut geht.
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Alt 25.05.2014, 12:43   #57
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Saft geht auch nicht mehr, ebenfalls Sodbrennen
Gar nicht mehr? Oder gibt es einen Unterschied zwischen frisch abgefüllten Säften und denen aus Konzentrat hergestellten? Mal ganz ganz penibel das Eitektt lesen und/oder nach der genauen Marke googeln.
Oder als ultimativer Test: Was passiert, wenn Du Dir den Fruchtsaft aus verträglichenFrüchten durch pressen/mixen/passieren selbst machst?
Wenn Dein Magen darauf auch sauer reagiert, dann auch lieber bei den ganzen Früchten Vorsicht walten lassen.
Im besten Falle ist es nur die Menge. Denn ein paar Schlucke Saft können bereits mehreren Früchten entsprechen. Dann ist die naturgemäß kleinere Eßmenge ok, ein ganzes Glas Saft aber schon nicht mehr.
Es kann aber auch sein, daß der Saft schneller reagiert, weil er sich im Magen besser mischt und eine größere "Fläche" betreffen kann.
Sollte man aber letztendlich auch am "Nachspüren" des Geschmacks herausfinden können, ob's der Körper gar nicht oder einfach nur nicht in dieser Menge haben will.

Zitat:
Gemüse mag ich inzwischen einiges mehr als vorher, allerdings vieles nur roh.
Welche Zubereitungsarten hast Du denn bisher probiert?

Zitat:
Das ist neu: Cerealien machen mir stinkepupse, esse ich kaum noch.
Vielleicht haben sie das vorher auch schon getan, aber es ist Dir einfach nicht aufgefallen, weil so ziemlich alles "stinke" war und es nun eher zur Ausnahme geworden ist, so daß es auffällt
Grundsätzlich ist es nämlich so, - um es mal klar zu sagen - daß ein Pups gar nicht riechen muß, schon gar nicht "faul". Wenn er es tut, dann ist es ein Zeichen dafür, daß bei der Verdauung unverwertbare Überbleibsel zurückgeblieben sind oder die Darmflora grad keine großartige Laune oder Möglichkeiten hatte, um sich um die entstandenen Gase zu kümmern. Die Viecherchen verstoffwechseln nämlich nicht nur die Feststoffe der Nahrung bzw. Verdauungsprodukte, sondern auch ebendiese entstandenen Gase.

Zitat:
Ich esse auch wesentlich lieber süße Hauptgerichte, die waren bei mir früher ein No Go.
Weil Du es Dir verwehrt hast, oder?
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, kann der Hang zum Süßen daher kommen, daß der Verdauung fein ausgemahlene Getreideprodukte schon immer sehr viel lieber waren als Vollkorn. Und es ist nun einmal so, daß grade die angeblich ach so verwerflichen süßen Naschereien aus ebendiesen feinen Mehlsorten bestehen. Kuchen, Plätzchen, Toast usw.
Es kann gut sein, daß der Hang zum Süßen nach und nach "einschlafen" wird, wenn der Geschmackssinn merkt, daß gute (gut brauchbare) Dinge inzwischen nicht nur mehr in Verbindung mit süßen Noten angeliefert werden. Im Umlernen ist der Körper eigentlich recht fix, wenn er einen Vorteil davon hat.

Zitat:
Manchmal esse ich noch über die Sättigung hinaus, das nervt mich.
Du kannst ja mal das versuchen, was man Kindern immer so gerne verbietet
Laß den halb leergegessenen Teller einfach stehen und mach zwischendurch was anderes. Kurz mal was wegräumen, Staubsaugen, wichtiges Telefonat, Mails beantworten etc.
Wenn Du bereits satt sein solltest, dann kommst Du nach ner halben Stunde zum Tisch zurück und denkst "Warum steht denn der Teller noch hier rum?!"Wenn das so ist, dann räum das Zeug ab. Kühlschrank oder Müll. Je nachdem. Das mußte ich auch erst wieder lernen. Das Entsorgen fällt mit jedem Mal leichter. Ernsthaft.
Wenn Du wirklich noch Hunger haben solltest, dann merkst Du das daran, daß Du noch vor Ablauf der halben Stunde wieder ans Essen denkst.

