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Schönheitsideale
Woher sie kommen, wer sie macht, wie sie sich wandeln.

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Alt 15.07.2018, 01:58   #1
speckwanst98
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Standard Dicke Kinder

Hey, ich wollte mal fragen, was ihr über dicke Kinder denkt? Also ich finde, solange sie nicht massiv übergewichtig sind, sondern nur nen kleinen Speckbauch haben, ist das überhaupt nicht schlimm und ich würde meine Kinder dann auch nicht zum Abnehmen zwingen.
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Alt 15.07.2018, 09:48   #2
Mendi
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Beiträge: 1.858
Standard

Hallo


aus dicken Kindern werden schnell dicke Erwachsene.



Natürlich würde ich ein Kind nicht auf Diät setzen, eher schauen woher es kommt. Zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, schlechtes Vorbild der Eltern?


Ich war schon als Kind übergewichtig und bin es mein Leben lang geblieben. Bei mir gab es Gründe, für die meine Eltern nichts konnten, aber in den 1970gern hat sich auch noch niemand darum gekümmert.
__________________
Liebe Grüße Mendi

"Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid." (Bugs Bunny)
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Alt 15.07.2018, 18:16   #3
speckwanst98
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Also ich sehe es halt so :Warum dürfen Kinder nicht auch mal ein bisschen Speck auf den Rippen haben? Wenn sie sich unwohl fühlen oder ständig gemobbt werden und schlank werden wollen würde ich sie natürlich unterstützen, aber prinzipiell. Warum sollte man ihnen schon so früh den heutigen Schlankheitswahn aufzwingen?
Liebe Grüße
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Alt 16.07.2018, 08:04   #4
Tanzbaerin
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Ich bin der Meinung, es hat nichts mit Schlankheitswahn zu tun, wenn man mit (eigenen) Kindern ein gesundes Verhältnis zur Ernährung übt. Dazu gehört natürlich, mit gutem Beispiel voranzugehen.


Meine Erfahrung ist, dass dicke Menschen oft sehr sehr gut über die Grundsätze gesunder Ernährung Bescheid wissen, es aber oft nicht schaffen, diese für sich umzusetzen, weil sie es nie wirklich gelernt haben.


Ich war als Kind auch immer moppelig - das lag mit Sicherheit zu einem guten Teil an der Art, wie bei uns zuhause gegessen wurde: Sehr kohlenhydrat- und fettreich, wenn auch mit viel Gemüse und Obst, das aber von mir nicht wirklich ernst genommen wurde. Da meine Eltern wenig Zeit für mich hatten, habe ich mich oft mit Süssem getröstet. Es hat sehr sehr lange gedauert, bis ich das zumindest teilweise einschränken konnte.


Gerade bei Kindern ist die Grenze zwischen "moppelig" und dick sehr sehr fliessend, weil sich manches Pfund doch durch Wachstum relativiert und auf einmal die Proportionen anders sind. Ich sehe aber heutzutage wirklich sehr viele Kinder, die nicht mehr nur eine süsse kleine Speckrolle haben, sondern wirklich dick sind. Und dann geht ein Teufelskreis los, der sich oft bis ins Erwachsenenalter zieht.



Heutzutage ist es eigentlich deutlich leichter, sich auch mit begrenztem Budget einigermassen gesund und ausgewogen zu ernähren als in den 50er/60er Jahren. Das müssen aber auch die Erwachsenen mitmachen, sonst gelingt es nicht.



Es geht ja nicht darum, Hungerhaken heranzuzüchten, sondern darum, eigene Fehler beim Kind nicht zu wiederholen.


Ich spreche hier ausdrücklich nur von ernährungsbedingtem Übergewicht - nicht von Gewichtsproblemen, die durch gesundheitliche Einflüsse entstehen und kaum beeinflusst werden können. Aber bei Kindern sollten diese gesundheitsbedingten Pluspfunde eher selten sein. Da ist es meistens ein Zuviel an falschem Futter.
Tanzbaerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2018, 16:36   #5
Jenny87
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Zum Abnehmen kann man sowieso kein Kind zwingen. Funktioniert nicht, man kann keinen Menschen zum abnehmen zwingen.
Abnehmen ist schon schwer genug, wenn jemand abnehmen will, aber erzwingen kann man das nicht.
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Alt 16.07.2018, 20:53   #6
speckwanst98
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Zitat:
Zitat von Tanzbaerin Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, es hat nichts mit Schlankheitswahn zu tun, wenn man mit (eigenen) Kindern ein gesundes Verhältnis zur Ernährung übt. Dazu gehört natürlich, mit gutem Beispiel voranzugehen.


Meine Erfahrung ist, dass dicke Menschen oft sehr sehr gut über die Grundsätze gesunder Ernährung Bescheid wissen, es aber oft nicht schaffen, diese für sich umzusetzen, weil sie es nie wirklich gelernt haben.


Ich war als Kind auch immer moppelig - das lag mit Sicherheit zu einem guten Teil an der Art, wie bei uns zuhause gegessen wurde: Sehr kohlenhydrat- und fettreich, wenn auch mit viel Gemüse und Obst, das aber von mir nicht wirklich ernst genommen wurde. Da meine Eltern wenig Zeit für mich hatten, habe ich mich oft mit Süssem getröstet. Es hat sehr sehr lange gedauert, bis ich das zumindest teilweise einschränken konnte.


Gerade bei Kindern ist die Grenze zwischen "moppelig" und dick sehr sehr fliessend, weil sich manches Pfund doch durch Wachstum relativiert und auf einmal die Proportionen anders sind. Ich sehe aber heutzutage wirklich sehr viele Kinder, die nicht mehr nur eine süsse kleine Speckrolle haben, sondern wirklich dick sind. Und dann geht ein Teufelskreis los, der sich oft bis ins Erwachsenenalter zieht.



Heutzutage ist es eigentlich deutlich leichter, sich auch mit begrenztem Budget einigermassen gesund und ausgewogen zu ernähren als in den 50er/60er Jahren. Das müssen aber auch die Erwachsenen mitmachen, sonst gelingt es nicht.



Es geht ja nicht darum, Hungerhaken heranzuzüchten, sondern darum, eigene Fehler beim Kind nicht zu wiederholen.


