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Gesundheit
Allgemeines zur Gesundheit, Ärger mit Krankenkassen, Versicherungen, Patientenrechte, spez. Themen wie Magenband, Gastroplastik, Adipositas etc.

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Alt 28.11.2017, 04:50   #1
silas
Viele Gedanken - viele Worte
 
Registriert seit: 11.05.2012
Beiträge: 176
Standard Ultraschall schwierig

ich habe gerade einige gesundheitliche Probleme. War gerade bei meiner Hausärztin und es wurde ein Bluttest gemacht- Ergebnis, irgendwas stimmt mit meinen Nieren nicht ( Kreatininwert zu hoch, Harnwerte zu hoch etc)- evt Nierenschwäche aufgrund meines Übergewichtes.

Das erste Problem schon mal, dass ich erst in knapp 2 Monaten einen Termin beim Facharzt bekommen habe und quasi in der Zwischenzeit mit evt kranken Nieren herumlaufen muss?

Nächstes Problem, ich habe das Gefühl das irgendwas mit mir nicht stimmt, im Blut sind meine Entzündungswerte erhöht und meine Hausärztin weiß nicht warum und wartet jetzt quasi erst einmal ab, ob die Entzündungswerte von den Nieren kommen oder sich vielleicht irgendwann in Luft auflösen...

Ich hatte einige male starke Schmerzen im Oberbauch links, die nun allerdings wieder vorbei sind, nachdem ich Fleisch- und Milchprodukte reduziert habe. Ich habe aber das Gefühl, dass mit meinem Körper generell irgendwas nicht stimmt, mal zwackt es hier und mal da. Habe Angst das ich ernstlich erkrankt bin.....

Theoretisch müsste die Hausärztin bei einer gründlichen Untersuchung doch auch Ultraschallaufnahmen des Oberkörpers machen, denke ich zumindest. Aber Pustekuchen. Sie tastet nichts ab und macht keinen Ultraschall mit der Begründung, dass sie bei meinem starken Übergewicht "sowieso nichts erkennen könnte".

Habe so das Gefühl und Sorge, was wenn ich zb Krebs oder irgendwas im Bauchraum oder sonstwas im Bauch, Becken, Gallenlase etc habe, und niemand macht Ultraschall ?

Jetzt bin ich ratlos, wo ich hingehen soll. Erstmal zum Nephrologen in 2 Monaten und hoffe, dass wenigstens dort Ultraschall möglich ist.

Aber was kann ich sonst noch tun? Sollte ich evt mehrere Internisten anrufen und dort einfach einmal nachfragen, ob deren Ultraschallgerät auch für dickere Patienten geeignet ist?

Habe das mal bei mehreren Frauenärzten gemacht (ob die auch dicke Patienten behandeln und der Gyn. Stuhl stabil genug ist.) Entweder gab es nur patzige Antworten oder es wurde gleich aufgelegt! Entweder haben die mich nicht ernst genommen oder sie wollten mich erst gar nicht als Patientin haben.
silas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2017, 08:16   #2
Carolina
Gehört zum Inventar
 
Benutzerbild von Carolina
 
Registriert seit: 17.06.2007
Ort: NRW
Beiträge: 570
Standard

Hallo,

was das Ultraschall angeht: Ich bin auch sehr dick und trotzdem konnten bisher alle Ärzte, bei denen ich war, meinen Bauch Ultraschallen. Sie konnten die Organe gut sehen.

Auf meine Nachfrage, ob das denn wegen meines dicken Bauches überhaupt möglich sei, wurde mir mehrmals gesagt, dass es zwar bei dickeren Menschen durchaus vorkommen kann, das man nichts sieht, aber oftmals ist das Fettgewebe gut verteilt und man müsste "ein wenig hin und her" schieben, sodass man etwas sieht.

Also die pauschale Aussage, dass man bei dicken Menschen nichts sieht, ist total bescheuert.

Schau einfach mal nach einem anderen Arzt (ohne vorher am Telefon dein Gewicht zu erwähnen) und sag direkt, dass du einen Ultraschall willst.

Grüße und Gute Besserung
Carolina
Carolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2017, 12:26   #3
MASULLO
Ein neues Gesicht
 
Registriert seit: 29.11.2017
Ort: Berlin
Beiträge: 6
Standard

Zitat:
Zitat von silas Beitrag anzeigen
ich habe gerade einige gesundheitliche Probleme. War gerade bei meiner Hausärztin und es wurde ein Bluttest gemacht- Ergebnis, irgendwas stimmt mit meinen Nieren nicht ( Kreatininwert zu hoch, Harnwerte zu hoch etc)- evt Nierenschwäche aufgrund meines Übergewichtes.