Zitat:
Ich finde die Gelüste schwanken auch mit dem Zyklus. Besonders nach dem Eisprung und vor meinen Tagen brauche ich Schokolade, dringend. Sonst hasse ich... Ich bin dann eh schon ein ziemlich launisches Hassmonster und dann keine Schokolade und ich werde der Hass persönlich.
Was ich vor den Tagen ganz deutlich merke, ist der extreme Anstieg des Kalorienbedarfs. Ich hab 2-3 Tage ständig einen knurrenden Magen und esse dann eine ganze volle Mahlzeit mehr am Tag. Und es kommt bei mir anscheinenend wirklich nur auf die Menge an. Spezielle Gelüste als solches kann ich nicht festgestellen.
Vielleicht ist die Schokolade bei Dir auch nur deswegen angesagt, weil es das so ziemlich hochkalorienhaltigste Nahrungsmittel ist? Da kann man noch so viel übers Glücklichmachen philosophieren ... Tatsache ist, daß sie den größten Energiebums mit sich bringt.
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Alt 25.05.2014, 14:47   #58
Kunterbunt
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Dein Bericht macht mir Mut. Bin da auch dran.

LG
Kunterbunt
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Vergangenheit, schon geschehen, Zukunft noch nicht greifbar, handle jetzt!
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Alt 25.05.2014, 20:21   #59
sorgenfresser
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Danke daena, danke kunterbunt und vielen dank julchen!

Muss ich beim Saft ausprobieren, Bananensaft im Weizen ist kein Problem, aber der ist auch nicht sauer. Lust auf Apfelsaft oder Äpfel = Null, Orange auch bäh. Neeee, irgendwie will ich das Zeug nicht mehr.
Ich mag auch einfach viele Früchte nicht mehr essen,... von daher wohl auch den Saft nicht trinken. Habe früher gedacht ich würde Saft mögen.

Gemüse gibt es gedünstet, gekocht, gebraten, viel Spinat und Pilze, Wirsing, ( aber alles saisonal ) , Tomaten, rote Bete, Stielmus, Lauch, Zwiebel und Knoblauch. Diese alle auch in gegarter Form.
Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Avocado, Gurke, Radieschen, Möhren, Kohlrabi, Zucchini gerne roh, als Salat, Brotbelag, etc.
Die meisten Kohlsorten mag ich nicht,...

Das mit dem Weißmehl finde ich sehr spannend und es macht mir auch die größten Probleme im Umdenken. Aber die Waage zeigt ja nicht an, was bei bösen Weißmehlprodukten zu erwarten gewesen wäre.

Ja, tolle Idee mit dem Essen stehen lassen ( was meine Kinder unbedingt dürfen ). Ich werde es ausprobieren und ebenfalls den höheren Kalorienbedarf vor meinen Tagen beobachten. Das würde die Schokolade auf jeden Fall erklären.
Danke für dein Interesse und Bemühen Julchen!
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Alt 25.05.2014, 21:11   #60
MeiersJulchen
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Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Habe früher gedacht ich würde Saft mögen.
Könnte ein klarer Fall von "je schneller an der Zunge vorbei desto besser" sein.
Bei all den als gesund angepriesenen "Smoothies" vermute ich denselben Effekt. Leicht zu schlucken und dazu noch eisgekühlt? Der ultimative Betäubungsschuß für die Geschmacksnerven.

Zitat:
Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Avocado, Gurke, Radieschen, Möhren, Kohlrabi, Zucchini gerne roh, als Salat, Brotbelag, etc.
Achso, das übliche eben. Ich dachte schon Du machst das auch mit Sachen wie Porree, Spinat, roter Beete usw so

Schon mal Campignons roh probiert? Das geht nämlich auch. Die schmecken erstaunlich würzig.
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Alt 30.05.2014, 10:30   #61
Anja_773
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Hi,

ich war einige Zeit in Behandlung wegen meiner Eßstörung, die ich seit meiner Kindheit schon mit mir rumschleppe. Meine Therapeutin meinte dannn immer, daß irgendwann der Zeitpunkt kommen würde, wo es sich von alleine regulieren würde, wenn ich eben genug über mich erfahren und gelernt habe.

und dieser Punkt kam tatsächlich. Ich bin dann den Weg gegangen, mir keinerlei Lebensmittel mehr zu verbieten. Am Anfang führte das dazu, daß ich alles mögliche an Süßkram aß. Frei nach dem Motto: schnell mal horten, bevor sie es sich anders überlegt.

Für mich ist es wichtig regelmäßig zu essen. Also ich hungere nicht. Wenn ich Hunger habe, esse ich und ich esse,worauf ich Hunger habe. Irgendwann spürt man, daß auch da der Körper signalisiert, was er brauch. und das esse ich dann, aber eben auch nur bis ich satt bin.