Ich spreche hier ausdrücklich nur von ernährungsbedingtem Übergewicht - nicht von Gewichtsproblemen, die durch gesundheitliche Einflüsse entstehen und kaum beeinflusst werden können. Aber bei Kindern sollten diese gesundheitsbedingten Pluspfunde eher selten sein. Da ist es meistens ein Zuviel an falschem Futter.
Ich finde du hast absolut recht, gesunde Ernährung ist wichtig vor allem für Kinder. Sie sollten auf jeden Fall genügend Obst und Gemüse essen. Allerdings finde ich es schlimm, wenn Eltern ihren Kindern Süßigkeiten einschränken oder verbieten. Zum einen, weil es ohnehin den gegenteiligen Effekt hat :Was verboten ist, wird erst interessant. Und zum anderen : Meine Güte, dann hat das Kind halt ordentlich Speck auf den Rippen! Ich würde mein Kind dann trotzdem selbstbewusst erziehen und ihm immer wieder bewusst machen, wie wundervoll es ist, egal wie es aussieht oder was andere sagen.
Liebe Grüße
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Alt 17.07.2018, 09:30   #7
Sonnenkuss
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Was soll der Quatsch mit "gesundem Essen". Wer bestimmt denn bitte, was für wen gesund sein soll?

Milch? Für einen Lactoseintoleranten Menschen sehr gesund!
Obst? Wer Fructoseintolerant ist, wird sich bedanken usw. usf.


Es gibt so viele gesunde Ernährungen, wie es Menschen gibt. Von der 80er-Jahre Nahrungspyramide sollte mittlerweile jeder Ernährungsberater weg sein, weil sie ein Geschmarri ist.


Mein Bruder, meine Schwester und ich genossen die gleiche Ernährung und bekamen das gleiche vorgelebt, und was soll ich sagen, wir haben drei unterschiedliche Figuren. Komisch.

So einfach ist die Welt nicht, sonst gäbe es keine Dicken, denn die werden seit den 60igern bekämpft, dank Brigitte und Attkins.


Seltsam, das es gleichzeitig mit den Diäten immer mehr Dicke gibt, ich sehe da eher den Zusammenhang.
__________________
-o-
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Alt 18.07.2018, 20:49   #8
speckwanst98
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Ich finde diesen Schlankheitswahn auch grausam. Schon die Kleinsten wachsen mit dem Druck auf, schlank sein zu müssen. Ich finde, Kinder sollen bis zu einem gewissen Maß(also nicht unbedingt fünfmal Pizza die Woche) alles essen und so viel sie möchten.
Außerdem haben ein paar Speckpolster noch nie geschadet im Gegenteil. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn man krank ist, kann man froh sein, wenn man dann was hat, wovon man zehren kann.
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Alt 19.07.2018, 00:47   #9
Pipilotta
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mmmmh , hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht
Ich habe 3 Söhne und alle schlank
auch mein Mann
also dick möchte sie nicht haben , dann würde es in der Ernährung schon etwas schief laufen . Und dieses Klischee erfüllen Mutter dick , dann sind auch Kinder und Mann dick .
Vielleicht sehe ich es auch etwas anders
wir sind eigentlich immer eine bewegliche Familie, ich auch bis ich halt 1999 erkrankt bin , muss ich schon mal Abstriche mache und bei uns wird täglich frisch gekocht ( ohne Tütchen oder fertig Produkte - mögen meine Männer nicht , schon allein wegen den Geschmacksverärsche (sagt mein Jünger) und halt andere Inhaltstoffe , welche ungesund sind und es schmeckt denen einfach nicht . Schon paarmal versucht , sie merken es ) aber ohne Kalorien zählen.

ich denke das wirklich dicke Kind von heute , wird der dicke Erwachsene von morgen .

Ist man nicht für sein Kind verantwortlich ?
Und bekommt ein dickes Kind nicht gesundheitliche Probleme
sollte ich als Mutter u Vater nicht dafür sorgen , dass es nicht soweit kommt ?! Und nicht erst wenn es zuspät ist , sondern schon vom Kleinkind Alter an ... ? Ich denke schon oder ?
__________________
Sich als dicken Menschen zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, es toll zu finden, dick zu sein ( Martina Mahner )

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Alt 19.07.2018, 06:09   #10
zegge
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hi,


es wäre ja auch die frage, warum ist das kind dick.


ich war bis zu meinem dritten lebensjahr gertenschlank, ab da wurde ich dann sex. mb und mißhandelt.


wurde dicker und dicker, kam mit 50 kg in die schule. ab dem 7. lebensjahr wurde ich mit allen möglichen sachen zum abnehmen, d.h. diät bzw. tabletten (tenuate) zugemüllt.


hab seit 2010 ne ernährungsthera an der hand, die arbeitet auch mit kindern. die hat mir was erzählt, was ich bis dato nicht wußte.


durch traumata kann sich der stoffwechsel im körper ändern, d.h. man ißt das gleiche und nimmt zu. gerade bei kleinen kindern hat sie diese erfahrung gemacht, denn die können sich ja noch nicht selbst versorgen - so wie ich mit 3 jahren.


leider weiß ich das erst heute und wahrscheinlich die forschung auch.


als das bei mir (jahrgang 1964) anfing, hieß es immer nur: die frißt zu viel.


gruß zegge
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Alt 19.07.2018, 21:08   #11
speckwanst98
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Zitat:
Zitat von Pipilotta Beitrag anzeigen
mmmmh , hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht
Ich habe 3 Söhne und alle schlank
auch mein Mann
also dick möchte sie nicht haben , dann würde es in der Ernährung schon etwas schief laufen . Und dieses Klischee erfüllen Mutter dick , dann sind auch Kinder und Mann dick .
Vielleicht sehe ich es auch etwas anders
wir sind eigentlich immer eine bewegliche Familie, ich auch bis ich halt 1999 erkrankt bin , muss ich schon mal Abstriche mache und bei uns wird täglich frisch gekocht ( ohne Tütchen oder fertig Produkte - mögen meine Männer nicht , schon allein wegen den Geschmacksverärsche (sagt mein Jünger) und halt andere Inhaltstoffe , welche ungesund sind und es schmeckt denen einfach nicht . Schon paarmal versucht , sie merken es ) aber ohne Kalorien zählen.

ich denke das wirklich dicke Kind von heute , wird der dicke Erwachsene von morgen .

Ist man nicht für sein Kind verantwortlich ?
Und bekommt ein dickes Kind nicht gesundheitliche Probleme
sollte ich als Mutter u Vater nicht dafür sorgen , dass es nicht soweit kommt ?! Und nicht erst wenn es zuspät ist , sondern schon vom Kleinkind Alter an ... ? Ich denke schon oder ?
Ich weiß nicht, aber ich denke man kann sein Kind auch halbwegs gesund ernähren (Obst und Gemüse) und trotzdem darf es naschen und sich mal was ungesundes gönnen (zum Beispiel ein Mal in der Woche). Ich kann verstehen, das du Angst davor hast, das deine Kinder krank werden, wenn sie dick sind, aber ich denke in gewissen Maßen ist es sogar wichtig, daß Kinder Speck auf den Rippen haben,da sie einfach genügend Reserven haben, wie wenn sie so dünn sind. Natürlich, wenn das Kind mit 6 schon einen Bauch hat, der anfängt zu hängen, sollte man vielleicht etwas dagegen tun, aber ansonsten...

