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Arzterlebnisse
Ein heikles Kapitel im Leben eines dicken Menschen.

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Alt 11.06.2014, 21:03   #1
uwed100
Gast
 
Standard Wie findet ihr Ernährungsberatung ?

Heute war ich wieder mal in der Uniklinik und wie schon beim letzten Mal ( im Februar) wollte mir der mich dort untersuchende Kardiologe eine Ernährungsberatung aufschwatzen, also so einen Abendkursus.
Und wie schon beim letzten Mal sagte ich ihm, daß ich
----> abends keine Zeit habe, weil ich dann arbeite
----> ich bereits zwei mal - in meinen Rehas - eine solche mitgemacht hätte, mehr so zum Zeitvertreib, weil eine Reha auch langweilig sein kann
----> daß mir in diesen Ernährungsberatungen nichts erzählt wurde, was ich nicht eh schon wußte.Und mit "nichts" meine ich wirklich rein gar nichts.
----> und daß der Herr Kardiologe sich mal eine Notiz machen möge, daß wir das Thema jetzt zwei mal besprochen hätten und ich unser beider kostbare Zeit nur ungern ein drittes Mal mit diesem Thema verschwenden möchte.
Im übrigen habe ich ihm recht gegeben, daß es in verschiedener Hinsicht gesundheitlich für mich besser wäre, leichter zu sein, daß der Stein der Weisen aber auch von der Ernährungsberatung noch nicht gefunden worden sei.Nämlich DAUERHAFT ein niedrigeres Gewicht auch zu halten, denn sonst gäbe es wohl viel weniger dicke Menschen.
Was haltet ihr von diesen Kursen zur Ernährungsberatung ?
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Alt 11.06.2014, 21:20   #2
MeiersJulchen
Moderatorin
 
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Registriert seit: 28.08.2004
Beiträge: 7.055
Standard

Diese Kurse sind zu 99,999% Müll.
Nichts, was dort erzählt wird, übersteigt in irgendeiner Weise das Niveau der handelsüblichen Wartezimmerliteratur und im TV bekommt man den Kram auch tagtäglich vorgetanzt.

Die sogenannten Berater sind im Prinzip nichts anderes als Kalorientabellenvorleser und Pyramidenpapageien.

Ich hab jedenfalls nur Pfeifen kennengelernt.
Von der AOK-Tusse vor 20 Jahren, die sich was von bösen Säuren (mit denen ich komischerweise wunderbar klarkam) und guten Basen (die mich regelmäßig umgehauen haben) zusammenfabuliert hat, bis hin zu den 2 Komikern, die mir vor 3 Jahren im Krankenhaus von der Küche geschickt wurden. Die hatten nicht mal die grundlegendste Ahnung von (unumstrittenen) Lebensmitteltechniken.

Kurzum... da wird mit viel Auswendiggelerntem um sich geworfen, und Erfahrung ist absolute Mangelware. Die Erfahrung der Kunden zählt schon mal gar nicht oder wird nur als fehlende Motivation und Einbildung niedergetrampelt, wenn sie nicht ins Bild paßt.

Man ist um Längen besser bedient, wenn man den ganzen Mist in die Tonne tritt und sich ausschließlich mit sich selbst und seinen ganz persönlichen Erfahrungen auseinandersetzt.


Hier eine 4-Punkte-Liste von Absonderungen, an der man beratende Taugenichtse sofort erkennt:
1. Wenn's nicht funktioniert, hat man's nur nicht verstanden
2. Wenn man's verstanden hat, hat man sich nur nicht dran gehalten
3. Wenn man sich dran gehalten hat, hat man einfach nur noch nicht lange genug durchgehalten
4. Wenn man es nun wirklich schon lange genug macht, dann hat man eben nicht früh genug angefangen (die ultimative Arschkarte)

Eine Mumpitz-Beratung wird sich IMMER an einem oder mehreren dieser Punkte festbeißen. Immer und immer wieder neu erklären, immer wieder neue Tricks wie man Pläne erfüllen kann, Motivation durch Erzeugen von Wuschvorstellungen und schlechtem Gewissen.

