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Deutschlands Forum für Dicke  
     

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Dicksein im Allgemeinen
Wie der Name schon sagt ... für alles, was nicht speziell in die anderen dicken Foren passt.

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Alt 06.04.2009, 22:01   #1
Natascha
Gast
 
Standard Wird mein Kind auch dick?

Hallo!
Habe lange still mitgelesen. Heute traue ich mich, was zu schreiben. Eine Frage beschäftigt mich wirklich sehr. Ich habe eine zweijährige Tochter. Ich merke langsam, dass sie einwenig größer uns schwerer als andere Kinder in ihrem Alter ist. Ok, ich bin nicht wirklich klein mit 180 cm und fast 150 kg. Mein Mann ist auch 180 cm, ist aber „normal“. Ich will auf keinen Fall, dass meine Tochter mein „Leidensweg“ wiederholt. Aber wie soll ich mich denn verhalten, wenn sie nicht vernünftiges essen möchte und verlangt nur „Haribo“ (Sie nennt alle Süßigkeiten so). Sie kann schon fast histerisch werden, wenn man ihr keine Gummibärchen oder Ähnliches gibt. Wenn ich ihr stattdessen ein Apfel anbiete, weint sie nur. Ich möchte nicht ihr alles Süßes verbieten, denn dann wird sie es heimlich essen. Und das ist auch unmöglich, da sie wird überall mit Süßigkeiten zugeschüttelt, z.B. der Kinderarzt bittet ihr immer was, oder im Kiosk bekommt sie öfter was geschenkt, etc. Wie ist es bei euch bzw. bei euren Kindern? Was meint ihr, habe ich eine Schans, mein Kind trotz Veranlagung „in Rahmen“ halten? Versteht ihr, was ich meine?

Geändert von mollycrossy (06.04.2009 um 23:12 Uhr) Grund: Textgestaltung
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Alt 06.04.2009, 22:08   #2
MeiersJulchen
Moderatorin
 
Benutzerbild von MeiersJulchen
 
Registriert seit: 28.08.2004
Beiträge: 7.055
Standard

Vielleicht solltest Du Dich darauf besinnen, was Du selbst sagtest
Zitat:
Ich will auf keinen Fall, dass meine Tochter mein „Leidensweg“ wiederholt
Ab welchem Alter wollte man bei Dir verhindern, daß Du dick(er) wirst?
Hat es geholfen?
Wurden Dir Süßigkeiten vorenthalten und verboten?
Hat es geholfen?
Wurde Dir zwingend vorgeschrieben, was genau Du zu essen hast?
Hat es geholfen?
Wurde Rücksicht auf Deine Vorlieben und Abneigungen genommen?
Hat es geholfen?

Ich hoffe, Du verstehst, worauf ich hinaus will....
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 00:54   #3
stübbken
Treue Seele
 
Registriert seit: 09.02.2004
Ort: Duisburg
Beiträge: 1.414
Standard

Ein bisschen kann frau als Mutter ja auch den Süßhunger der Kiddies stillen durch süße Hauptmahlzeiten, finde ich!

Selbst gerührte Quarkspeisen mit Obst zum Beispiel oder (ein High light aus meiner Kindheit) Puddingsuppe mit Rosinen u.s.w. Oder sehr begehrt Obststücke mit süßen Dips ....

stübbken
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Alt 07.04.2009, 01:36   #4
Tina78
Gast
 
Standard

Zu uns:
Ich war bis zu meinem 19. Lebensjahr eher zu dünn als zu dick. Jetzt wiege ich mehr als das Doppelte von damals (kenne die Gründe dafür). Mein Mann war als Kind auch sehr schlank. Jetzt nimmt er langsam zu... (war bei seiner Mutter auch so)
Es gibt also durchaus auch eine gewisse familiäre Vorbelastung für meine Tochter...
Sie ist jetzt fast 3 Jahre alt, und eher ein schlanker Typ (liegt immer im Leichtbereich der Kurve). Trotzdem achte ich sehr darauf, was sie isst, und dass es nicht zu viele Süßigkeiten sind. Bei uns wird der Süßkram eingeteilt und mit gewissen Vereinbarungen verbunden.
Es gibt jeden Tag eine Kleinigkeit als Nachtisch. Aber dafür "muss" sie auch Obst und Gemüse essen, sowie die normalen und gesunden Mahlzeiten. Isst sie kein Obst oder Gemüse, dann bekommt sie für den Tag auch keine Süßigkeit. Ich verbiete ihr das also nicht - sie kann frei entscheiden, ob sie etwas Süßes bekommen möchte oder nicht. Wenn sie dann mal meint, ihr Essen nicht essen zu müssen, aber Schokolade haben möchte, dann sag ich ihr, dass sie dann wohl keinen Hunger hat, und wer keinen Hunger hat, der braucht auch keine Schokolade.
Mittlerweile braucht man das aber so "streng" nicht mehr durchziehen. Sie isst morgens ihr Obst, ihre Gurken und ihr Brot. Mittags dann ihr Mittagessen und abends ihr Abendbrot. Anschließend bekommt sie ihren "Nachtisch", der am Tisch gegessen wird und alles ist gut. Sogar wenn es mal nichts gibt, gibt es keine Probleme...
Natürlich muss man da konsequent bleiben, und später muss man sich halt einen anderen Plan ausdenken.

Deine Tochter ist erst 2! Wer hat denn bei Euch die Hosen an?

LG
Tina
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Alt 07.04.2009, 01:55   #5
leipreachans
Viele Gedanken - viele Worte
 
Registriert seit: 03.11.2008
Beiträge: 135
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Die Antwort kann ich Dir geben, ohne die Threadstellerin zu kennen, da das in so manchen Familien nicht anders laufen wird (dabei meine ich nicht nur bei Süßigkeiten, sondern auch bei vielen anderen Dingen).

Die Hosen hat der Hosenmatz mit den größten Kulleraugen und den süßesten Schmollmund an.

Kenne das von meiner Cousine, dabei war der berühmteste Satz meines Onkels immer: Meine Püppi darf alles. Achja, danach war die Ferienwohnung von oben bis unten mit Melone beschmiert. Der Satz fiel aber auch, wo sie versucht hat, mir meine Haare einzeln rauszureißen.

Ganz so schlimm wirds wahrscheinlich bei der Threadstellerin nicht sein, aber unterm Strich klopfen die Kleinen nicht unoft ihre Umwelt weich.
leipreachans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 06:28   #6
molligefee
Viele Gedanken - viele Worte
 
Registriert seit: 28.10.2008
Beiträge: 89
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Ehrlich geschrieben ich finde es erschreckend wenn das Kind erst zwei ist und du nicht in der Lage bist ihm seine Süßigkeiten zu rationalisieren.
Außer es besteht eine Krankheit.