Liebe Grüße
speckwanst98 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2018, 08:24   #12
Sonnenkuss
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Ein schlechter Charakter ist schlimmer, als jedes dicke Kind.
Was lebt eine Mutter vor, die ihr Kind nicht einfach annimmt, wie es nun mal ist? So was oberflächliches.


Was macht ihr, wenn euer Kind mal einen Unfall hat und nur noch einen Arm oder gar mit einem behinderten Kind?



Es gibt nun mal dicke, große, dünne, kleine, schlaue und doofe Menschen. Das nennt man Vielfalt. Schlimm genug, dass viele Medien uns die Einfalt als das Nonplusultra weismachen wollen, aber das ihr das auch noch glaubt und übernehmt.


Es gibt keine "gesunde" Ernährung. Was dir guttut, kann für dein Kind absolut das Falsche sein.



Genau diese zwangs-gesund-ernährten Kinder sind die dicken Erwachsenen von Morgen, meine Meinung.
__________________
-o-
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Alt 20.07.2018, 11:53   #13
buuty
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Zitat:
Zitat von Sonnenkuss Beitrag anzeigen
Was macht ihr, wenn euer Kind mal einen Unfall hat und nur noch einen Arm oder gar mit einem behinderten Kind?
.
Was ein toller Vergleich

Ich empfinde es nicht als Diskriminierung gegenüber Dicken wenn jemand versucht abzunehmen. Genau so wie es okay ist wenn jemand mit seinem Übergewicht zufrieden ist, ist es okay wenn jemand etwas dagegen tun will. Das ist die Entscheidung jedes Einzelnen. Bzw. in diesem Fall halt der Eltern, wenn die Kinder noch nicht selber auf die Ernährung achten können.

Gesunde/ungesunde Ernährung sind zugegeben vllt etwas unglückliche Bezeichnungen. Aber zu behaupten dass ein gesunder Mensch sich nicht kalorienbewusst oder eben kalorienunbewusst ernähren kann und das einen Einfluss aufs Gewicht hat ist mutig...
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Alt 20.07.2018, 18:24   #14
Merian
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Ich glaube schon, dass Übergewicht unter anderem auch mit Ernährung zu tun haben kann (Nicht muss)


Ich sehe es als meine Aufgabe als Elternteil an, zu wissen, welche Ernährung mein Kind verträgt, bzw. es heraus zu finden. Das ist nicht immer einfach und klappt nicht immer auf Anhieb. Für mich ist es normal darauf zu achten, was mein Kind isst und wie sein Körper darauf reagiert. Es gibt regelmäßig selbst gekochtes Essen. Wenn es zeitlich hinkommt, kochen wir auch zusammen. Und entgegen diverser Reality-Soaps u.ä. bin ich der Meinung, dass das in Deutschland kein ungewöhnliches Verhalten ist. Sondern dass es in vielen Familien so geregelt ist!


Ja, in meiner Umgebung sehe ich immer wieder einige Kinder, die gefühlt 20 mal die Woche mit Pommes / Meckes um die Ecke kommen. Ich halte es nicht für gewagt zu behaupten, dass das nicht gesund sein kann. Und eben massiv zum Übergewicht beitragen kann! Ich halte es aber für gewagt, dieses Verhalten einer ganzen Elterngeneration anzudichten.


Ganz ehrlich gesagt: Die diversen Programme in Kindergarten, Schulen etc, die Eltern beibringen sollen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, fangen an mir entschieden auf die Nerven zu fallen!!!


Für Übergewicht gibt es so viele Gründe, wie es Dicke gibt. Also kann das Problem auch nur ganz individuell angegangen werden.


Btw finde ich es in manchen Fällen viel sinnvoller dem Kind zu helfen nicht weiter Gewicht zuzunehmen. Der nächste Wachstumsschub kommt bestimmt und löst das Problem im günstigsten Fall.


LG Merian
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Alt 21.07.2018, 07:51   #15
Sonnenkuss
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Meine Schwester aß als Kind keinerlei Gemüse, sie ernährt sich auch heute mit ihren 57 Jahren von Schokolade. Sie ist schlank.
Ich hab alles gegessen, Gemüse, Fleisch, jegliches Obst. Wir waren in den gleichen Turnstunden und in der Leichtathletik, sie in der ersten Riege und ich weil jünger eben in der dritten.



Ich bin nudeldick, meine Schwester normal gebaut. Wir sind sicher nicht die Ausnahme.
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Alt 21.07.2018, 15:07   #16
Zora
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Oha also wenn als Mutter mit meine größte Sorge wäre, dass es ja ein Klischeé erfüllen würde, falls mein Kind dick wird und ich es deswegen nicht dick "haben will", würde offensichtlich einiges in meiner Mutter-Birne schief laufen.
Meine Meinung.

Meine Kinder bekommen alle das gleiche vorgelebt, wachsen in einem Haushalt auf usw.
Trotzdem ist eines der Kinder das, was gemeinhin als "dicker" bezeichnet wird, während die anderen Kinder alles zwischen "normal"gewichtig und schlank sind.
Soll ich mich jetzt schuldig fühlen und an meinem Kind herum-indoktrinieren und ihm damit vermitteln, es sei nicht richtig oder gut genug, wie es ist?

Nein!
Denn genau an diesem Punkt wird meiner Meinung nach der Grundstein für spätere Essstörungen gelegt, unter anderem.
__________________
Theorie ist: Wissen wie etwas funktioniert aber es geht nicht
Praxis ist: Es funktioniert und keiner weiß warum
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Alt 21.07.2018, 19:04   #17
speckwanst98
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Zitat:
Zitat von Zora Beitrag anzeigen
Oha also wenn als Mutter mit meine größte Sorge wäre, dass es ja ein Klischeé erfüllen würde, falls mein Kind dick wird und ich es deswegen nicht dick "haben will", würde offensichtlich einiges in meiner Mutter-Birne schief laufen.
Meine Meinung.

Meine Kinder bekommen alle das gleiche vorgelebt, wachsen in einem Haushalt auf usw.
Trotzdem ist eines der Kinder das, was gemeinhin als "dicker" bezeichnet wird, während die anderen Kinder alles zwischen "normal"gewichtig und schlank sind.
Soll ich mich jetzt schuldig fühlen und an meinem Kind herum-indoktrinieren und ihm damit vermitteln, es sei nicht richtig oder gut genug, wie es ist?

