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Deutschlands Forum für Dicke  
     

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Dicksein im Allgemeinen
Wie der Name schon sagt ... für alles, was nicht speziell in die anderen dicken Foren passt.

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Alt 23.07.2009, 15:51   #81
BigGirl99
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Wegen dem Zitieren sorry, kommt nicht wieder vor

ZUm anderen:

Auch zum persönlichen Geschmack habe ich hier ganz zu Anfang schon mal was geschrieben. Natürlich soll man weder Kinder noch Erwachsene überreden irgendwas zu essen, was sie absolut nicht mögen. Ich mag auch nicht alles-keiner mag das.

Aber du willst mir ja nicht ernsthaft erzählen, dass sich jemand vor sowohl allen Gemüsesorten, allen Obstsorten, allem an Fisch, magerem Fleisch etc ekelt oder es förmlich nicht riechen kann?!

Wenn jemand sagt: Ich mag keinen Spinat, Spargel ekelt mich an und mit Möhren kannst du mich jagen... OK: Ißt er das nicht. Aber es gibt ja so viel mehr an Gemüse, was man mögen könnte. Gleiches gilt für Obst.

Selbst bei Sachen wie Schokolade und Süßkram ist es doch so, dass man nicht alles mag. Also geht es ja nicht nur um "gesunde" Sachen.

LG:BigGirl99
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Alt 23.07.2009, 16:15   #82
Cailly
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Ort: Buer - Osnabrücker Land
Beiträge: 2.841
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tja, also ein ärztliches Attest in dem Sinne hab ich nicht, nur ein Gutachten in dem der Zusammenhang zwischen den Nahrungsmitteln und Gastrointestinalen Beschwerden bestätigt wird, aber ein "meiden" als unnötig beschrieben wird....toll nicht?

ach ja - ich nenn mich dann ab jetzt mal "Ernährungsberaterin bei Unverträglichkeiten" - muss ich nur noch wieder Arbeitsfähig werden *denk* nur wie stell ich das nun an?

Liebe Grüße,
Cailly
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*Verletzungen der Seele heilen nur langsam und nicht von allein*
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Alt 23.07.2009, 16:22   #83
toni
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Zitat:
Zitat von BigGirl99 Beitrag anzeigen
Auch zum persönlichen Geschmack habe ich hier ganz zu Anfang schon mal was geschrieben. Natürlich soll man weder Kinder noch Erwachsene überreden irgendwas zu essen, was sie absolut nicht mögen. Ich mag auch nicht alles-keiner mag das.
wie gehst Du dann mit diesem individuellen Geschmacksempfindungen einer größeren Gruppe Kinder um? Wie funktionieren hier die praktischen Unterweisungen?
Da kann der leckere Spinatauflauf sehr wohl für einen Teil der Kinder schmackhaft sein, aber eben für eine Teil ist es dann ein Albtraum und der Begriff "gesund" kann dann sehr wohl künftig negativ besetzt sein.
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Alt 23.07.2009, 16:34   #84
BigGirl99
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Schade, hier scheint mit einigen einfach ein sachliches Diskutieren ohne Seitenhiebe nicht möglich zu sein.

Ich habe mehr als einmal betont, dass es immer Aushamen und besondere Umstände gibt und es ging hier in erster Linie mal einfach darum, ob man Kindern erstmal grundsätzlich was über ausgewogene und gesunde Ernährung im allgemeinen beibringen sollte oder nicht.

Es ging überhaupt nicht darum, ob ein Erwachsener (egal ob dick oder dünn) sich nach irgendwelchen Richtlinien oder Empfehlungen ernähren soll. Das ist eh jedem selber überlassen.

@ Cailly: Warum so schnippisch? Ich habe nur geantwortet und mir ist es doch egal, ob du ein Atest hast oder nicht. Wenn du dadruch Probleme bekommst, wäre ich die letzte, die sagen würde: Aber das ist gesund, du darfst es ja essen, also esse es doch. Aber mit so einem schnippischen Posting fühlt es sich für mich fast so an, als würdest du mir genau das unterstellen...

Ach ja: Die netten Seitenhiebe in Richtung Ernährungsberater könnt ihr euch sparen: Ich bin noch keine Ernährungsberaterin. Ja, ich weiß: Jeder kann sich sofort so nennen und auch tätig werden, aber ich ziehe es vor, eine Ausbildung, die ich aus eigener Tasche noch bezahle zu machen, damit ich eben auch lerne, welche verschiedenen Krankheiten es gibt, dass ich einer Schwangerne, die nach Rat sucht, nicht einfach das gleiche Empfehle, wie einer die nicht schwanger ist etc..

Und nein: Ich würde später in der Beratung niemanden so lange "überreden", was zu essen was er nicht mag weil ich
1. aus eigener Erfahrung weiß, dass sowas nichts bringt, ich spreche lediglich Empfehlungen aus bzw. zeige Alternativen wenn einer ernsthaft daran interessiert ist.
2. ist das, was ich hier zu dem Thema schreibe, meine eigene Meinung und keine Beratung
3. Jemand, der später zu mir in die Beratung kommt, der will was ändern. Ihr hier habt euch ja so akzeptiert wie ihr seid. Und das ist ja auch ok-alsio bitte nicht falsch verstehen. Nur meine ich eben, dass ihr dann ja niemals zu so einer Beratung gehen würdet, also müßte ich zu nix überreden

Zum Schluß möchte ich noch eines loswerden: Ich habe vorher schon lange hier interessiert gelesen und dabei eben auch oft gelesen, wie über schlanke Leute hier geschrieben wird. Und dann aber im gleichem Atemzug und in den "Regeln", dass man die dicken so akzeptieren soll wie sie sind, dass man nicht verallgemeinern soll etc..

Aber ihr macht doch das gleiche nur andersrum.

Und wenn ich hier lese, was teilweise über Erzieher oder eben auch Ernährungsberater geschrieben wird, dann kann ich nur sagen: Es wird auch hier über einen Kamm geschert, also nix anderes als wenn man sagen würde: Alle dicken sind nur faul und disziplinlos.

Vielleicht denkt der eine oder andere mal darüber nach...

So, nun muß ich jobben gehen, damit ich mir auch meine teure Ausbildung finanzieren kann und später dann hoffentlich eine gute Ernährungsberaterin werde, die szwar sicher nicht allwissend sein wird, aber sich mit vielen möglichen Vorkomminssen befasst hat und auch eine Prüfung abgelegt hat...

LG: BigGirl99
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Alt 23.07.2009, 16:37   #85
Pueppi74
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Ort: bei Dortmund
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Als ich vor ein paar Wochen auf dieses Forum gestossen bin, dachte ich, oh toll, endlich ist vielleicht wer dabei, dem es genau so geht wie mir, vielleicht kann man ja Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen, etc.. Denn mir gehts mit mir zur Zeit gar nicht so gut.

Wenn ich allerdings lese, in welchem Stil hier über ein mir wichtiges Thema "diskutiert" wird, unbedingt Fehler und Falschhandeln in den Aussagen der Anderen gesucht, und diese im nettesten Falle belächelt werden, frage ich mich, warum dies Forum besteht?! Klar kann man über Dinge diskutieren, und zwar besonders gut über Essthemen - allerdings sollte einem nicht das Gefühl vermittelt werden, in einen Ring zum nächsten Kampf zu müssen.

Achso, und ich wollte nicht bemitleidet werden, weil es mir zur Zeit nicht so gut geht, allerdings frage ich mich, ob ich nach diesem Erlebnis hier überhaupt noch die Traute hätte, hier Fragen zu stellen - wie es ja eigentlich in einem Forum so angedacht ist.

Schade!!!
Pueppi74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2009, 19:30   #86
BigGirl99
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Zitat:
Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Wenn ich allerdings lese, in welchem Stil hier über ein mir wichtiges Thema "diskutiert" wird, unbedingt Fehler und Falschhandeln in den Aussagen der Anderen gesucht, und diese im nettesten Falle belächelt werden, frage ich mich, warum dies Forum besteht?
Tja, wahrscheinlich sind wir hier einfach falsch....