Merke ich, daß ich Gelüste habe, versuche ich erst herauszufinden, was los ist. Wieso will ich essen, was ist gerade mit mir los. dann entscheide ich, was ich tue ;-)

Mein Gewicht geht dadurch seit zwei Jahren nach unten und eigentlich tue ich nichts anderes als in mich reinzuhören und zu versuchen auf meinen Körper zu hören.
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Alt 30.05.2014, 20:03   #62
sorgenfresser
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Julchen, Champions roh habe ich getestet aber das Mundgefühl ist schon strange,.... Spinat und rote Beete habe ich auch schon roh probiert, ebenso Blumenkohl,... :-D

Anja, das hört sich stimmig und ausgeglichen an, das freut mich! So entspannt will ich auch noch werden.
Diese fiese, kleine Stimme in mir ist noch zu oft zu hören,....
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Alt 30.05.2014, 20:34   #63
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von sorgenfresser Beitrag anzeigen
Champions roh habe ich getestet aber das Mundgefühl ist schon strange
Naja, dann lieber kochen... Oder ist es einfach nur unerwartet, weil man das mit sonstigen Pilzen eher nicht tut?
Sollte man auch nur mit Zucht-Champignons machen - von wegen unliebsamer Untermieter bei (theoretisch roh eßbarem) Zeugs aus Wald und Natur.


Zitat:
Spinat und rote Beete habe ich auch schon roh probiert
Ich hoffe es ist bei der Probe geblieben
Im Gegensatz zu den meisten anderen Gemüsen sollte man Spinat (als ganze Blätter) und Bete immer mit viel Wasser kochen und das Kochwasser dann unbedingt wegschütten (Spinat sogar auswringen). Also nix dünsten und Gemüsesud aufbewahren von wegen der tollen Vitamine wie's so gern gepredigt wird.
Das Zeug enthält nämlich - genau wie z.b. Rhabarber - einen hohen Anteil an Oxalsäure. Das ist das, was beim Essen die Zähne deutlich stumpf macht und nach dem Essen für beschleunigten Durchlauf sorgt. Der Körper hat nen guten Grund es loswerden zu wollen (und die armen Vitamine haben keine Chance)

Zwar gießt man das Wasser bei Rhabarber nicht weg, aber dafür wird dieser nur in kleinen Mengen als Kompott verwendet und zudem traditionell mit Milchprodukten serviert (Joghurt, Vanillepudding) da das Milch-Calcium die Säure bindet.
Ebenso wird an Spinat (obwohl man das Wasser dort abgießt) noch der berühmte Blubb Sahne getan (von dem bei Schwachsinnsdiättips gerne abgeraten wird ), um die letzten Reste abzufangen. Dann kann man daraus auch große Mahlzeiten zu sich nehmen.

Dinge wie diese gehören zu den wenigen Sachen, die man wirklich bewußt auf eine ganz bestimmte Art tun - oder lassen - sollte. Viele Traditionen haben einen tieferen Sinn.
Genauso wie (hoffentlich) jedes Kind weiß, daß man Bohnen auf gar keinen Fall (nicht mal probeweise) roh essen sollte.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2014, 13:48   #64
sorgenfresser
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Hmmmm, ich esse es nur selten und dann gekocht. Wobei ich beim Spinat das Wasser noch nie abgegossen habe. Gespeichert für das nächste Mal. Danke für den Tipp!
Rote Beete kauf ich am liebsten fertig gekocht, .

Bohnen waren giftig oder? Gehören auch eher selten zu meinem Speiseplan.

Rhabarber muss auch eher gar nicht sein, der geht ja selbst mit süßem Kuchen kaum,....
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Alt 01.10.2014, 13:15   #65
schlemmereule
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was macht ihr denn zu weihnachten,wenn es all die schönen nascherein gibt !
" leider " gibt es die ja jetzt schon !
wie ich finde,schmecken die auch vorher schon äußerst lecker !!!

ich bin jetzt an dem punkt angelangt,wo ich das esse was ICH möchte und auf was ich appetit habe.

man weiß ja,was man eigentlich nicht essen dürfte und was nicht !

es sollte jeder versuchen und nur versuchen,vielleicht weniger oder fettärmer zu essen und sich auf keinen fall zu etwas zwingen lassen !!!

lieber dick geplatzt,als dünn vertocknet !
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Alt 01.10.2014, 14:38   #66
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Zitat:
Zitat von schlemmereule Beitrag anzeigen

man weiß ja,was man eigentlich nicht essen dürfte und was nicht !

es sollte jeder versuchen und nur versuchen,vielleicht weniger oder fettärmer zu essen und sich auf keinen fall zu etwas zwingen lassen !!!

lieber dick geplatzt,als dünn vertocknet !

