Beiträge von Marilyn

    Vielen lieben Dank für die Antworten! Ich bin momentan mit einer Grippe allein zu Hause und treibe mich grade vor lauter Angst mit 1000 Rechercheklicks noch in den Wahnsinn. Es tut gut tatsächlich mal mit anderen Menschen zu sprechen :) .


    Christine, es beruhigt mich zu hören, dass du seit 15 Jahren damit lebst. Lustig ist es sicher nicht, keine Frage, aber das gibt mir trotzdem etwas Hoffnung nach allem was ich so über das Versteifen gelesen habe. Zwar soll es inzwischen auch neue Systeme geben und manche Menschen sogar mit diesem Befund nicht mehr fest versteift werden müssen, ich mach mir allerdings auch da wenig Hoffnung zu der erlesenen Gruppe zu gehören bei denen das durchführbar und auch zweckmäßig ist.
    Inwiefern ist deine Schwägerin eingeschränkt? Kannst du mir da etwas mehr erzählen?


    Ich kann gleich auch auf Zegges Frage eingehen: Ich mache Übungen wie sie mir in der Krankengymnastik gezeigt wurden. Allerdings nicht unter Anleitung. Ich bin am Montag wieder beim Orthopäden und hoffe, dass ich erneut Physiotherapiestunden verschrieben bekomme. Meine erste Runde enthielt nur 10 Stunden, 2 Stunden pro Woche, nach 1,5 Monaten war ich wieder auf mich allein gestellt. Ich denke auch, dass bei meinem Befund Übungen unter Anleitung sinnvoll(er) wären.


    Den MRT lasse ich hier in der Umgebung in einem offenen Gerät durchführen (nennt sich auch Open MRT). Es gibt inzwischen viele Institutionen die ein solches besitzen. Nicht nur auf Grund schwerer Patienten, sondern auch um es Menschen mit Platzangst oder Kindern leichter zu machen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


    Meine Wirbelsäule, wie auch meine Knie wurden damit schon von der Magnetresonanz erfasst. Soweit ich weiss zahlt das die Kasse normalerweise nicht.


    ABER wenn du zu schwer für die Röhre bist, nicht hinein kommst oder man dich dort ob des Umfangs nicht festschnallen kann wird das als Ausnahmeleistung, wenn wirklich notwendig, von der Kasse übernommen. So war es zumindest bei einer Freundin von mir. Ich selbst bin privat versichert, meine Kasse zahlt so oder so.

    Ich wiege 180kg. mein Mann 90 und wir haben folgendes getan -


    wir haben ein normales Vollholz Ikea Bett gekauft und verstärkt durch 3 Kästen die wir aus Spanplatten gebaut unter das Bett geschoben und am Gestell verschraubt haben. Ich kann dir gern die Konstruktionspläne schicken, wenn du magst (PM). Die Konstruktion hat mein Vater, der Ingenieur ist, entworfen, also es ist nicht gänzlich aus der Luft gegriffen.
    Es ist ein sehr simples Unterfangen, das wenig finanziellen und technischen Aufwand benötigt, aber unter jede Holzkonstruktion ohne Probleme gebaut werden kann. Es ist unauffällig, man kann immer noch darunter wischen und staubsaugen und es hält bombenfest.


    Wir hatten zuvor ohne Verstärkung im gleichen Bett geschlafen, aber nach einem Unfall habe ich nochmal einige Kilo zugelegt (inzwischen aber wieder 20 davon abgenommen) und da war uns das zu unsicher. Bis 150kg. (plus besagte 90) hat das Bett aber auch so jahrelang gehalten, trotz, nun sagen wir mal, extraordinärer Turnübungen.


    Unser Bett ist inzwischen 11 Jahre alt und leidet mehr unter der Katze, die es gern als Kratzbaum missbraucht, als uns ;)

    Tut mir leid, wenn der Arzt unfreundlich war.
    Aber was, wenn er nun mal einfach Recht hatte? Wir sind uns doch alle bewusst dass Übergewicht auch gewisse spezifische Gesundheitsprobleme bzw. -Risiken mit sich bringt.
    Ich finde man sollte schon unterscheiden zwischen Ärzten, die sich unfreundlich und unprofessionell verhalten und Wahrheiten, die man einfach nicht hören wollte...