Nein!
Denn genau an diesem Punkt wird meiner Meinung nach der Grundstein für spätere Essstörungen gelegt, unter anderem.
Da geb ich dir recht. Nur weil ein Kind "dick" ist, muss man es nicht zur Diät zwingen. Viel mehr würde ich meinem Kind vorleben, selbstbewusst damit umzugehen und sich nicht dafür zu schämen!
Grüße
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Alt 23.07.2018, 00:55   #18
speckwanst98
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Was ich noch loswerden wollte :
Ich finde es echt traurig, das in unserer Gesellschaft schon die Kleinsten zu etwas gezwungen werden, das vielleicht gar nicht ihrer Natur entspricht. Es gibt nun mal Kinder, die von Natur aus eher mollig sind. Solange der Arzt das im Auge hat, frage ich mich, warum wir Kinder nicht einfach mal dick sein lassen können, außer natürlich, dass Kind fühlt sich unwohl.
Allerdings glaube ich, daß das nur der Fall ist, weil die anderen, schlanken Kinder schon von klein auf gesagt bekommen, wie schlecht dick sein ist. Ich weiß, ich vertrete eine vielleicht etwas komische Meinung, aber da hab ich kein Problem mit.
Trotzdem alles Gute und liebe Grüße
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Alt 23.07.2018, 09:04   #19
Jenny87
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Meine ältere Tochter ist adipös, aber ich mache mir da keine Vorwürfe. Ich war eine sehr junge Mutter, ich war selbst dick und habe mich nicht viel mit Ernährung beschäftigt. Meine Kinder duften essen, was ihnen schmeckt. Meine jüngere Tochter auch, aber sie war eher eine , die ihr Tellerchen nicht leer gegessen hat, während die ältere immer noch mehr wollte. Es ist also irgendwie auch Veranlagung, denn unterschiedlich erzogen wurde sie nicht.

Sie war ein pummeliges Kleinkind, ich fand das süß. Bei der Einschulung war sie schon dick, aber das verwächst sich schon. Hat es natürlich nicht, es wurde mehr und mehr und jetzt ist sie 13 und kugelrund.

Sicher könnte man alles mögliche machen, aber da müsste sie mitmachen und daran würde es scheitern.
Ihr ist es egal, dass sie dick ist, sie fühlt sich wohl, sie will nicht abnehmen. Sagt sie, ich denke sie will einfach nichts ändern oder merkt, dass sie nichts ändern kann.
Körperlich ist sie gesund, seelisch meiner Meinung nach auch. Sie ist fröhlich und lacht viel, ist kontaktfreudig, hat einen großen Freundeskreis, der sie auch so akzeptiert wie sie ist. Das ist erfreulich, könnte ja auch anders sein. Empfindlich ist sie auch nicht, hat sicher schon einiges ans Sprüchen zu hören bekommen, aber das prallt an ihr ab.

Ich kann ihr jetzt die Süßigkeiten wegnehmen, was hätte das für einen Sinn. Besorgt sie sich die halt woanders. Ich könnte ständig diskutieren, dass sie nicht so viel essen soll. Bringt doch nichts.
Mehr Bewegung ? Sie ist viel unterwegs und jetzt im Sommer auch oft im Freibad, aber Sport ist nichts für sie. Eine kleine Romanze hat sie auch mit einem Jungen,nichts ernstes, sie verstehen sich halt gut und gehen gerne zusammen zu KFC.
Sie ist ein normales Mädchen für ihr Alter, wenn auch ein schweres. Es ist halt wie es ist und ich will daraus kein Drama machen, weil es das für mich auch nicht ist.

Ich liebe meine Tochter so wie sie ist und sie liebt auch ihre Mama, sie hilft mir viel im Haushalt und wir albern herum und knuddeln uns. Wir naschen auch zusammen, weil ich auch gar nicht will, dass sie das heimlich tut. Wir haben ein gutes Verhältnis und sind eine tolle Familie. Mein Mann und ich sind beide dick und es war nie unser Ziel schlanke Kinder zu haben, sondern glückliche Kinder. Ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben, ist für uns am wichtigsten.
Jenny87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2018, 10:12   #20
Veilchen
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Dieses Thema brennt mir sehr auf der Seele.

Ich war definitiv kein dickes Kind, nicht mal pummelig, höchstens etwas kräftig. Nur leider kein so ein spindeldürrer Strich in der Landschaft wie viele andere Kinder waren.

In den Augen meiner Mutter ein absolutes No go. Schon im Kindergarten bekam ich als 3jährige oft nur eine Kleinigkeit als Pausenbrot in Form eines Apfels oder ähnliches mit.

Während andere genüßlich ihr Pausenbrot verdrückten, schob ich immer Hunger, denn ich hätte auch gerne eine Semmel gegessen.

Wie oft durfte ich mir anhören, ess nicht zuviel Du wirst zu dick..am Tag zig mal.. schau mal die anderen Mädchen an, die sind soooo schön schlank und Du..? Wie gesagt, ich war nicht mal dick, sondern nur nicht spindeldürr.

Ich wurde immer mit anderen verglichen..

mit 7 musste ich eine Diät machen, nahm auch das eine oder andere Kilo ab...aber spindeldürr ( der Traum meiner Mutter ) wurde ich natürlich nie.

mit 9 zur Kommunion trug ich ein Kleid in Größe 140, also eine ganz normale Größe für ein Kind in diesem Alter.

Und trotzdem durfte ich mir immer und ständig, wieder und wieder anhören, ess nicht zuviel Du wirst zu dick usw.usw.

selbst heute noch, nach vielen vielen Jahren verfolgt mich das ganze noch.

Mittlerweile habe ich tatsächlich einiges zuviel auf den Rippen.

Aufgrund des Verhaltens meiner Mutter hat sich bei mir nämlich eine richtige Essstörung entwickelt.

Und selbst heute noch, darf ich mir von ihr blöde Kommentare anhören mit der Bemerkung, ich meine es doch nur gut. bzw. ich habe es doch nur gut gemeint.

Ist es wirklich gut gemeint, sein Kind ständig mit ganz dünnen Kindern zu vergleichen ? Ihm ständig zu erklären es ist nicht gut so wie es ist, ja weil nicht dünn. Die anderen soviel schöner aussehen usw. ?

Anstatt einfach sein Kind so zu lieben und zu akzeptieren wie es ist ?

Ist es eine Lösung seinem Kind immer und immer wieder zu verbieten, iss das nicht, ess jenes nicht, nicht zuviel..immer das Thema Essen.

Einfach nur schlimm ist das. Liebt und akzeptiert eure Kinder wie sie sind ! Das ist das wichtigste überhaupt.
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Alt 23.07.2018, 11:33   #21
speckwanst98
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Zitat:
Zitat von Jenny87 Beitrag anzeigen
Meine ältere Tochter ist adipös, aber ich mache mir da keine Vorwürfe. Ich war eine sehr junge Mutter, ich war selbst dick und habe mich nicht viel mit Ernährung beschäftigt. Meine Kinder duften essen, was ihnen schmeckt. Meine jüngere Tochter auch, aber sie war eher eine , die ihr Tellerchen nicht leer gegessen hat, während die ältere immer noch mehr wollte. Es ist also irgendwie auch Veranlagung, denn unterschiedlich erzogen wurde sie nicht.

