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Arzterlebnisse
Ein heikles Kapitel im Leben eines dicken Menschen.

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Alt 12.04.2016, 10:59   #1
Valentina
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Standard Verunsicherung und wie damit umgehen?

Vorweg: Ich hoffe ich strapaziere die Forenregeln nicht zu weit, aber ich brauche einfach etwas Feedback von Menschen, die außerhalb etablierter "Gesundheits"regeln denken.

Ich war bei meiner routinemäßigen Blutuntersuchung (vorallem Schildrüse) und meine Äztin hat eine leichte Cholesterinerhöhung festgestellt. Das hatten wir schon mal und genau wie letztemal versichere ich ihr, dass ich sehr ausgewogen esse. Inzwischen hatte sich der Wert auch verbessert und jetzt wieder verschlechtert.

Sie drängt aber dennoch, dass ich eine Ernährungsberatung machen soll und überhaupt alleine nicht abnehmen kann. Ich soll mir ein Ziel setzten und es konsequent verfolgen. Nun, bin ich wie die meisten hier ziemlich diätgeschädigt und daher überhaupt kein Fan von auferlegten Regeln.
Ich will keinen Essensplan, denn die funktionieren nicht auf lange Sicht. Konkrete Ziele führen bei mir zu Druck und Versagensängsten und taugen einfach nicht für den Alltag. Was soll man denn machen, wenn ich diese Ziele nicht erfüllen kann? Ich hatte diese ganzen "Tips" schon mal durchlebt und es hat gar nichts gebracht.

Ich will mich für diese Einstellung aber auch nicht jedesmal rechtfertigen. Zumal sie mir ja eh schon kaum abnimmt, was ich zu meinem Essverhalten sage. Ich verstehe ihre Sicht. Ich nehme halt nicht oder nicht signifikant ab und das ist in ihren Augen ein Problem. In meinen Augen auch, aber das heißt nicht, dass ich mit einer Ernährungberatung besser dran bin.

Leider reitet sie immer wieder auf meinem Gewicht rum und will einfach nicht akzeptieren, dass ich daran arbeite. Aber eben auf meine Weise, in meinem Tempo und nachhaltig. Dabei geht es mir in erster Linie um meine Gelenke, die leider schon etwas geschädigt sind.

Als der Angstpatient, der ich leider bin, bin ich nun total verunsichert. Ich bin nämlich der Auffassung, dass mein Weg der bessere und nachhaltigere ist und ich will mir auch keine Abnehmformeln aufdrücken lassen, die bei mir nachweislich nicht langfristig funktioniert haben. Aber wie soll ich ihr das verständlich machen? Oder soll ich es überhaupt? Langsam habe ich keine Kraft mehr mich dagegen zu wehren.

Passiert Euch das auch, dass ihr von Ärzten oder anderen Menschen in eurer Sichtweise nicht verstanden werdet und wie geht Ihr dann damit um?
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Alt 12.04.2016, 11:13   #2
MeiersJulchen
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Standard

Ich kann Dir nur allerwärmstens dieses Buch hier empfehlen:
http://www.deutschlands-dicke-seiten...r_4.php#mythos

Vor einiger Zeit veröffentlichte sogar das Wallstreet Journal(!) einen Artikel, der alle diesbezüglichen Studien als ein Milliardengrab bezeichnete, weil die ursprünglichen Behauptungen nie effektiv nachgewiesen werden konnte. Kein Wunder, denn sie beruhen auf gefälschten Statistiken und gelten inzwischen als Wissenschaftsbetrug.
Das Buch erklärt haarklein wieso.

Für den Körper ist Cholesterin dermaßen wichtig, daß er es selbst herstellt und sich da auch nicht reinpfuschen läßt. Der einzige Weg dies zu beeinflussen, wäre die vorsätzliche Schädigung der Leber. Die "besten" Cholesterinwerte haben deswegen ... trara ... alteingesessene Säufer. Willste nen Gläschen?

Cholesterin ist nicht nur ein Zellbaustein für Körper- und Blut(!)-Zellen, sondern oft auch die Ausgangsbasis für - Achtung: insbesondere bei Schilddrüsenkram wichtig und relevant - Hormone!