LG: BigGirl99
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Alt 23.07.2009, 20:03   #87
Gloriaviktoria
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Zitat:
Zitat von Cailly Beitrag anzeigen

PS: Julchen - ist dir aufgefallen das keine hier uns beide zu einer gemeinsamen Mahlzeit einladen möchte? warum wohl nicht?
Doch, ich lade euch ein. Ich habe mir gedacht, dass jeder Gast was zum Büffett beisteuern könnte Könntet ihr also bitte eine Kleinigkeit....? *tüdelü*
__________________
Liebe Grüße von Meryem und dem Tiger-Trio
---------------------------------------------------------------------
Ich bin nicht dick, ich habe nur mehr erotische Nutzfläche!
Gloriaviktoria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2009, 20:09   #88
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Gloriaviktoria Beitrag anzeigen
Doch, ich lade euch ein. Ich habe mir gedacht, dass jeder Gast was zum Büffett beisteuern könnte Könntet ihr also bitte eine Kleinigkeit....? *tüdelü*
He. Gar kein Problem. Wie sagte meine Oma immer so schön? "Ich lad Dich ein. Bring Dir was mit."
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2009, 20:23   #89
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von BigGirl99 Beitrag anzeigen
Schade, hier scheint mit einigen einfach ein sachliches Diskutieren ohne Seitenhiebe nicht möglich zu sein.
Ich denke es liegt daran, daß hier verschiedene Auffassungen von Sachlichkeit aufeinanderprallen.

Für mich bedeutet Sachlichkeit, Aussagen - vor allem wenn sie pauschaler Natur sind - zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen und auszutesten, ob ihre Gemeingültigkeit bei näherer Betrachtung Bestand hat.

Dazu gehört Fragen zu stellen und auch logische Schlaglöcher in Scheunentorgröße nicht unbezeichnet zu lassen.
Gerade bei einem Thema wie diesem, zu dem man tagtäglich mit blanker Unwissenheit und peinlichen Halbwahrheiten von allen möglichen und unmöglichen Seiten regelrecht bombardiert wird, ist es umso wichtiger, klare gedankliche Kurzschlüsse aufzuzeigen.

Sachlichkeit bedeutet für mich nicht, dezent über widersinnige Aussagen hinwegzusehen, um dem anderen die "Schmach" zu ersparen, erkennen zu müssen, daß er einfach nur wahllos und unreflektiert auswendiggelerntes Zeug daherplappert, ohne sich jemals Gedanken darüber gemacht zu haben, wie das zusammenpassen könnte - wenn überhaupt.
Soviel Rücksicht werde ich nach meinen persönlichen Erfahrungen auf gar keinen Fall üben. Sie ist nicht angebracht.

Wenn die Vertreter der modernen "medialen" Ernährungslehre meinen, ihr Spielfeld sei eine Wissenschaft, so müssen sie damit rechnen, daß man an ihre Aussagen wissenschaftliche Maßstäbe anlegt - wenn sie es schon nicht selbst für nötig halten.

Zitat:
Ich habe mehr als einmal betont, dass es immer Aushamen und besondere Umstände gibt und es ging hier in erster Linie mal einfach darum, ob man Kindern erstmal grundsätzlich was über ausgewogene und gesunde Ernährung im allgemeinen beibringen sollte oder nicht.

Es ging überhaupt nicht darum, ob ein Erwachsener (egal ob dick oder dünn) sich nach irgendwelchen Richtlinien oder Empfehlungen ernähren soll. Das ist eh jedem selber überlassen.
Kannst Du Dich bitte mal entscheiden, welchen Standpunkt Du nun vertreten möchtest?
Erwachsene dürfen sich in Sachen Ernährung frei entscheiden, aber Kinder werden grundsätzlich erst einmal zur Befolgung der Richtlinien angehalten?
Wieviel Entscheidungsfreiheit bleibt einem erwachsengewordenen Kind denn, das nie etwas anderes als Grundsätze und Richtlinien kennengelernt hat?

Bringst Du Kindern nun die Grundsätze oder die Ausnahmen bei? Oder beides?
Wie gehst Du mit den Ausnahmen um? Gestehst Du den Kindern zu, selbst eine Ausnahme zu sein oder sind Ausnahmen nur etwas, was für andere gilt, aber nie für einen selbst?
Wenn Du Ausnahmen innerhalb einer Gruppe zuläßt, wie erklärst Du dann den anderen Kindern, daß einer ihrer Kameraden eine Extrawurst bekommt? "Ja, der hat ja einen Brief vom Onkel Doktor, daß er das nicht essen darf." ?
Wie thematisierst Du die attestfreie Weigerung Einzelner, etwas "gesundes" - was allen anderen ja wunderbar schmeckt - essen zu wollen, in der Gruppe? Siehst Du es als notwendig an, es zu thematisieren? Respektierst Du die Entscheidung, etwas nicht zu essen? Wirst Du von anderen ebenfalls diesen Respekt verlangen oder über Hänseleien hinwegsehen?

Ich jedenfalls glaube nicht, daß Du Ausnahmen in der Gruppe auf respektvolle Weise thematisieren kannst, ohne daß Dein ganzes schönes Grundsatzmodell samt und sonders ins Wanken gerät.

Mir kommt es so vor als ob Du Dein "Ausnahmensätzchen" rein zur Beschwichtigung des perfiden Forumvolks aufsagst. Ausnahmen - und wenn, dann bitte nur von höherer Stelle attestiert - existieren irgendwo in der Welt da draußen, aber bitte nicht vor der eigenen Türe - das verkompliziert die Sache nur.

Zitat:
Ach ja: Die netten Seitenhiebe in Richtung Ernährungsberater könnt ihr euch sparen
Hier geraten nur Ernährungsberater (in spe) ins Kreuzfeuer, die - anstatt zu beraten - nichts anderes tun als aus Tabellen vorzulesen. Man erkennt sie besonders gut daran, daß sie von Grundsätzen und Ausnahmen sprechen anstatt auf Fragen einzugehen.

Eine Beratung setzt immer eine funktionierenden Dialog voraus, in dessen Verlauf die individuellen Umstände des zu beratenden gewürdigt, hinsichtlich seiner Ziele bewertet und anschließend zu einem schlüssigen Lösungsweg ausgearbeitet werden.
Dabei hört die Beratung an dieser Stelle keinesfalls auf. Man muß in der Lage sein, mit Lösungswegen umgehen zu können, die nicht zum gewünschten Erfolg führen. Dabei sollte die Ursachenforschung weit darüber hinausgehen, die Schuld beim Beratenen zu suchen. Welche Umstände wurden eingangs eventuell nicht berücksichtigt? Könnte der Fehlschlag selbst ein wertvoller Hinweis sein? Läßt sich der ursprüngliche Lösungsweg ändern, erweitern oder muß man ihn vollständig kippen und mit ganz anderen Voraussetzungen und Schwerpunkten von vorne anfangen?

Dazu ist ein differenzierte Betrachtung jenseits festgefahrener Richtlinien nötig. Davon konnte ich bei Dir bisher nichts entdecken. Eben nur Grundsätze und Ausnahmen.
Menschen, die mit den festgelegten Richtlinien klarkommen, brauchen aber keine Beratung!

Geändert von MeiersJulchen (23.07.2009 um 20:29 Uhr)
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Alt 23.07.2009, 20:42   #90
Cailly
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Moin Zusammen,
erstmal @BigGirl99 :
ich habe niemanden persönlich angesprochen - mit absicht, denn ich bin momentan extrem frustriert und dank der Schmerzen nicht so "fit" als das ich dieses Könnte....zumal meine Schmerzmittel (die gar nicht für den Magen-Darm-Trakt sind und die ich nur sehr sehr ungern nehme) nur bedingt wirken mich aber noch mehr "umhauen"... nur ganz ohne geht es derzeit nicht.

@Gloria: hm ja momentan eher nicht...ich hab kein Geld dafür

Liebe Grüße,
Cailly
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Cailly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2009, 07:49   #91
BigGirl99
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen


Kannst Du Dich bitte mal entscheiden, welchen Standpunkt Du nun vertreten möchtest?
Erwachsene dürfen sich in Sachen Ernährung frei entscheiden, aber Kinder werden grundsätzlich erst einmal zur Befolgung der Richtlinien angehalten?
Wieviel Entscheidungsfreiheit bleibt einem erwachsengewordenen Kind denn, das nie etwas anderes als Grundsätze und Richtlinien kennengelernt hat?