Sie war ein pummeliges Kleinkind, ich fand das süß. Bei der Einschulung war sie schon dick, aber das verwächst sich schon. Hat es natürlich nicht, es wurde mehr und mehr und jetzt ist sie 13 und kugelrund.

Sicher könnte man alles mögliche machen, aber da müsste sie mitmachen und daran würde es scheitern.
Ihr ist es egal, dass sie dick ist, sie fühlt sich wohl, sie will nicht abnehmen. Sagt sie, ich denke sie will einfach nichts ändern oder merkt, dass sie nichts ändern kann.
Körperlich ist sie gesund, seelisch meiner Meinung nach auch. Sie ist fröhlich und lacht viel, ist kontaktfreudig, hat einen großen Freundeskreis, der sie auch so akzeptiert wie sie ist. Das ist erfreulich, könnte ja auch anders sein. Empfindlich ist sie auch nicht, hat sicher schon einiges ans Sprüchen zu hören bekommen, aber das prallt an ihr ab.

Ich kann ihr jetzt die Süßigkeiten wegnehmen, was hätte das für einen Sinn. Besorgt sie sich die halt woanders. Ich könnte ständig diskutieren, dass sie nicht so viel essen soll. Bringt doch nichts.
Mehr Bewegung ? Sie ist viel unterwegs und jetzt im Sommer auch oft im Freibad, aber Sport ist nichts für sie. Eine kleine Romanze hat sie auch mit einem Jungen,nichts ernstes, sie verstehen sich halt gut und gehen gerne zusammen zu KFC.
Sie ist ein normales Mädchen für ihr Alter, wenn auch ein schweres. Es ist halt wie es ist und ich will daraus kein Drama machen, weil es das für mich auch nicht ist.

Ich liebe meine Tochter so wie sie ist und sie liebt auch ihre Mama, sie hilft mir viel im Haushalt und wir albern herum und knuddeln uns. Wir naschen auch zusammen, weil ich auch gar nicht will, dass sie das heimlich tut. Wir haben ein gutes Verhältnis und sind eine tolle Familie. Mein Mann und ich sind beide dick und es war nie unser Ziel schlanke Kinder zu haben, sondern glückliche Kinder. Ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben, ist für uns am wichtigsten.
Hey Jenny,
Ich finde deine Einstellung richtig toll! Glückwunsch zu so einer tollen Familie! Ich wünsche mir, ich bekomme mal so eine Partnerin wie du, der Übergewicht egal ist, solange man glücklich ist. Toll, das ihr sogar gemeinsam ins Freibad geht! Ich finde es so schade, das viele übergewichtige und adipöse Kinder und Eltern sich nicht ins Freibad getragen.
Liebe Grüße
speckwanst98 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2018, 18:11   #22
moni83
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Mir geht es genau so wie Jenny87 auch ich hab eine adipöse Tochter sie ist 14 und isst genau so gerne wie ich. Sie ist glücklich und will nicht abnehmen das ist für mich ok. Auch mir ist wichtig das Sie glücklich und zufrieden ist.
Ich lieb Sie wie sie ist und wir haben ein sehr gutes Verhältnis.
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Alt 21.08.2018, 18:00   #23
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Zitat:
Zitat von moni83 Beitrag anzeigen
Mir geht es genau so wie Jenny87 auch ich hab eine adipöse Tochter sie ist 14 und isst genau so gerne wie ich. Sie ist glücklich und will nicht abnehmen das ist für mich ok. Auch mir ist wichtig das Sie glücklich und zufrieden ist.
Ich lieb Sie wie sie ist und wir haben ein sehr gutes Verhältnis.
Sie ist jetzt glücklich. Mit 14 hat mir das auch nichts mehr ausgemacht. Mit 20 auch nicht. Mit 30 sieht es leider nicht mehr so rosig aus. Und je älter man wird desto schlimmer wird es.
Ich wünsche mir sehr, dass meine Eltern mich mit 14 ermutigt hätten gesund abzunehmen.
Es gibt immer einen Sport, den man als Familie machen kann. Dick und gesund schließt sich vielleicht nicht aus, aber ich würde mit aller Kraft verhindern, dass meine Kinder dick werden und bleiben.
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Alt 22.08.2018, 11:18   #24
Mendi
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Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Sie ist jetzt glücklich. Mit 14 hat mir das auch nichts mehr ausgemacht. Mit 20 auch nicht. Mit 30 sieht es leider nicht mehr so rosig aus. Und je älter man wird desto schlimmer wird es. .
Hallo



und mit über vierzig erst. - Mit 20 fühlte ich mich auch nicht eingeschränkt durch das Übergewicht, heute spüre ich es, wenn ich länger laufe oder körperlich anstrengende Arbeit leiste. Irgendwann ist Sport dann keine Option mehr, also lieber so lange es noch geht aktiv werden.
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Liebe Grüße Mendi

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Alt 22.08.2018, 19:22   #25
HamsterD
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Hm, ich würde mal einfach behaupten, dass älter werden generell kein Zuckerschlecken ist und auch schlanke Menschen damit zu kämpfen haben. Sport machen kann man als 14-Jährige ja trotzdem, auch wenn man nicht normalgewichtig ist. Vielleicht treibt monis Tochter ja auch viel Sport, ich les in dem Beitrag nur was von adipös, nichts von "kein Sport".

Und auch später kann man immer noch mit Bewegung und Sport wieder anfangen, habe ich für mich festgestellt. Ich bin kein Sportler und habe auch lange Zeit keinen Sport getrieben. Nunja, dann kam erst das Schwangerenschwimmen, dann das Rückbildungsschwimmen, und jetzt das Aqua Jumping. Das ist nun richtiger Power-Sport.
Trotzdem läuft es gut, weil das Wasser die ganze Hitze aus dem Körper nimmt, die mir die Bewegung sonst schnell mal verleidet. Und ich bin der Meinung, dass fast jeder eine Form der Bewegung finden kann, und sich auch langsam steigern kann, auch wenn da jahrelang nichts gewesen ist.

Also, aus meiner Sicht bedingt das Gewicht nicht zwangsläufig ein beschwerliches Leben, das ist ziemlich individuell.

Grüße
Dani
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Alt 23.08.2018, 11:49   #26
Valentina
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@ Dani: Das mit dem kein Sport machen wollen, hatte ich wohl aus Jennys Beitrag.