Ebenfalls wichtig zu wissen: zerstörte Zellen (also bei Entzündungen und schweren Verletzungen) und deren Abbau und Wiederaufbau erhöht die Verschiffung von ebenjenem unverzichtbaren Zellbaustein aus zwingenden Gründen ganz erheblich.

Dazu kommt, daß Menschen mit "normal erhöhten" Cholesterinwerten selten zu schweren Infektionen und auch Krebs neigen. Läßt sich familiär nachverfolgen. Z.B. haben Forscher die Vorfahren jener Leute, die zwar HIV-positiv, aber seit Jahrzehnten absolut symptomfrei/gesund geblieben sind, zu den Überlebenden der Pest aus dem Mittelalter zurückverfolgen können. Alles sehr interessant.


Versuche mal Deine Erfahrungen in diese Erkenntnisse einzuordnen. Wirst Dich wundern.

Und dann wechsel den Arzt. Das letzte was Du brauchst ist ein von der Pharmalobby angefixter Scharlatan.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2016, 11:34   #3
Schokosahne
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Hängst Du an der Ärztin? Wenn ja, dann sag ihr mit Verweis auf Deine Angststörung, dass sie Dir damit mehr schadet als hilft und Du die Werte in dem Bereich (denke mal mäßig erhöht ist irgendwas was zwischen 200-250?) akzeptierst und tolerierst und für nicht behandlungsbedürftig hältst.

Ansonsten ist das schon sehr gut auf den Punkt gebracht :
Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Ich will mich für diese Einstellung aber auch nicht jedesmal rechtfertigen. Zumal sie mir ja eh schon kaum abnimmt, was ich zu meinem Essverhalten sage. Ich verstehe ihre Sicht. Ich nehme halt nicht oder nicht signifikant ab und das ist in ihren Augen ein Problem. In meinen Augen auch, aber das heißt nicht, dass ich mit einer Ernährungberatung besser dran bin.

Hängst Du nicht an der Ärztin, dann wechsel sie. Ich weiß es ist leicht gesagt und macht auch Stress, aber sich bewusst weiter schädigendem Verhalten auszusetzen ist auch nicht förderlich.
Schokosahne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2016, 11:42   #4
Valentina
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Standard

@ Schokosahne: Nein, ich hänge nicht an ihr. Aber ich werde eh nicht mehr allzu lange in meinem Wohnort wohnen und daher lebe ich noch so lange mit ihr. Das Problem, ist dass auch der nächste so denken kann und der nächste.
Es ist nicht nur sie. Die meisten Menschen im medizinischen Bereich denken so. Im Fitnessstudio muss ich den Trainern immer klarmachen, dass ich nicht unbedingt abnehmen möchte und die gucken dann immer bedröpelt.
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Alt 12.04.2016, 13:58   #5
Schokosahne
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Zitat:
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Die meisten Menschen im medizinischen Bereich denken so.
Was die Abnahme betrifft vielleicht aber vielleicht hängts auch am Auftreten? Also wenn ich meinem Arzt sage, dass ich darüber nicht reden will, dann ist das Thema auch durch - und zwar ohne dass die Wissen, dass ich eine Kollegin bin

Hatte das Thema heute morgen auch wieder in anderem Zusammenhang (Gespräch zum Thema AC) und habe meine Ablehnung in 2 Sätzen kund getan und gut wars.

Ärzte, die nicht davon ablassen und immer wieder in die selbe Kerbe schlagen, habe ich eher als Menschen mit "Retter-Syndrom" kennengelernt.
Sieh es so : Auch ein Arzt ist ein Dienstleister. Er soll Dir bei Deinem Problem helfen : Und wenn Du zum Routine-Check kommst, dann gehts um Blutentnahme und Allgemeinbefinden.