    Die Frage ist - was ist die Wahrheit? Und wer bestimmt das? Wo fängt die Wahrheit an, wo hören Vorurteile auf? Ich war vor einiger Zeit mit einer Freundin beim Diabetologen. Sie hatte damals seit kurzem Diabetes, Adipositas 1 und deswegen grosse Angst.


    Sie hatte eigentlich erwartet, dass er ihr den direkten Zusammenhang zwischen Diabetes und Übergewicht vor Augen führt, der ja "allseits bekannt" ist und ihr Vorhaltungen machen würde für ihren Lebensstil (der jetzt übrigens tatsächlich nicht sehr beängstigend daher kommt). Nun- das hat er nicht getan.
    Denn zum einen haben inzwischen viele neuere Studien ergeben, dass dieser Zusammenhang nicht so signifikant wie gedacht ist und es zum anderen etliche andere Aspekte gibt die zusammenspielen müssen, damit Übergewicht resp. Adipositas einen relevanten Faktor ausmacht (so hat er uns dies zumindest erklärt und mittels Studien belegt).
    Und auch hier spielt die Genetik tatsächlich eine weit grössere Rolle als vieles andere. Lange Rede, kurzer Sinn ihr Gewicht war tatsächlich nicht der Hauptaspekt der zur Sprache kam und sie ist umfangreich beraten und betreut nach Hause gegangen, ihr Zucker ist jetzt optimal eingestellt, ihr Leben macht ihr wieder Spass und ihre Ärzte sind alle samt sehr zufrieden mit ihr. Trotz des Mehr an Gewicht.


    Ein anderer Arzt, den ich persönlich auf Grund anderer stoffwechselbedingter Probleme (ich leide an PCO) aufgesucht hatte und der sich selbst als den grossen Experten auf dem Gebiet betrachtet, ist der Meinung jeder Zuckerkranke, auch mit nur leichtem Übergewicht benötige eine Magenbypassoperation, weil er anderweitig niemals abnehmen und somit auch nicht optimal versorgt sein wird.
    Er hat mir die Magenbypassoperation als das ultimative Mittel verkauft, um alle Dicken wieder gesund zu bekommen, ein "Mittagspauseneingriff" der heut zu Tage nun wirklich niemanden mehr beängstigen muss. Wenn es nach ihm ginge, wäre er bei Übergewicht sozusagen immer obligatorisch.


    Der Mann hat tatsächlich einige Auszeichnungen in seinen Regalen stehen und arbeitet in einer renommierten Klinik. Wir sollten uns also am Besten alle hurtig unters Messer begeben. "Kost" ja nichts, nicht wahr? (Achtung Sarkasmus)