Zitat:
Zitat von Jenny87 Beitrag anzeigen
Sie ist viel unterwegs und jetzt im Sommer auch oft im Freibad, aber Sport ist nichts für sie.
In meiner jetztigen Lebensphase muss ich wirklich den Kopf schütteln, dass man Teenagern das dick sein einfach mal lässt. Vor 10 Jahren hätte ich das vielleicht anderes gesehen, aber leider ist es so, dass dicke Körper schneller belastet werden. Altern mag individuell sein, aber statistisch gesehen haben Übergewichtige mehr Erkrankungen. Das hat mit fehlender Selbstakzeptanz nichts zu tun, das ist die Realität. Auch meine gleichaltrigen Freunde haben mit Anfang 30 erste Zipperlein, aber sie sind viel weniger vorangeschritten und leichter reversibel.

Ja, mit 13/14 fühlt man sich irgendwie wohl und hat keinen Bock was zu ändern, aber man ist 13 und kann einfach die Konsequenzen nicht abschätzen. Dafür hat man Eltern. Die müssen das besser wissen.
Wenn ich jetzt zurück blicke, dachte ich, dass ich mich gesund verhalten habe, aber das habe ich nicht. Mein Weg zu Selbstakzeptanz hat mich leider einige Kilos im zweistelligen Bereich gekostet. Welche physischen und psychischen Probleme ich mir erspart hätte, wenn ich mich nicht eingelullt hätte.


Ich wünschte meine Eltern wären besser gebildet gewesen in Sachen Ernährung, Bewegung und auslösende Erkrankungen. Ich kann ihnen zwar einen Vorwurf machen, aber was bringt es. Sie sind anders aufgewachsen und Übergewicht war nie ein Thema. Für uns ist es ein Thema und wir kennen die Benachteiligungen. Mehr und mehr Kinder werden früher und früher übergewichtig. Wieso sollte ich das meinen Kind antun? Wieso soll ich sehenden Auges in diese Probleme reinlaufen?

Zum Sport: Es gibt für alle eine Art Sport. Egal wie alt man ist oder wie man sich ernährt oder was man als gut für sich einstuft, Bewegung geht immer. Wenn man nicht gerade querschnittsgelähmt ist, kann man seinen Kreislauf zum Arbeiten bringen.
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Alt 23.08.2018, 16:52   #27
moni83
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Meine Tochter ist zwar keine Sportskanone aber sie geht oft ins Schwimmbad und auch am Schulsport nimmt Sie so gut wie es geht teil.

Liebe Grüsse Moni
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Alt 23.08.2018, 21:29   #28
HamsterD
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Ach Valentina, du hörst dich so an, als ob man sich das mit dem Dicksein gut aussuchen könnte. Und als ob man Kinder und Jugendliche in dem Alter einfach zu ihrem Glück zwingen kann. Aus meiner Sicht geht beides nicht.
Auch heißt für mich Selbstakzeptanz oder in diesem Fall Akzeptanz des Kindes/Jugendlichen nicht, dass man keine Diskussionen über den gesellschaftlich akzeptierten oder allgemein vorteilhaften Lebensstil mit Ihnen führt. Grundlegende Akzeptanz ist für mich wichtig, dass man so sein darf, wie man ist - so wie man ist, ist man richtig und liebenswert. Mögliche Konsequenzen aufzeigen, Dinge nicht erlauben oder auf anderes hinarbeiten schließt dies für mich nicht aus. Das gleichzusetzen ist aus meiner Sicht stark vereinfacht.

Weißt du, wenn du dich aus jetziger Sicht "eingelullt" hast, und du das im Nachhinein nicht gut findest, dann ist es im Nachhinein für dich ein Fehler. Daraus jetzt was allgemeingültiges ableiten zu wollen, das würde ich so nicht machen. Wenn ich einen Fehler mache, dann lebe ich zwangsläufig mit den Konsequenzen. Wenn jemand anderes das Gleiche tut, ist es aber nicht zwangsläufig auch für diese Person ein Fehler.
Daher halte ich mich mit solcherlei Urteilen über andere (egal ob nun Kindererziehung oder anderes) lieber zurück. Auch ist es für mich entspannter, wenn ich mir keinen Kopf um anderer Leute (vielleicht sogar nur von mir wahrgenommener) Probleme mache.

Du sagst "für uns ist es ein Thema, wir kennen die Benachteiligungen". Ich weiß jetzt nicht, wen du damit alles meinst. Kennst du eine Gruppe, bist du irgendwo Mitglied? Das "wir Dicke" kann es schlecht sein, da ich auch dick bin, und mich dabei nicht in der beabsichtigten Weise angesprochen fühle. Ich kenne genug dicke Menschen, die deshalb sehr dick geworden sind, weil sie eben nicht so akzeptiert wurden, wie sie sind, weil sie zu Diäten gezwungen wurden und andere "schöne" Dinge, und das will ich weder für mich noch (falls das Thema mal akut wird) für meine Kinder.
Dieses "nie gut genug sein", "nie schlank genug sein","nie richtig genug sein", das macht einen doch erst richtig dick und unglücklich. Ich bin froh, dass Teile der Gesellschaft mittlerweile erkannt haben, dass Dicke gleichwertige Menschen sind. Und nein, ich bin nicht ungebildet. Ich weiß sehr viel über Ernährung, Bewegung und Krankheiten. Trotzdem werde ich nicht auf Biegen und Brechen versuchen, andere vor eventuellen Fehlern zu bewahren oder irgendetwas in der Art. Das steht mir nicht zu.

Grüße
Dani
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Alt 24.08.2018, 00:49   #29
speckwanst98
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Übrigens sind dünne Kinder auch nicht vor Bemerkungen gewappnet. Bei mir hieß es immer :"Du bist ja so dünn." oder "Ein bisschen mehr auf den Rippen würde dir auch nicht schaden."
Ich denke, solange sich das Übergewicht im Rahmen hält und ein zehnjähriger keine 80 kg wiegt, macht man kein Kind glücklich, wenn man es auf sein Gewicht anspricht. Kinder haben oft weniger Probleme mit ihrem Körper als Erwachsene und ich finde, das darf auch solange wie möglich so bleiben. Außerdem hab ich mal in nem Pflegeheim gearbeitet und da waren mehrere Frauen, die fast ihr ganzes Leben lang Übergewicht hatten und sie waren weit über 80! Meiner Meinung nach gehört zu einem gesunden Leben mehr als nur ein "Idealgewicht".

Grüße
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Alt 21.01.2019, 12:03   #30
speckwanst98
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Ich bin bisher mein gesamtes Leben lang ziemlich dünn gewesen und hab eigentlich immer die dicken Kinder beneidet, die nicht solche "Hungerhaken" waren wie ich. Wenn ich sie im Freibad sah waren sie vielleicht dick, aber garantiert nicht unglücklicher als ich, vor allem wenn sie sich am Kiosk ne Portion Pommes mit Ketchup holten.