DU bist Patient und dementsprechend kannst Du entscheiden, wo es langgeht. Es ist schließlich Dein Körper - sonst könnten sie auch gleich allen Rauchern die Kippen abnehmen. Etwas überspitzt aber auch Du kannst die "Behandlung" verweigern.
Spätestens mit Hinweis darauf, dass sie Dir mit ihrem Verhalten mehr schadet als hilft, sollte es dann auch gut sein.
Wenn nicht - deutliche Worte finden. Notfalls schriftlich
Schokosahne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2016, 15:37   #6
Fräulein Wunder
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Zitat:
Ich soll mir ein Ziel setzten und es konsequent verfolgen. Nun, bin ich wie die meisten hier ziemlich diätgeschädigt und daher überhaupt kein Fan von auferlegten Regeln.
Ich will keinen Essensplan, denn die funktionieren nicht auf lange Sicht. Konkrete Ziele führen bei mir zu Druck und Versagensängsten und taugen einfach nicht für den Alltag. Was soll man denn machen, wenn ich diese Ziele nicht erfüllen kann? Ich hatte diese ganzen "Tips" schon mal durchlebt und es hat gar nichts gebracht.

Ich will mich für diese Einstellung aber auch nicht jedesmal rechtfertigen. Zumal sie mir ja eh schon kaum abnimmt, was ich zu meinem Essverhalten sage. Ich verstehe ihre Sicht. Ich nehme halt nicht oder nicht signifikant ab und das ist in ihren Augen ein Problem. In meinen Augen auch, aber das heißt nicht, dass ich mit einer Ernährungberatung besser dran bin.
Und wenn Du ihr das was Du geschrieben hast nochmal ganz kurz und bündig sagst und mit diesen Worten die Ernährungsberatung ablehnst? Ich finde das Du es gut und schlüssig formuliert hast.

Wenn Du eh nicht mehr lange bei der Ärztin bist kann ja nicht viel passieren - und dass Du Dir nicht wirklich vorwerfen lassen musst nichts für Deine Gesundheit zu tun weißt Du selbst.

Erhöhtes Cholesterin kann auch viel mit Stress zu tun haben, wenn das bei Dir so ist (und das vermute ich) tut sie Dir mit noch mehr Stress durch eine Ernährungsberatung keinen Gefallen. Das sollte ihr doch auch klar sein.
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Alt 12.04.2016, 15:49   #7
Valentina
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Danke für die Antworten. Ich denke schon, dass ich in meiner Haltung zeige, dass ich das nicht will. Nur denke ich, dass es für sie kein Zeichen davon ist, dass ich mich mit dem Thema beschäftige, sondern das Gegenteil.
Ich bin ja eigentlich nicht konfliktscheu, aber ich sehe einfach wie sie mich nicht ernst nimmt. Ab dem Punkt sind auch irgendwie meine Argumente wertlos. So scheint es mir jedesmal. Ach, mein Freund meint auch ich soll zu einem anderen Arzt wechseln. Aber abgesehen von der Gewichtsache ist sie schon in Ordnung.

Es ist vielleicht eher traurig als lustig, aber als ich angefangen habe zu ihr zu gehen, da wollte sie unbedingt, dass ich in der Mittagspause Sport mache. Jetzt mache ich das zwar freiwillig und gerne, aber bei meinen Magenproblemen da hat sie mich verdächtigt am laufenenden Band zu essen. Davor meinte sie, ob ich den überhaupt genug esse.
Jetzt da ich etwas zu hohe Cholesterinwerte habe da soll ich nur 2 Mal die Woche Fleisch essen. Aaaber ich habe ja auch einen Eisenmangel (Immer wieder durch meine Monatsblutungen), dass heißt ich muss jetzt doch Fleisch essen aber nur mit Obst, von dem ich angeblich auch nicht genug esse. Ich könnte dabei fast lachen, dass ich immer alles falsch mache...

Geändert von Valentina (12.04.2016 um 16:07 Uhr)
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Alt 12.04.2016, 19:50   #8
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Aber abgesehen von der Gewichtsache ist sie schon in Ordnung.

Das denke ich bei Ärzten auch oft, aber wenn ein Arzt nicht weiter als bis zum Gewicht forscht, finde ich das einfach bedenklich.

