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Philosophisches & Schlagfertiges
Gedanken, Gedichte, Weisheiten und freche Sprüche.

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Alt 18.02.2013, 18:30   #1
Bruder Tac
Viele Gedanken - viele Worte
 
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Beiträge: 150
Standard Gleichberechtigung und Co

Hatte letztens eine Diskussion in der Männerrunde, besonders angestrengt unter den vergebenen Männern.
Da die Diskussion aber eigentlich nur Paare betrifft und dazu ja immer Sie und Er gehören, stell ich das mal hier zur Diskussion.

Die Vorgabe ist, dass ein Teil des Paares einen so guten Job hat, dass der andere nicht arbeiten gehen bräuchte.

Das Thema Hausfrau kennt ja jeder. Aber was ist mit dem Hausmann?

Also an die anwesenden Frauen (Bitte um eine wirklich ehrliche Antwort)
Würdet ihr es eurem Mann erlauben zu Hause zu bleiben und Hausmann zu sein, sich um Haus, Hof, Garten und ggf Kinder zu kümmern, wenn ihr genügend Geld für beide verdienen würdet?
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Alt 18.02.2013, 18:42   #2
Hummele
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Benutzerbild von Hummele
 
Registriert seit: 25.06.2011
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 301
Standard

Nein.
Habe zwei Kinder großgezogen, war 30 Jahre arbeiten. Wegen Krankheit in Erwerbsunfähigkeitrente auf Dauer geschickt worden.
Jetzt, da ich zu hause bin, habe ich gemerkt, wie schön das Hausfrauendasein ist.
Ich würde meinen Mann arbeiten schicken
__________________
L(i)ebe jeden Tag!!!
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Alt 18.02.2013, 18:50   #3
suki
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Registriert seit: 15.03.2011
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Standard

Sofort, wenn er sich allein ums verhaßte Putzen, Spülen, Aufräumen, Saubermachen etc. kümmert.

Hatte das in einer früheren Beziehung sogar schonmal, allerdings klappte das leider nicht so ganz, weil er zuhause dann faul war, und ich so noch zusätzlich Arbeit damit hatte...

Wäre aber ansonsten mein Wunschtraum leider machen das die wenigsten Männer mit. Und eigentlich geht es ja auch nur, wenn man verheiratet ist (oder er eine private Rentenversicherung hat), weil, die Zeit, die er zuhause ist, zahlt er ja nichts in die Altersvorsorge ein... und im Alter mal von der Grundsicherung leben müssen, ist sicher nicht so prickelnd.
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Alt 19.02.2013, 07:02   #4
Gloriaviktoria
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Beiträge: 2.095
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Am tollsten wäre es, wenn wir so viel Geld hätten, dass wir beide zu Hause bleiben könnten
Ich hätte nichts dagegen, dass er den Hausmann macht, weil ich weiß, dass er die Hausarbeit gründlich erledigt. Allerdings hätte ich auch nichts dagegen, zu Hause zu bleiben *träum*
__________________
Liebe Grüße von Meryem und dem Tiger-Trio
---------------------------------------------------------------------
Ich bin nicht dick, ich habe nur mehr erotische Nutzfläche!
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Alt 19.02.2013, 12:07   #5
Maxmama
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Sofort. Wieso auch nicht?
__________________
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.
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Alt 19.02.2013, 13:13   #6
Mendi
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Hallo

in meiner Ehe hat sich das zeitweise so ergeben, daß mein Exmann arbeitslos war und ich arbeitete. Ich fand das ok, mein Exmann auch solange es dauerte. Wir hatten keine Kinder und haben meist beide gearebeitet, aber wenn Kinder dagewesen wären, hätte ich mir das gut vorstellen können. Mein Exmann war ein guter Hausmann, konnte kochen, bügeln...

Ich hätte mir auch vorstellen können, daß wir beide Teilzeit gearbeitet hätten, damit sich einer immer ums Kind hätte kümmern können, wenn wir eins bekommen hätten.
__________________
Liebe Grüße Mendi

"Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid." (Bugs Bunny)
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Alt 19.02.2013, 13:38   #7
Valentina
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Ja, ich hätte auch nichts dagegen, wenn mein Freund lieber zu Hause bleiben würde. Solange wir uns das leisten könnten. Wenn wir Kinder haben, werden wir bestimmt beide de Elternzeit in Anspruch nehmen. Es stellten sich für mich nur zwei Probleme dar.
1. Mein Freund räumt bei weitem nicht so gründlich auf. Und ich kann mir vorstellen, dass mich das aufregen könnte, wenn ich nach der Arbeit in einen Saustall komme oder noch selber aufräumen müsste. Vorausgesetzt wir hätten in der Situation keine Kinder. Kinder machen Dreck, da wäre ein blitzsauberer Haushalt wohl utopisch.
2. Er sollte zu Hause nicht vergammeln. . Vielleicht reflektiert dieser Punkt auch meine eigene Abneigung gegen das Hausfrau sein. Hausfrau bedeutet der immer währende Kreislauf von Aufräumen, Wäsche und Kochen. Da stumpfe ich persönlich ab.
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Alt 19.02.2013, 13:46   #8
toni
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für mich wäre der Idealzustand, wenn beide arbeiten, aber mit einer flexiblen Arbeitszeiteinteilung.

Dass man dann finanziell in der Lage ist, sich eine Haushaltshilfe leisten zu können und für die Kinder z,.B. eine Aupairkraft und die passenden Kindergärten und Hortplätze.