Erstmal Wilkommen im Forum.

Hm ... also bei der Suchdiät, um die es weiter oben geht, geht es ja genau darum: nämlich herauszufinden was man verträgt und was nicht ... das glauben die meisten zu wissen, die allerwenigsten wissen es aber wirklich (und da schliesse ich mich mit ein)

Mit "fettarm leben" oder ähnlichem hat das absolut Nichts zu tun.

Standardmethoden wie "Low Fat" oder "Low Carb" sind ähnlich wie Modestile nicht für jeden gleich gut geeignet ... was einem persönlich gut oder schlecht tut (herausgefunden durch eine Suchdiät) ist sehr individuell und kann nur durch einen Selbstversuch herausgefunden werden.


Ob die Weihnachtszeit ideal für den Start einer Suchdiät ist lasse ich mal dahingestellt - dass die Weihnachtszeit derweil schon im August losgeht unterstütze ich allerdings nicht und kaufe + esse den Krempel wirklich erst wenn die Zeit, die Stimmung und das Wetter entsprechend sind.

Den letzten Satz würde ich SO jetzt auch nicht unterschreiben.
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Alt 01.10.2014, 16:57   #67
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Zitat:
Zitat von schlemmereule Beitrag anzeigen

man weiß ja,was man eigentlich nicht essen dürfte und was nicht !

es sollte jeder versuchen und nur versuchen,vielleicht weniger oder fettärmer zu essen und sich auf keinen fall zu etwas zwingen lassen !!!
Diese Verallgemeinerung, dass JEDER versuchen sollte weniger zu essen oder fettärmer, da geht mir echt die Hutschnur hoch!
Wie bitte kannst Du beurteilen ob hier alle zuviel oder zu fettreich essen? Dickenforum heißt nicht direkt, dass wir uns alle hier ständig den Bauch mit fetttriefenden Dingen zuschaufeln!

Tu mir und Dir und vielleicht auch noch anderen Usern den Gefallen und versuche solche Verallgemeinerungen zu vermeiden! Wenn Du das Gefühl hast, dass DU selber zuviel isst oder zu fettreich oder oder oder dann schreib es einfach so und verfalle nicht in solche platten Weisheiten wie "Ihr müsst einfach alle nur weniger essen! Denn eigentlich wisst Ihr ja, was Ihr essen dürft und was nicht, Ihr haltet Euch nur nicht dran!"
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Alt 12.12.2020, 23:17   #68
Chubbycat
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Also ich habe ungefähr mit 16 aufgehört, mir irgendwas an Essen zu verbieten oder die Menge einzuschränken..

in drei Jahren gab ich dadurch 80 Kilo zugenommen und mein Gewicht verdoppelt... Also ja, ich denke, man nimmt dadurch ordentlich zu.
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Alt 13.12.2020, 07:57   #69
Martha
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ich esse eigentlich auch alles und achte nicht auf Lebensmittel, die dick machen sollen. Mit diesem Essverhalten hatte ich in jüngeren Jahren ziemlich zugenommen.
Jetzt, da ich älter bin, habe ich die letzten 10-15 Jahre ziemlich abgenommen. Man kann natürlich immer noch nicht sagen, dass ich jetzt schlank bin. Momentan hat sich mein Gewicht zwischen 110 und 115 kg eingependelt. Dieses ist auch schon eine zeitlang konstant gleich.
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Alt 28.12.2020, 16:49   #70
Emma28
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Hallo,

ich denke, es ist logisch, fett zu werden. Wenn du isst, wann du willst, was du willst und wie viel du willst und das alles unkontrolliert ist so wirst du definitiv nicht schlank Ansonsten treibst du viel Sport und führst einen aktiven Lebensstil.
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Alt 04.01.2021, 23:36   #71
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Vermutlich ist das bei jeder Person etwas anders. Ich esse viel und oft und süss

Mein Gewicht hat sich aber bei etwa 190-200kg eingependelt. Ich bewege mich sehr viel.

Ein Freund von mir ist sehr dünn (er sagt 52kg). Dabei isst er immer sehr grosse Portionen. Verschlingt Unmengen an Eis pro Tag, nimmt viele Süssigkeiten zu sich und trinkt viele Süssgetränke. Und Sport treibt er auch nicht regelmässig. Seit Jahren ist er immer gleich dünn. Ich denke, das hat mit seiner DNA zu tun, wie sein Körper die Nahrung verbrennt oder so. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
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Alt 05.01.2021, 08:32   #72
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Zitat:
Zitat von angelic Beitrag anzeigen
Vermutlich ist das bei jeder Person etwas anders. Ich esse viel und oft und süss

Mein Gewicht hat sich aber bei etwa 190-200kg eingependelt. Ich bewege mich sehr viel.