Bringst Du Kindern nun die Grundsätze oder die Ausnahmen bei? Oder beides?
Wie gehst Du mit den Ausnahmen um? Gestehst Du den Kindern zu, selbst eine Ausnahme zu sein oder sind Ausnahmen nur etwas, was für andere gilt, aber nie für einen selbst?
Wenn Du Ausnahmen innerhalb einer Gruppe zuläßt, wie erklärst Du dann den anderen Kindern, daß einer ihrer Kameraden eine Extrawurst bekommt? "Ja, der hat ja einen Brief vom Onkel Doktor, daß er das nicht essen darf." ?
Wie thematisierst Du die attestfreie Weigerung Einzelner, etwas "gesundes" - was allen anderen ja wunderbar schmeckt - essen zu wollen, in der Gruppe? Siehst Du es als notwendig an, es zu thematisieren? Respektierst Du die Entscheidung, etwas nicht zu essen? Wirst Du von anderen ebenfalls diesen Respekt verlangen oder über Hänseleien hinwegsehen?

Ich jedenfalls glaube nicht, daß Du Ausnahmen in der Gruppe auf respektvolle Weise thematisieren kannst, ohne daß Dein ganzes schönes Grundsatzmodell samt und sonders ins Wanken gerät.

Mir kommt es so vor als ob Du Dein "Ausnahmensätzchen" rein zur Beschwichtigung des perfiden Forumvolks aufsagst. Ausnahmen - und wenn, dann bitte nur von höherer Stelle attestiert - existieren irgendwo in der Welt da draußen, aber bitte nicht vor der eigenen Türe - das verkompliziert die Sache nur.



Hier geraten nur Ernährungsberater (in spe) ins Kreuzfeuer, die - anstatt zu beraten - nichts anderes tun als aus Tabellen vorzulesen. Man erkennt sie besonders gut daran, daß sie von Grundsätzen und Ausnahmen sprechen anstatt auf Fragen einzugehen.

Ja, ich würde Kindern grundsätzlich erstmal das beibringen/nahebringen, was in meinen und auch vielen anderen Augen gesunde und ausgewogene Ernährung ausmacht. Zu den Ausnahmen bzw. das, was ich damit meine komme ich nachher auch noch.. Und damit du es nicht nur wieder als Schlagwort siehst, definiere ich dir hier mal meine ganz persönliche Vorstellung von gesunder und ausgewogener Ernährung:

Obst und Gemüse in den verschiendensten Varianten, Fisch, mageres Fleisch,Kartoffeln, Nudeln und Reis als Beilagen, gerne auch Nachspeisen aus Naturjoghurt zubereitet, wenig Fixprodukte und Fertiggerichte, nicht mehrmals im Monat ins Fast Food Restaurant oder ne Tafel Schokolade am Tag, sondern von mir aus auch täglich ein Stück Schoki, einen Pudding, oder was anderes "ungesundes"aber eben in Maßen!.Und da siehst du halt mal, dass ich nicht nur nach der Theorie der DGE gehe, auch wenn ich natürlich diese Daten während meines Fernlehrgangs als Leitfaden nehme und auch für mich selber dannach ein wenig mein Leben ausgerichtet haben (aber eben nicht stur) bzw. dass es eben jeder auch etwas anders auslegt und auch auslegen kann.

Es gibt nämlich durchaus Vertreter, die täglich was Süßes nicht für sinnvoll halten, sondern die Pyramide so interpretieren, dass man es am besten nur 1 x die Woche nimmt.

Wahrscheinlich kommt von dir nun wieder der Einwand, dass das wieder ein Indiz ist, dass sich keiner einig ist. Dann wiederum würde aber ich dich fragen, ob du dich mal entscheiden kannst, was du nun möchtest: Klare Linie und festgefahren, oder doch auch etwas Individualität. Es gibt nämlich durchaus Leute, die täglich ihre Portion Süßes brauchen und das respektiere ich auch!

Und um mal auf die Frage zurückzukommen, wie ich es in einer Gruppe handhaben würde: Grundsätzlich würde ich eh auf probieren setzen, also nicht nur Theorie. So eine Stunde, die ich natürlich im Vorfeld vorbereiten würde, könnte folgendermaßen aussehen (natürlich wird da nun das eine oder andere noch nicht bis ins kleinste Detail ausgereift sein und da es jetzt auch fiktiv ist, ich eben noch nicht fertig mit dem Fernstudium bin und auch die Praxisseminare noch nicht gemacht habe,brauchst du mir also bitte nicht wieder unterstellen bzw. glauben, dass ich deshalb später bei meiner Arbeit keine Ausnahmen zulassen würde oder sie nicht respektvoll thematisieren kann)

Ich könnte mir also folgendes vorstellen: Ich bringe diverse Lebensmittel mit, die auch verschieden zubereitet sind (z.B. rohe Gemüsestiks mit selbstgemachten Dip) selbstgemachtes Apfelmus, frische Früchte, aber auch ein paar Hauptspeisen: Nudeln (einmal die Vollkornvariante, einmal ganz normale Nudeln, die ich im übrigen auch nie als schlecht bezeichnen würde, auch wenn ich eher zu Vollkorn rate...) dazu selbstgemachten Ketschup. Also ein Gericht, was viele Kinder lieben Dazu noch leckeres Getränk: Kakao mit Honig gesüßt. Schmeckt herrlich und ist keine Chemiebombe... u.s.w.. Sicher. Man muß vorher sehen, wie das vorzubereiten ist, wie die Räumlichkeiten sind etc.. Aber gehen wir mal einfach davon aus, dass die Gegebenheiten nun stimmen...

Das ganze schön aufgebaut und dann können die Kinder erstmal probieren. Egal wovon. Und wenn ein Kind keines der Gemüsesachen mag, dafür aber Obst, wird es bei nem anderen Kind evtl genau andersrum sein. Aber durch diese Methode können die Kinder frei wählen und wenn mich ein Kind dann fragen würde, warum XY dieses oder jenes nicht ißt, dann kann ich ihm doch sehr wohl sagen, dass jeder einen anderen Geschmack hat und andere Sachen mag. Gleichzeitig kann ich das Kind fragen, ob es Sachen gibt, die es überhaupt nicht mag. So findet ein Austausch statt und da eigentlich jedes Kind etwas überhaupt nicht mag, kann es das auch gut nachvollziehen, ohne dass da irgendwas respektlos wäre.

Gleiches gilt, wenn ein Kind auf gewisse Lebensmittel allergisch reagiert oder aus anderen gesundheitlichen Gründen etwas nicht essen darf. Ich finde nichts schlimmes dabei, dann ganz einfach auch dem Kind zu sagen, dass sowas vorkommen kann. Und deshalb gerät sicher nicht das ganze Konzept ins Wanken...

Ach ja und noch eines dazu, dass ich Erwachsene frei wählen lasse, Kinder aber nicht: Das stimmt doch so gar nicht. Wie eben beschrieben würde ich auch Kindern viele Möglichkeiten geben-die Auswahl an Lebensmitteln ist schließlich groß genug und schließlich muß Kindern noch was beigebracht werden bzw sie werden erzogen. Und da sollte auch die Ernährung nicht außen vor sein. Bei einem Erwachsenen ist es mir in sofern egal, dass ich es eh nicht beeinflussen kann, wenn seine Meiunung scho nzu festgefahren ist bzw die Angewohnehiten aus der Kindheit einfach ganz andere sind. Dann kann ich höchstens sagen: Wenn du für dich meinst, es ist so richtig, dann mache es so weiter. Wenn du andere Wege einschlagen willst (ob richtig oder falsch lassen wir jetzt mal außen vor), dann gebe ich dir gerne Tipps). Das meinte ich damit..

Was mich jetzt aber wirklich mal interessieren würde ist: Wie stellst du dir denn eine Ernährung (gesund oder ausgewogen lasse ich mal raus, weil wir das ja eh anders definieren) für ein/dein Kind vor bzw. wie würdest du es handhaben. Vor allem: Welche Lebensmittel würden dir denn so vorschweben. Ist jetzt nicht irgendwie böse oder provokant gemeint, sondern einfach, weil ich bei dir auch so viel allgemeines rauslese von wegen jeder hat anderen Geschmack, was ist, wenn ich aber etwas gar nicht förmlich riechen kann etc..
(Darauf habe ich übrigens ja auch geantwortet und was gefragt. Aber keine Antwort erhalten..)