Das erste Problem schon mal, dass ich erst in knapp 2 Monaten einen Termin beim Facharzt bekommen habe und quasi in der Zwischenzeit mit evt kranken Nieren herumlaufen muss?

Nächstes Problem, ich habe das Gefühl das irgendwas mit mir nicht stimmt, im Blut sind meine Entzündungswerte erhöht und meine Hausärztin weiß nicht warum und wartet jetzt quasi erst einmal ab, ob die Entzündungswerte von den Nieren kommen oder sich vielleicht irgendwann in Luft auflösen...

Ich hatte einige male starke Schmerzen im Oberbauch links, die nun allerdings wieder vorbei sind, nachdem ich Fleisch- und Milchprodukte reduziert habe. Ich habe aber das Gefühl, dass mit meinem Körper generell irgendwas nicht stimmt, mal zwackt es hier und mal da. Habe Angst das ich ernstlich erkrankt bin.....

Theoretisch müsste die Hausärztin bei einer gründlichen Untersuchung doch auch Ultraschallaufnahmen des Oberkörpers machen, denke ich zumindest. Aber Pustekuchen. Sie tastet nichts ab und macht keinen Ultraschall mit der Begründung, dass sie bei meinem starken Übergewicht "sowieso nichts erkennen könnte".

Habe so das Gefühl und Sorge, was wenn ich zb Krebs oder irgendwas im Bauchraum oder sonstwas im Bauch, Becken, Gallenlase etc habe, und niemand macht Ultraschall ?

Jetzt bin ich ratlos, wo ich hingehen soll. Erstmal zum Nephrologen in 2 Monaten und hoffe, dass wenigstens dort Ultraschall möglich ist.

Aber was kann ich sonst noch tun? Sollte ich evt mehrere Internisten anrufen und dort einfach einmal nachfragen, ob deren Ultraschallgerät auch für dickere Patienten geeignet ist?

Habe das mal bei mehreren Frauenärzten gemacht (ob die auch dicke Patienten behandeln und der Gyn. Stuhl stabil genug ist.) Entweder gab es nur patzige Antworten oder es wurde gleich aufgelegt! Entweder haben die mich nicht ernst genommen oder sie wollten mich erst gar nicht als Patientin haben.
Hallo,

wieso reduzierst du Fleisch- und Milchprodukte ohne zu wissen, ob deine Bauchschmerzen daran lagen? Gerade Fleisch ist doch sehr verträglich. Mich belästigt eher Salat.

Mein Arzt ist auch dickenfeindlich. Er wollte mal meinen Bauch nicht abtasten, weil er meinte sowieso nichts spüren zu können ;
erinnert mich an deine Erfahrungen mit dem Ultraschall . Dabei bin ich gar nicht sooooo dick.

MASULLO
MASULLO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2017, 17:15   #4
silas
Viele Gedanken - viele Worte
 
Registriert seit: 11.05.2012
Beiträge: 176
Standard

Zitat:
Zitat von MASULLO Beitrag anzeigen
Hallo,

wieso reduzierst du Fleisch- und Milchprodukte ohne zu wissen, ob deine Bauchschmerzen daran lagen? Gerade Fleisch ist doch sehr verträglich. Mich belästigt eher Salat.



MASULLO
habe das einfach mal ausprobiert. Die Schmerzen traten immer nach frittiertem Essen auf, und die Symtome waren halt typisch für Gallensteine. Da lag es nahe, auf fettiges, Milch und Fleisch zu verzichten um zu schauen, was passiert.
silas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2017, 11:45   #5
Schokosahne
Moderator/in
 
Benutzerbild von Schokosahne
 
Registriert seit: 24.04.2010
Ort: Erlangen
Beiträge: 1.521
Standard

Zitat:
Zitat von silas Beitrag anzeigen
Nierenschwäche aufgrund meines Übergewichtes
So ein Käse ... unqualifizierte Aussage des Arztes.
Zunächst mal ist für eine Einschätzung erstmal wichtig was "erhöht" meint - dann kann alles heißen
Eine komplette "Mobilmachung" ist hier vielleicht gar nicht erforderlich, wenn es sich tatsächlich um eine moderate Erhöhung handelt. Zudem muss man dazu natürlich auch wissen, was bei Dir gerade gesundheitlich im Argen liegt - z.B. ob Du Medikamente einnimmst usw.
Auch das wirkt sich nicht unerheblich auf die von Dir genannten Werte aus.