Erst alle Süßigkeiten verbannen.
Nachtisch mit anderen Süßmitteln zuckern.(Es gibt grade neue unsynstetische Sachen auf dem Markt)
Viel Obst und Gemüse anstatt den Süßkram anbieten.
Ach ja und vieeeel Baldrian trinken für die starken Nerven
molligefee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 07:39   #7
Sonnenkuss
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Registriert seit: 30.08.2003
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Beiträge: 2.096
Standard

Zitat:
Zitat von molligefee Beitrag anzeigen
...
Erst alle Süßigkeiten verbannen.
Nachtisch mit anderen Süßmitteln zuckern.(Es gibt grade neue unsynstetische Sachen auf dem Markt)
...
Oh yeah! Die neuen unsynthetischen Suersüßer, von denen noch gar nicht bekannt ist, was sie nebenher bewirken. Und das für eine Zweijährige, tschuldigung aber das halte ich für völligen Blödsinn. Und die anderen Süßmittel, die in der Schweinemast eingesetzt werden sind der gleiche Mist.
Zitat:
Zitat von molligefee Beitrag anzeigen
...
Viel Obst und Gemüse anstatt den Süßkram anbieten.
Ach ja und vieeeel Baldrian trinken für die starken Nerven
Oh Schlau-schlau, Obst und Gemüse ist im Übermaß genauso Quatsch wie Süßes.

Natascha, das eine Zweijährige sich schon durchsetzen kann und es schafft dir Süßigkeiten rauszupressen find ich schon seltsam. Die muss doch noch anders abzulenken sein?
Wenn sie wirklich von Anderen genügend Süßigkeiten bekommt, dann würde ich das auch als dortige Ausnahme behandeln o0er . Das ist wie mit den Pommes, die gibt es nur wenn man unterwegs ist und nicht zu Hause.

Und noch ein kleiner Nachsatz, sicher ist es gut, dass du dir Gedanken über die zukünftige Figur deiner Tochter machst, mach dir aber lieber Gedanken darüber, dass sie nicht ihr Leben lang immer das kriegen wird, was sie will und das es als Mutter schon deine Aufgabe ist ihr das zu vermittlen. Und kümmere dich drum, dass sie die Kraft kriegt um verschiedenste Leidenswege gehen zu können und nicht daran zu verzweifeln, wie es bei dir ja anscheinend war.
__________________
-o-
Sonnenkuss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 08:19   #8
Dirpi
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Registriert seit: 01.10.2004
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Zitat:
Zitat von molligefee Beitrag anzeigen
Erst alle Süßigkeiten verbannen.
Nachtisch mit anderen Süßmitteln zuckern.(Es gibt grade neue unsynstetische Sachen auf dem Markt)
Diesen Tipps kann ich nur auf das Energischste widersprechen. Fang das bloß nicht an. Ich könnte mir vorstellen, daß der normale Umgang mit Süßigkeiten/Essen bei Euch etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und das mitunter deswegen, weil Du selber darauf empfindlich reagierst.
Mir braucht jetzt keiner zu sagen: Die Kleine ist doch erst 2 Jahre alt. Diesen Leuten sei gesagt, daß Kinder wesentlich besser sensibilisiert sind für die Macken der Personen ihres persönlichen Umfelds als man mitunter meint.

Verbote machen Süßigkeiten doch erst richtig interessant. Also habe ich seinerzeit eine frei zugängliche Schublade mit Süßigkeiten eingerichtet und ein paar Tage nach der "Eingewöhnungsphase" war Ruhe. Die Sachen waren immer verfügbar, es gab keinen Rüffel wenn man sich bediente (das war in den ersten Tagen der Umstellung für mich echt Beherrschung den Konsum nicht zu kommentieren) und irgendwann war die Schublade einfach nur da und irgendwie uninteressant. Meine Kinder (mittlerweile 6 und 8 Jahre) haben einen recht entspannten Umgang mit Süßigkeiten gelernt. Sie fragen sogar (obwohl ich ihnen das wirklich nicht so eingetrichtert habe) ob sie sich etwas nehmen dürfen oder nicht. Das haben die beiden sich selber so auferlegt. Scheinbar ist mein Konzept aufgegangen. Diese Schublade habe ich übrigens eingerichtet als mein Ältester 2 Jahre war.


Ein weiterer Punkt ist meines Erachtens, daß man sich nicht von einer 2-Jährigen auf der Nase rumtanzen lassen sollte. Wie willst Du jemals Deine Tochter auf Fehlverhalten, Mißstände oder schlechtes Benehmen aufmerksam machen, wenn sie Dich und Deine Kritik mit Hysterie bzw. Gegenwehr im Keim erstickt?

Man mag mich eine strenge Mutter schimpfen, aber ich lasse mich nicht von meinen Kindern "vorführen". Scheinbar habe ich mit dieser Strenge auch nicht ganz so falsch gelegen, denn meine Kinder akzeptieren (auch in der Öffentlichkeit) ohne Murren ein Nein. Man muß ja nicht immer Nein sagen, aber es muß klar geregelt sein, daß ich als Elternteil derjenige bin der über das "Ja oder Nein" frei entscheidet.
__________________
Dirpi

Geändert von Dirpi (07.04.2009 um 08:30 Uhr)
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Alt 07.04.2009, 08:29   #9
mmmbaerbl
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Das ganze scheint mir eher ein austesten zu sein, wie weit deine Tochter dich bringen kann. Süßigkeiten sind da nicht wirklich der Knackpunkt.

Meine Tochter hat damals in diesem Alter auch ausgetestet wie weit sie gehen kann, und ihr Speiseplan war so unausgewogen wie sonst noch was. Der ganze Speiseplan bestand hauptsächlich aus geschmolzenem Käse, auch nicht gerade der Schlankmacher.
Meine Tochter hat sich schreiend auf den Boden geworfen wenn sie nicht bekam was sie wollte. Sie hat allerdings später das Essen eher verweigert und die ganze Verwandschaft hat mir Vorwürfe gemacht, dass das "arme" Kind zuwenig isst. Sie merkte also genau, was mich auf 180° bringt.

Mach dir also klar, dass es nicht um die Süßigkeiten geht sondern: "Wie weit kann ich gehen". Sie testet also nur ihre Grenzen aus, und das heftig.

Wenn das Kind genetisch auf Übergewicht programiert ist, kannst du das sowieso nicht ändern. Mit Einschränkungen beim Essen wirst du das Gewicht nur schneller hochtreiben. Wenn das Gehirn Zucker verlangt, ist es mit Fruchtzucker (Apfel) nicht zufrieden zu stellen.
__________________
Und führe mich nicht in Versuchung -
ich finde den Weg alleine
(Mae West)
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Alt 07.04.2009, 09:33   #10
molligefee
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Zitat:
Zitat von Dirpi Beitrag anzeigen
Diesen Tipps kann ich nur auf das Energischste widersprechen. Fang das bloß nicht an. Ich könnte mir vorstellen, daß der normale Umgang mit Süßigkeiten/Essen bei Euch etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und das mitunter deswegen, weil Du selber darauf empfindlich reagierst.
Mir braucht jetzt keiner zu sagen: Die Kleine ist doch erst 2 Jahre alt. Diesen Leuten sei gesagt, daß Kinder wesentlich besser sensibilisiert sind für die Macken der Personen ihres persönlichen Umfelds als man mitunter meint.