    Hallo zusammen,
    Ich hab mich, zugegebenermassen, ziemlich lange nicht mehr im Forum beteiligt. Irgendwie habe ich halt so vor mich hin gelebt, irgendwie war das Forum mir nicht mehr so nah.
    Aber wie das so ist - wenn man dann erst einmal in Furcht und Schrecken sitzt, ist das Internet und sind die alt- und wohlbekannten Seiten darin auf einmal wieder nah. Ich hoffe ihr mögt mir das verzeihen.
    Mein Problem ist folgendes - ich habe einen Gleitwirbel zwischen L5/S1, also zwischen letztem Lendenwirbel und Steiss, wie das häufig der Fall ist. Diesen Gleitwirbel habe ich seit meiner Kindheit. Ob es nun angeboren ist oder durch einen Sturz entstand, den ich mit 9 Jahren aus dem 4. Stock erlitt, kann ich nicht mehr genau sagen. Bisher allerdings liess sich damit leben.
    Vor 4 Jahren hatte ich dann aber plötzlich heftige Schmerzen im Rücken. Sie waren so schlimm, dass ich nur noch mit viel Not Morgens aufstehen konnte. Ich hab mich also zum Arzt und schliesslich in den MRT geschleppt. Dort stellte sich heraus "Sie haben einen ziemlichen Gleitwirbel" (Grad wurde mir nicht gesagt, ich müsste mal in den Unterlagen suchen - später) Auf dem Röntgenbild ist eine Verschiebung zu sehen, aber ich würde sagen nichts über 50%. Dafür war die Bandscheibe aber sicherlich belastet, die war ziemlich gequetscht, das sagte der Arzt auch.
    Die Indikation für eine Operation sah er nicht gegeben. Ich bekam Physiotherapiestunden verschrieben und damit wurde es tatsächlich wieder gut.
    Nun aber, obgleich ich kaum mehr Schmerzen habe, hat etwas anderes begonnen. Mein Oberschenkel, manchmal auch der Unterschenkel oder meine Fessel (alles am linken Bein) werden innerlich warm (aber nicht taub), so wie kurz vor resp. nachdem ein Körperteil einschläft. Ich weiss nicht ob ihr wisst was ich meine.
    Die Regionen schlafen aber nicht wirklich ein, sie fühlen sich nur komisch an. Ich denke der Oberbegriff "Missempfindung" trifft es ganz gut.
    Der letzte Orthopäde bei dem ich in meinem alten Wohnort war meinte mit sowas müsse ich einfach leben, das käme vom Gleitwirbel, kommt und ginge. Diese neurologischen Ausfälle wären unangenehm, aber noch keine Indikation zum Operieren. Mein aktueller Orthopäde sieht das anders. Der hat diesbezüglich schon eine Augenbraue gehoben und mich in den MRT geschickt.


    Und. Jetzt. Habe. Ich. Panik.


    ...denn....


    Ich las mir alles zum ThemaSpondylolisthesis OP durch. Was ich wohl lieber nicht getan hätte.


    Es gibt da keine wirklich befriedigende Lösung, oder?


    Mein Hauptproblem ist - ich wiege jetzt aktuell 180kg. Das ist kein Kinderspiel. Viel Gewicht liegt auf dem Bauch. Ich trainiere schon an meiner Bauchmuskulatur und meiner Rückenmuskulatur, aber ich habe ehrlich Angst, dass eine Versteifung bei meinem Gewicht nur dazu führen würde, dass die darüber liegenden Wirbel zu gleiten beginnen und ich am Ende mit einer komplett versteiften Wirbelsäule dastehe (Leben?). Andererseits möchte ich auch nicht, dass mein Wirbel irgendwann flutsch macht und ich querschnittsgelähmt bin. Ausserdem stören mich diese Missempfindungen schon.


    Ich weiss ihr seid keine Ärzte mit tollen Ferndiagnosen die alles wieder gut machen werden, aber hat einer von euch Erfahrungen mit Wirbelgleiten? Oder wurde gar versteift? Vielleicht auch mit meiner etwaigen Gewichtsklasse? Oder lebt jemand von euch schon 35 Jahre lange glücklich und zufrieden mit Wirbelgleiten und Missempfindungen?


    In Bandscheiben-/Wirbelsäulenforen hab ich mich zwar auch schon
    durchgelesen und auch positive Berichte u.a. zur Versteifung gefunden, aber ich denke halt dennoch, dass es sich hier nochmal um ein anderes Paar Schuhe handelt. Zum einen sind viele Leute in den Foren sehr jung oder sehr alt (und ich bin mit Anfang 30 halt genau dazwischen), zum anderen fand ich bisher keine Berichte von Leuten mit meiner Gewichtsklasse, vermutlich, weil da eine OP auch nochmal eine andere Sache ist.


    Wie gesagt, ich bin verzweifelt, verängstigt und sehr, sehr ratlos und wäre um jeden Rat, Erfahrungswert oder Hinweis dankbar!