Geändert von MeiersJulchen (11.06.2014 um 21:27 Uhr)
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Alt 29.06.2014, 09:44   #3
mmmbaerbl
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Schwarzwald
Beiträge: 359
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Also ich habe schon mehrere Ernährungsberater kennen gelernt.
Eine von der Krankenkasse, die hatte wenig Ahnung, ich allerdings auch noch nicht.
Dann eine aus der Nachbarschaft, da war es nicht viel besser.
Dann eine in meiner Reha nach Knie-Tep, die war wirklich interessiert an neuen Forschungsergebnissen, ich auch
Die Letzte neulich bei meiner Diabetesschulung, die hat echt ihre Erfahrungen ich ihre Erklärungen eingebracht. Hat mir anfangs widersprochen, sich dann wirklich um Fachwissen und Studien bemüht und mir dan später recht gegeben.
Im Laufe der Zeit hatte ich mir auch ganz viel Fachwissen schon aus dem Internet (Studien etc.) Bücher usw. angeeignet.
__________________
Und führe mich nicht in Versuchung -
ich finde den Weg alleine
(Mae West)
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Alt 29.06.2014, 10:39   #4
MeiersJulchen
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Beiträge: 7.055
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Wichtig ist, daß sich die Informationen, die man sich anliest letzendlich mit den eigenen Erfahrungen (Erfolge, Nicht-Erfolge, usw) decken. Erst dann ist es wirklich Wissen.

Sonst gerät jedes Gespräch zum "Ich hab aber gelesen..."-Klugscheißduell und bietet keinerlei Grundlage für irgendwelche Ansätze.

Geändert von MeiersJulchen (29.06.2014 um 10:54 Uhr)
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Alt 29.06.2014, 12:02   #5
Sonnenkuss
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Najanajanaja, ein Experte muss nicht alles selbst erlebt haben.
Ein guter Maurer braucht kein eigenes Haus.

Aber in der Erzählung von mmmbaerbl sind ja alle Ernährungsberater auch eher Flachflöten. Selbst wenn sich die Letzte dann informiert hat, plärrte sie erst Mal das vor, was alle vorplärren.
__________________
-o-
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Alt 29.06.2014, 13:24   #6
MeiersJulchen
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Beiträge: 7.055
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Zitat:
Zitat von Sonnenkuss Beitrag anzeigen
Ein guter Maurer braucht kein eigenes Haus.
Aber einen Stein sollte er schon mal in der Hand gehabt haben. Und erlebt haben wie sich eine frisch gesetzte Mauer bei Frost zerlegt. Oder generell welche Fugenarten bei welchem Steinen gehen und welche nicht.

Was man aus diesen Grundsteinen mauert ist doch völlig schnurz. Wichtig ist, daß ein Maurer die Arbeit selbst täglich macht und den Leuten nicht nur schlau erzählt wie sie ihre Arbeit zu tun hätten, weil er ja voll der angelesene Checker wäre.

Ich glaub jeder Maurer, der sich das erlaubte, hätte schneller einen Stein im Gesicht als er gucken könnte.

Der Unterschied ist nämlich, daß Steine sich gleichartig verhalten. Darauf beruhen die Ingenieurwissenschaften. Aufgrund dieser Gleichartigkeit und ihrer Gesetzmäßigkeiten lassen sich Bauwerke tatsächlich vorausberechnen, so daß sie nicht schon wieder nach kurzer Zeit zusammenbrechen. Man kann Eigenschaften (Festigkeit, Schwingfrequenz etc etc) reproduzierbar vermessen und auswerten.
Und ist ein Bauteil abgenutzt (wenn es also den vorhersagbaren Bereich zu verlassen droht), tauscht man es aus und setzt damit die Struktur wieder in ihren berechenbaren Urzustand zurück.