LG: BigGirl99
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Alt 24.07.2009, 08:32   #92
toni
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Ich könnte mir also folgendes vorstellen: Ich bringe diverse Lebensmittel mit, die auch verschieden zubereitet sind (z.B. rohe Gemüsestiks mit selbstgemachten Dip) selbstgemachtes Apfelmus, frische Früchte, aber auch ein paar Hauptspeisen: Nudeln (einmal die Vollkornvariante, einmal ganz normale Nudeln, die ich im übrigen auch nie als schlecht bezeichnen würde, auch wenn ich eher zu Vollkorn rate...) dazu selbstgemachten Ketschup. Also ein Gericht, was viele Kinder lieben Dazu noch leckeres Getränk: Kakao mit Honig gesüßt. Schmeckt herrlich und ist keine Chemiebombe... u.s.w.. Sicher. Man muß vorher sehen, wie das vorzubereiten ist, wie die Räumlichkeiten sind etc.. Aber gehen wir mal einfach davon aus, dass die Gegebenheiten nun stimmen...
Gretchenfrage:
nehmen wir mal an, die Dir anvertrauten Kinder reagieren auf Dein Sendungsbewusstsein positiv.
Werden dann die lieben Kleinen zu Hause ihre Mama aus der Küche werfen und ihr gesundes Essen selbst zubereiten?
und noch so eine dumme Frage:
Wie kommst Du auf die Idee, dass all das was Du uns als WEisheit letzter Schluss hier servierst, den Mamas nicht schon längst bekannt ist und auch umgesetzt wird?
toni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2009, 08:46   #93
Äuglein
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Gretchenfrage:
nehmen wir mal an, die Dir anvertrauten Kinder reagieren auf Dein Sendungsbewusstsein positiv.
Werden dann die lieben Kleinen zu Hause ihre Mama aus der Küche werfen und ihr gesundes Essen selbst zubereiten?
und noch so eine dumme Frage:
Wie kommst Du auf die Idee, dass all das was Du uns als WEisheit letzter Schluss hier servierst, den Mamas nicht schon längst bekannt ist und auch umgesetzt wird?
Ich ernähre meine Kinder und mich gesund und ausgewogen - ist mir so auch von einer Ernährungsbertatung bestätigt worden - trotzdem sind zwei meiner Kinder schlank die anderen beiden dick - und nun?

Im Übrigen stimme ich Sonnenkuss zu, dass es schlimmeres gibt, als dass mein Kind dick ist. Vor Hänseleien kann ich meine beiden Mädels nicht beschützen - aber ich kann ihnen vermitteln, dass sie so wie sie sind völlig in Ordnung und liebenswert sind und dass ein "dickes" Leben nicht schlechter sein muss als ein "schlankes".
__________________
„Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.”
(Bertolt Brecht)
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Alt 24.07.2009, 08:54   #94
BigGirl99
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Gretchenfrage:
nehmen wir mal an, die Dir anvertrauten Kinder reagieren auf Dein Sendungsbewusstsein positiv.
Werden dann die lieben Kleinen zu Hause ihre Mama aus der Küche werfen und ihr gesundes Essen selbst zubereiten?
und noch so eine dumme Frage:
Wie kommst Du auf die Idee, dass all das was Du uns als WEisheit letzter Schluss hier servierst, den Mamas nicht schon längst bekannt ist und auch umgesetzt wird?
Nein, natürlich werden sie das nicht, das ist doch auch gar nicht das Ziel und der Sinn... Hier schreiben doch auch einige immer davon, dass man vieles kennenlernen/probieren sollte, warum also den Kindern nicht auch das nahe bringen. Sie bekommen dann zumindestens mit auf den Weg, dass es (falls es zu Hause wirklich viel Fertiggerichte, Pommes oder ähnliches gibt-jetzt ganz wertfrei, sondern einfach nur mal als Beispiel..)es auch noch viele andere Lebensmittel gibt, viele verschiedne Zubereitungsmöglichkeiten etc..

Wo bitte habe ich denn behauptet, dass die Mamas das nicht wissen? Das habe ich nirgends geschrieben. Und ich "serviere" nichts als Weisheit letzten Schluß, ich habe lediglich auf Fragen geantwortet bzw. erklärt, wie ich es machen würde. Es gibt viele andere Wege und wie ich im Posting vorher schon geschrieben habe, legen selbst Ernährungberater Sachen unterschiedlich aus, was ja auch in Ordnung ist.

@Äuglein: Das ist doch soweit prima und ich finde es gut, Kinder, die aus welchem Grund auch immer dick sind/werden das Selbstbewußtsein zu stärken. Von daher: Ich greife doch niemanden an und habe auch nirgends und niemals behauptet, dass Dick sein nur duch (falsche) Ernährung kommt. Ich weiß selber, dass es auch Krankheiten gibt, dass es medikamentenbedingte Zunhamen gibt etc.. Wie dann verfahren werden muß/kann, das weiß dann eher der Arzt...

Und auch bei Ärzten wirst du immer unterschiedliche Meinungen und Tipps hören.

LG: BigGirl99
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Alt 24.07.2009, 09:47   #95
sunny73
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Zitat:
Zitat von Äuglein Beitrag anzeigen
Vor Hänseleien kann ich meine beiden Mädels nicht beschützen - aber ich kann ihnen vermitteln, dass sie so wie sie sind völlig in Ordnung und liebenswert sind und dass ein "dickes" Leben nicht schlechter sein muss als ein "schlankes".
Ich finde das sogar einen der wichtigsten Aspekte; hätten Familie und Schule mir dies mehr vermittelt, dass ich ok so bin, wie ich bin, wäre das ein oder andere anders gelaufen. So war ich leider lange ein Opfer.
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Alt 24.07.2009, 10:21   #96
Sonnenkuss
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Ich bin nicht krank. Ich bin dick.
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Alt 24.07.2009, 11:45   #97
Pueppi74
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Gretchenfrage:
nehmen wir mal an, die Dir anvertrauten Kinder reagieren auf Dein Sendungsbewusstsein positiv.
Werden dann die lieben Kleinen zu Hause ihre Mama aus der Küche werfen und ihr gesundes Essen selbst zubereiten?

Wenn Du mit Deinen Kindern einkaufen gehst, und stehst am Joghurtregal, und suchst für Euch die Dir vorschwebenden Joghurts raus - und Dein Kind sieht einen Joghurt, den er aus der Werbung kennt, und möchte diesen haben! Kaufst Du ihm ihn dann?! Ich habe das ohne Witz schon des öfteren gehabt, gerad wenn wir aussergewöhnliche Obstsorten aufgeschnitten haben, dass de Mütter hinterher erzählten - Oh mein Kind will unbedingt, dass wir das auch mal zu Hause essen!!!

Und wenn das nur eine Mutter dazu anregt, die zu Hause nur Fast Food anbietet, dann ist das doch toll!!!

Geändert von MeiersJulchen (24.07.2009 um 14:39 Uhr) Grund: Format
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Alt 24.07.2009, 11:49   #98
Pueppi74
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Gretchenfrage: den Mamas nicht schon längst bekannt ist und auch umgesetzt wird?
Diese Weisheit würde ich mir niemals heraus nehmen, denn ich messe mich ja nicht mit den Müttern, wir sind ja nicht im Kampf, sondern ich möchte mit den Eltern zusammen arbeiten!

Aber wie oft habe ich im Erstgespräch mit Eltern gesessen, die dann meinten: Mein Kind ist ein ganz schlechter und mäkeliger Esser, kein Obst, kein Gemüse, ...

Klar sind dann im Nachhinein auch Kinder dabei, die bekommen bei fast jedem Gemüse oder Obst lange Zähne, aber bei den meisten ist es so, wenn sie sehen, dass schmeckt den anderen Kindern, oder oh wow, wenn der das probiert, dann schaffe ich das auch!!!

Geändert von MeiersJulchen (24.07.2009 um 14:36 Uhr)
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Alt 24.07.2009, 11:52   #99
nath20
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Im Kanton Bern (Schweiz) hatte ich bereits vor über 10 Jahren Koch- und Hauswirtschaftsuntericht. Ich habe nachgeschaue und die Kinder haben es nach wie vor. Es ist in den Fächern NMM (Natur-Mensch-Mitwelt) dabei.

Gruss



Anmerkung: Das Schulsystem inkl. Fächer sind bis jetzt kantonal geregelt und kann je nach Wohnkanton anders sein.
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Alt 24.07.2009, 11:53   #100
MeiersJulchen
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Und damit du es nicht nur wieder als Schlagwort siehst, definiere ich dir hier mal meine ganz persönliche Vorstellung von gesunder und ausgewogener Ernährung:
Tja, eine nette Liste, aber das ist nicht Deine Meinung sondern einfach nur abgeschrieben, nachgeplappert, vorgelesen.
All diese Weisheiten, für die Du anscheinend eine Menge Geld bezahlst, daß man sie Dir vorliest, springen jedem, der in der Lage ist, sich die Haare schneiden zu lassen, für Lau entgegen, sobald er ein buntes Blättchen aufschlägt.