Zunächst mal ist ein Ultraschall auch bei starkem Übergewicht möglich, man muss sich halt nur darauf gefasst machen, dass es etwas unangenehmer wird, weil man den Schallkopf eben schon mit etwas mehr Druck führen muss. Wichtig für eine Darstellung ist nunmal der zu überbrückende Abstand zwischen Schallkopf und darzustellendem Gewebe - bedeutet also man kann keine sehr tief liegenden Strukturen darstellen bzw braucht es dafür tatsächlich potentere Geräte.
Ich würde dies bei der Ärztin auch einfordern bzw eine Überweisung an einen fähigen Kollegen anfordern, wenn Sie sich nicht imstande sieht ... drauf schauen sollte man also schon, solange Beschwerden da sind.

Nach den von Dir genannten Symptomen kann es tatsächlich sein, dass Du Gallensteine hast - hier bist Du gezwungen, Deine Ernährungsgewohnheiten anzupassen. Eine Verbesserung konntest Du ja bereits feststellen
Kompletter Verzicht ist aber Quatsch, nur die Mengen sollten angepasst werden, zuviel Radikalität in Ernährungsfragen ist genauso schädlich.

Wie bei allen anderen Threads zum Thema Galle bitte nicht voreilig operieren lassen. Wichtig ist immer wie groß die Steine tatsächlich sind. Meist liegen keine großen Steine vor, sondern kleine Konkremente und diese sind entweder medikamentös gut zu behandeln oder auch mit angepasster Ernährung symptomfrei.

Gallenkoliken oder kleine Irritationen ("Zwacken") sind zunächst bei nicht so starker Ausprägung auch mit Buscopan in den Griff zu bekommen, dies ist aber keine langfristige Lösung.
Bei ausgeprägten Gallenkoliken, die tatsächlich auch mal den Kreislauf lahmlegen können (also wirklich ausgeprägte Symptomatik), kann man über eine OP im beschwerdefreien Intervall nachdenken. Eine sofortige OP-Indikation ist eigentlich nur bei einer starken Entzündung gegeben.

Kleine Geschichte meinerseits:
Habe tatsächlich auch keine Gallenblase mehr, nachdem ich in jungen Jahren dem Diätwahn mit Almsed&Co gefolgt bin
Nach 8Wochen einweißreicher "Diät" hatte ich immer öfter ein "Zwacken" verspürt, welches sich an einem Tag dann zu einer handfesten Gallenkolik entwickelte. Krämpfe, Schweißausbrüche über Stunden - habe mehrere Stunden Zuhause ausgehalten bis mein damaliger Freund mich dann doch Richtung Ambulanz geschippert hat. Zu dem Zeitpunkt war ich grau im Gesicht, mein Kreislauf war im Keller und nur unter größten Anstrengungen konnte man mir überhaupt noch einen Venenzugang legen weil mein Blutdruck bis auf 70/40 runter ging.
Da setzte dann auch schwallartiges Erbrechen ein. Mit mehreren Infusionen zur Stabilisierung und diversen Einheiten Schmerzmedikamenten, ging es mir nach 2 Stunden langsam besser. Habe die Nacht dann mit einem Eimer auf der Couch verbracht und am Morgen war der Spuk vorbei. Ultraschall ergab auch hier keine großen Steine sondern tatsächlich "nur" Kleinstpartikel durch exzessive Einweißaufnahme. Ende vom Lied - 4 Wochen später Gallenblase raus.
Ich habe seitdem keinerlei Probleme, es gibt aber genug Leute, die nach Entfernung der Gallenblase Beschwerden haben.
Daher dies bitte nur nach strenger Indikation in Betracht ziehen.

Die OP ist zwar minimalinvasiv möglich (alles ganz easy) aber interessanterweise redet da niemand über Intubationsrisiko etc.
Was mich dabei auch massiv stört ist die Massenabfertigung (3Tage Krankenhaus und dann ab nach Hause) und mittlerweile wird sogar auf Nachkontrollen verzichtet. Also innerhalb der 3 Tage nur Kontrolle der Blutwerte, danach ab nach Hause.
Sollte sich jedoch eine Leckage nach der OP ergeben (Nahtundichtigkeiten etc) dann merkt man das leider erst später, wenn der Schaden groß ist.
Kann nur Jedem empfehlen, vor der Entlassung nochmal auf eine Sichtkontrolle mittels Ultraschall zu bestehen und auf freie Flüssigkeit schauen zu lassen.

Aber jetzt erstmal genug zum Thema - Quintessenz: nicht abwimmeln lassen, sondern ggf Überweisung einfordern. Wenn die Praxis den Termin ausmacht, sollte die Wartezeit auch sehr gering sein.
Schokosahne ist offline   Mit Zitat antworten
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