Die Freizeit, die nicht immer am Wochenende stattfinden müsste könnte man dann sinnvoll mit Partner und Kindern verbringen, mit der nötigen Zeit für sich selbst.
Der restliche Haushaltsfron wird partnerschaftlich gerecht erledigt, (wenn man gerade Lust dazu hat)
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Alt 19.02.2013, 14:49   #9
Bruder Tac
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Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Ja, ich hätte auch nichts dagegen, wenn mein Freund lieber zu Hause bleiben würde. Solange wir uns das leisten könnten. Wenn wir Kinder haben, werden wir bestimmt beide de Elternzeit in Anspruch nehmen. Es stellten sich für mich nur zwei Probleme dar.
1. Mein Freund räumt bei weitem nicht so gründlich auf. Und ich kann mir vorstellen, dass mich das aufregen könnte, wenn ich nach der Arbeit in einen Saustall komme oder noch selber aufräumen müsste.
Willste darauf hinweisen, daß es ein "Männer sauber" und ein "Frauen sauber" gibt?
Bruder Tac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2013, 15:10   #10
Valentina
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Zitat:
Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
Willste darauf hinweisen, daß es ein "Männer sauber" und ein "Frauen sauber" gibt?
Nein. Ich sage, dass es ein er-sauber gibt und ein ich-sauber gibt. Es gibt bestimmt Männer, die reinlich und ordentlich sind und Frauen, die es nicht sind (kenne ich auch genug). Aus meiner persönlichen Erfahrung war es meist so, dass die Männer, die ich kannte keinen großen Wert auf Ordnung legten.
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Alt 19.02.2013, 17:53   #11
Nocchiolata
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Das kann ich mir nicht nur vorstellen - wir leben genau nach dem Modell.

Das entspricht nicht unbedingt der ursprünglichen Lebensplanung, aber unverhofft kommt oft. Die gewerbliche Tätigkeit meines Partners hat sich nicht so dolle entwickelt und dazu kamen einige gesundheitliche Einschränkungen.

Für mich könnte ich mir das nicht vorstellen, nachdem ich meine freiberufliche Tätigkeit sehr, sehr gern ausübe und bei mir die Aufteilung zwischen Beruflichem und Privatem ausgewogen ist. Ich muss auch zugeben, dass mir bei der Vorstellung, immer daheim zu sein, schon die üblichen Vorurteile im Hinterstüberl aufflackern wie Versauern, Langeweile, keine Herausforderung, doof im Haushalt rumwischen usw.

Schau ich mir aber seinen Tagesablauf an, ist das gar nicht so.

Es kommt ja immer darauf an, wie man das Leben daheim ausfüllt. Wir haben zwei sehr aktive Hunde, mit deren Auslastung er flotte 3-4 Stunden draußen beschäftigt ist. Am Wochenende bin dann ich mit den Hunden unterwegs.

Dann hat er vielseitige Interessen, ist technisch super fit und betreut die EDV bei uns im Büro und bei Bekannten. Gut - das nimmt dann nur einen halben Tag alle paar Wochen in Anspruch, aber er ist da immer auf der Höhe. Auch als er noch in Vollzeit tätig war, hat er im Gegensatz zu mir mit besonderer Begeisterung geputzt. Ich leg jetzt nicht nur die Beine hoch, nachdem ich so gern koche wie er putzt, aber es ist so schon sehr angenehm für uns beide.
Nocchiolata ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2013, 18:13   #12
Knuddelmon
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Da für mich Haushaltsarbeit der absolute Horror ist, wäre es mir sogar sehr lieb, wenn ich wen hätte, der die Hausarbeit für mich erledigt, egal ob Partner oder bezahlte Haushaltshilfe. Wobei für zweitere erstmal Geld da sein müsste
__________________
Wer Knuddel austeilt oder vermehrt, oder ausgeteilte oder vermehrte Knuddel in Verkehr bringt, wird mit Gegenknuddel nicht unter zwei Knuddeleinheiten belohnt ...

Ich bin nicht dick, ich bin flauschig!
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Alt 19.02.2013, 20:06   #13
Lady-Kowali
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Ich sehe keinen Grund, warum einer komplett zu Hause bleiben sollte, wenn es eben keine Kleinstkinder oder wie es in meinem Fall war, behinderte Kinder, zu betreuen sind.

Allerdings finde ich es völlig in Ordnung, wenn man sagt: Ich brauche nur Summe x und wenn die erwirtschaftet ist, dann bleibe ich zu Hause, widme mich meinen Interessen, treffe Leute, engagiere mich ehrenamtlich. Aber in diesem Fall will man ja nicht automatisch von jemand anderen finanziert werden.
__________________
Es gibt schon genug von den Anderen, also bleib ich einfach ich.
Lady-Kowali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2013, 20:53   #14
toni
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Zitat:
Zitat von Lady-Kowali Beitrag anzeigen
Allerdings finde ich es völlig in Ordnung, wenn man sagt: Ich brauche nur Summe x und wenn die erwirtschaftet ist, dann bleibe ich zu Hause, widme mich meinen Interessen, treffe Leute, engagiere mich ehrenamtlich. Aber in diesem Fall will man ja nicht automatisch von jemand anderen finanziert werden.
aber es geht doch nicht nur um finanzielle Gründe um arbeiten zu gehen.
Wenn ich einen Beruf erlernt habe, den ich gerne ausübe, dann verliere ich doch eine ganze Menge an Lebensqualität, wenn es mir dann nicht mehr möglich ist.

Ich habe mich wahrhaftig immer tierisch auf meinen Urlaub gefreut, genoss es am Wochenende ausschlafen zu können. Da ich mir nicht immer eine Hilfe im Haushalt leisten konnte, waren diese Haushaltsarbeiten für mich eine Belastung, die ich aber auch nicht einem anderen Menschen als Lebensaufgabe zumuten möchte.
toni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2013, 06:09   #15
Lady-Kowali
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Zitat:
Zitat von toni Beitrag anzeigen
aber es geht doch nicht nur um finanzielle Gründe um arbeiten zu gehen.
Wenn ich einen Beruf erlernt habe, den ich gerne ausübe, dann verliere ich doch eine ganze Menge an Lebensqualität, wenn es mir dann nicht mehr möglich ist.