Lol,

Dir und die anderen die auf mein Posting so aufschreien :
Normaler Zucker ist auch nichts anderes als ein Süßungsmittel welches sehr Kalorienreich ist . Also eigentlich nichts anderes wie oben genannt.
Aber es gibt schon länger andere Alternativen (Neu oder Alt) die nicht solche schlechten Nebenwirkungen haben wie künstliche aber mit viel weniger Kalorien(Ja, auch normaler Zucker hat Nebenwirkungen)
die gerne Übersehen werden.
Und zu den "Ängsten" es an einem zweijährigen Kind auszuprobieren:
Diese Sachen sind genauso gesund wie Zucker oder sogar noch besser.
*kopfschüttel

Ach ja noch etwas zu Obst und Gemüse.
Das Kind so wie es im Thread beschrieben wird nascht unkontrolliert und verweigert "normale Nahrung" es nimmt lieber Süßkram,
da ist es wohl besser wenn die Mutter dem Kind erst einmal wieder normale Essgewohnheiten anlehrnt (normale Mahlzeiten)
Dem Kind soll ja nicht verboten werden Süßkram zu essen, aber doch im normalen Rahmen. Das Kind ist doch erst zwei Jahre und kann nicht selbst einkaufen

Geändert von Dirpi (07.04.2009 um 10:30 Uhr) Grund: Habe das Zitat als ein solches gekennzeichnet
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Alt 07.04.2009, 10:26   #11
HamsterD
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Das mit der Süßigkeitenschublade finde ich ebenfalls am besten. Ich hab als Kind selbst immer meine Süßigkeiten rationalisiert gehabt von meinen Eltern (und auch den großen Rest des Essens meistens) und konnte dann später nicht allein damit umgehen, sprich: ich hab mich auf Süßigkeiten gestürzt, wo sie frei verfügbar waren und ich hab mein Taschengeld dafür ausgegeben... hat mir nur geschadet, weil ich letzten Endes auf "die harte Tour" lernen mußte, mir Essen zuzugestehen ohne gleich so viel wie möglich zu essen, da man ja nicht weiß wann es wieder was gibt.
Umgekehrt hab ich - in einem anderen Bereich- die Erfahrung gemacht, dass etwas, das ständig verfügbar ist so viel man will, schnell nicht mehr so exzessiv genutzt wird. Wir haben als Kinder schon im Kindergartenalter einen eigenen älteren Computer gehabt für uns drei, auf dem wir spielen konnten bzw. mit dem wir uns austesten konnten. Wenn wir hätten programmieren wollen hätte unser Vater uns das auch gezeigt, aber wir waren da eher "User". Wir konnten auch -zuerst mit ihm zusammen, später alleine- neue Komponenten in den PC einbauen, wenn was über war, oder neue Programme installieren. Es war halt "unser" Computer. Das fing mit nem VC20 an, ging über nen C64 und hörte irgendwann auf mit einem eigenen PC für jeden von uns, als wir unsere eigenen Zimmer hatten (da war ich etwa 15). Die, die bei uns zu Besuch kamen, waren immer fasziniert von dem Computer und konnten gar nciht genug damit spielen, für uns selbst war es allerdings was normales und wir haben ihn nur moderat oft angemacht.

Insofern würde ich meinen Kindern entweder ständigen Zugang zu so einer Schublade gewähren oder erst gar keine Süßigkeiten kaufen und mir davon ab nicht den Kopf drum machen, wenn die Kleinen in dem Alter mal nen Wutanfall kriegen - wenn man konsequent genug ist, ist das nach einer Woche meist ausgestanden. Je inkonsequenter man vorher war, desto schwieriger wirds natürlich erstmal, wieder "auf den rechten Weg" zu kommen...

Gruß
Dani
HamsterD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 11:39   #12
adrietty
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Ich möchte auch verhindern, daß mein Kind so ein Moppel wird. Da hilft nur konsequentes Süßigkeiten-Einteilen (nicht komplett verbieten!, das erzeugt Heißhunger, hast du selber erkannt) Und ansonsten hilft nur eins:
ausgewogene Ernährung, reichlich Obst und Rohkost anbieten und regelmäßig in Maßen essen lassen.

Da bin ich vor allem konsequent. Das kostet vielleicht manchmal etwas Nerven, aber ohne geht es nicht. Konsequenz ist allerdings auch etwas, was ich selber zu Hause erlebt habe und im Nachhinein war es sehr gut.
Ich bin in vielen Dingen anders als meine Eltern, aber was das Essen angeht, sicherlich konsequenter als sie. Meine Maus darf Süßes nur als "Nachtisch" haben. Wenn sie nicht halbwegs ordentlich gegessen hat, bekommt sie auch nichts süßes hinterher.

Außerdem achte ich darauf, daß sie sich bewegt. Ich mache dann sogar (unfreiwilligerweise) mit. Wir fahren am Wochenende Rad, ich gehe mit ihr Spazieren, sie nimmt dann auch oft den Roller. Außerdem geht sie Tanzen und Schwimmen.

Ich hoffe, es hilft ihr. Bisher ist sie zwar nicht spindeldürre (wäre auch nicht ok!), aber es gibt genug Hosen, die ihr sogar zu weit sind. Sie ist 135cm groß, hat 30 kg und ist 8 Jahre alt.
__________________
Viele Grüße Adrietty

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Mich in Gold aufgewogen - da bräuchte ich nicht mehr arbeiten!

(Ich bin nicht zu dick, nur zu klein für mein Gewicht)
adrietty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2009, 12:22   #13
toni
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Zitat:
Zitat von adrietty Beitrag anzeigen
Ich möchte auch verhindern, daß mein Kind so ein Moppel wird. Da hilft nur konsequentes Süßigkeiten-Einteilen (nicht komplett verbieten!, das erzeugt Heißhunger, hast du selber erkannt)
Tatsache ist, wenn Süssigkeiten im Hause sind, dann werden sie auch verlangt. Meine Kinder bekamen diese Süßigkeiten wie Schockolade nur z.B. Weihnachten oder jetzt an Ostern. Beide Kinder, die inzwischen erwachsen sind hatten niemals einen Nachholbedarf.
Zitat:
Zitat von adrietty Beitrag anzeigen
Und ansonsten hilft nur eins:
ausgewogene Ernährung, reichlich Obst und Rohkost anbieten und regelmäßig in Maßen essen lassen.
aus eigener Erfahrung aus der Kinderzeit weiss ich dass die geklaute Karotte aus Nachbarsgarten am besten schmeckt und ein "das isst Du jetzt, das ist gesund, mir jedesmal total den Appetit verdarb" bei meinen Kinder machte ich ähnliche Erfahrungen.