Zitat:
Nudeln (einmal die Vollkornvariante, einmal ganz normale Nudeln, die ich im übrigen auch nie als schlecht bezeichnen würde, auch wenn ich eher zu Vollkorn rate...)
Preisfrage: Warum rätst Du auch bei Nudeln dazu (und nicht nur z.B. bei Brot)?


Zitat:
Bei einem Erwachsenen ist es mir in sofern egal, dass ich es eh nicht beeinflussen kann, wenn seine Meiunung scho nzu festgefahren ist
Also ist Ernährung für Dich nach wie vor eine reine Meinungssache?

Zitat:
Wenn du andere Wege einschlagen willst (ob richtig oder falsch lassen wir jetzt mal außen vor), dann gebe ich dir gerne Tipps). Das meinte ich damit..
Pfeiffer, Sie faseln. Setzen Sie sich.
Ich komm echt nicht mehr mit. Welche Tips würdest Du mir denn geben, wenn ich einen "falschen" Weg einschlagen wollte? In welcher Weise würdest Du diesen "falschen" Weg außen vor lassen und mich unterstützen?

Zitat:
Was mich jetzt aber wirklich mal interessieren würde ist: Wie stellst du dir denn eine Ernährung (gesund oder ausgewogen lasse ich mal raus, weil wir das ja eh anders definieren) für ein/dein Kind vor bzw. wie würdest du es handhaben.
Ach, möchten wir wieder gerade die Unstimmigkeiten unserer Auffassung aus der Diskussion ausklammern?
Du sprichst immer von gesund. Was ist gesund? Das hast Du hier nie wirklich gesagt. Definierst Du gesund nun als die Handlung des Zum-Mundführens von Dir als gesund bezeichneter Nahrungsmittel oder als die Auswirkungen, die sie während und nach der Verdauung im Körper des sich Ernährenden entfalten?
Du sprichst von ausgewogen. Was ist ausgewogen? Hast Du auch nie wirklich gesagt. Ist Ausgewogenheit die bewußte tägliche Erfüllung des DGE-Solls oder die Befriedigung - in ihrer zeitlichen Ausprägung - höchst individueller Bedürfnisse?

Ich würde ein Kind nach meinen Erlebnissen mit "gesunder", "ungesunder", "ausgewogener" und "einseitiger" Ernährung jedenfalls nicht mit diesen abstrakten Begriffen vollmüllen, die es eh nicht in der Lage ist zu verstehen. Und ich meine verstehen und nicht nur nachzufaseln. Kinder lernen durch begreifen - buchstäblich. Wenn man jemanden (egal ob Kind oder erwachsen) zu einem Punkt bringen möchte, (später mal) eigene Entscheidungen über das eigene Wohl treffen zu können, so sollte man die Beobachtungsgabe im Allgemeinen, die Selbstwahrnehmung im Besonderen sowie die Fähigkeit, schlechte Entscheidungen als solche zu erkennen, fördern.
Dazu gehört in Ernährungsfragen unter anderem die Unterscheidung von Hunger und Appetit sowie die völlige Loslösung von der willkürlichen Einteilung in gesund und ungesund.

Zitat:
Vor allem: Welche Lebensmittel würden dir denn so vorschweben. Ist jetzt nicht irgendwie böse oder provokant gemeint, sondern einfach, weil ich bei dir auch so viel allgemeines rauslese von wegen jeder hat anderen Geschmack, was ist, wenn ich aber etwas gar nicht förmlich riechen kann etc..
Wie ich schon oben erklärte, gibt es allgemeine Aussagen, die einer Überprüfung standhalten und solche, die es nicht tun.
Daß jeder Mensch ein eigenes Empfinden bezüglich Geschmack und Gerüchen hat, dürfte außer Frage stehen.
Und allein aus diesem Grund, ist es völlig unerheblich, welche Lebensmittel mir vorschweben. Für jeden anderen sind meine Sinneswahrsnehmungen in keinster Weise maßgeblich.
Was jedoch für andere interessant sein dürfte, sind die Mechanismen, die der Entstehung und Bewertung eines "guten" oder "schlechten" Geschmacks zugrundeliegen. Denn diese sind der gemeinsame Nenner, auf den sich auch die unterschiedlichsten Erfahrungen herunterkochen lassen.
Wenn Du an konkreten Aussagen interessiert bist, dann lies doch bitte meinen kleinen Aufsatz über Ernährung.
Ich bin mir sicher, daß Du die Ernährung noch nie aus diesem Blickwinkel betrachtet hast. Dann könnten wir endlich einmal über grundlegende Dinge anstelle von Meinungen diskutieren.

Allerdings denke ich, daß Du Deine Geisteshaltung schon im letzten Beitrag ausreichend zum Ausdruck gebracht hast.
Zitat:
Jemand, der später zu mir in die Beratung kommt, der will was ändern. Ihr hier habt euch ja so akzeptiert wie ihr seid.
Im Prinzip heißt das doch, daß alle, die sich dem fortgesetzten Kampf mit ihrem Körper verweigern, einfach noch nicht genug über Ernährung wissen und somit ein dringender Beratungsbedarf besteht.
Wenn Du es mal wieder völlig anders gemeint haben solltest, darfst Du dieses neuerliche Mißverständnis gerne aufklären.
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Alt 24.07.2009, 11:55   #101
Pueppi74
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Zitat:
Zitat von Äuglein Beitrag anzeigen
Ich ernähre meine Kinder und mich gesund und ausgewogen - ist mir so auch von einer Ernährungsbertatung bestätigt worden - trotzdem sind zwei meiner Kinder schlank die anderen beiden dick - und nun?

Ja, genau das gleiche "Problem" hat meine Freundin / Kollegin bei ihren beiden Kids auch! Die eine guckt einen Apfel An und nimmt schon zu, die andere hingegen bekommt Camenbert pur (den liebt sie) damit sie zumindest noch im Unteren Untergewicht bleibt!

Im Übrigen stimme ich Sonnenkuss zu, dass es schlimmeres gibt, als dass mein Kind dick ist. Vor Hänseleien kann ich meine beiden Mädels nicht beschützen - aber ich kann ihnen vermitteln, dass sie so wie sie sind völlig in Ordnung und liebenswert sind und dass ein "dickes" Leben nicht schlechter sein muss als ein "schlankes".
Ja, das machst vielleicht Du und andere Mütter hier, ich habe es allerdings schon des öfteren erlebt, auch aus eigener Kindheitserfahrung, dass die Familien dies nicht machen, dass sie die Kinder zb. unbewußt schon kränken, mit komm, Dicke, wir müssen gehen!

Soll ich das dann einfach so hinnehmen?!

Geändert von MeiersJulchen (24.07.2009 um 14:35 Uhr) Grund: Format
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Alt 24.07.2009, 11:58   #102
Murmel
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Zitat von BigGirl99 Beitrag anzeigen
Ich könnte mir also folgendes vorstellen: Ich bringe diverse Lebensmittel mit, die auch verschieden zubereitet sind (z.B. rohe Gemüsestiks mit selbstgemachten Dip) selbstgemachtes Apfelmus, frische Früchte, aber auch ein paar Hauptspeisen: Nudeln (einmal die Vollkornvariante, einmal ganz normale Nudeln, die ich im übrigen auch nie als schlecht bezeichnen würde, auch wenn ich eher zu Vollkorn rate...) dazu selbstgemachten Ketschup. Also ein Gericht, was viele Kinder lieben Dazu noch leckeres Getränk: Kakao mit Honig gesüßt. Schmeckt herrlich und ist keine Chemiebombe... u.s.w..
Ohne hier wieder vom Hundersten ins Tausendste kommen zu wollen: Kannst du als angehende Ernährungsberaterin mal erklären, warum Vollkornweizennudeln und Honig besser sind als helle Nudeln und Zucker? Und warum ausgerechnet das vor Übergewicht schützen soll? Ich frage natürlich nicht von ungefähr, wie du dir denken kannst, und ich bin auf die Antwort gespannt.
Zusätzlich möchte ich noch loswerden, dass ich Kakao mit Honig keineswegs lecker finde, sondern igitt-igitt. Gleiches gilt für Vollkornnudeln *schauder*.