Ich habe mich wahrhaftig immer tierisch auf meinen Urlaub gefreut, genoss es am Wochenende ausschlafen zu können. Da ich mir nicht immer eine Hilfe im Haushalt leisten konnte, waren diese Haushaltsarbeiten für mich eine Belastung, die ich aber auch nicht einem anderen Menschen als Lebensaufgabe zumuten möchte.
Ich kenne eine Menge Leute, die ihrer Arbeit nur nachgehen, weil sie damit Geld verdienen. Nette Kollegen und gute Arbeitsbedingungen sind zwar meist ein gerne genommenes Plus, aber ihren Lebenssinn sehen diese Menschen nicht in ihrer Arbeit und sie wüssten auch ohne eine Erwerbsarbeit sich sehr gut zu beschäftigen.
Ich kenne vielleicht eine Handvoll Leute, die ihre Arbeit als sinnvoll erachten und ihn deshalb gerne machen. Letztere werden oft schlechter bezahlt als erstere und sind vor allem im sozialen Bereich zu finden.

Ich mache meine Ausbildung und bisher hatte ich das Glück immer in Bereichen gewesen zu sein, die mir liegen und richtig Spaß machen. Und bei denen ich mir vorstellen kann, diese Arbeit mein Leben lang zu machen.

Zumuten willst du sie nicht, was aber, wenn jemand anderes genau in diesen ungeliebten Aufgaben seinen Lebensinhalt sieht? Ich kenne eine Menge junger Frauen, die mit Freuden zu Hause bleiben würden und sich ganz und gar der Sauberkeit und der schönen Dekoration ihres Zuhauses widmen würden.
Ich kann das nicht nachvollziehen und deren Männer meist auch nicht, aber es gibt sie und nach meinem persönlichen Eindruck (ich bin ja durch meine Ausbildung mit vielen jungen Frauen zusammen, die noch dazu zum größten Teil Abitur haben) sind es mehr Frauen, die zu Hause bleiben wollen, als Frauen, die ihren Mann zu Hause lassen würde und nur ganz wenige, die es am liebsten hätten, wenn man sich Haushalt und Kinderversorgung hälftig teilen würde.
__________________
Es gibt schon genug von den Anderen, also bleib ich einfach ich.
Lady-Kowali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2013, 14:39   #16
Bruder Tac
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Von der Anzahl Männer die zuhause bleiben möchten, es aber nicht können/dürfen, ganz zu schweigen.
Bruder Tac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 18:08   #17
Rosenrot
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Von Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt! Gerade im Job, geschweige denn Management-Bereich. Es wird bei gleicher Arbeit / Qualifikation meist der Mann bevorzugt.

Gerade was Arbeit / Löhne angeht; da sind Frauen stark benachteiligt.

Ich gebe auch zu, dass ich SEHR GERNE zuhause bleiben würde, wenn genug Geld da wäre und ich einen "Sponsor" hätte. Für mich wird das aber nie Realität werden, leider.

Ich kann mich auch anders "wichtig" fühlen und mein Leben ausfüllen; dafür brauche ich mich nicht z. B. unterbezahlt in einer Laberbude oder im Büro zu quälen bis zum Erbrechen. Mein letzter Job hat mich total fertig gemacht...Aber gut, wenigstens habe ich noch gut Geld bekommen. Heute ist das ja oft ein sehr schlechter Witz, was gezahlt wird!

Was Anderes ist es natürlich, wenn man seinen Wunschberuf hat.

Auch da ist man zwar mal genervt / der Tag kann mal Horror sein, aber nicht so, wie wqenn man einfach nur "irgendwas" macht, um Arbeit zu finden / sein Leben einigermaßen menschenwürdig ohne Hilfe des "Mobcenters" zu gestalten.

Habe auch in jüngeren Jahren schon öfter einen Job nicht bekommen, weil ich ja "Kinder kriegen könnte (dann ausfalle usw.)" oder "körperlich nicht belastbar wäre".

Ich meine, DAS stimmt JETZT sogar! Natürlich kann ich nicht mehr, seit ich so fett bin, ohne Ende tragen / laufen.

Wenn ich mich heute vorstelle, ist es dann halt die Figur, das Alter oder sonstwas. Die finden immer was....

Und gerade in "meinem" Bereich gibt es kaum noch freie Stellen; 0815-Job Bürobereich.

Da suchen sie sich natürlich auch die jüngste, hübscheste, billigste "eierlegende Wollmilchsau". Da kann ich nicht mithalten. Chefs dort sind meist männlich und können eben besser gucken als denken.

Hätte nämlich jetzt auch längst einen Superjob (auch nur durch Beziehungen) beim Ehemann meiner Freundin.

ABER es scheitert bisher eben daran, dass ich zu alt, viel zu fett bin und außerdem nicht einsehe (und auch nicht KANN, gibts´gar nicht in meiner Größe!), im Kostümchen mit kurzem Röckchen, ständig aufgebrezelt rumzulaufen.

Natürlich kann man sagen "Nimm doch ab und kusche!".

Aber irgendwie hab ich auch ein Alter / viele Wege / Erlebnisse hinter mir und ich sehe es lange schon nicht mehr ein, mich für Andere von rechts nach links zu krempeln und mich zu verkleiden! Bringt eh nichts.

Der Stiefsohn meiner Freundin ist ein bisschen anders, aber trotzdem habe ich kaum noch Hoffnung, dass es mit dem Job klappt.

Mich ärgert das! WENN eine Frau eine richtige Chance haben will, muß "Frau" als "nicht dem Schönheistideal entsprechend" heute was können / eine Ausbildung haben, was nicht viele andere Frauen können bzw.machen wollen. Sonst hat sie keine Chance!