Bei Menschen ist das jedoch anders. Ein Organismus ist ein komplexes System, gesteuert von so vielen Einflüssen und Gleichgewichten, daß Auswirkungen von Manipulationen nicht gezielt berechenbar sind. Jetzt mal abgesehen von solchen Dingen, die Organen einen klaren Schaden zufügen. Messer in den Bauch oder so.
Änderungen innerhalb der - nennen wir es mal - Lebensparameter können bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Auswirkung haben.
Das ist wie der Wetterbericht. Oder kennt Du das berühmte chaotische Pendel? https://www.youtube.com/watch?v=U39RMUzCjiU Sind im Prinzip nur 2 Bauteile, aber es hat noch niemand geschafft, es zu berechnen.
Weiterhin ist das Problem, daß ein Mensch nach jeder dieser Änderungen nicht mehr derselbe ist wie vorher. Das Ausgangssystem gilt nicht mehr. Man kann ihn nicht auf "Null" zurücksetzen und sagen "Probieren wir was anderes" und erwarten, daß dies dasselbe Ergebnis erbrächte als wenn man diesen Versuch gleich als erstes durchgeführt hätte.

Grundsätzlich ist alles, was mit Organismen zusammenhängt, eine empirische Wissenschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Empirie . Das heißt, man kann nur aus einer großen Zahl an Meßwerten überhaupt sinnvolle Schlüsse ziehen.
Was aber wiederum das Problem mit sich bringt, daß man allein durch falsche Zuordnungen (die berühmten Äpfel und Birnen) den allergrößten Murks anrichten kann.
Die einzige Naturwissenschaft, die auf dem Prinzip der Empirie beruht und tatsächlich im weitesten Sinne funktioniert, ist die Quantentheorie. DASS sie funktioniert erkennt man schlichtweg daran, daß man grad einen Computer benutzt oder Musik von CD hört. Und doch kann man kein einziges daran beteiligtes "Atom"-Teilchen konkret berechnen... nur in welchem Verhältnis die gewünschten/unerwünschten Ereignisse auftreten werden.

Deshalb ist es beim Menschen so unglaublich wichtig, alle individuellen Umstände nicht nur zu erfragen sondern auch zu berücksichtigen. Auch - und vor allem - wenn es sich um absolut subjektive "Meßwerte" wie "schmeckt mir nicht" handelt. Denn gerade dies beschreibt jeden Einzelnen in wesentlich aufschlußreicherer Weise als z.B. standardisierte Blutwerte (deren Festlegung wie gesagt auf empirischer Datenerfassung beruht und damit absolut gar nichts über das Individuum aussagt).

Und deshalb sieht man so viele Diätmethoden regelmäßig einbrechen und es werden unabläsig neue "Konstrukte" auf den Markt geschmissen, wo schon nach kurzer Zeit klar ist, daß auch das Mumpitz ist.
Ernährungs-"Wissenschaft" in der offiziell praktizierten Form ist keine!!!
Das einzig wissenschaftliche daran ist die dokumentierte Sammlung aller Verfahren, die bisher versagt haben. "Geht nicht" ist auch ein Ergebnis. Nur damit arbeitet ja niemand. Deshalb: keine Wissenschaft.



Und wer jetzt mit "Aber in China/Indien/Takatuka stürzen doch ständig Häuser ein" ankommt ...
... oft genug erfährt man nur wenig Tage später, daß dort ein einfach ein Stockwerk draufgesetzt worden war oder tonnenschwere Klimaanlagen auf dem Dach eines uralten Hotels installiert worden sind. Und nur weil man so einen Unfug heimlich macht, damit die Behörden dazu gar nicht erst "Nein!" sagen können, oder jemanden dafür bezahlt mal kurz wegzuschauen, heißt das noch lange nicht, daß die Steine das auch mitmachen.

Wie sagte Richard Feynman so schön?
Nature cannot be fooled! (Nachdem das Space Shuttle sich aufgrund willkürlicher Behördenentscheidungen in einen hübschen großen Feuerball verwandelt hatte)

Geändert von MeiersJulchen (29.06.2014 um 13:34 Uhr)
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Alt 29.06.2014, 16:16   #7
Sonnenkuss
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Ich fühle mich gependelt. Wie immer meine Beste, du hast Recht. Jeder Jeck ist anders.
__________________
-o-
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Alt 29.06.2014, 16:58   #8
MeiersJulchen
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Ja. Sorry für den ganzen Text.

Ich wollte damit nur mal erklärt haben, was eine Wissenschaft ausmacht und was nicht.

Ein echter Experte kennt die engen Grenzen, in denen Voraussagen möglich sind und er kennt vor allem eine langelange Liste an Umständen, die der Allgemeingültigkeit einer Formel entgegen stehen. Eine einzige falsche Vorausage genügt, um die Liste zu verlängern und eine Formel noch weiter einzuschränken.