Zitat:
Zitat von adrietty Beitrag anzeigen
Ich bin in vielen Dingen anders als meine Eltern, aber was das Essen angeht, sicherlich konsequenter als sie. Meine Maus darf Süßes nur als "Nachtisch" haben. Wenn sie nicht halbwegs ordentlich gegessen hat, bekommt sie auch nichts süßes hinterher.
Wenn meine Kinder bei dem Hauptgericht keinen Hunger mehr hatten, dann mussten sie nicht weiteressen. Denn sowas wäre auch für mich eine Qual.
Allerdings musste dann bis zur nächsten Mahlzeit gewartet werden und wenn es nötig war, auch ein klein bisschen gehungert.
Man soll nicht glauben wie gut es dann Kindern in der Regel schmeckt auch das vorher verschmähte gesunde Essen.

[/quote]
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Alt 07.04.2009, 12:51   #14
weisse_maus
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Hallo,

wie kann denn ein 2-jähriges Kind nach Süßigkeiten verlangen?
Du bist die Mutter und wenn du "nein" sagst, ist dies in dem Alter noch Gesetz. Ich persönliche würde auch nicht auf Zuckersatzstoffe umsteigen, Süßstoff erzeugt grade bei Kindern häufig Durchfall und allgemein halte ich da nicht viel von.
Gib ihr zwischendurch einen Keks oder Joghurt, das hält den Blutzucker stabil. Viel Obst anbieten, Mahlzeiten gemeinsam einnehmen und lass die Schokolade im Schrank.
Wenig Säfte und schon gar keine Limonade aller Art.
Feiertage sind Ausnahmen und von der Oma gibt es auch ab und an mal etwas..das ist dann halt so.
Wir fahren damit ganz gut. Ab und an gibt es was zu Naschen aber halt nicht immer.
Wenn sie moppelig wird, kinder lieben es sich zu bewegen und viel verwächst sich noch. Am Besten wäre du sprichst euren Kinderarzt bei der nächsten U mal an.

LG
__________________
To wish you were someone else is to waste the person you are.
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Alt 07.04.2009, 17:25   #15
Sonnenkuss
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Ihr Super-Dollen-Mega-Mütter, und was macht ihr wenn euer Kind schlank bleibt, aber dafür doof?
Ich finde die hier gegebenen Tipps teilweise zum Kot***, wenn ich das mal so platt dahersagen darf.
Mein Gott, dann wird das Kind halt ein Pummel. Wenn sie vom Herrgott so gedacht ist, wird sie dick werden, egal wie ihre Mutter sie malträtiert und kasteit. Ihr macht schon bei einem zweijährigen Kind ein Gewese ums Essen, das kann nur in eine Essstörung steuern. Ein normales Verhalten zu Lebensmitteln ist hier einigen ziemlich abhanden gekommen, entspannt euch mal.
__________________
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Alt 07.04.2009, 21:22   #16
Natascha
Gast
 
Standard

Danke für eure Antworten!
Ich möchte aber erstmal klar stehlen: ich gebe meiner Tochter nicht nach jedem Schrei die Süßigkeiten! Sie bekommt in manchen Tagen gar keine, in manchen 2-3 Mal. Und ich wiederhole nicht die Fehler meinen Eltern: Ich musste immer alles aufessen. Wenn meine Tochter sagt, dass sie satt ist, ist es fertig mit dem Essen. Ich gebe ihr jeden morgen Quark mit frischem Obst und bitte ihr immer wieder Obst und Gemüse, gehe mit Ihr spazieren. Sie ist aber trotzdem über alle Linien! Und ich fürchte, dass wenn ich jetzt nicht aufpasse dann habe ich kein pummeliges Kind, sondern wirklich ein dickes!

Geändert von mollycrossy (07.04.2009 um 21:59 Uhr) Grund: Textgestaltung
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Alt 08.04.2009, 00:37   #17
Tina78
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@Sonnenkuss

Ob jetzt auch ich gemeint war oder nicht...

Natürlich mache ich ein großes Thema daraus, dass ich meiner Tochter von anfang an vermitteln möchte, was es heißt, sich gesund und "kalorienbewusst" zu ernähren. In der heutigen teilweise sehr maßlosen Zeit finde ich das nur richtig.
Was ist den ein normaler Bezug zum Essen? "Ja, Du darfst Süßes essen, immer wenn Dir danach ist!"? Oder "Ok - Du kannst das normale Essen verweigern!" und als Belohnung gibt´s dann abends Schoki?
Oder ist es vielleicht doch normal, dass ich meinem Kind beibringen möchte, dass das "normale" gesunde Essen an erster Stelle steht, und Süßigkeiten jeglicher Art erst weit dahinter!?
Ich denke nicht, dass ich sie damit in eine Essstörung treibe...

Süßigkeiten begegnen uns immer und ständig. Beim Spielen bei der Freundin, bei den Nachbarn, beim Einkaufen... Soll ich jetzt jedes Mal nachgeben? Oder besser noch... soll sie als nichtmal 3-Jährige am besten selber entscheiden, ob es richtig ist, was sie isst!?

Ich versuche, meinem Kind einen gesunden Bezug zum Essen und zu Süßigkeiten beizubringen. Und wie ich das mache, ist für uns die "perfekte" Lösung! Fertig.
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Alt 08.04.2009, 00:47   #18
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Tina78 Beitrag anzeigen
soll sie als nichtmal 3-Jährige am besten selber entscheiden, ob es richtig ist, was sie isst!?
Offensichtlich sind sogar noch viel jüngere gesunde Kinder dazu in der Lage.

Lesen und wundern ... und vielleicht doch ein wenig mißtrauisch werden, ob diese ganze gesundheitsbewußte Gehirnwäsche nichts anderes sein könnte als eine selbsterfüllende Prophezeiung.
http://www.leben-ohne-diaet.de/text/...n-appetit.html
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 05:10   #19
Alke
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Zitat:
Zitat von Tina78 Beitrag anzeigen
dass ich meiner Tochter von anfang an vermitteln möchte, was es heißt, sich gesund und "kalorienbewusst" zu ernähren.
Mit knapp 3 Jahren soll das Kind schon lernen sich "kalorienbewußt" zu ernähren? Da tut mir die Kleine extrem leid.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass man ein "normales" Eßverhalten entwickeln kann, wenn man schon von klein auf eingetrichtert bekommt, dass man auf Kalorien achten muß und Sachen mit viel Kalorien "böse" sind...
Alke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 07:13   #20
Sonnenkuss
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@Tina78 ich sprach hier nicht von den Süßigkeiten, sondern von der ganz normalen Ernährung.
Wenn ihr als Mütter keine anderen Probleme mit euren Kindern habt, dann Glückwunsch. Um Ernährung habe ich jedenfalls nie dieses Gedöns gemacht. Mir sind andere Sachen genauso wichtig, wenn nicht erheblich wichtiger.