Würde mich ein Arzt ständig der Lüge bezichtigen wäre bei mir Schluss. Da ist doch kein Vertrauensverhältnis mehr gegeben, wenn jedes Wort des Patienten zur eigenen Ernährung angezweifelt wird? Klar gibt es auch Patienten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, aber als eingermaßen erfahrener Arzt muss man das doch unterscheiden können.
Offensichtlich beschäftigt Dich das Thema Übergewicht doch sehr und Du möchtest daran arbeiten ... warum solltest Du sie anlügen, das passt doch gar nicht zusammen? Deshalb glaube ich schon, dass sie recht voreingenommen ist und hätte an Deiner Stelle Angst, dass sie aufgrund dieser Voreingenommenheit zu falschen Rückschlüssen und Diagnosen gelangt.
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Alt 12.04.2016, 20:08   #9
Tania
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Als ich das erste Mal (nach einem Umzug) bei meinem neuen Arzt war, sprach er mich natürlich auch auf mein deutlich zu hohes Gewicht an. Ich fragte ihn, ob ich ihm meine Ansicht dazu schriftlich mitteilen dürfe. Er war etwas erstaunt, bejahte aber und hat nur den Routinekram gemacht (Blut abnehmen, Blutdruck messen, wiegen, abhören).

Ich habe dann meine Diätkarriere aufgeschrieben - auch für mich das erste Mal. Dazu meine Erfahrungen, Einsichten und Rückschlüsse. Zum Abschluss meine Idee, wie ich glaube abnehmen zu können (ohne Verzicht, ohne aufwendiges Sportprogramm und vor allem ohne Druck von außen). Das habe ich ihm dann per Mail geschickt, damit er es vor dem nächsten Termin lesen konnte.

Der nächste Termin dauerte dann etwas länger, knapp eine Stunde. Grundsätzlich fand er meine Ansichten und Ideen sehr gut und hat mir für mein Vorhaben seine volle Unterstützung zugesagt.
Er "warnte" mich vorsichtig, dass ich mit meinem Programm keine schnelle Abnahme erreichen würde und dass das zu Frust führen kann. Aber er sagte auch, dass ich es schaffen werde, wenn ich mein Ding in meinem Tempo durchziehe - und dass kleine Rückschläge immer passieren können und die nicht bedeuten, dass ich versagt habe. An kleinen Dingen haben wir noch gemeinsam gefeilt und verbessert im Lauf der letzten 12 Monate.

Erst letzten Monat haben wir noch einmal über die ersten beiden Termine gesprochen. Er sagt, dass er sehr froh darüber gewesen ist, dass ich meine Meinung so klar und deutlich formuliert habe. Und dass er seit dem einigen Patienten angeboten hat, sich ihm schriftlich mitzuteilen - egal um welches Problem es geht. Weil dann der Druck "ich sitze hier, bin unsicher, habe Angst und keine Zeit" weg ist und die weitere Kommunikation für beide Seiten einfacher ist.

Mein neuer Orthopäde (sie müssen sich mehr bewegen und Sport treiben) fand die Idee übrigens doof (für so einen Scheiß hab ich keine Zeit) - jetzt suche ich weiter nach einem Orthopäden.
__________________
Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig geile Ideen.
Tania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2016, 12:58   #10
Valentina
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@ Tania: Ja, das ist eine schöne Idee. Ich hatte mir sowas schon mal gedacht, aber irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die meisten es entweder nicht lesen oder einem nicht abkaufen.

Ich weiß nicht was ausgerechnet heute los ist, aber ich habe heute schon zwei Unterhaltungen über das "richtige" Abnehmen mitbekommen und gerade könnte ich nur kotzen, wenn ich sowas höre. Anscheinend wissen alle genau was sie zu tun haben....bah
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2016, 13:12   #11
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen

Ich weiß nicht was ausgerechnet heute los ist, aber ich habe heute schon zwei Unterhaltungen über das "richtige" Abnehmen mitbekommen und gerade könnte ich nur kotzen, wenn ich sowas höre. Anscheinend wissen alle genau was sie zu tun haben....bah
Ich weiß schon was heute los ist - es wird Früüühling *träller* und die Diäten schlagen aus.
Nach der ersten Welle zu Jahresbeginn ("Ab jetzt wird alles anders") und dem Abschlaffen im Februar und März ("Och irgendwie ist alles anders doch doof") geht die Motivationskurve wieder hoch ("Der Sommer kommt, ab jetzt muss alles anders werden")