    Irgendwie habe ich das Gefühl Orthopäden sind Spezialisten in der Degradierung und Denunzierung von Patienten. Ich hab noch nicht einen erlebt, der anders war.
    Mein Top 2:
    Arzt Nr.1 diagnostiziert fälschlicher Weise rötgenbildfrei Arthrose in beiden Knien und als ich vor Schmerzen weinend vor ihm sitze quittiert er das mit den Worten: 'sie haben nun wirklich keinen Grund zu heulen, sie sind an allem selbst Schuld, sie haben ihr Leben selbst zerstört, reissen Sie sich zusammen'.


    Arzt Nr.2: Besuchte ich wegen Rückenschmerzen mit der Bitte auf Physiotherapie, um meine Muskeln im kontrollierten Rahmen zu stärken ohne dem Rücken mehr zu schaden. Die Physio hätte ich auch selbst gezahlt. Bekommen habe ich sie nicht, stattdessen schlug er mir mit voller Wucht und breit grinsend auf den schmerzenden Rücken und amüsierte sich zusammen mit seiner Arzthelferin köstlich übervdas Ergebnis des Ganzen: eine vor Schmerzen würgende und mit dem Atem ringende Patientin. Der wäre bestimmt ein hervorragender zweiter Dr. Mengele geworden.


    Allgemein habe ich seltenso viele ausgeprägte Sadisten kennengelernt wie unter Ärzten insbesondere Orthopäden.
    Ich versuche schon lange wieder einen neuen zu finden, der Rücken muss ja mal untersucht werden, aber der Schrecken sitzt noch tief in den Knochen.


    Es tut mir wahnsinnig leid, dass dir das wiederfahren musste. So sollte KEIN MENSCH behandelt werden, insbesondere nicht von einem Arzt!


    Nach längerer , ungewollter Abstinenz vom Forum finde ich es sehr schade zurück zu kommen nur um solche Worte zu lesen. Sollte es nun auch hier eine 2-Klassen Gesellschaft geben? Die guten Dicken unter soundsoviel Kilo, die wenigstens ihr bestes geben keine Superfetten zu werden und eben jene anderen?!
    Kennst du den Background dieser Bekannten? Weisst du was sie wirklich motiviert sowas zu tun?
    Und was ist mit der Kritik an den Krankenkassen, die diese Behandlungen schliesslich genehmigen (sie hat ja auch nichts anderes getan als du für deinen Sohn - nämlich einen Antrag gestellt. Am Ende ist es die Police der Krankenkasse die darüber entscheidet was (schnell) finanziert wird und was nicht. Wenn, dann übe doch bitte daran Kritik).
    Vielleicht haben sie, wie hier schon des öfteren erwähnt wurde, Ärzte soweit bearbeitet, dass sie der Meinung war, es gäbe für sie keine andere Lösung.
    Wer beispielsweise eine Essstörung mit sich rumschleppt oder andere psychosoziale Störungen, die ein übermässiges Essen begünstigen, wird auch nach der OP, wie hier ebenfalls schon erwähnt wurde, nicht auf Dauer im Bereich des Normalgewichts pendeln. Aber viele Ärzte ziehen so etwas gar nicht in Betracht, zumal die Op für alle medizinischen Beteiligten überaus lukrativ ist.
    Denn schlussendlich ist auch die Medizin inzwischen ein Business an dem sich jeder ein goldenes Näslein verdienen will und so leid es mir tut das sagen zu müssen, aber vielleicht ist dein Sohn in diesem System gerade nicht einträglich genug.
    Wegen der Krankenkassen musst du dir übrigens keine Sorgen machen, die verzeichnen bis heute jedes Jahr ein dickes Plus, mit oder ohne die bösen Superfetten. Daran liegt es kaum, dass dein Sohn keinen Inhalator bekommt. Also bitte streife deine Aggression nicht auf andere Menschen ab.

    Umzugsbedingt gabs heut Mittag nur Tomatensalat.