Die eigene Unzulänglichkeit mit seinen Äusserlichkeiten umgehen zu können und fertig zu werden, auf ein Kind zu projezieren finde ich äusserst fragwürdig.
Es erinnert mich an eine liebe Freundin, die mal meinte, für Manchen wäre schon ein abgebrochener Fingernagel ein Problem. Oder an diese unselige Studie, wo Mütter ihre Kinder abtreiben würden, wenn sie wüßten, das dicke Menschen daraus werden. Schrecklich.
__________________
-o-
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Alt 08.04.2009, 08:22   #21
adrietty
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Zitat:
Zitat von Sonnenkuss Beitrag anzeigen
Ihr Super-Dollen-Mega-Mütter, und was macht ihr wenn euer Kind schlank bleibt, aber dafür doof?
Ich finde die hier gegebenen Tipps teilweise zum Kot***, wenn ich das mal so platt dahersagen darf.
Mein Gott, dann wird das Kind halt ein Pummel. Wenn sie vom Herrgott so gedacht ist, wird sie dick werden, egal wie ihre Mutter sie malträtiert und kasteit. Ihr macht schon bei einem zweijährigen Kind ein Gewese ums Essen, das kann nur in eine Essstörung steuern. Ein normales Verhalten zu Lebensmitteln ist hier einigen ziemlich abhanden gekommen, entspannt euch mal.
Also, sowas laß ich mir nicht einfach sagen - Wenn dir die Tipps, nach denen ja gefragt wurde, nicht passen, lies was anderes. Brauchst sie ja nicht umsetzen.
Was dicksein mit Intelligenz zu tun hat, ist mir schleierhaft. Ich bin immer schon dick gewesen, aber NIE doof - sonst wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin (beruflich und privat). Mein Kind ist ebenfalls intelligent, auch wenn ich auf das Essen ein Auge habe.
Außerdem widersprichst du dir selber. Einerseits soll man kein "Gedöns" machen, andererseits predigst du ein "normales Verhalten zu Lebensmitteln", das ist "Gedöns" auf eine Art - genau das diskutieren wir hier. Alles in Maßen und vernünftig. Wenn man die Kinder zu gesundem Essen bringen kann, müssen sie es nicht im Erwachsenenalter mühselig lernen und können sich viele negative Erfahrungen sparen, die man als Dicker hat (ich meine da weniger die Erfahrungen mit anderen, intoleranten Menschen, als die mit gesundheitlichen Problemen).
Was man als Kind lernt, fällt einem im Erwachsenenalter leichter - das hat für mich etwas mit INTELLIGENTER ERZIEHUNG zu tun, und zwar in ALLEN Lebensbereichen!!!
__________________
Viele Grüße Adrietty

---------------------------------------------------------------
Mich in Gold aufgewogen - da bräuchte ich nicht mehr arbeiten!

(Ich bin nicht zu dick, nur zu klein für mein Gewicht)
adrietty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 09:53   #22
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von adrietty Beitrag anzeigen
Wenn man die Kinder zu gesundem Essen bringen kann, müssen sie es nicht im Erwachsenenalter mühselig lernen und können sich viele negative Erfahrungen sparen, die man als Dicker hat
Hand hoch, wem hier schon als Kind "gesundes Essen" erklärt wurde und bitte dazusagen wieviele böse Erfahrungen es einem erspart hat.


Ich fasse mir bei soviel Betriebsblindheit ehrlich gesagt an den Kopf und hoffe innigst, daß ich nicht ins Leere greife.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 13:20   #23
Murmel
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Zitat:
Zitat von Sonnenkuss Beitrag anzeigen
Ihr Super-Dollen-Mega-Mütter, und was macht ihr wenn euer Kind schlank bleibt, aber dafür doof?
Ich finde die hier gegebenen Tipps teilweise zum Kot***, wenn ich das mal so platt dahersagen darf.
Mein Gott, dann wird das Kind halt ein Pummel. Wenn sie vom Herrgott so gedacht ist, wird sie dick werden, egal wie ihre Mutter sie malträtiert und kasteit. Ihr macht schon bei einem zweijährigen Kind ein Gewese ums Essen, das kann nur in eine Essstörung steuern. Ein normales Verhalten zu Lebensmitteln ist hier einigen ziemlich abhanden gekommen, entspannt euch mal.
Ich muss das hier nochmal zitieren - stimme dir voll und ganz zu. Gesunde Süßstoffe (der Witz des Tages) und eine "kalorienbewußte Ernährung" noch vor dem Vorschulalter, ja herzlichen Glückwunsch.
Murmel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 13:31   #24
HamsterD
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Ich kann mich nur wiederholen: mir wurde als Kind "gesundes Essen" beigebracht - und es hat mir nur schlechtes gebracht!
Sobald ich für mich selbst entscheiden mußte, was ich esse, konnte ich es nicht und mußte es als Erwachsene mühselig lernen!
Und das ist einer der Gründe, die mich dick gemacht haben: dass meine Eltern mir nie die Gelegenheit gegeben haben, ausschließlich das zu essen, was mein Körper brauchte, sondern vielmehr das, was sie für richtig hielten.
Von daher halte ich es für falsch, über den Kopf des Kindes hinweg zu entscheiden, was es essen soll, was ihm gut tut und was nicht, vor allem, wenn dabei einzelne Lebensmittel als schlechter bewertet werden als die anderen. Wenn etwas schlecht ist, dann wird es nicht gekauft, aber nicht ab und zu zugestanden, schon gar nicht als Belohnung oder zum trösten/beruhigen... da belohnt/tröstet/beruhigt man sich später als Erwachsener auch mit Süßigkeiten, und das kann ganz leicht in die Eßstörung führen.

Gruß
Dani
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Alt 08.04.2009, 16:59   #25
BigJanina
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Ich habe noch keine Kinder, möchte aber auf jeden Fall welche haben. Wenn die dann meine Gene und meinen Appetit erben, könnte es schon sein, daß sie nicht so zierlich sind. Vielleicht sind sie auch dick, aber dann ist das halt so. Gibt Schlimmeres als dicke Kinder zu haben, gibt auch Schlimmeres als selbst ein dickes Kind zu sein und da rede ich aus Erfahrung.