Ein Freund von mir ist sehr dünn (er sagt 52kg). Dabei isst er immer sehr grosse Portionen. Verschlingt Unmengen an Eis pro Tag, nimmt viele Süssigkeiten zu sich und trinkt viele Süssgetränke. Und Sport treibt er auch nicht regelmässig. Seit Jahren ist er immer gleich dünn. Ich denke, das hat mit seiner DNA zu tun, wie sein Körper die Nahrung verbrennt oder so. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

meine Schwägerin ist auch solch ein Typ. Sie kann essen was sie will und nimmt einfach nicht zu. Mich hänselt sie immer und fragt mich, ob ich ihr nicht ein paar Kilos abgeben möchte.
Seit Weihnachten habe ich auch wieder ein wenig zugelegt. Meine Sorgen treiben mich zum Naschen.
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Alt 26.04.2021, 21:05   #73
hookinieng
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Hallo. Ich versuche wirklich an der Regel festzuhalten, dass man essen muss, wenn man essen will. Wenn ich jedoch mehrmals hintereinander gewinne, vergesse ich einfach das Essen. Die Möglichkeit, viel Geld zu gewinnen, trübt alles.

Geändert von Dirpi (27.04.2021 um 08:46 Uhr) Grund: Forenregeln beachten hinsichtlich gewerbl. Links
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Alt 28.04.2021, 10:51   #74
Tanzbaerin
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Der Thread ist zwar uralt, das Thema ist aber immer noch aktuell.
Für mich habe ich festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich mich zu den "Hauptmahlzeiten" satt esse. Dazu gehört, relativ langsam zu essen, nach einer "normalen Portion" auch mal scheinbar hungrig aufzuhören (war ja lecker, man könnte doch noch mal....). Meist stelle ich nach einer gewissen Zeit fest "Ach, hat ja doch gereicht, hungrig bist du nicht mehr, auch wenn noch Appetit vorhanden ist".
Das ist ein Lernprozess, und immer klappt das auch nicht.
Jedenfalls habe ich mir das zwischendurch knabbern weitgehend abgewöhnt, ohne etwas zu vermissen. Im Sommer gibt es zwar doch das eine oder andere Eis, wobei ich das meist eher als Mahlzeit einplane.
Irgendwie gehe ich inzwischen ans Essen ran mit dem gleichen Gedanken wie ans Shoppen "Brauche ich das jetzt wirklich?"
Oft beantworte ich diese Frage dann mit "Ich brauche es nicht, aber ich habe Lust darauf!" Dadurch wandert dann manchmal doch etwas in mich hinein, was nicht nötig wäre. Das schlechte Gewissen habe ich mir aber abgewöhnt.
Ich nehme mir die Freiheit, nur Dinge zu essen, die mir schmecken. Ich esse keine Linsen, weil ich sie nicht mag - da können die noch so gesund sein.
Ach ja - ich habe auch zumindest teilweise damit aufgehört, mich mit Essen zu belohnen. Da suche ich mir inzwischen andere Belohnungen.....
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Alt 26.08.2021, 12:51   #75
Incorgnito
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Zur Zeit esse und trinke ich tatsächlich, was ich will.


Mal sehen, ob es sich auswirkt, und wenn ja, wie....
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Alt 04.09.2021, 04:05   #76
-Alexandra-
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Zitat:
Zitat von Martha Beitrag anzeigen
meine Schwägerin ist auch solch ein Typ. Sie kann essen was sie will und nimmt einfach nicht zu. Mich hänselt sie immer und fragt mich, ob ich ihr nicht ein paar Kilos abgeben möchte.
Seit Weihnachten habe ich auch wieder ein wenig zugelegt. Meine Sorgen treiben mich zum Naschen.

Bist Du Dir sicher, dass sie dich hänselt und nicht wirklich gerne ein paar Rundungen mehr hätte?



Ich esse oder besser aß, was ich will, also, wenn das eine schlanke Linie machen soll, dann hätte es bei mir nicht geklappt. In letzter Zeit achte ich drauf, das es nicht mehr wird, weil ich jetzt mir die rote Linie gezogen habe. Eine Diät ist das eher nicht, sondern ein paar Tage weniger naschen.
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Alt 04.09.2021, 08:05   #77
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das könnte schon sein.
Ich denke aber, dass meinem Bruder die Ehefrau so gefällt, wie sie ist.
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