Oder halt Beziehungen, okay...Aber auch die hat man leichter / mehr, wenn man dem Klischee entspricht!

Ich mache mir keine Illusionen, dass mir natürlich die dünne Blonde im Miniröckchen, Mitte 20, vorgezogen wird! Da ist der CV dann auch (fast) egal...

Zitat:
Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
Von der Anzahl Männer die zuhause bleiben möchten, es aber nicht können/dürfen, ganz zu schweigen.
Möchtest DU? Der Mann meiner Freundin wollte auch - aber nicht lange!

Der hatte sich das einfacher vorgestellt...Seitdem ist er froh, wenn er arbeiten gehen darf!

Allerdings haben sie auch Kinder und ein Haus. Das ist natürlich mehr Arbeit, als wenn man "nur" zu zweit ist in einer Wohnung (wie es bei mir wäre).

Aber ER kann sich nach der Arbeit schonen, während für meine Freundin so gut wie NIE Freizeit ist....Weil selbst wenn er da ist, immer nur noch "Mama" gebrüllt wird!
__________________
Der Weise lernt aus den Fehlern anderer, der Kluge aus seinen eigenen Fehlern und der Dumme lernt gar nichts...

Geändert von Rosenrot (22.02.2013 um 18:14 Uhr)
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Alt 22.02.2013, 18:30   #18
Valentina
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Meine Güte Rosenrot, du schaffst es aber auch in jedem Thema deine "Leidengeschichte" auszupacken und genau am Thema vorbei. Für einen Mann bist du zu ""fett" (deine Worte) und zu alt und für einen Job bist du auch zu fett und zu alt. Mit so einer Einstellung und deiner ewigen Litanei in jedem Thema würde ich dich auch nicht einstellen.

Wenn einem die Ausbildung/Qualifikation fehlt, dann muss man sie sich eben beschaffen. Es gibt heute mehr Weiterbildungsmaßnahmen als je zuvor.
Wenn man mit dem Äußerlichkeiten nicht zum Job passt, dann muss man sich eben anders verkaufen. Wir haben zwei Sekrerärinnen im Lehrstuhl. Eine dick und nicht besonders hübsch, die andere dünn und hübsch. Beide sind nett, fleißig und zuvorkommend. Die Dickere arbeitet absolut effizient und keine Frage bleibt bei ihr unbeantwortet und unbearbeitet. Da spielt es überhaupt keine Rolle, wie die Damen aussehen. (Die Dünne ist neu, daher muss sie sich erst über manche Sachverhalte informieren. Aber wer ist das nicht, wenn er neu in einem Unternehmen ist?)
Und wenn es keine Jobs im Umkreis gibt, dann muss man seine Suche eben ausweiten.

Meine Mutter nervt mich mit dem Spruch schon seit Jahren, aber Recht hat sie. "Wer will, der findet Möglichkeiten. Wer nicht will, der findet Ausreden".

Nur mal so am Rande......
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 04:30   #19
Bruder Tac
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OT:
Das mit der Weiterbildung mag ich so nicht unterschreiben. Ja, es gibt Zusatzschulungen wie blöde.
Nur muß man sich die auch erst einmal leisten können.
Ich bin Dipl. Ing. und während meiner Stellensuche nach dem Studium, hab ich natürlich viele Absagen bekommen, aber es waren auch Aussagen dabei, da muß man ersthaft fragen, wie man das denn erfüllen soll. Einer meinte zu mir, ich müßte die und die und die und die Zusatzschulung machen, die gäbe es da und da. Tja und dann schaut man nach, sieht was sie eigentlich haben wollen, und stellt dann fest, daß die Zusatzschulungen 2,5 Jahre dauern und pro Monat 2000€ fällig sind. Das macht dann mal eben 30000€ + 2,5 Jahre Wohnen, Essen, Leben. Damit sind wir locker bei 50000-60000€.
Und dann gehste zur Bank, weil kurz nach dem Studium biste abgebrant bis auf die Unterwäsche, und fragst nach einem Kredit über 60000€ für eine Zusatzausbilung für einen Job mit der definitiven Zusage eines Vielleicht.

Schulungen sind toll, wenn sie dir der Arbeitgeber bezahlt, muß man sie schon bei der Einstellung vorweisen, also privat gemacht haben, klebt oft der Kuckuck auf dem Diplom/Zertifikat.
Bruder Tac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 10:46   #20
Mendi
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Zitat:
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ABER es scheitert bisher eben daran, dass ich zu alt, viel zu fett bin und außerdem nicht einsehe (und auch nicht KANN, gibts´gar nicht in meiner Größe!), im Kostümchen mit kurzem Röckchen, ständig aufgebrezelt rumzulaufen.
Hallo Rosenrot,

wenn du es nicht einsiehst dauernd aufgebretzelt herumzulaufen (was bei einigen Jobs durchaus nötig ist), dann such in einem anderen Bereich, wo das keine Rolle spielt. Ich glaube nicht, daß jemand bei einer übermässig dicken Frau kurze Röcke verlangt, da wärst du sicher auch mit einem gut sitzenden Hosenanzug gerne gesehen.

Viel macht auch die Ausstrahlung aus, dazu gehört natürlich erst einmal eine positive Einstellung. So wie du schreibst, gibst du dir selbst von vornherein keine Chance.
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Liebe Grüße Mendi

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Alt 23.02.2013, 16:09   #21
oddity
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Solange wir keine Kinder haben, kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Weder, dass mein Freund zu Hause bleibt, noch ich selbst. Ich glaube kaum, dass das unserer Beziehung zuträglich wäre.

Irgendwann hat man sich doch gar nichts mehr zu erzählen, oder? Natürlich kann man sich auch andere Beschäftigungen als den Job suchen, aber welche könnten das auf Dauer sein? Ehrenamtliche Arbeit, ok, das lasse ich gelten. Aber wer würde das jeden Tag bzw. in einem erfüllenden Umfang machen?