Davon Kindern Süßigkeiten zu verbieten oder die Kalorien ihrer Nahrung zu zählen halte ich nichts.
Allerdings halte ich auch nichts davon, wenn kleine Kinder ihren Speiseplan selbst zusammenstellen und nur noch essen, was sie essen wollen. Sie haben weder die geistige Reife noch die Weitsicht wirklich zu wissen, was gut für sie ist.
Man lässt Kinder ja auch nicht bestimmen, wann sie ins Bett gehen und was sie sich im Fernsehen anschauen, jedenfalls sollte das nicht so sein.
Eltern sind schon für die Erziehung zuständig und Ernährung ist ein Teil der Erziehung. Da kann man Fehler machen, aber das heißt nicht, daß man es nicht versuchen sollte

Kinder sollten nicht zum Essen bestimmter Dinge gezwungen werden. Wenn sie keinen Spinat mögen, dann müssen sie ihn auch nicht essen. Dann versucht man es eben mit einem anderen Gemüse , das ihnen besser schmeckt, aber man gibt ihnen nicht statt Gemüse einen Schokoladenpudding.
Dabei ist es auch egal, ob das Kind dünn ist oder dick oder vielleicht dick werden könnte, bei allen Kindern ist die Ernährung wichtig, weil sich sich in der Wachstums und Entwicklunsphase befinden. Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, das braucht der Körper und mit Milka und Haribo kann man das nicht abdecken. Dick und trotzdem mangelernährt, sowas gibt es. Bei Erwachsenen ist es ihre Sache, aber dafür daß das bei Kindern nicht vorkommt, sind schon die Eltern verantwortlich.
BigJanina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2009, 17:51   #26
sunny73
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Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass grade Kinder von Natur aus noch ein sehr instinktives Verhältnis zur Ernährung haben. Sie essen, was und wieviel der Körper benötigt, wenn man sie lässt.
Ich kenne es z.B. von einer sehr guten Freundin von mir. Sie achtet darauf, dass die Jungs mindestens 3x am Tag etwas geregelt essen, aber wenn sie nicht mehr mögen, ist ok. Wenn sie zwischendurch nochmal ins Brötchen beißen oder zb. der eine Sohn nie aufisst, aber den Teller in der Küche stehen hat und zwischendurch noch ein paar Happen nimmt, ist das ok. Er mag das so und es ist ok für ihn. Die beiden haben uneingeschränkten Zugang zu Süssigkeiten. Beide sind schlank und aktiv. Die Eltern sind relativ durchschnittlich vom Gewicht her.
Mein Bruder und seine Frau sind übergewichtig. Es wird ähnlich verfahren wie bei meiner Freundin, auch wenn meine Schwägerin etwas u fetter und mit etwas anderen Schwerpunkten kocht als meine Freundin. Aber auch da sind die Jungs schlank und aktiv (ungefähr im gleichen Alter wie die andern 2; 9+12).

Diese Kämpfe um Süßes oder nicht, das sehe ich wie Bärbel, sind die natürlichen Machtspielchen, die außen vor bleiben sollten.

Kinder haben schnell raus, womit sie Aufmerksamkeit und Polarisation bekommen. Essen gehört dazu.

Was ich damit sagen will ist, dass ich auch denke, dass ein Kind natürlich nicht immer Süsses kriegen soll. Es wird auch gern alternativen Nehmen. Aber generell wird ein Kind immer erstmal das nehmen, was der Körper will. Wenn es halt nicht grad um Austesten von Grenzen geht. Der Kriegsschauplatz wird sich auf einen anderen Bereich übertragen, wenn das Thema Süssigkeiten uninteressant geworden ist.
Das kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie vorbelastet man mit dem betreffenden Bereich ist.
Aber ich denke definitiv, dass dicke Eltern nicht zwangsläufig dicke Kinder haben.
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Alt 09.04.2009, 00:06   #27
Tina78
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Ihr interpretiert Sachen in meine Texte, die ich nie geschrieben habe!!!

Weder hält meine Tochter Diät, noch verbiete ich ihr etwas, noch darf sie nicht zwischendurch was essen (nur wenn, dann bekommt sie zwischendurch keine Süßigkeiten), noch zwinge ich sie etwas zu essen, was sie nicht will (es gibt immer Alternativen) oder zwinge sie, ihren Teller aufzuessen. Auch werden bei uns keine Kalorien gezählt, und ich habe auch nichts von "bösen" Kalorien geschrieben und kalorienbewusst auch in Tüttelchen gesetzt. Natürlich weiß meine Tochter nicht, was das ist, aber ich weiß es, und um mehr, ging es nicht. Ich vermittle ihr nur, dass es Sachen gibt, die sie immer essen kann, wenn sie Appetit hat, und Sachen, die es nur ab und an gibt.
Wir haben ein ganz NORMALES Essverhalten. Und NORMAL ist für UNS, dass sie nicht immer und ständig zwischendurch was Süßes oder Fast Food bekommt. WAS IST DARAN FALSCH?

Mein Kind darf entscheiden, was es essen möchte, aber es gibt keine Auswahl zwischen "normalem" Essen und Süßigkeiten.
Einmal am Tag, darf sie sich was Süßes aus der "Kiste" aussuchen.
Nochmal meine Frage: WAS IST DARAN FALSCH?

Wenn es wirklich so wäre, wie ihr schreibt, und diese Art der "Essens-Erziehung" nur essgestörte Kinder hervorruft, dann müsste die Gesellschaft voll von Ihnen sein.
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis KEINE Eltern, die ihrem Kind nicht zeigen, wie eine gesunde Ernährung aussieht.

Auch projeziere ich nicht meine Probleme mit meiner Figur auf mein Kind.

Es gibt immer gaaanz tolle neue Einsichten in alle Möglichen Bereiche, aber was ich für richtig halte und was ich für mich und meine Familie anwenden möchte sollte doch immer meine/unsere Entscheidung sein.
Und (ohGott) ich werde mein Kind auch im Sportverein anmelden, damit es sich sportlich betätigt - wie kann ich mein Kind nur zu sowas zwingen!?

Ich finde es nur sehr schade, dass ein Beitrag mit einer persönlichen Meinung, auf eine gestellt Frage so dermaßen zerrissen wird, und die eigene Einstellung überhaupt gar keinen Respekt findet. Und statt dessen irgendwas vemutet oder gemutmaßt wird.

Ich werde diese Diskussion jetzt verlassen, weil ich nicht denke, dass ich mich weiter für unsere, für uns Richtige, Erziehung rechtfertigen muss. Letztlich kann niemand von Euch beurteilen, ob es richtig oder falsch ist.

Mein Kind braucht niemandem Leid tun!!!


So long!
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Alt 09.04.2009, 01:53   #28
stübbken
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Für mich ist an dieser Diskussion nur schwer nachvollziehbar, warum natürliche Regungen eines Kindes wie Essen oder in einem der Beiträge auch Schlafen überhaupt von den Eltern beeinflußt werden sollen....

Meinen Babysohn habe ich gestillt, wenn er danach verlangt hat, zu Trinken bekam er, wenn er Durst hatte und er durfte auch schlafen, wenn er müde war..das richtete sich nicht nach einer Uhrzeit!

