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Alt 11.03.2016, 09:59   #2
Agnetha
Treue Seele
 
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Registriert seit: 19.09.2004
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Ich habe den ersten Teil auch gelesen. Ich fand es sehr mutig so ein Thema aufzugreifen.

Als ich das Buch gekauft habe, wusste ich nicht so genau worum es geht und war dann doch sehr überrascht.
Das Cover und der Titel wirken auf mich wie ein typisches, eher etwas seichtes Frauenbuch.

Es hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt.

Obwohl es ja ein recht dickes Buch ist, habe ich sehr schnell fertig gelesen, es hat mich gefesselt.

Ich habe mich vorher nicht darüber informiert wie es ausgeht und daher war das dann für mich besonders spannend. Allerdings am Ende dann auch (Achtung Spoiler!!) besonders traurig!


Einerseits finde ich es gut, dass eine solche Thematik auch als Roman verarbeitet wird. Es war wohl wichtig, dass das Ende so ist, wie es ist. Sonst wäre die Aussage des Romans ja eine völlig andere.
Trotzdem bin ich mir unsicher, ob das Ende für mich so ganz passend bzw nachvollziehbar war.

Wie ging es euch damit?

(Nur lesen wenn ihr das Buch schon gelesen habt, oder nicht lesen wollt

Ansich kann ich es nachvollziehen, wenn jemand mit einer schweren Krankheit ohne Aussicht auf Besserung lieber den Freitod wählt.
Das legal möglich zu machen wie im Buch beschrieben, finde ich richtig.

Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich es in Wills Situation so nachvollziehen kann.
Einerseits sagt er am Ende es war das beste halbe Jahr seines Lebens, aber andererseits bleibt er dennoch bei seinem Entschluss. Das passt für mich nicht zusammen.

Im Buch kommt vor, dass er Angst davor hat seine Situation könnte sich noch verschlechtern. Das ist verständlich. Er hätte sich die Möglichkeit des selbst gewählten Endes ja aber für so einen Fall offen lassen können.
Vielleicht hatte er Angst, dass es dann zu spät ist das selbst entscheiden zu können. Wenn das so ist, wurde es aber für mich dann aber nicht deutlich genug.
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Well, if you want to sing out, sing out
And if you want to be free, be free
'Cause there's a million things to be
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