Ohren auf Durchzug und nicht aufregen, geht bald wieder vorbei.
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Alt 13.04.2016, 14:57   #12
Tania
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Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
@ Tania: Ja, das ist eine schöne Idee. Ich hatte mir sowas schon mal gedacht, aber irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die meisten es entweder nicht lesen oder einem nicht abkaufen.
Probier es einfach aus - mehr als ablehnen können sie ja nicht. Erklär dann gleich zu Anfang deinen Grund, warum du das schriftlich machst.
Ich habe wirklich ewig für das Teil gebraucht, weil ich alle Formulierungen die nach Rechtfertigung oder Entschuldigung klangen anders geschrieben habe. Halt sehr (wirklich sehr sehr) sachlich, eigene Fehler (bei Ernährung, Bewegung usw) nicht beschönigt habe, aber schon erklärt habe, warum ich zu dem Zeitpunkt so gehandelt habe.
Und alles war schön gegliedert, mit Inhaltsverzeichnis, Überschriften, in chronologischer Reihenfolge mit Querverweisen.
Wenn du magst, zeige ich dir gern meine Einleitung.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht was ausgerechnet heute los ist, aber ich habe heute schon zwei Unterhaltungen über das "richtige" Abnehmen mitbekommen und gerade könnte ich nur kotzen, wenn ich sowas höre. Anscheinend wissen alle genau was sie zu tun haben....bah
Alle bereiten sich auf die Badesaison vor - es wird ja bald Sommer. Und alle bunten Zeitschriften und Blättchen präsentieren uns jetzt die ultimative Sommerdiät, damit wir unsere 5 bis 50 kg auch ganz sicher und einfach bis dahin loswerden *gähn*
Bei der Überflutung ist es kein Wunder, wenn alle Welt darüber spricht. Schließlich gibt es keine wichtigeren Themen.
__________________
Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig geile Ideen.
Tania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 09:12   #13
Agnetha
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Ich verstehe dich gut. Das Problem hatte ich auch schon öfters. Vorallem bei einem Internisten, der mich immer wieder darauf angesprochen hat warum ich denn keine Magen-OP machen will, usw.

Wie du es schreibst, fand ich es auch immer so mühsam sich immer rechtfertigen zu müssen.
Ich habe mich danach immer schlecht gefühlt und hatte das Gefühl sowieso nicht verstanden zu werden bzw. dass er mir auch teilweise gar nicht geglaubt hat.

Für mich persönlich ist es (warum auch immer) sehr wichtig dass mich andere Leute verstehen können.
Klingt jetzt so als ob es dir da ähnlich geht.

Ich habe darüber dann mal mit meiner Therapeutin gesprochen und sie meinte, dass es mich weniger kümmern sollte was andere von mir denken. In solchen Fällen jedenfalls.

Und eigentlich stimmt das ja auch.

Es gibt wohl leider Menschen die einfach eine ganz andere Ansicht haben und die nie Verständnis haben werden, egal wie lange und gut man etwas erklärt.

Manche wollen es wohl auch nicht verstehen, sie haben einfach ihre Meinung und es ist ja viel einfacher die beizubehalten als darüber nachzudenken. Schwarz-weiß ist wohl oft einfacher als sich auf die vielen Grautöne einzulassen.

Aber die Frage ist ja wirklich, ob es für die Behandlung wichtig ist, dass sie deine Beweggründe nachvollziehen kann.

Vielleicht ist es besser sich gar nicht zu rechtfertigen, sondern kurz und bündig zu sagen man möchte keine Ernährungsberatung und nicht über das Thema Gewicht sprechen.
Erstmal hinterlässt das vermutlich auch kein gutes Gefühl, aber wenn man sich rechtfertigt ja auch nicht.

Ich denke in dem man sich zu erklären versucht, bietet man Angriffsfläche. Das Gegenüber hat etwas wo es ansetzen, wo es widersprechen kann.
Wenn man einfach sagt das man über dieses Thema nicht sprechen will, dann fällt das weg.

Ich wünsche dir alles Gute!
__________________
Well, if you want to sing out, sing out
And if you want to be free, be free
'Cause there's a million things to be
You know that there are

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Alt 15.04.2016, 12:45   #14
Steffchen
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Zitat:
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Ich weiß nicht was ausgerechnet heute los ist, aber ich habe heute schon zwei Unterhaltungen über das "richtige" Abnehmen mitbekommen und gerade könnte ich nur kotzen, wenn ich sowas höre. Anscheinend wissen alle genau was sie zu tun haben....bah
Viel schlimmer als das finde ich die Leute, die glauben genau zu wissen, was ICH zu tun habe.