Mit Freunden/Bekannten treffen fällt ja auch eher flach, schließlich arbeiten die in der Regel auch. Was bleibt noch? Alle anderen Beschäftigungen/Hobbys, die mir so spontan einfallen (Sport etc.), wird man ja dann gezwungenermaßen auch alleine machen.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, worüber man sich dann langfristig noch austauscht. Ich merke das jetzt schon manchmal, wenn einer mal ein paar Tage Urlaub hat und der andere arbeiten muss. Der Arbeitende erzählt dann von seinem Tag und der andere so ungefähr "Ich war eine Stunde schwimmen und dann hab ich die Wohnung geputzt...". Besonders aufregend ist das nicht.

Natürlich kommt es auch darauf an, was man für einen Job hat, aber wir sind beide in der Regel spätestens um 19 Uhr zu Hause. Dann noch kurz den Staubsauger in die Hand zu nehmen, ne Kleinigkeit zu kochen oder eine Maschine Wäsche zu waschen macht mir persönlich nichts aus. Den Großteil (aufwändigere Arbeiten wie Böden wischen etc.) erledigen wir am Wochenende gemeinsam. Und wenn man vorher weiß, dass man am Wochenende keine Zeit dafür haben wird, muss man es halt ausnahmsweise mal abends erledigen. Die komplette Wohnung muss man ja nun nicht jeden Tag putzen...

Von daher fällt mir gar kein plausibler Grund ein, warum ein Partner zu Hause bleiben sollte (ich gehe hier nur von der kinderlosen Situation aus). Ich bin eine von denen, die ihren Job sehr gerne macht. Sollte aber jemand unglücklich mit seinem Job sein, gibt es ja in der Regel Alternativen. Wäre mein Freund ein hohes Tier in irgendeiner Superfirma mit einem Supergehalt, aber unglücklich damit, hätte ich z. B. kein Problem damit, wenn er stattdessen lieber beim Bäcker Brötchen verkaufen würde. Vorausgesetzt man kommt finanziell dann trotzdem noch klar.
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Alt 23.02.2013, 18:46   #22
mandan69
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Ich finde es gut, wenn auch Männer zu Hause bleiben möchten, egal ob Kinder da sind oder nicht. Wer sagt denn, daß immer nur die Männer den besservergüteten Job haben?

In meinem Bekanntenkreis gibt es 2 Paare, bei denen der Mann in der Elternzeit ist. Bei einem von diesen Paaren ist der Mann bereits im 4. Jahr zu Hause und findet daran gar nichts doof. Er kümmert sich um den Haushalt, die Familie eben um alles das, was gemacht werden muß um Haus und Hof in Schuß zu halten. Beide Frauen mußten lernen loszulassen und in manchen Dingen auch Abstriche zu machen, was Männer ja auch müssen, wenn Frauen zu Hause Kinder erziehen und eben das Kind gerade wichtiger war als zu bügeln.

Ich könnte zu Hause bleiben, wenn ich wollte, aber dann würde ich ja verblöden! Ich glaube ich würde vor dem Fernsehen versauern und nicht mehr rausgehen. Aber so, gehe ich jeden Morgen ins Büro, setze mich mit anderen Leuten auseinander und gehe in meinem Beruf auf.

@rosenrot
Sicherlich verlangt niemand von einer Frau mit Format, daß sie in einem kurzen Röckchen dahertippelt, wenn es die Alternative Hosenanzug auch tut. Und ja, da gebe ich Mendi und oddity recht, Frau sollte auch mal was Positives ausstrahlen und mit sich selber im Reinen sein, dann geht auch was im Leben!
__________________
Bei meiner Geburt hat die Fee nicht nur gelächelt, sondern fettgelacht.
mandan69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 15:54   #23
Bruder Tac
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Ich bin schockiert, wie wenig den Damen hier einfällt, was sie denn machen könnten, wenn sie zu hause blieben.
Da gibt es doch so unendlich mehr als nur Kochen (ich kann wunderbar Kochen und Backen), Putzen, Waschen, Bügeln (ich kann übrigens nicht Bügeln und nein mir kann man es auch nicht beibrigen, daran sind Mutter, Oma und ein Kurs schon gescheitert), Kinderhüten (wenn welche da sind) und vor der Glotze hocken.

Mir persönlich fallen direkt 10 Sachen ein, die ich machen würde, wenn ich denn jemanden hätte, der genug verdient und mich dazu auch noch lassen würde.
Ich bastel und renoviere gerne, ich bin gerne im Garten, ich baue gerne Möbel (bin aber kein Fachmann, es reicht aber deutlich weiter als bis zum schiefen Gewürzregal), Modellbau, die örtlichen Vereine und Parteien, und und und. Und ja ich liebe Kinder und Tiere.
Bruder Tac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 16:06   #24
Valentina
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Deine Aufzählung klingt zwar gut, aber am Ende sind Bügeln, Kochen und Aufräumen jeden Tag fällig und es ist immer das selbe und wird mir irgendwann einfach lästig. Da finde ich keine Erfüllung darin wie in meiner Arbeit.
Haut mich, aber ich finde das unendlich langweilig und es würde für mich ein leeres Leben ohne Ambitionen bedeuten. Klar, hab ich auch kreative Hobbies, aber sie sind nicht mein Lebensinhalt und sollen es auch nicht sein. Ich würde mich in diesem Haushaltskreislauf nur gefangen fühlen.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 16:12   #25
Bruder Tac
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Guck, da würden wir beide gut zusammenpassen.
Du gehst dein Leben im Beruf erfüllen und ich mach den Rest
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Alt 24.02.2013, 17:22   #26
Maxmama
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Am wenigsten Zeit verbringe ich im Haushalt. Klar mach ich alles, was Hausfrau so zu tun hat, aber es gibt so nette Dinge, die auf mich warten! Angefangen vom Hundetier, das bespasst wird bis hin zum Tapezieren, Garten, viele Ämter in verschiedenen Schulen....Langeweile und Tristesse kommen da nicht auf.