Meine Kinder sollen mal ein gesundes Verhältnis zu Essen haben : Sie sollen es genießen und essen, was ihnen schmeckt. Meiner Meinung nach führen diese ganzen Verbote etc. nur zu Essstörungen. Statt ihnen ständig etwas zu verbieten, kann man auch gesunde Alternativen anbieten, aber so, dass sie sich für beides entscheiden können.
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Alt 20.06.2019, 15:13   #31
Mollylover91
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Hey mein Patenkind ist auch lange wegen ihres Gewichts gemobbt worden. Aber langsam steht sie darüber. Ja sie ist 17 und hat auf 1,59 Körpergröße ihre stattlichen 175 kg aber sie hat sogar einen Freund und der sagt er liebt sie und ihre Kilos. Wie haben sich eure Kinder entwickelt?
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Alt 22.06.2019, 12:53   #32
Rosemarie
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Mit 17 dürfte ich so 120 kilo bei sehr ähnlicher Höhe wie heute gewogen haben, was dann über das Abitur hinaus bis Ende meines Studiums so blieb. (Ein bißchen trugen dazu die beengten Verhältnisse in den Hörsälen bei, noch mehr und ich hätte mit den Klapptischen Probleme bekommen ) Danach wurde ich Autofahrerin und arbeitete im Büro, hatte mehr Geld zur Verfügung (Garderobe) und so wurde es mehr...

Wenn ich so an meine fortgeschrittenere Kindheit und Jugend denke, hat mir niemand Vorschriften gemacht, was ich essen mußte. Bei meinen Eltern gab es aber Unterschiede; sie waren damals und sind es heute auch sehr kräftig, aber deutlich weniger als ich, das gleiche gilt für meinen Bruder, sehr kräftig, aber deutlich weniger als ich.

Aber zu den Unterschieden, meinem Vater ist das Dicksein egal, er ißt wie es ihm schmeckt, meine Mutter schafft es dahingegen nicht Kalorienaufnahme und Wunschgewicht in Einklang zu bringen. Ich denke mal, er hat sich meine Mutter ausgesucht, weil eine runde Frau am besten zu ihm zu passen schien (so ähnlich ist es in meiner jetzigen Bezeihung auch). Etwas Fetischhaftes ist es jedenfalls nicht, er findet auch schlanke(re) Frauen attraktiv.

Solche das Selbstwertgefühl zerstörenden Sprüche wie "kuck mal wie Du aussiehst", oder gar "schämst Du dich nicht", kamen aber auch von meiner Mutter nie. Allerdings schon mal Hinweise, daß weniger mehr sein könnte, oder daß ich mein Gewicht im Auge behalten sollte. Das wurde von meinem Vater dann aber immer wieder weggewischt, in der Hinsicht, daß ich mich satt essen sollte und schon selbst wüßte, was ich brauche. Teils auch mit etwas Aufzieherei gegen meine Mutter.

Schwierig zu sagen, ob ich unter ihrer nicht konterkarierten "Regide" heute schlanker wäre, was ich aber sicher denke ist, daß ich bei gleichem Gewicht unglücklicher wäre, wenn sie beispielsweise alleinerziehend versucht hätte, mich dahingehend zu "formen" der Figur wegen auf Essen zu verzichten und immer wieder Diäten und Ähnliches zu machen. Denn bei ihr persönlich ist das alles letztlich vollkommen erfolglos, sie dürfte so 150 Kilo wiegen, sagt es aber nicht und versucht bis heute immer mal wieder mit wechselnden Methoden erfolglos Gewicht zu verlieren.

Ich habe das Gefühl, daß es dicke Kinder und Erwachsene bei jeder nur denkbaren Erziehungsweise gibt als auch zufriedene und unzufriedene Dicke Kinder und Erwachsene. Menschen sind da halt unterschiedlich.

Wichtiger ist meines Erachtens die Selbstsicherheit zu stärken und zu vermeiden, daß die Kinder auf Grund ihres Dickseins ein negatives Selbstwertgefühl enwickeln. Ich denke vom gesellschaftlichen Standpunkt und Mobbing ist das Dicksein heute kein so großes Problem mehr, wenn man den betreffenden Kindern die nötige Selbstsicherheit vermittelt und vor allem, nicht jede Neckerei ihrer Mitschüler gleich zu persönlich zu nehmen. Letztlich also die Fähigkeit, über den Dingen zu stehen.

Eine Freund/eine Freundin zu finden dürfte für halbwegs selbstsicher erzogene Jungendliche beiden Geschlechts keine überwindliches Problem sein, entweder nach der Methode "gleich und gleich" gesellt sich gern, oder auch durch "furchtlose Eigeninitiative".

Aber zu guter Letzt sollte man den Kindern natürlich schon die Konsequenzen von Ernährungsweisen darlegen. Daß Cola und Pommes frites nicht unbedingt schlank und gesund machen, sollen die Kinder natürlich schon wissen und Alternativen würde ich auch immer anbieten. Man kann ja auch an einem Tag der Woche besonders gesund essen und kochen, damit die Kinder das eben auch kennen aber nicht ständig gegen ihren Willen zu Verzicht gezwungen werden. Aber ich habe keine eigenen Kinder und kann daher nur teilweise mitreden.
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 29.06.2019, 15:03   #33
moni83
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Hallöchen

Meine Tochter ist jetzt 15 und sie wiegt im moment 137 kg bei 1.62m.
Sie fühlt sich immer noch wohl(sagt sie zumindest) hab aber auch das Gefühl das es Ihr ganz gut geht so wie es ist.
Mache mir deshalb auch keine Sorgen und Sie ist auch viel unterwegs mit Freunden und auch in der Schule läuft das ganz gut

Liebe Grüsse
Moni
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Alt 01.07.2019, 12:28   #34
Valentina
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Zitat:
Zitat von moni83 Beitrag anzeigen
Hallöchen

Meine Tochter ist jetzt 15 und sie wiegt im moment 137 kg bei 1.62m.
Sie fühlt sich immer noch wohl(sagt sie zumindest) hab aber auch das Gefühl das es Ihr ganz gut geht so wie es ist.
Mache mir deshalb auch keine Sorgen und Sie ist auch viel unterwegs mit Freunden und auch in der Schule läuft das ganz gut

Liebe Grüsse
Moni



Das ist echt absolut unverantwortlich sie einfach weitermachen zu lassen. Ja, mit 15 geht es noch gut. Glaubst du wirklich, dass das lange so bleibt? Ich habe mit 15 weniger als 100 kg gewogen (und über 40 kg über die Jahre zugenommen) und nun mit meinen 33 Jahren habe ich Arthrose in den Knien, Bluthochdruck seit ich 20 bin, hormonelle Probleme und bis letztes Jahr hatte ich sehr schlechte Zuckerwerte.