Unter anderem halt auch Ärzte.
Steffchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 13:28   #15
Valentina
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Agnetha: Ich wehre diese Versuche ja schon seit fast 3 Jahren ab. Eigentlich will ich mich ja gar nicht auf eine Diskussion einlassen, aber diesesmal bin ich eingeknickt. Ich denke aber ich werden den Rat von Tania beherzigen und einen Brief formulieren. Ob ich meiner jetztigen Ärztin schicke oder für die Zukunft behalte weiß ich noch nicht.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 18:11   #16
Fräulein Wunder
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Evetuell ist im Leitfaden der ehemaligen Initiative Dicke Düsseldorf die eine oder andere Anregung dabei was in dem Brief stehen könnte. Ich hoffe es ist okay wenn ich den Flyer hierher kopiere. Es ist eine Copyright-Angabe dabei und es ist ja immerhin für einen guten Zweck. Diese Dinge sind ja leider noch immer hochaktuell.
Zitat:

Der dicke Patient
Leitfaden für medizinisches Personal bei der Behandlung dicker Patienten

Viele dicke Menschen vermeiden es, präventive Gesundheitsmaßnahmen zu ergreifen. Wenn Krankheitssymptome auftreten, gehen sie nicht zum Arzt, da sie meist zuerst einen Vortrag zum Thema „Gewichtsreduktion“ zu hören bekommen, ohne dass näher auf ihre Symptome eingegangen wird. Sie müssen auch befürchten, dass die medizinische Ausstattung die Ansprüche ihres Körpers nicht erfüllt (zu kleine bzw. zu enge Behandlungsstühle etc.).

Dieser Leitfaden soll Ihnen Informationen aus der Sicht dicker Menschen zur Verfügung stellen, die sowohl Ihnen als auch dicken Menschen die Behandlung erleichtern sollen.

Die wichtigste Grundregel ist eigentlich, sehen Sie den dicken Menschen nicht einfach nur als Träger eines Risikofaktors, sondern in erster Linie als einen Patienten wie jeden anderen auch.

Bitte verschreiben Sie keine Medikamente zum Abnehmen, deren Wirkungsweise und Nebenwirkungen noch nicht oder nicht ausreichend erforscht sind. Weisen Sie Ihren Patienten ausführlich auf die Nebenwirkungen hin.

Bitte verfolgen Sie die Publikationen über Adipositas, damit Sie Ihren Patienten immer nach dem neuestem Stand der Forschung behandeln.

PRINZIPIEN DER GESUNDHEITSVORSORGE

Einstellung
  • Als verantwortlicher Gesundheitsfürsorger sollten Sie davon ausgehen, dass jeder Ihrer Patienten ein Individuum ist. Das gilt natürlich auch für dicke Patienten, die womöglich Behandlungen vermeiden, da sie grundsätzlich „Abnehmen“ als Standard-Therapievorschlag bekommen. Wäre Abnehmen so einfach und müsste man hinterher nicht damit rechnen, wieder mehr zuzunehmen (Jojo-Effekt), hätten es viele Dicke sicher schon getan.
  • Dicke Patienten fühlen sich oft von Ärzten nicht ernst genommen. Deshalb bitten wir Sie, Ihnen besonderes Taktgefühl und Sorgfalt entgegen zu bringen. Bitte beachten Sie, dass viele dicke Menschen jahrelang nur negative Erfahrungen mit medizinischem Personal und Ärzten gemacht haben. Manchen wurden Behandlungen verweigert oder Sie wurden aufgrund ihres Dickseins „falsch“ behandelt.
  • Bitte beachten Sie, dass viele medizinische Studien darauf hinweisen, dass dauerhaft mit Übergewicht zu leben gesünder ist als ständige Gewichtsschwankungen. Auch wird angenommen, dass Abnehmen für gesunde Dicke schädlich sein kann.

Das Wiegen der Patienten

  • Wiegen Sie dicke Patienten nicht automatisch, sondern nur, wenn es therapeutisch erforderlich ist.
  • Wenn Sie einen dicken Patienten wiegen müssen, achten Sie bitte darauf, dass dies in einer geschützten Umgebung geschieht und nicht an einem Ort, wo andere Patienten oder Personal es sehen oder hören können.
  • Tragen Sie das Gewicht ohne Kommentar ein.