Trotzdem hätte ich keine Probleme damit, wenn ich arbeiten gehen könnte und genug verdienen würde, Männe ist da "Hausfrau" genug
__________________
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus.
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Maxmama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 21:41   #27
oddity
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Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
Ich bin schockiert, wie wenig den Damen hier einfällt, was sie denn machen könnten, wenn sie zu hause blieben.
Mir fällt da auch viel ein, aber die meisten Dinge davon haben eben doch einen Haken. Das Vereinsleben zum Beispiel findet doch in der Regel hauptsächlich abends statt.

Renovieren, Möbel bauen... eine schöne Beschäftigung, nur ist die Wohnung ja irgendwann auch fertig renoviert und die ganzen gebauten Möbel wollen ja auch ihren Platz haben. Dazu kommt, dass gerade Hobbys wie das Renovieren ja auf Dauer auch recht kostspielig sind.

Die Augangssituation war zwar, dass einer genug für beide verdient. Wenn das aber einschließt, dass der eine auch all die teuren Hobbys des anderen finanzieren muss (und davon braucht er ja viele, da er eben den ganzen Tag Zeit hat), wird es doch eher unrealistisch, oder?

Und bei den Dingen, die du aufzählst, sind jetzt meiner Meinung nach nicht wirklich Dinge dabei, die man nicht auch in seiner Freizeit tun könnte, oder? Ich verstehe nicht ganz, warum diese Dinge nur dann wirklich möglich sein sollen, wenn man nicht arbeiten geht. Zumindest klingt das in deinem Beitrag so.
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Alt 25.02.2013, 08:05   #28
Gloriaviktoria
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Ich denke, dass es für jeden Arbeitnehmer erstmal eine Umstellung ist, wenn man plötzlich viel freie Zeit zur Verfügung hätte, aber es liegt ja an jedem selber, sie sinnvoll zu nutzen Wenn man die Zeit für Hobbys hat und auch offen für Neues ist, denke ich, dass so etwas dann schon den Weg zu einem findet. Sei es ein Kurs, der nur vormittags stattfindet, sei es ein Ehrenamt...
Wenn ich mir anschaue, was meine Freundinnen, die "nur" Hausfrau sind, alles so auf dem Zettel haben, dann frage ich mich, wie die das alles schaffen, aber die Hobbys wachsen eben mit der verfügbaren Zeit.

Wenn man eine große Wohnung hat, bekommt sie irgendwann auch gut mit Möbeln und ähnlichem gefüllt
__________________
Liebe Grüße von Meryem und dem Tiger-Trio
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Ich bin nicht dick, ich habe nur mehr erotische Nutzfläche!
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Alt 25.02.2013, 08:29   #29
Valentina
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Nun, gehen wir davon aus, es gäbe keine Kinder oder pflegebedürtige Personen im Haushalt. Ein Partner verdient genug Geld als Alleinverdiener um den Haushalt zu finanzieren und etwas extra zu sparen. Der andere Partner ist zu Hause und muss ich jetzt siene freie Zeit mit irgendwan sinnvollem füllen. Also, das finde ich total absurd.

Bevor ich jetzt mit Müh und Not eine Beschäftigung neben dem Haushalt (bei zwei Personen hält der sich ja in Grenzen) suche, dann geh ich lieber arbeiten. Und selbt wenns ein Halbtagsjob ist. Bevor ich mich zu Hause langweile, kann ich doch was sinnvolles tun und dabei Geld verdienen.
Ich finde es ok, wenn jemand keine Lust auf eine 60 Stunden-Woche hat und sich kein so stressiges Arbeitsleben macht, wenn man nicht auf das Geld angewiesen ist. Man kann doch auch einen Job haben, der sich mit Hobbies verbinden lässt. Aber sich zu Hause langweilen, weil man keine Lust zu arbeiten hat. Dafür habe ich wenig Verständnis, vorausgesetzt die obigen Prämissen treffen zu.
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Alt 25.02.2013, 13:21   #30
Rosenrot
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@Oddity: Och, MIR fallen genug Sachen ein, die ich machen kann!

Ich habe z. B. einige Hobbys, die zeitaufwenig sind und auch genug andere Themen, über die ich mich unterhalten kann.

Wir reden sehr wenig über unsere Arbeit, denn so interessant ist die nicht.

Auch ehrenamtlich kann man (wenn man es denn will) den ganzen Tag arbeiten und tut oft noch was "Sinnvolleres" als bei so mancher bezahlten Arbeit.

Ein Besipiel ist eine Freundin von mir, die schon wegen Krankheit Rente bekommt.
Sie ist in Altenheime gegangen mit ihrem Hund und hat dort die Menschen unterhalten; ist mit ihnen in den Park gegangen; hat ihnen vorgelesen usw. Sie war Altenpflegerin und wußte, was den Leuten eben dort fehlt.

Sie meinte zu mir, dass es für sie viel erfüllender wäre als die bezahlte Arbeit, weil sie ENDLICH mal Zeit für die Bedürfnisse der Bewohner hätte. Sowas kann man ja auch machen.

Ich selber habe im Tierheim ehrenamtlich gearbeitet und mich weiter gebildet. Kann man ja auch noch.

@Valentina: Dann lies es doch einfach nicht! Ich muß Dein Geschreibsel ja auch nicht lesen bzw.kommentieren, wenn´s mir nicht passt.

Ich bin um Einiges älter als Du und was ich erlebt habe, ist nun mal Realität, basta!