    Heut Abend muss es auch unkompliziert gehen, deshalb gibt es "Hessenpizza". Brotteig (fertig vom Bäcker *seufz*) mit Schmand, Handkäse, Zwiebeln und ein paar Tröpfchen Äppler oben drauf. :D

    Eine schockierende Nachricht, auf jeden Fall. Was mich allerdings auch wieder etwas ärgert ist die Tatsache, dass man nun allerorts zu lesen bekommt "Na er war fett! Was erwartet ihr? Natürlich ist er an Herzversagen gestorben! Überfressen!" Keiner kennt die genauen Hintergründe, eine Obduktion wurde nicht anberaumt, ein paar Tabletten dienen um 'den Sachverhalt darzulegen' - dick = ungesund. Das ist der Beweis. Mit Übergewicht kann man nicht alt werden, klare Sache, Fall abgeschlossen. Einmal mehr. Grossartig.


    Heutzutage ist es die AC, die mit ganz ähnlichen Versprechungen wie damals Optifast die Leute lockt!

    LG Merian


    Moment mal - damals?

    Ich geh sonst nicht damit hausieren, an dieser Stelle möchte ich das allerdings kurz hinzufügen. Auf Grund einer Knieproblematik, die sich kurzzeitig verschlimmert hatte und mir sehr viel Bewegungsfreiheit nahm, war ich bewogen (natürlich durch die Verunsicherung einer halb bettlägrigen Frau, die sich im Schatten ihres Schlafzimmers langsam aber stetig dem Wahnsinn näherte) mal dem Orthopäden Folge zu leisten und nach Gewichtsreduzierungsprogrammen Ausschau zu halten.


    Ich habe gleich klar gemacht - AC kommt für mich nicht in Frage (O-Ton "Dann sterbe ich lieber an sämtlichen prophezeiten Folgeerkrankungen einer Adipositas per magna!"), nachdem bereits eine "medizinische Koryphäe" bei einer Routineoperation meiner damals noch schlanken Beine, meine Knie komplett zerstörte.


    Ich habe zig Ärzte, Krankenhäuser und (REHA-) Zentren angerufen. Das einzige was man mir stets anbot war "das neue und wunderbare Optifastprogramm". Es wurde derart massiv und manipulativ beworben, dass ich manchmal nicht ganz sicher war, ob ich überhaupt noch mit einem Mediziner spreche. Man schickte mir als aller erstes werbewirksame Tabellen und halbseidene Statistiken, die alle bezeugen, wie erfolgreich die Therapie doch ist.


    Befasste man sich allerdings länger damit, konnte man schnell feststellen, dass nicht nur das Gros der Teilnehmer frühzeitig ausstieg, sondern der Erfolg nie anhielt. Darauf angesprochen gab es mit den Ärzten keine fruchtbare Diskussion oder gar andere nicht invasive Massnahmen zur Alternative, nein, es gab immer die gleiche, kurze Aussage: "Gut, dann verweisen wir sie an die Kollegen der AC". Das ist jetzt alles 5 Monate her. Ich würde das noch nicht unter "damals" kategorisieren, aber definitiv unter: "GEHTS NOCH?"

    golda Ich habe natürlich den Onlineshop von Macy's gemeint. Sonst hätte ich wohl kaum einen Verweis auf die Versandmöglichkeiten gemacht (übrigens, inzwischen wird auch direkt nach Deutschland verschickt). Ausserdem gehe ich nicht davon aus, dass Sonni geplant hatte eine Weltreise zu machen, um an exklusive Kleidung zu gelangen.


    Ich habe einen Tip im Bereich extravaganter oder Designerkleidung gegeben, nach welchem Sonni gefragt hat. Meine Erfahrung mit Macy's Onlineshop ist durchgehend positiver Natur.
    Ich trage selbst eine 52/54 und habe mir dort vor einiger Zeit sowohl Hosen von Calvin Klein, als auch Jeans von Levi's und Shirts von Baby Phat bestellt (die ich bis dato in Deutschland nirgendwo gefunden habe). Die Ware ist sicher und vollständig hier angekommen, sämtliche Artikel passen.