DIE BEHANDLUNG

Diagnostik

  • Es sollten verschieden große Manschetten zur Blutdruckkontrolle vorrätig sein. Die Verwendung einer zu kleinen Manschette bei dicken Patienten kann zu einem verfälschten Wert führen.
  • Des Weiteren ist es von Vorteil, längere Nadeln und Stauschläuche für die Blutentnahme oder für Injektionen bei dicken Patienten vorrätig zu haben.
  • Nehmen Sie bitte nicht automatisch an, dass die Ursache der Symptome eines dicken Patienten sein Gewicht ist. Auch bei dicken Patienten sollten Sie die gleichen diagnostischen Maßnahmen durchführen wie bei schlanken Personen, wenn dieselben Symptome vorliegen.

Therapie

  • Bestehen Sie nicht darauf, dass ein dicker Patient abnimmt, wenn er sich mit seinem Gewicht wohl fühlt und die Ursache der Erkrankung nicht beim Gewicht liegt.
  • Achten Sie bei der Dosierung von Medikamenten darauf, dass manche dicken Patienten empfindlich oder allergisch auf die Verabreichung von kleinen Medikamentenmengen reagieren. Andere brauchen aufgrund des höheren Gewichts auch eine höhere Dosierung.

RÄUMLICHE AUSSTATTUNG

Wartezimmer

  • Stellen Sie im Wartezimmer stabile Stühle ohne Armlehnen auf. Lassen Sie, wenn möglich, einen Abstand von 10 -15 cm zwischen den Stühlen.

Behandlungszimmer

  • Untersuchungsstühle sollten breit und so befestigt sein, daß sie nicht kippen, wenn eine schwere Person sich darauf setzt. Auch sollte ein stabiler Hocker oder Tritt dem dicken Patienten helfen, auf den Behandlungstisch zu steigen.
  • Stellen Sie den Patienten, falls erforderlich, passend große Behandlungs- bzw. OP-Hemden zur Verfügung. Das wird besonders in deutschen Krankenhäusern bislang vermisst.

Vielen Dank für Ihre Rücksicht und Ihr Verständnis!

In Anlehnung an: „Guidelines for Health Care Providers in Dealing with Fat Patients“, NAAFA, USA (Internet:
www.naafa.org)

Bitte drucken Sie sich dieses Faltblatt aus und geben es Ihrem Arzt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema? Kontakt und Informationen:

© 1999 - 2003 www.dicke-duesseldorf.de, eMail: dicke@dicke-duesseldorf.de
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Alt 17.04.2016, 04:18   #17
samson8176
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Idee Gut gemeint

Hallo zusammen!
Der Flyer liest sich ja nicht schlecht. Nur bin ich die letzten 40 Lebensjahre vielleicht auf 3 Ärzte getroffen die sich daran hielten. Eine davon ist meine Zahnärztin. Ein Orthopäde sagte mir vor kurzem er behandelt mich nicht wenn ich nicht abnehme weil seine Arbeit dann sinnfrei ist.
Die meisten behandeln einen wie Kleine Kinder die dauerhaft belehrt werden müssen. Bin aber auch schon aufgestanden und hab mich mit den Worten-wissen Sie was Sie mich mal können-verabschiedet.
samson8176 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2016, 21:45   #18
BlonderEngel
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Dieser Leitfaden ist supertoll. Ich war jetzt, Gott sei Dank, schon länger nicht mehr beim Arzt, aber beim nächsten Mal nehme ich den Leitfaden mit.
BlonderEngel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2016, 09:09   #19
Mendi
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Hallo

ich glaube nicht, dass irgendein Arzt sich das durchliest wenn der Patient es ihm gibt.
__________________
Liebe Grüße Mendi

"Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid." (Bugs Bunny)
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Alt 23.04.2016, 16:15   #20
Fräulein Wunder
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Zitat:
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Hallo

ich glaube nicht, dass irgendein Arzt sich das durchliest wenn der Patient es ihm gibt.