Und immer das mit der "positiven Einstellung", da lach´ich doch drüber...Ich konnte in immerhin 22 (Berufs)jahren mehr als genug erleben. Und ich weiß, was ich gehört habe, als ich eben schlank(er) war.
Am Telefon z. B. ist alles okay und wenn sie mich sehen, is die Stelle weg oder es kommen die üblichen Floskeln.
Auch wenn hier oft so getan wird, dass die Figur keine Rolle spielt (besonders bei solchem Übergewicht wie meinem), es ist eben doch so.
Nicht DER Aspekt, aber einer. Auch in Jobs, wo Aussehen / Figur jetzt nicht so die Rolle spielt, ist es schwerer.
Da kann einem "die Sonne aus dem Ar..sch scheinen", aber dann werden eben "Gesundheits- und Belastungsaspekte" vorgeschoben, sofern mal einer ehrlich sagt, warum er mich nicht nimmt.

Aber das ist für Dich jetzt mal wieder "Leidensgeschichte" anscheinend; deshalb schreib´ ich da nix mehr zu.
__________________
Der Weise lernt aus den Fehlern anderer, der Kluge aus seinen eigenen Fehlern und der Dumme lernt gar nichts...

Geändert von Rosenrot (25.02.2013 um 13:28 Uhr)
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Alt 25.02.2013, 13:31   #31
Valentina
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Nun bei der sinnentleerten Fülle deiner Texten kann man schwer vorbei. Es ging hier doch um das Thema zu Hause bleiben und du fängst damit an, dass du keinen Job findest, weil du dick bist.

Es macht keinen Unterschied wie alt du bist. Dieses Argument finde ich von jeher eine billige Masche sich aus einer Diskussion zu stehlen. Sei drum, hier gehts auch nicht um dich oder mich. Aber wenn du Probleme beim Job hast, dann kannst du dafür ja ein eigenes Thema aufmachen. Übrigends habe ich nach meinem Studium mit sehr gutem Abschluss, Auslandsstudium, Auslandspraktika und viele anderen Qualifikationen auch ein ganzes Jahr gebraucht um einen Job zu finden. Aber das heißt nicht, dass ich mich über dünne Frauen in kurzen Röcken mockiere.
Ich habe das Problem bei mir gesucht und nicht alles auf andere geschoben. So argumentierst du aber desöfteren. Und diese Einstellung finde ich sehr kindisch, egal wie alt du bist.

Geändert von Valentina (25.02.2013 um 14:01 Uhr)
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Alt 25.02.2013, 14:13   #32
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Zitat:
Zitat von Rosenrot Beitrag anzeigen

Mich ärgert das! WENN eine Frau eine richtige Chance haben will, muß "Frau" als "nicht dem Schönheistideal entsprechend" heute was können / eine Ausbildung haben, was nicht viele andere Frauen können bzw.machen wollen. Sonst hat sie keine Chance!
Genau das ist aber Wettbewerb! Wir versuchen uns die Qualifikationen anzueignen, die uns von der Masse abheben. Das hat eigentlich nichts mit Aussehen zu tun und geht Männern auch so. Deswegen ging ich zur Uni, deswegen ging ich ins Ausland, deswegen versuche ich meine Karriere auszurichten. Damit ich bessere Chancen habe, die ich mir (im Gegensatz zu Herkunft, Geschlecht und Aussehen) aneigenen kann.
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Alt 25.02.2013, 15:21   #33
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von Rosenrot Beitrag anzeigen
Mich ärgert das! WENN eine Frau eine richtige Chance haben will, muß "Frau" als "nicht dem Schönheistideal entsprechend" heute was können / eine Ausbildung haben, was nicht viele andere Frauen können bzw.machen wollen. Sonst hat sie keine Chance!
Rosenrot, jeder muss heute was können und eine Ausbildung haben wenn er oder sie eine Chance haben will. Geschenkt wird niemandem was auch nicht den Frauen die dem Schönheitsideal entsprechen. Klar kann gutes Aussehen Türen öffnen, aber es ist eben auch nicht alles.

Davon abgesehen bin ich so alt wie Du und kann ich mich Valentina nur anschliessen. Die Welt ist oft auch nur so böse wie man sie eben sieht / sehen will.
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Alt 25.02.2013, 19:17   #34
Bruder Tac
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Ich denke, Valentina ist eine der heute typischen Karrierefrauen.

Geht mal auf einen Campus und ruft Baby. Da wird man angeguckt, als ob man gerade sämtliche Massenmörder der letzten 1000 Jahre auf einmal gesagt hätte.

Oder die typischen Antworten:
U30: Erstmal Studium beenden und eine gute Stelle finden.
30-40: Ne, erstmal Karriere machen.
Ü40: Jetzt bin ich zu alt.

Aber vielleicht wäre der Hausmann in dem Fall ja der Öffner zu einer Karriere UND einer Familie. Schließlich können wir Männer auch auch fast alles. Nur die 9 Monate können wir euch nicht abnehmen. Das ist halt biologisch und läßt sich auch noch so emanzipiert nicht weg diskutieren.

Aber genau danach hab ich ja gefragt. Ob man sich als Frau es vorstellen kann, dass der Mann zuhause bleibt.
Sofern man Hausarbeit, Kinder, Ehrenämter usw nicht generell als Faulheit tituliert.
Bruder Tac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2013, 19:17   #35
Mendi
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Zitat:
Zitat von Fräulein Wunder Beitrag anzeigen

Die Welt ist oft auch nur so böse wie man sie eben sieht / sehen will.
Hallo

kann mich nur anschließen, ausserdem haben schlanke Vierzigjährige auch immense Probleme einen Job zu finden.