Er hat sich später an unseren Mahlzeiten beteiligt, hat das aus dem Angebot gegessen, was ihn interessierte und was er für sich als schmackhaft empfand....und siehe da! Ohne irgendwelche regulierenden Eingriffe entschied er sich für eine Mischkost, aß nur gelegentlich Süßigkeiten aus dem immer vorhandenen freien Angebot...unser Vorrat wurde nur dann restlos und hemmungslos geplündert, wenn andere Kinder, deren Eltern auf kontrollierte Süßigkeitenzufuhr achteten, zu Besuch waren....

Unser Sohn isst bis heute - er ist jetzt 20 - das, worauf er Appetit hat, so viel, bis er keinen Hunger mehr hat, seine Figur ist ganz normal! Schlafstörungen hat er übrigens auch nie gehabt!

Gibt es denn wirklich eine biologische Notwendigkeit dafür, dass ein Kleinkind um 19.00 Uhr ins Bett muss? Oder, dass ich meinem Kind die Nahrung vorschreibe (das passiert doch schon ganz automatisch durch meine Kaufentscheidungen!)?

stübbken
stübbken ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2009, 02:43   #29
Hihaho
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Ich kann dich sehr gut verstehen, obwohl ich keine eigenen Kinder habe. Ich habe aber jedoch eine 2,5 jährige Schwester, die auch total verrückt nach Süßigkeiten ist. Mir tut es immer total weh ihr irgendwas zu verbieten, egal was, deswegen gebe ich auch immer nach. Nun ist das so das unsere Mutter dick ist, aber ihr Vater (Stiefvater) schlank. Ich denke sie hat seine Gene geerbt was das angeht. Von übergewicht ist bei ihr keine Spur. Hoffentlich bleibt das auch so. Sie ist aber auch nicht übermässig viel, normal, nur halt täglich was Süßes muss es sein.

Achte bei deinem Kind auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mir wurde die damals nicht begebracht, sondern Teller leer essen, essn stand unregelmässig auf Tisch, ich stopfte alles mögliche dazwischen in mich rein, kompensierte Kummer mit essen, Essen war Belohnung... und das ist dann natürlich schlecht ausgegangen.

Natürlich gibt es 1.000.000x schlimmeres als dick zu sein und es ist auch keine Schande.
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Alt 09.04.2009, 07:10   #30
molligefee
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Zitat:
Zitat von Natascha Beitrag anzeigen
Danke für eure Antworten!
Ich möchte aber erstmal klar stehlen: ich gebe meiner Tochter nicht nach jedem Schrei die Süßigkeiten! Sie bekommt in manchen Tagen gar keine, in manchen 2-3 Mal. Und ich wiederhole nicht die Fehler meinen Eltern: Ich musste immer alles aufessen. Wenn meine Tochter sagt, dass sie satt ist, ist es fertig mit dem Essen. Ich gebe ihr jeden morgen Quark mit frischem Obst und bitte ihr immer wieder Obst und Gemüse, gehe mit Ihr spazieren. Sie ist aber trotzdem über alle Linien! Und ich fürchte, dass wenn ich jetzt nicht aufpasse dann habe ich kein pummeliges Kind, sondern wirklich ein dickes!

Sorry aber in deinem ersten Posting kam es etwas anders herüber,
so das dein Kind eher gesunde Sachen verschmäht und es nur nach Süßes verlangt.

Hast du dein Kind schon mal genau untersuchen lassen?
In dem Alter ist es eigentlich sehr ungewöhnlich das es so aus der Form geht? Ärzte können ja grade in diesem Bereich so ungenau sein und oft untersuchen sie nicht die Problematik richtig
molligefee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2009, 08:52   #31
Äuglein
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Zitat:
Zitat von molligefee Beitrag anzeigen
Sorry aber in deinem ersten Posting kam es etwas anders herüber,
so das dein Kind eher gesunde Sachen verschmäht und es nur nach Süßes verlangt.

Hast du dein Kind schon mal genau untersuchen lassen?
In dem Alter ist es eigentlich sehr ungewöhnlich das es so aus der Form geht? Ärzte können ja grade in diesem Bereich so ungenau sein und oft untersuchen sie nicht die Problematik richtig
Leider ist meine persönliche Erfahrung, dass man von ärztlicher Seite nicht viel Hilfe erwarten kann. Entweder begegnen einem Vorurteile (Mutter ist dick - klar die stopft das Kind mit ungesundem Essen voll) oder man bekommt irgendwelche Diättipps.

Meine Tochter (8) ist auch um einiges größer und schwerer als ihre Klassenkameraden - aber ich werde einen Teufel tun und sie auf Diät setzen oder ihr Süßigkeiten verbieten.

Ich achte darauf, dass unsere Ernährung möglichst vollwertig und ausgewogen ist und ansonsten bekommt meine Tochter jede Menge Achtung und Liebe und das Gefühl, dass sie so wie sie ist in Ordnung ist. Und ich versuche ihr vorzuleben, dass ein "dickes" Leben schön sein kann. Mehr kann und will ich nicht tun.

LG Äuglein
__________________
„Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.”
(Bertolt Brecht)
Äuglein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2009, 17:22   #32
molligefee
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Zitat:
Zitat von Äuglein Beitrag anzeigen
Leider ist meine persönliche Erfahrung, dass man von ärztlicher Seite nicht viel Hilfe erwarten kann. Entweder begegnen einem Vorurteile (Mutter ist dick - klar die stopft das Kind mit ungesundem Essen voll) oder man bekommt irgendwelche Diättipps.

Meine Tochter (8) ist auch um einiges größer und schwerer als ihre Klassenkameraden - aber ich werde einen Teufel tun und sie auf Diät setzen oder ihr Süßigkeiten verbieten.

Ich achte darauf, dass unsere Ernährung möglichst vollwertig und ausgewogen ist und ansonsten bekommt meine Tochter jede Menge Achtung und Liebe und das Gefühl, dass sie so wie sie ist in Ordnung ist. Und ich versuche ihr vorzuleben, dass ein "dickes" Leben schön sein kann. Mehr kann und will ich nicht tun.

LG Äuglein
Hallo,
davon habe ich auch nicht geschrieben,
aber gerne werden notwendige Untersuchen nicht gemacht.
molligefee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2009, 12:29   #33
miezekatze
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Lächeln

Liebe Natascha!

Kann Dich bestens verstehen. Bin auch 1,83 m groß und wiege 173 kg.
Meine Tochter ist 1,5 Jahre und sie soll ein gesundes Leben führen.

Ich achte extrem darauf was sie ißt.
Wobei ich es falsch finde, Süßes ganz zu verbieten. Verbotenes wirkt besonders verführerisch.

Meine 2 Geschwister bekamen alles. Mir, weil ich nicht so dünn wie sie war, wurde alles Süße verboten.
Da ich auch was Süßes wollte, habe ich heimlich alle Backzutaten: Rosinen u.a., Zuckerwürfel gegessen.
Mit 9 Jahren wurde ich zur ersten Diät gezwungen ....
Das Ergebnis kennt man.