Ohne hier jemanden verletzen zu wollen, finde ich Aussagen wie oben doch sehr sehr naiv. Wenn es so einfach wäre, wären die wenigsten von uns dick, schätze ich. Ernährungsberatung (oder -Lehre oder -Erziehung, was auch immer) für Kinder ist meiner Meinung nach genauso sinnvoll wie der berühmte Heizofen in der Sahara. Essen ist etwas Natürliches und so sollte es auch gehandhabt werden, so ein riesen Geschiss (sorry) kann sich doch nur negativ auswirken.
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Alt 24.07.2009, 12:25   #103
toni
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Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Wenn Du mit Deinen Kindern einkaufen gehst, und stehst am Joghurtregal, und suchst für Euch die Dir vorschwebenden Joghurts raus - und Dein Kind sieht einen Joghurt, den er aus der Werbung kennt, und möchte diesen haben! Kaufst Du ihm ihn dann?!
keine Ahnung, denn meine Kinder haben sich für Joghurts nie interessiert.
Interessant wurde der Joqurt bei uns immer erst morgens 5 Minuten vor dem Verlassen des Hauses. Da hiess es dann " wir müssen heute für die Bastelstunde fünf leere Joqurtbecher mitbringen".
Um nicht wieder als lausig schlechte Mutter vor einer total nervigen Erzieherin dazustehen und um den guten Ruf der Familie zu schützen, hetzte man schnell zum Bäcker, der schon offen hatte und leerte schamerrötend den Joqurt hinter dem nächsten Busch aus. (war immer Biojoqurt, ich schwörs) .
Abends erfuhr man dann, dass es eigentlich fünf leere Klorollen hätte sein müssen.

Meine Kinder liegen altermässig ziemlich weit auseinander, das hiess für mich dass ich ewig und drei Tage Hort Schule Studium hinter mich bringen musste. Die Reihe von Erzieherinnen und Lehrer die ich dabei kennenlernte ist schier endlos.
Eines ist sicher, nirgends wird so viel gelogen wie bei sogenannten Elterngesprächen.
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Alt 24.07.2009, 12:44   #104
Pueppi74
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Zitat von toni Beitrag anzeigen
Eines ist sicher, nirgends wird so viel gelogen wie bei sogenannten Elterngesprächen.
Schön, wenn Du das so verallgemeinerst!!! Und warum wurde denn wo gelogen?! Wenn ich in Elterngesprächen sitze, sage ich die Wahrheit, oder ich schweige! Warum sollte ich sie anlügen?! Wenn ich Mist gemacht habe, dann stehe ich dazu, wenn ich denke, die Eltern haben Recht, dann entschuldige ich mich - und ja ist auch schon vorgekommen, und wenn die Eltern Mist gemacht haben, erwarte ich den gleichen Respekt, den ich ihnen entgegen bringe!!! Wer das nicht kann, sollte kein Kind aufziehen Denn gegenseitiger Respekt ist im Leben das Wichtigste!!!

Und ich weiß nicht, bei mir wurde noch keine Familie so unter Druck gesetzt, dass sie Joghurts irgendwo in die Büsche kippen mußten , ok, manchmal gibt es Ärger, aber ich muß zb auch nach 6 Monaten, und 85 Euro Essensgeldschulden irgendwann mal Druck machen - denn irgendwann kommen sonst die Eltern, die immer bezahlen, und meckern!

Geändert von MeiersJulchen (24.07.2009 um 14:34 Uhr) Grund: Format
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Alt 24.07.2009, 12:51   #105
BigGirl99
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So, das wird jetzt hier mein letzter Beitrag, weil es wohl eh keine Sinn hat.

@ MeiersJulchen: Warum unterstellst du mir, dass das nicht meine Liste ist? Ich habe vor 10 Jahren meine Ernährung umgestellt, erstmal eher unbewußt durch einen Klick angefangen, nicht mehr jede Woche am Wochenende Döner,Pizza und Chips in mich reinzufuttern. Nicht mehr jeden Tag Käsebrötchen und Schokoriegel vom Bäcker etc.. (ich spreche hier jetzt für mich und meine frühere Ernährung-nur damit ihr nicht wieder anfangt, ich pauschalisiere und unterstelle jedem dicken, dass er sich so ernähren würde).

Natürlich mußten irgendwelche Alternativen her. Also habe ich es mal mit Obst, Gemüse und auch mal magerem Fleisch probiert. Und gepaart mit viel Bewegung/Sport purzelten auch die Kilos. nach und nach habe ich mich halt überall mal informiert, diverse Ratgeber gelesen etc..

Und ja, irgendwann bin ich auch auf die DGE gestoßen und habe mich weiter damit auseinandergesetzt. Und siehe da: Auch da werden solche Lebensmittel empfohlen (auch wenn du mir nun nicht glaubst, dass ich sie vorher schon für mich und meine Vorstellung von einer besseren und gesünderen Ernährung entdeckt habe..)

Im übrigen habe ich auch nirgends geschrieben, dass ich Kinder mit Begriffen wie gesund, ausgewogen etc vollmüllen würde, denn es gibt ne Menge Möglichkeiten, etwas kindgerecht zu vermitteln.

Und auf die Fragen, wie du es mit einem Kind oder gar deinem Kind handhaben willst, habe ich keine vernünftige Antwort bekommen!!! Du hast nur geschtrieben, dass dein Geschmack, deine Vorstellungen etc da unerheblich sind.

Mag ja sein. In der Praxis würde das aber ziemlich schwierig werden: Wenn du ein kleines Kind, welches selber noch nicht einkaufen und kochen kannst, versorgen möchtest, wirst du ja etwas einkaufen und kochen. Damit gibst du dem Kind aber auch was vor. Vielleicht hätte das Kind ja lieber Pommes gehabt, während du Nudeln gekocht hast.

Aber wahrscheinlich ist diese Stellungnahme von dir ja wieder sooo fundiert und logisch und meine wieder sooo falsch und von der DGE Seite abgeschrieben, dass ich darauf eh keine Antwort erwarte.

Naja: Sei es drum: Ich habe keine Lust mehr, immer wieder neu was zu erklären, wenn es eh mißverstanden wird bzw. wohl werden will. Es werden mir hier Worte im Mund umgedreht, irgendwelche Sachen reininterpretiert einige hier haben ja auch eh ihre feste Meinung, die sie sich auch nicht nehmen lassen werden.

Ist ja auch ok so, aber für mich war es das hier jetzt.
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Alt 24.07.2009, 14:42   #106
Äuglein
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Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Ja, das machst vielleicht Du und andere Mütter hier, ich habe es allerdings schon des öfteren erlebt, auch aus eigener Kindheitserfahrung, dass die Familien dies nicht machen, dass sie die Kinder zb. unbewußt schon kränken, mit komm, Dicke, wir müssen gehen!

Soll ich das dann einfach so hinnehmen?!
Was würdest Du stattdessen tun?

Ich wollte einfach nur deutlich machen, dass ein Kind auch trotz "gesunder" Ernährung dick werden kann und dass es dann wichtig ist es anzunehmen, zu stärken und zu lieben, denn dick zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein unglückliches Leben führen zu müssen.
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Alt 24.07.2009, 14:47   #107
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Zitat von toni Beitrag anzeigen
Interessant wurde der Joqurt bei uns immer erst morgens 5 Minuten vor dem Verlassen des Hauses. Da hiess es dann " wir müssen heute für die Bastelstunde fünf leere Joqurtbecher mitbringen".
Um nicht wieder als lausig schlechte Mutter vor einer total nervigen Erzieherin dazustehen und um den guten Ruf der Familie zu schützen, hetzte man schnell zum Bäcker, der schon offen hatte und leerte schamerrötend den Joqurt hinter dem nächsten Busch aus. (war immer Biojoqurt, ich schwörs) .
Abends erfuhr man dann, dass es eigentlich fünf leere Klorollen hätte sein müssen.
Ich glaube ich habe gerade ein Deja-vu (die Apostrophe müsst ihr euch denken) -
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Alt 24.07.2009, 15:05   #108
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Ich würde immer wieder versuchen, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewußtsein zu stärken, durch Angebote, wo ich weiß, da ist mein Kind richtig gut drin, und zusätzlich würde ich auch weiterhin - nur für mich, nicht mit meinem Kind!!! versuchen, durch ganz viel Bewegung und sorry - ausgewogene Ernährung meinem Kind versuchen, dass sich das Übergewicht nicht steigert. Mit ausgewogen meine ich nicht kein Süß und verzicht, sondern einfach unausgesprochen vielleicht auf Gummibärchen statt schoki und selbstgemachte Pizza statt gekaufter umsteigen. Aber so, das es dem kind nicht ersichtlich ist. Und wenn es dann weiter zu nimmt, dann ist das halt so, hinter meinem Kind stehen würde ich immer!!! Und so beleidigende Worte wie komm Dicke, würd das wer sagen, dem würd ich was erzählen!