Einer schlanken Freundin wurde beim Jobcenter nach ihrem vierzigsten Geburtstag gesagt, sie sei nun nicht mehr vermittelbar.
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Liebe Grüße Mendi

"Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid." (Bugs Bunny)
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Alt 25.02.2013, 19:44   #36
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Zitat:
Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
Ich denke, Valentina ist eine der heute typischen Karrierefrauen.

Geht mal auf einen Campus und ruft Baby. Da wird man angeguckt, als ob man gerade sämtliche Massenmörder der letzten 1000 Jahre auf einmal gesagt hätte.

Oder die typischen Antworten:
U30: Erstmal Studium beenden und eine gute Stelle finden.
30-40: Ne, erstmal Karriere machen.
Ü40: Jetzt bin ich zu alt.

Aber vielleicht wäre der Hausmann in dem Fall ja der Öffner zu einer Karriere UND einer Familie. Schließlich können wir Männer auch auch fast alles. Nur die 9 Monate können wir euch nicht abnehmen. Das ist halt biologisch und läßt sich auch noch so emanzipiert nicht weg diskutieren.

Aber genau danach hab ich ja gefragt. Ob man sich als Frau es vorstellen kann, dass der Mann zuhause bleibt.
Sofern man Hausarbeit, Kinder, Ehrenämter usw nicht generell als Faulheit tituliert.
Es gibt den Typus ja. Aber ich gehöre ihm nur bedingt an. Ich will in ein paar Jahren Kinder haben und in der Zeit wird mein Partner studieren. Aber ich habe bei aller Karriere nicht vor nach der Geburt sofort meine Kinder zu verlassen. Ich arbeite an der Uni und ich glaube da ist es noch etwas einfacher als in der freien Wirtschaft, werden heute ja sehr viele Unis als familienfreundlich ausgezeichnet. Wir werden einen Weg finden, welchen weiß ich nicht. Aber Kinder und Karriere schließen sich nicht unbedingt aus. Ich bin da optimistisch, irgendwie wird das klappen.
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Alt 26.02.2013, 12:33   #37
Valentina
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Zitat:
Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
I
Oder die typischen Antworten:
U30: Erstmal Studium beenden und eine gute Stelle finden.
30-40: Ne, erstmal Karriere machen.
Ü40: Jetzt bin ich zu alt.
Übrigends ist das ein ziemliches Klischee. Es ist nicht so,dass Frauen heute wesentlich weniger Kinder bekommen als die vorherige Generation. Sie verschieben das nur etwas weiter nach hinten, wenn man aktuelle Forschungen dazu ansieht. (Meine Freundin arbeitet mein Bevölkerungsinstut in Wiesbaden und beschäftigt sich mit Fertilität).

Aus meinem akademischen Umfeld ist es aber auch nicht so, dass keine Kinder haben will. Es wird eben nur später geplant. Natürlich kann es sein, dass einige Frauen gar nicht dazu kommen und manche vielleicht schon zu alt sind. Aber deine beschriebene Einstellung ist sehr klischeehaft.

Natürlich können Männer da die Lösung sein, aber dazu müssen eben beide Partner bereit sein. Ob jemand jetzt aus Spaß an der Freude zu Hause bleibt oder wegen den Kindern, ist mir persönlich egal. Ich selber will keine langfristige Hausfrau sein und mein Partner ist auch nicht der Typ Hausmann. Daher stellt sich die Frage bei uns nicht.
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Alt 26.02.2013, 14:22   #38
Bruder Tac
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Die Mehrzahl der Männer, die ich kenne, würden sofort ihren Hammer wegwerfen (im übertragendem Sinn), wenn sie denn könnten und eben auch dürften.
2 davon könnten übrigens wirklich, weil Sie Geld wie blöde verdient, aber sie dürfen nicht. "Eh ich sowas faules zu hause dulde, lass ich mich lieber scheiden" war da die Aussage.

Die Bereitschaft sinkt natürlich mit der Höhe der Position, die man inne hat. Als Professor an einer Uni würde ich das auch nicht aufgeben wollen. Wo bekommt man schon so viel Geld in einer unkündbaren Position, für so wenig Einsatz mit auch noch so viel Anerkennung in der Gesellschaft und der Wissenschaft.

Und Klischees sind was tolles, vorallem wenn sie so bereitwillig erfüllt werden. Genau den Typ kenn ich in meinem direkten Umfeld deutlichst mehr als nur einmal.
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Alt 26.02.2013, 14:28   #39
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Zitat:
Zitat von Bruder Tac Beitrag anzeigen
Die Bereitschaft sinkt natürlich mit der Höhe der Position, die man inne hat. Als Professor an einer Uni würde ich das auch nicht aufgeben wollen. Wo bekommt man schon so viel Geld in einer unkündbaren Position, für so wenig Einsatz mit auch noch so viel Anerkennung in der Gesellschaft und der Wissenschaft.
Nun, einige meiner Professorinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen haben sehr wohl Babypausen gehabt. Ja, bei den Männern könnts anders aussehen.

Und was die Klischees betrifft: Sozialstatistiken sprechen für sich. Und wehe jemand kommt jetzt mit dem Spruch mit der gefälschten Statisk. Wissenschaft ist, wenn gleiche Ergebnisse von verschiedenen Quellen bestätigt werden.
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Alt 26.02.2013, 20:38   #40
Bruder Tac
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Es ging dabei auch um die Bereitschaft zu Hause zu bleiben und wirklich die "häuslichen" Tätigkeiten zu machen. Nicht um eine Babypause von 6-18 Monaten und danach sein Kind in einer 3-6 sprachige Privatkita abzugeben, wo die Kinder für 500-1500€ im Monat 12-16h am Tag zwischengelagert werden.

Zum Thema Statistik sag ich jetzt nichts mehr. Auch wenn ich selber Dipl. Ing. des Chemieingenieurwesens bin und Messwertaufnahme und vorallem -interpretation betreue
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