Meine Tochter darf Süßes in Maßen, alles eingeteilt, essen. Sie soll einen natürlichen Umgang mit Süßem bekommen.
Es läßt sich ja auch nicht vermeiden, daß sie damit in Kontakt kommen wie Du selbst schon beschrieben hast. Spätestens im Kiga ist Schluß damit.

Süßes gibts bei uns 1-2mal die Woche. Ab und zu gibts mal ein Eis oder eine Schoki, wovon wir alle essen und teilen. Es ist nichts verboten, wenn uns mal was Süßes anmacht, dann gibts was für den süßen Zahn.
Seit ich mir nichts mehr verbiete, habe ich auch nicht mehr zugenommen im Gegenteil.

Meine Tochter ißt gerne Bananen. Andere Früchte mische ich ihr in Müsli oder Joghurtspeißen mitunter, was sie sehr gerne mag.
Anstatt Schokolade gibts mal Bananenmilch oder Kakao in Ausnahmefällen.

Ich glaube, das Patentrezept gibts nicht wirklich.

Den richtigen Weg muß jeder für sich selbst finden.

Verbiete aber bitte nichts, das macht nur noch gieriger.

Viel Glück und alles Liebe!


Eine Mama, die nur das Beste für ihr Kind möchte
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Alt 14.04.2009, 06:57   #34
elaela
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Verdammt, wenn ich es schon nicht schaffe, mich selbst schlank zu machen/halten, dann muss ich es wenigstens schaffen, mein Kind schlank zu halten/machen.

Wie das auch aussieht: Dicke Mutter, dickes Kind, ergo: Absolute Versagerin.

Also werde ich weiterhin mein eigenes Essverhalten akzeptieren, bei meinem Kind aber das Essen ganz streng reglementieren.
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Alt 14.04.2009, 08:41   #35
MeiersJulchen
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Du hast Regel Nr. 1a vergessen:
Und natürlich versuche ich es mit Vorschriften und Methoden, die bisher weder bei mir selbst noch bei anderen - nicht einmal in ihrer schärfsten Anwendung - verhindern konnten, daß ich unglaublich dick wurde.

Dazu gilt aber die Ergänzung 1b:
Natürlich wußte ich bei mir noch nicht richtig, wie man sich an Vorschriften hält. Aber jetzt weiß ich es und außerdem wirkt es umso besser je früher man damit anfängt.
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Alt 14.04.2009, 09:23   #36
Gloriaviktoria
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Zitat:
Zitat von elaela Beitrag anzeigen
Also werde ich weiterhin mein eigenes Essverhalten akzeptieren, bei meinem Kind aber das Essen ganz streng reglementieren.
Was heißt denn für dich "ganz streng reglementieren"? Klingt furchtbar, wenn ich das so lese!

Das Wichtigste ist doch eigentlich, dass man seinen Kindern mit gutem Vorbild vorangeht. Wenn keine Süßigkeiten im Haus sind und die Eltern nichts Süßes essen, sollte sich das Problem bei einer Zweijährigen doch eigentlich gar nicht stellen. Und wenn es doch mal bei Freunden oder von Oma was gibt, dann gibt es eben mal was Süßes. Je mehr Bohei man um das Ganze macht, desto attraktiver wird es doch für das Kind. Meine Eltern haben mir weder Alkohol noch Zigaretten verboten, beides durfte ich als kleines Kind probieren. Es schmeckte beides ekelhaft und bis heute rühre ich Zigaretten gar nicht und Alkohol kaum an. Süßigkeiten waren immer verboten, Essen war reglementiert und mit Verboten behaftet und es gab eine strenge Trennung nach "gesund" und "ungesund". Die Folge war, dass ich nie ein Gefühl für "satt" und "hungrig" entwickelt habe und kein Gefühl dafür, was mein Körper eigentlich an Nahrung braucht. Das musste ich mir in den letzten Jahren alles mühsam erkämpfen (und werde es wahrscheinlich nie instinktiv "beherrschen").
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Alt 14.04.2009, 09:38   #37
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Zitat:
Zitat von Gloriaviktoria Beitrag anzeigen
Klingt furchtbar
Ich denke, es sollte furchtbar klingen *hoff*
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Alt 15.04.2009, 12:24   #38
LisaSimpson
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Warum ritualisierter Süßigkeitenkonsum in Form von Nachtisch hier so hoch angesehen wird, wundert mich etwas. Als Kind hatte ich echt kein Bedarf an Nachtisch. Da war ich ja schon satt. Ich kann doch nicht verlangen, das sich das Kind erst satt ißt und dann noch den Nachtisch hinterherschiebt.
Dann ißt es länger, als es Hunger hat
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Alt 16.04.2009, 07:25   #39
Gloriaviktoria
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Ich denke, es "verlangt" auch keiner, dass das Kind unbedingt Nachtisch essen soll, in welcher Form auch immer. Zumindest habe ich es nicht so verstanden. Ich persönlich esse gern nach dem Essen etwas Süßes, und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Auch nicht immer, aber doch schon regelmäßig So "richtigen" Nachtisch finde ich in der Regel aber zu viel, das ist dann eher den Tagen vorbehalten, wenn man Besuch hat.
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Alt 16.04.2009, 20:02   #40
Nane
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Wir haben eine 8-jährige Tochter die eine Körpergröße von 1,51 m hat und 37 kg wiegt oft fragen wir uns warum dieses Kind so ein dünner Spargel ist und warum sie nicht richtig ißt !

Wir sind von einem Arzt zum anderen und habe sie untersuchen lassen sie ist organisch gesund und von der Psyche her stabil, der Arzt sagt sie ist einfach ein schlechter Esser (sie mäkelt sehr am Essen zb. ißt sie keine Nudeln, Pizza & Döner) alles Dinge die Kinder in ihrem Alter eigentlich lieben, wir sollen sie nicht zum Essen zwingen wenn sie nicht mag dann sollen wir sie lassen bzw. ihr das zu essen geben was sie gerne ißt und nicht mit Gewalt was erzwingen.

Als Säugling und im Kleinkindalter war sie ein propper Kerlchen und nun entwickelt sie sich zu einer schlanken jungen Dame, paßt zu meinem Mann und mir rein optisch nicht wirklich aber denoch muß ein Kind von "dicken" Eltern nicht zwingend auch Probleme mit dem Gewicht haben !

Ich zwinge sie nicht was das Essen betrifft, sie brauch auch nicht aufessen wenn sie nicht mag (ich denke das Zeitalter ist vorbei wo man aufessen mußte) und sie geht von sich aus an gesunde Lebensmittel, trinkt mit Vorliebe Wasser was wollen wir mehr dafür das wir manches Mal doch sehr ungesund leben, ich hoffe das wir auch die Pubertät ohne große Probleme überstehen was das Essen betrifft.
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