Stimmt, ausserdem ist der Flyer auch so episch lang und irre kompliziert, dass ein promovierter Akademiker ihn nicht in einer halben Minute überfliegen und erfassen kann.
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Alt 23.04.2016, 16:42   #21
Valentina
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Zitat:
Zitat von Fräulein Wunder Beitrag anzeigen
Stimmt, ausserdem ist der Flyer auch so episch lang und irre kompliziert, dass ein promovierter Akademiker ihn nicht in einer halben Minute überfliegen und erfassen kann.
Ich glaube das hat mehr was mit Motivation zu tun und ob man sein Gegenüber ernst nimmt und einen Rat annehmen möchte. Der klassische Halbgott wäre eher nicht begeistert.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2016, 17:52   #22
Fräulein Wunder
Gast
 
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Ich würde auch im ersten Moment nicht vor Begeisterung im Dreieck hopsen wenn mir irgend ein Hansel einen Zettel in die Hand drücken würde wie ich seiner Ansicht nach meinen Job zu machen habe. Das finde ich durchaus nachvollziehbar, dazu muss man sich ja nicht mal als Halbgott fühlen. Mich nervt Genöle von Laien auch (wobei ich aber auch nicht die Verantwortung für die seelische und körperliche Gesundheit meiner Kunden trage).
Lesen würde ich es dennoch und später darüber nachdenken sicher auch.

Das Problem mit den nicht passendne Manschetten ist vielen Ärzten meiner Erfahrung nach gar nicht bewußt, ebenso ist ihnen die Problematik mit der Stühlen vielleicht nicht klar und sie ahnen vermutlich auch nicht in welchem Maß dicke Menschen oftmals Arztbesuche meiden und fürchten. Das kann es alles ja nicht sein. Ein falsch gemessener Blutdruck kann ja eine komplett falsche Behandlung nach sich ziehen.

Ideal finde ich den Flyer auch nicht (er stammt auch nicht von mir), aber ein Anfang ist es. ¯\_(ツ)_/¯

Geändert von Fräulein Wunder (23.04.2016 um 17:57 Uhr)
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Alt 23.04.2016, 18:10   #23
MeiersJulchen
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Zitat:
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Das Problem mit den nicht passendne Manschetten ist vielen Ärzten meiner Erfahrung nach gar nicht bewußt.... Ein falsch gemessener Blutdruck kann ja eine komplett falsche Behandlung nach sich ziehen.
Eine Behandlung, für die der Arzt nichtsdestotrotz sein Scherflein einstreicht, ohne die geringste Gefahr den eigenen Ar*** an die Wand genagelt zu bekommen. Weder vom Patienten (von denen ja schon mal gar nicht) noch vom Kassensystem.
Da würde ich als ausreichend ignoranter Weißkittel mein Bewußtsein für wasauchimmer auch ganz hintenanstellen

Aber zumindest, um Anhänger dieser Lobby superschnell zu enttarnen, eignet sich so ein Zettelchen wunderbar.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2016, 19:40   #24
Knuddelmon
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Wir könnten so einen Leitfaden doch mal überarbeiten, druckfertig aufbereiten und dann zum Ausdrucken hier im Forum zur Verfügung stellen. Dann kann sich wer will einfach mal welche ausdrucken und ggf. einfach bei den Ärzten der Umgebung in die Briefkästen werfen
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Wer Knuddel austeilt oder vermehrt, oder ausgeteilte oder vermehrte Knuddel in Verkehr bringt, wird mit Gegenknuddel nicht unter zwei Knuddeleinheiten belohnt ...

Ich bin nicht dick, ich bin flauschig!
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Alt 23.04.2016, 22:54   #25
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von Knuddelmon Beitrag anzeigen
Wir könnten so einen Leitfaden doch mal überarbeiten, druckfertig aufbereiten und dann zum Ausdrucken hier im Forum zur Verfügung stellen. Dann kann sich wer will einfach mal welche ausdrucken und ggf. einfach bei den Ärzten der Umgebung in die Briefkästen werfen

Finde ich eine großartige Idee. Da bin ich dabei!
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Alt 24.04.2016, 02:43   #26
Knuddelmon
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Auf https://www.gewichtsdiskriminierung.de/ gibt es auch schon ein Merkblatt: https://www.gewichtsdiskriminierung....-Patienten.pdf
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