    Levi's haben mir früher schon mit Gr. 38 sehr gut gepasst, nun bin ich froh sie auch mit 54 ohne Verlust von Komfort tragen zu können. An Qualität und Langlebigkeit hat sich hier nichts geändert. Für mich ist das eine grossartige Sache und ich finde es schön den aktuellen Trends folgen zu können, egal ob nun Gr. 38 oder 54 in meinem Schrank hängt. Dagegen kann ich dem Stil von Sempre Piu und Chalou nichts abgewinnen.


    Sicherlich hat man es mit Gr. 54 immer noch etwas einfacher als mit Gr. 60, aber wenn wir hier anfangen würde zu diskriminieren, würde dieses Forum irgendwie keinen Sinn mehr machen.


    So hat jeder eben seinen Geschmack. Am Ende muss man für sich selbst entscheiden, was einem passt, gefällt und worin man sich wohlfühlt. Deshalb würde ich allerdings nie irgendetwas per se verteufeln. Erst recht nicht, wenn ich es selbst nie probiert habe.


    Ich weiss nicht ob du dich mit Anna Scholz, dem Designer Label, je wirklich befasst hast, aber hier handelt es sich nicht um irgendeine Schneiderin, die im Hobbykeller 3 Röcke im Jahr für ihren Onlineshop herstellt.


    Das Unternehmen produziert u.a. auch für Simply Be jedes Jahr eine eigene, gut gehende Kollektion. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Kleidung zumindest für mich (und in diesem Falle auch eine Freundin von mir, die Gr. 58 trägt) hervorragend geschnitten, top verarbeitet und qualitativ absolut hochwertig ist.


    Ich habe seit Jahren 2 Tops und 2 Hosen von Anna, die, trotz vieler Wäschen, noch kaum abgetragen und niemals ausgeleiert oder eingegangen sind. Etwas, das ich von vielen anderen Marken so nicht behaupten kann.


    Das sind meine Erfahrungswerte, mehr habe ich nicht zu bieten, aber ich denke die sind genauso angebracht, wie jede andere persönliche Empfehlung auch. Sonni wird selbst beurteilen was für sie brauchbar ist und was nicht.

    Wenn es spezifisch um Designermode geht:


    Bei Anna Scholz kann man direkt auch aus Deutschland bestellen.


    In Frankfurt am Main gibt es in der Goethestrasse zwei Geschäfte die Designermode in Übergrösse (bis 56) bieten. Da sollte man allerdings unbedingt ein gut gefülltes Portemonnaie mitbringen.


    Darüber hinaus habe ich auch schon bei Ralph Lauren in den USA bestellt. Dort gibt es die Linie "Ralph Lauren Woman" die Hosen, Röcke, Shirts, Jacken und Kleider bis Gr. 52/54 anbietet. Allerdings benötigst du dafür einen "Mittelsmann" in den USA (Gottlob, den habe ich). Bestellen und zahlen kannst du per Kreditkarte von Deutschland aus, aber versandt wird nur in die USA. Die Qualität ist ok, mir ist aber schon bei meinem Mann aufgefallen, dass man bei Lauren im Wesentlichen einen Namen spazieren trägt. Qualität steht leider nicht immer an erster Stelle.
    Bei "Macy's" funktioniert das Ganze übrigens genauso. Die führen u.a. auch grosse Grössen (bis 52/54) von Calvin Klein, Michael Kors, Levi's, DKNYC und Baby Phat. Calvin Klein und Baby Phat kann ich absolut empfehlen. Phantastische Qualität und reelle Grössen. Baby Phat ist natürlich eher etwas für die jungen Hipster ;) :p


    Letzteres bekam man zumindest vor ein paar Jahren auch noch bei torrid.


    Grosse Grössen der genannten Designer bekommt man gelegentlich auch auf ebay US. Der Versand wird damit etwas handlicher.


    Vielleicht erweitert dies das Spektrum noch ein wenig.