137 kg ist keine Kleinigkeit! Das ist ein garant für Diabetes und Arthose bevor sie 30 ist. Setzt dich doch mal damit ausseinander wie sie so dick werden konnte. Sorry für den Alarmismus, aber das ist absoluter Wahnsinn eine 137 kg schwere 15 Jährigen entscheiden zu lassen ob das so ok ist. Hätte sie eine tödliche Krankheit, dann würdest du sie doch auch nicht entscheiden lassen ob sie behandelt werden möchte. So ein massives Übergewicht ist eien tödliche Krankheit auf Raten.
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Alt 01.07.2019, 15:14   #35
Dirpi
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Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Das ist ein garant für Diabetes und Arthose bevor sie 30 ist. Setzt dich doch mal damit ausseinander wie sie so dick werden konnte. Sorry für den Alarmismus, aber das ist absoluter Wahnsinn eine 137 kg schwere 15 Jährigen entscheiden zu lassen ob das so ok ist.
Dr. Valentina hat Sprechstunde und sollte vielleicht umgetauft werden in Sibylle .

@moni83: hier von *Garant* für irgendwelche Krankheiten zu sprechen ist blinder Aktionismus und hilft nicht weiter. Den haben hier viele von ihren Eltern in der Kindheit in vielerlei Hinsicht über sich ergehen lassen müssen und haben dadurch schlimme psychische Verletzungen erlitten.
Bleib bei Deiner Tochter immer an dem Thema dran. Grenze das Thema nicht aus und eiere auch nicht um das Thema herum. Behutsamkeit im Gespräch ist hier ganz wichtig.
Dass massives Übergewicht gesund ist, behauptet hier wohl niemand. Aber: Übergewicht kann viele Gründe haben.
__________________
Dirpi
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Alt 01.07.2019, 17:14   #36
moni83
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Danke für eure Tips

Ich selber bin 36 und bring auch 141 kg auf die Waage.
Hab bisher keinerlei gesundheitliche Probleme.
Wir essen halt beide gern.
Klar mehr sollte es nicht werden aber sie ist ja noch im Wachstum,
da finde ich dann eine Diät auch doof ausser sie will es.

Einen schönen Abend wünsch ich euch
Liebe Grüsse
Moni
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Alt 02.07.2019, 09:12   #37
Valentina
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Zitat:
Zitat von Dirpi Beitrag anzeigen
Dr. Valentina hat Sprechstunde und sollte vielleicht umgetauft werden in Sibylle .

Sorry, aber ich kenne keine Sibylle. Der Insider geht an mir vorbei.


Zitat:
Zitat von Dirpi Beitrag anzeigen
Aber: Übergewicht kann viele Gründe haben.
Ja kann es. Was spielt das für eine Rolle? Es geht nicht um dem Grund, sondern um die Entwicklung. Was sollte das Mädchen daran hindern 180 oder 200 kg zu wiegen? Ist das auch noch ok? Und ist es ok, wenn sie tatsächliche Schäden davon trägt? Wer, wenn nicht Eltern müssen dafür Verantwortung übernehmen?


Zitat:
Zitat von Dirpi Beitrag anzeigen
Dass massives Übergewicht gesund ist, behauptet hier wohl niemand

Warum wird es aber in einer Tour relativiert? Dass sich das Mädchen (oder andere Kinder, von denen die Rede war) ja anscheinend wohl fühlen. Wenn klar ist, dass extrem hohes Übergewicht nicht gesund ist, dann ist es logisch zu versuchen dieses Übergewicht zu reduzieren. Der Satz "Wir essen halt gerne" ist doch keine Rechtfertigung, sich mit seinem Schicksal abzufinden.


Zitat:
Zitat von moni83
Klar mehr sollte es nicht werden aber sie ist ja noch im Wachstum,
Das ist Schönmalerei. Niemand wird aus 137 kg rauswachsen.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2019, 12:45   #38
Jenny87
Mit Elan dabei
 
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Valentina, möglicherweise hast Du es selbst schon gemerkt, dass es schwer ist abzunehmen, vor allem dauerhaft und das auch dann, wenn man es unbedingt will. Wie hoch schätzt Du dann die Chancen ein, dass ein Kind oder ein Teenager dauerhaft abnimmt, der das gar nicht selbst will und unkooperativ ist ?

Ich schätze die Chance gleich Null ein, aber eine Menge Ärger und Streit sind programmiert.

Ich habe es selbst erlebt. Ich war ein dickes Kind und meine Mutter , die nicht dick ist, wollte , dass ich abnehme. Die hat alles versucht, mich auf Diät gesetzt, zum Sport geschickt, mal hat sie es nett versucht und mal hat sie getobt und mir Vorhaltungen gemacht. Sie hat mir gesagt wie hübsch meine Freundinnen wären und dass ich auch so hübsch sein könnte, wenn ich doch endlich abnehmen würde. Meine Mutter hat mein Gewicht mehr belastet als es mich belastet hat. Sie hat mir leid getan, weil ich sie so unglücklich mache, deshalb habe ich mich dann auch zu einer Langzeitkur überreden lassen. Da habe ich dann tatsächlich toll abgenommen und ein Jahr später war alles wieder drauf. Das war viel schlimmer als hätte ich nie abgenommen.
Überhaupt war es schlimm, immer von der eigenen Mutter zu hören, dass ich so wie ich bin, nicht richtig bin. Dagegen waren die Beleidigungen anderer harmlos.

Ich tue das meiner Tochter jedenfalls nicht an und das mit gutem Gewissen, weil ich weiß, dass es sowieso nichts bringen würde. Ich verstehe aber Deine Haltung, dass man da doch etwas unternehmen muss. So denken viele.
Jenny87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2019, 13:52   #39
Zora
Hier qualmt die Tastatur
 
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Zitat:
Zitat von Jenny87 Beitrag anzeigen
Ich verstehe aber Deine Haltung, dass man da doch etwas unternehmen muss. So denken viele.


So ist es.
Manche Mütter starten bereits im Kindergartenalter die Diätkarriere ihrer Kinder...ein paar Jahre mehr Leidenszeit.
__________________
Theorie ist: Wissen wie etwas funktioniert aber es geht nicht
Praxis ist: Es funktioniert und keiner weiß warum
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Alt 02.07.2019, 19:23   #40
moni83
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Wenn ich meine Tochter zur Diät zwinge dann kommt die Trotzreaktion.
Sie würde dann halt heimlich ihr essen holen und das find ich dann auch doof.
Es ist wie es ist und für mich passt es so.
Einen schönen Abend euch.
moni83 ist offline   Mit Zitat antworten
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