Für mich wäre einfach nur wichtig, diesen Prozeß von Diät zu Essattacke gar nicht erst entstehen zu lassen, und ich denke, dass kann man, wenn man auch Kindern schon einen sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln und Ernährung bei bringt. Egal ob ein Kind dick oder dünn ist, ist es doch das wichtigeste, sich ausgewogen zu ernähren.

Ach so, und für mich bedeutet ausgewogen, von allem etwas, natürlich nur, was ein Kind auch essen darf, wenn ein Kind keine Weizenprodukte essen kann, dann gibt es natürlich eine Alternative, es muß dann kein Weißmehlbrötchen essen! Bei uns gibt es morgens in der Kita ein Buffetfrühstück, wo die Kinder die Wahl haben zwischen unterschiedlichen Brotsorten, mal Vollkornbrot, mal Weizentoast, es gibt Knäcke oder Zwieback, dazu Aufschnitt und Gemüse, und Cornflakes oder andere davon und Müsli, angedacht dabei ist noch eine Müslibar. Die Kinder müssen eine Kleinigkeit essen, wenn sie in den Nebenräumen spielen wollen und noch nüchtern sind, allerdings reicht mir da auch, wenn sie eine Milch trinken, oder ein Stück vom Apfel nehmen, Essen sie nix ist das deren Entscheidung. Nur

Geändert von Pueppi74 (24.07.2009 um 15:15 Uhr)
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Alt 24.07.2009, 15:26   #109
Äuglein
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Zitat:
Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Für mich wäre einfach nur wichtig, diesen Prozeß von Diät zu Essattacke gar nicht erst entstehen zu lassen, und ich denke, dass kann man, wenn man auch Kindern schon einen sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln und Ernährung bei bringt.
Das kann man am besten in dem man ein Kind in Ruhe lässt und auf seine natürlichen Fähigkeiten und Mechnaismen in Bezug auf Essen vertraut - und jemand hat es schon gesagt - nicht solch ein "Geschiss" drum macht.
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Alt 24.07.2009, 15:33   #110
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Mh, darf Dein Kind immer essen was es möchte?! Und wann es das möchte?!
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Alt 24.07.2009, 19:44   #111
Auctor
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Bei diesem Thema kann man schon vorher darauf wetten, dass mit Nahrungsmittelunverträglichkeit argumentiert wird. Same procedere as every year.
Hauptsache es wird nicht langweilig.
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Alt 24.07.2009, 19:55   #112
toni
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Zitat:
Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Mh, darf Dein Kind immer essen was es möchte?! Und wann es das möchte?!
um Himmelswillen NEIN.
Die Sandtörtchen im Sandkasten würde ich dem Kleinen mit einem kräftigen "pfui" sofort aus dem Patschhändchen schlagen. Mag ja sein, dass auch da gewisse Mineralien und Spurenelemente das Wachstum fördern (muss mal M.Julchen fragen) aber die Spuren und Hinterlassenschaften von nachbars Fuffi nicht so empfehlenswert sind.

Peinlich wird es auch, wenn das Kind eine Vorliebe für Omas weltbeste Eierlikörtorte entwickelt.
Doch ja, eine gewisse Disziplin muss schon sein.
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Alt 24.07.2009, 20:11   #113
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Auctor Beitrag anzeigen
Bei diesem Thema kann man schon vorher darauf wetten, dass mit Nahrungsmittelunverträglichkeit argumentiert wird.
Ja, genauso wie man darauf wetten kann, daß jeder Ernährungsberater, der hier seine Duftmarke hinterläßt, dieses als Ausnahmen vom Tisch wischen wird. Denn grundsätzlich ist ja die DGE für alles gut und die besagten Ausnahmen einfach nur nicht genug beraten, unbelehrbar und unwillig.
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Alt 24.07.2009, 20:20   #114
Pueppi74
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Ja, genauso wie man darauf wetten kann, daß jeder Ernährungsberater, der hier seine Duftmarke hinterläßt
Hast Du eigentlich selbst so schlechte Erfahrungen mit Ernährungsberaterinnen gemacht, dass Du da so drauf reagierst?! Ich finde es eigentlich fast immer interessant. Ok, ich hab auch mal eine in der Reha gehabt, die meinte, zb. kaufe kein Brot wo Malz drauf steht, Gefahr!!! Allerdings fand ich die andere megabemüht mich auch mit meinen Besonderheiten zu akzeptieren und in meinem Weg zu unterstützen! Und ja, ich darf auch vieles nicht essen.
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Alt 24.07.2009, 20:25   #115
MeiersJulchen
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Und auf die Fragen, wie du es mit einem Kind oder gar deinem Kind handhaben willst, habe ich keine vernünftige Antwort bekommen!!! Du hast nur geschtrieben, dass dein Geschmack, deine Vorstellungen etc da unerheblich sind.
Und Du denkst, daß es unvernünftig ist, sich nicht selbst zum Maßstab aller Dinge zu erheben? ... So wie Du es tust?

Ich weiß wirklich nicht wie ich es in freundliche Worte fassen soll, um zum Ausdruck zu bringen, für wie überaus unterentwickelt ich sowohl Dein thematisches Verständnis als auch Deine daraus resultierenden beraterischen Fähigkeiten halte.

Ich möchte es einmal mit den weisen Worten berühmter Persönlichkeiten ausdrücken:
"Wissen besteht aus Erfahrung. Alles andere ist nur Information." - Albert Einstein
"Erfahrung nennt man die Summe unserer Irrtümer." - Thomas Alva Edison

Nur weil Du einen Zufallstreffer in der Wahl Deiner Lebensmittel gelandet hast, die Dich sogar zum angedachten Ziel geführt haben, denkst Du nun, jeder andere könnte mit denselben Mitteln dasselbe Ziel erreichen?
Und mehr noch, weil Deine Wahl auch noch zufällig mit den zu diesem Zeitpunkt propagierten Ernährungsvorschriften übereinstimmen, fühlst Du Dich umso mehr in Deiner Maßstabsrolle bestärkt?

Abgesehen davon bewzeifle ich, daß Dein "Klick" und die anschließende Umstellung tatsächlich so unbewußt stattfand wie Du es schreibst.
Wäre sie es gewesen, dann hätte es bei Dir beim Lesen meiner Beiträge nämlich ein weiteres Mal Klick gemacht. Stattdessen ergehst Du Dich in Tiraden über Grundsätze und Ausnahmen.

Denn über nichts anderes als die unbewußte (unbewußt richtige!) Nahrungswahl schreibe ich mir doch hier die Finger wund!


Um auf die weisen Worte zurückzukommen.
Du hast einen (in Worten: einen!) erfolgreichen Treffer gelandet und hälst Dich nun ob dieser einen Erfahrung für die angehende Expertin schlechthin. Nicht zuletzt deswegen, weil Du Dir so viele tolle Informationen angelesen hast, die Deine Erfahrung (und ausschließlich diese) hofieren.

Von Verifikation und Falsifikation will ich hier gar nicht anfangen.

So gut wie alle hier im Forum sind dir in punkto Erfahrung jedoch einen weiten Schritt voraus. Denn sie haben auch Rückschläge erlitten, und zwar unter denselben Voraussetzung und mit denselben Mitteln, mit denen Du Erfolg hattest.
Ich gehöre dazu - und was Deine grundsätzliche Ernährungsform im speziellen bei mir angerichtet hat, hättest Du im verlinkten Aufsatz nachlesen können.
Was Du aber offensichtlich nicht getan hast. Denn auch darin geht es um die rein "unbewußt richtige" Ernährung - und was geschehen kann, wenn man seinen gesunden Menschenverstand DGE-Tabellen und Ernährungsberatern opfert und im Zuge dessen sogar die alarmierendsten Signale einer nahenden gesundheitlichen Katastrophe für Umstellungsschwierigkeiten oder Zeichen mangelnder "gesunder" Ernährung hält.