    Den Thread gibt es also immer noch :rolleyes:. Inzwischen kann ich leider auch nicht mehr allzu viel Gutes über Simply Be berichten. Zuletzt habe ich mir zwei wunderschöne Jeans gekauft, die beide trotz ordnungsgemässem, mehrfachem Waschen (u.a. in meiner Verzweiflung irgendwann sogar mal mit Essig) immer noch auf meine Beine abfärben. Nach jedem Tragen sehe ich ab der Hüfte abwärts wie ein Leichnahm aus. Als meine Mutter mich unlängst zufällig so sah, wollte sie schon den Krankenwagen rufen, da sie befürchtete, dass mir demnächst die Beine abfallen werden :D .
    Abgesehen davon musste ich an einer der Jeans bereits vor dem ersten Tragen die Knöpfe festnähen, ganz zu Schweigen von verbogenen Reissverschlüssen mit denen Jeans von Simply Be auch schon bei mir ankamen. Finde ich nur mittelwitzig in Anbetracht der Tatsache, dass man ja auch stets mindestens einen 50iger dafür hinlegen muss....


    Übrigens - eine Sache die ich mit offenem Mund verfolgt habe - da Hermes bei mir meist zu den unmöglichsten Zeiten vor der Tür steht wollte ich mir die Lieferung ins Büro schicken lassen - keine Chance. Aussage von Simply Be: Wir liefern nur zu Ihnen nach Hause oder gar nicht. Auch an einen Hermes Shop wollte man nicht versenden. Da verzichte man lieber auf mein Geld. Bitteschön...

    Neben Bon Prix und KIK bietet auch Takko Kleidung in grosser Grösse an. Darüber hinaus las ich letzthin, dass demnächst Aldi Übergrössen verkaufen möchte.


    Bei uns gibt es jeden Monat mehrere Flohmärkte ausschliesslich für grosse Grössen. Ich würde mich an deiner Stelle mal im Internet schlau machen, ob so etwas in deiner Umgebung existiert. Auf diesen Märkten findet man mitunter wirklich schöne Teile zu günstigen Preisen.


    Outletstores von Ulla Popken z.B. wären der nächste Tip den ich für dich hätte. Dort gibt es von der Unterwäsche bis zu Wintermänteln alles was Ulla Popken einst zu bieten hatte, nur eben deutlich günstiger. Im Gegensatz zu KiK, Takko und Bon Prix wird hier auch eine Gr. 62/64 noch fündig (ich weiss ja nicht welche Grösse du trägst).


    Ansonsten empfehle ich ganz grundsätzlich einfach immer mal wieder nach Aktionen Ausschau zu halten. Obwohl es keinen offiziellen Winter- und Sommerschlussverkauf mehr gibt, werden in vielen Geschäften immer wieder ganze Kollektionen stark reduziert. Momentan z.B. findet man fast überall etliches bis zu 60% reduziert.


    Viel Erfolg!


    Ich will einen "drei-Daumen-hoch" Smiley!

    Wir entwerfen einfach ´ne DFD-Burka... :p



    Gute Idee :D, am besten in ablenkender Farbe und mit verwirrenden Mustern....Chamäleongrau sowas....passt sich jedem Hintergrund an - unauffällig durch den Alltag.



    Es gibt doch genügend Klamotten für Dicke in kühlenden Stoffen wie z.B. Batist, Leinen und der Allzweckstoff Seide.




    Ach und Schweiss komplett über eine Seidenbluse verteilt (auf der man Schweissflecken ganz besonders gut erkennt) ist ästhetisch und besonders ansprechend? Das würde mich jetzt zum Beispiel abstossen.
    Ausserdem finde ich Seide unangenehm.


    Leichter Leinen sieht auch nur solange gut aus, solange man nicht einen Tag darin gelebt hat - verkrummelt und faltig, macht der an keinem Körper mehr was her.


    Sicherlich meinte Toni nicht, dass es wasweißich jetzt nur noch schwarzen/dunkelblauen Stoff geben sollte für Kleidung von dicken Leuten.


    Doch ich glaube, wenn erstmal kein dicker Mensch mehr, mehr als seine Hände, Füsse und sein Gesicht zeigt, wird Toni mit speziellen Stoffen und Mustern für Dicke beginnen :D .