Anders bei den Checker- und Vorlese-Experten:

Nicht-Erfolge werden nicht als wertvolle Informationsquelle angesehen und stattdessen nach 4-Punkte-Schema (siehe weiter oben) abgewälzt und abgebügelt.

Ergebnisse versucht man durch Reproduktion der Umstände bzw. Handlungen herbeizuführen (wie z.B. Kalorienzählen) anstatt die grundlegenden Voraussetzungen abzuklären.
Und man möge mir verzeihen, wenn ich mich schon wieder auf Feynman berufe, aber er ist es, der dafür das Wörtchen Cargokult-Wissenschaft geprägt hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult-Wissenschaft
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Alt 30.06.2014, 18:54   #9
silas
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also ich habe noch keinen Ernährungsberater, Arzt oder Otto Normalverbraucher getroffen, der als Nichtbetroffener nachvollziehen konnte, was es wirklich bedeutet, dick zu sein oder was daran so schwer sein soll, eine Ernährungsumstellung durchzuhalten. Oder warum manche Menschen nicht aufhören können zu essen, wenn sie satt sind. Oder warum sie bei Stress mehr essen, als der Körper braucht und wieder verbrennen kann.

Das ist alles nur schöne Theorie. Wirklich nachvollziehen können es nur Menschen, die es selber er-und durchlebt haben. Das jedenfalls ist mein Eindruck.

Eine Ernährungsumstellung basiert doch meist immer nur auf Disziplin und man muss bestimmte Regeln einhalten, die man auch tagtäglich anwenden muss. Aber wer kann das länger als ein paar Monate durchhalten? Oder gar ein Leben lang? Der Alltag wird doch gar nicht wirklich berücksichtigt.

Es gibt schliesslich Phasen, die einfach nur stressig sind, und da fällt man doch schnell wieder in alte Gewohnheiten zurück. Zeitmangel, beruflicher und privater Stress usw. All das wird nicht berücksichtigt und die seelische Verfassung schon gar nicht.
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Alt 30.06.2014, 19:30   #10
Daena
Viele Gedanken - viele Worte
 
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Das ist wieder so eine pauschale Aussage. Es gibt genügend Ernährungsberater/Fitnessberater die früher mal dick waren und grade deshalb wenig bis gar kein Verständnis für andre in der Lage haben.

Es gibt immer eine Person, die es trotz alledem (stressiges Leben, Krankheiten usw) geschafft hat, und deshalb müssen es alle andren auch schaffen.

Find ich persönlich noch viel schlimmer als jemand, der nie dick war. Denn genau diese Menschen spielen Dickenhassern dann in die Karten.
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Alt 01.07.2014, 08:41   #11
Thea
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Gruppenleiterinnen bei WW sind ja auch solche, die mittels dieser "Nahrungsumstellungsdiät" selbst abgenommen haben und man hat ihnen zuvor noch - rudimentäre! - Kenntnisse zu Lebensmitteln beigebracht.
Zum Konzept gehört auch, genügend zu trinken - mindestens 2 l täglich.
Eine von denen, die ich kennengelernt habe, war inzwischen gar auf 6-7 l täglich und ganz stolz drauf. Die berät dann Abnehmwillige ....
Thea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2014, 00:46   #12
nessi
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Die, die ich bisher gesehen/ mitgemacht habe, waren alle gebetsmühlenartig identisch. Ernährungspyramide der DGE, Fett ist böse, iss viele komplexe KH (wobei die immer mal anders hießen). Alle anderen Diäten und Ernährungskonzepte (SiS, Low Carb, WW, jegliche Formula-Diäten) sind schädlich und gehören verboten!
Das einzige, was sich noch unterschieden hat, war die am Ende empfohlene Kalorienmenge. Da war dann aber von 1200 bis 2000kcal auch alles dabei.

Ich denke, da wird auch von den Ärzten ziemlich verkannt, wo das Problem am Abnehmen ist. Mangelnde Informationen sind es nämlich meiner Meinung nach nicht. Ich habe das Gefühl, viele haben sich schonmal zu Stoffwechselprozessen usw. belesen und bringen da mehr Wissen mit als mancher sogenannte Ernährungsberater.

Und ich stimme Daena zu, gerade die, die früher dick waren und "es geschafft" haben, kommen dann nach dem Motto an "Ich hab es doch auch geschafft, wieso kriegst du das nicht auch mit der gleichen Methode hin?"
nessi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2014, 07:47   #13
MeiersJulchen
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Zitat:
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Ich denke, da wird auch von den Ärzten ziemlich verkannt, wo das Problem am Abnehmen ist.
Von jenen Ärzten wird vor allem verkannt, daß es nicht das Gewicht ist, das es zu behandeln gilt.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2014, 10:40   #14
Fräulein Wunder
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Und ich stimme Daena zu, gerade die, die früher dick waren und "es geschafft" haben, kommen dann nach dem Motto an "Ich hab es doch auch geschafft, wieso kriegst du das nicht auch mit der gleichen Methode hin?"
Zitat:
Zitat von Thea Beitrag anzeigen
Gruppenleiterinnen bei WW sind ja auch solche, die mittels dieser "Nahrungsumstellungsdiät" selbst abgenommen haben und man hat ihnen zuvor noch - rudimentäre! - Kenntnisse zu Lebensmitteln beigebracht.
Die absolute Tragik von WW beginnt erst wenn man einen Blick hinter die Kulissen wirft.

Gruppenleiterinnen müssen ja auch an WW-Treffen teilnehmen, nämlich WW-Treffen für Grupenleiter - und da werden sie gewogen ... um da nicht in Erklärungsnot zu kommen ziehen sie dann im Winter die dünnsten, leichtesten Klamotten an, trinken und essen 12 Stunden vorher nichts, nehmen Entwässerungstabetten oder schieben eine Formula-shake Diät ein - alles um Zunahmen zu vertuschen.

Es gibt wenige Berichte von WW-Austeigerinnen im Netz, aber die lesen sich alle recht finster.
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Alt 17.07.2014, 12:54   #15
Rebecca
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Ich habe einmal, vor der Diagnose "Schilddrüsenunterfunktion", eine Ernährungsberatung erbeten und meinem Arzt geklagt, dass ich meine Kalorien auf strikt 1800 abzähle - mein durchschnittlicher Leistungsumsatz lag damals bei rund 2500, Grundumsatz bei 1700 - und viel Sport mache, aber trotzdem Übergewicht hätte.
Er meinte ganz trocken: "Am besten sie essen nurnoch 900."

Ich dachte erst der verarscht mich, aber der meinte das vollkommen ernst.
Hab dann den Arzt gewechselt, der neue ist immer sehr nett zu mir und hat mir die SU auch diagnostiziert...

Mehr Erfahrungen mit Ernährungsberatungen hatte ich noch nicht.
Rebecca ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2014, 09:54   #16
schlemmereule
Ein neues Gesicht
 
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Beiträge: 9
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hallöchen
ich hatte mir von meinem hausarzt mal eine überweisung,für einen ernährungsberater, geben lassen und bin bei einer ärztin für diabetiker gelandet !
aber,da war eine schwester,die mich über sinnvolle ernährung aufgeklärt hat,aufklären wollte,denn was die mir erzählt hat,war nichts neues mehr für mich !
aber,sie war sehr nett und wir haben uns gut unterhalten.

mein arzt wiederum legte mir eine magen-OP nahe und die kommt,für mich,NIE NIE NIE in frage !!!
da habe ich schon so viel von gehört und nicht nur gutes !

dann bin ich in einer abnehm-community.
ich denke,aber nicht mehr lange !
da geht es nur um muskelaufbau,training,protein-shakes u.s.w.

man soll sich nicht verrückt machen lassen !
jeder sollte für sich das beste heraus finden,um gut damit leben zu können !
wenn man auf etwas " verbotenes " appetit hat,dann rein damit,genießt es !

ich habe jede diät aufgesaugt,die es gab,habe abgewogen,überlegt ob ich das essen " darf ",habe gerechnet,aber nun,ist schluß,sonst dreh ich noch durch !!!

mir hat eine bekannte diese community hier empfohlen und ich bin froh,daß ich ihren rat befolgt habe !
schlemmereule ist offline   Mit Zitat antworten
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