Und wer bis ganz zum Ende liest, wird entdecken, daß auch ich ein unglaublichen Zufallstreffer gelandet habe. Nur ist er durch eine solch - durch die extremen Umstände bedingte - paradoxe Nahrungswahl zustandegekommen, daß ich überhaupt nicht mit einem Erfolg gerechnet habe.
Zum "Glück" kann ich da nur sagen. So war ich nämlich endlich gezwungen, mir Gedanken jenseits von Richtlinien und Ausnahmen zu machen.
Und das letzte was ich tun würde, wäre anderen Leute zu raten, dieselben Nahrungsmittel zu wählen bzw. zu meiden wie ich, weil ich am eigenen Leib erfahren habe, wie übel Vorschriften ins Auge gehen können.

Aber das ist für Dich ja ein Beweis der Unvernunft. Sei's drum!
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Alt 24.07.2009, 20:27   #116
Cailly
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Ich muss nun auch nochmal was dazu schreiben, da ich denke das ich wohl schon mehr Ernährungsberater aufgesucht habe wie die meisten anderen hier...

Kalorierechnen - können alle perfekt
Ernährungspläne werden fast ausschließlich auf Kalorienbasis erstellt, ohne die geht gar nix.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind für die meisten Ernährungsberater gar nicht zu beraten, sie kennen sich damit nicht aus (hab bestimmt 50 Telefonische Absagen bekommen).
Die wenigen die sich zumindest bereit finden es zu versuchen geben sehr schnell auf, wenn die finanzierung wichtig ist...bei HartzIV Satz können sie nicht mehr beraten.

DAS sind meine ganz persönlichen Erfahrungen mit 54 Ernährungsberater/ine n

Was das Essen bei Kindern betrifft:
1. Hat es selten etwas mit dem Gewicht zu tun!
2. Wenn es sich auf das Gewicht auswirkt sollte natürlich mal Hinterfragt werden was dieses betreffende Kind denn isst und wenn es sich "überißt" oder "nur süßes isst" sollte hinterfragt werden warum es dies tut.
3. Gesunde Ernährung ist so Individuell wie die Besidelung der Darmflora und die Enzymsituation des einzelnen.
4. Kinder sollten eine möglichst unbehandelte (ohne chemische Nachwürzungen oder gar Fettreduzierte) Nahrung mit so viel Möglichkeiten zum "probieren" bekommen wie sie annehmen mögen.
5. Ernährung darf in keinem Falle "zwang" in welche Richtung auch immer zur Grundlage haben
6. Die Nahrungsangebote sollten "Altersentsprechend" sein...wer einem kleinstkind Rohkost oder Vollkorn aufdrängt schadet dem Kind mehr als das es "gesund sein könnte".

So das waren meine Gedanken dazu.

Liebe Grüße,
Cailly
__________________
*Verletzungen der Seele heilen nur langsam und nicht von allein*
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Alt 24.07.2009, 21:11   #117
Äuglein
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Zitat:
Zitat von Pueppi74 Beitrag anzeigen
Mh, darf Dein Kind immer essen was es möchte?! Und wann es das möchte?!

Wann und soviel es möchte. Alles eigentlich auch. Und meine Kinder essen alle gerne Obst und Gemüse - Fast Food (außer meinen schlanken (!) Söhnen) mag eigentlich keiner von uns - und Süßigkeiten liegen hier oft tagelang unangetastet herum...
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Alt 24.07.2009, 21:25   #118
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So, als angehende Arbeitslehre-Lehrerin, zu deren Unterrichtsbereichen auch der Bereich Lehrküche gehört, muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich muss dazu sagen, dass ich bisher noch nicht selbsttätig unterrichtet habe und an der Uni auch nur den Einführungskurs Ernährung besucht habe, weil ich schon da mit den rein DGE-geprägten Ernährungsvorschriften der Dozenten nicht klar gekommen bin.
Und ich glaube auch nicht, dass ich mit Sellerie-/Kohlrabischnitzeln und Gemüsewaffeln irgendeinen Schüler hinter dem Ofen vorlocken kann. Es wurde hierbei auch keine Rücksicht auf Allergien und Unverträglichkeiten genommen. Auf einfaches igitt-was-ist-das-denn-grässliches natürlich auch nicht.

Daher habe ich mich eher privat weitergebildet und mich dabei auch umfassend mit den Werken Udo Pollmers beschäftigt, die mir wesentlich mehr einleuchten. Die Links dazu findet ihr in der Bücherkiste (danke Julchen ).

Für meinen Unterricht habe ich geplant, die Schüler selber Rezepte und Kochvorschläge mitbringen und dann über die Auswahl abstimmen zu lassen. Damit kann man dann ein Buffet zubereiten, aus dem jeder auswählen kann, was er essen möchte und was nicht.
Ich werde den Schülern auch erklären, dass jeder bestimmte Geschmackspräferenzen hat und nicht alles essen muss.
Da meine Schüler zu dem Zeitpunkt bereits min. 12 Jahre alt sind, werde ich auch nicht die von mir ansonsten forcierte Variante, die ich selbst in einer Elterninitiativ-Kita erfahren habe (die Eltern haben abwechselnd immer einen Tag die ganze Gruppe versorgt und dadurch kam viel Abwechslung auf den Tisch), nämlich dass ein Löffel probiert werden musste (natürlich nicht, wenn Allergien und Unverträglichkeiten bekannt waren) und was einem Kind nicht schmeckte, musste es nicht essen (es gab dann halt außer Stulle nur nix anderes), nicht anwenden.
Ich war zum Beispiel danach noch in einem staatlichen Kindergarten und dort gab es vorgefertigte Portionen, die einschließlich Nachtisch aufgegessen werden mussten, sonst durfte man den Tisch nicht verlassen.
Ich saß desöfteren nachmittags um 16 Uhr, wenn meine Mutter mich abholte, noch am Tisch, weil ich mich geweigert habe, etwas ekliges zu essen.

Weiterhin werde ich mit Ihnen thematisieren, welche ekelerregenden Zusatzstoffe in so einigen fertigen Nahrungsmitteln stecken. Mir verging da nach der Pollmer-Lektüre dann leicht der Appetit.
Und bei den Testgerichten kann man anhand von einfachen Gerichten auch zeigen, dass es möglich ist, Sachen günstiger auch selbst herzustellen.
Aber ob jemand etwas isst oder nicht, bleibt ihm überlassen.

Um nochmal kurz auf das Kindergarten-Thema zurückzukommen: In dieser Altersgruppe würde ich schon sagen, dass die Kinder einmal probieren sollten, da sie ja viele Sachen auch noch gar nicht kennen und daher nicht wissen, ob sie ihnen schmecken. Aber ich würde es so machen, wie meine Erzieher früher: Wenn es mir dann nach einem Testlöffel nicht schmeckt, muss ich es nicht essen.
kroellebora ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 00:15   #119
gummibärin
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Zitat:
Zitat von BigGirl99 Beitrag anzeigen
damit ich eben auch lerne, welche verschiedenen Krankheiten es gibt, dass ich einer Schwangerne, die nach Rat sucht, nicht einfach das gleiche Empfehle, wie einer die nicht schwanger ist etc..

Und nein: Ich würde später in der Beratung niemanden so lange "überreden", was zu essen was er nicht mag weil ich
1. aus eigener Erfahrung weiß, dass sowas nichts bringt, ich spreche lediglich Empfehlungen aus bzw. zeige Alternativen wenn einer ernsthaft daran interessiert ist.
2. ist das, was ich hier zu dem Thema schreibe, meine eigene Meinung und keine Beratung
3. Jemand, der später zu mir in die Beratung kommt, der will was ändern. Ihr hier habt euch ja so akzeptiert wie ihr seid. Und das ist ja auch ok-alsio bitte nicht falsch verstehen. Nur meine ich eben, dass ihr dann ja niemals zu so einer Beratung gehen würdet, also müßte ich zu nix überreden
Wenn Du die Ausbildung fertig hast, darfst Du in einem Krankhaus arbeiten?

Seit über einem Jahr geh ich regelmässig in die Ernährungsberatung im Krankenhaus und ich staune immer wieder, was sie alles wissen und berücksichtigen muss. Sie muss sich nicht nur mit diversen Krankheiten und ihren Folgen für den Stoffwechsel auskennen, sondern auch wissen, wie welche Medis den Stoffwechsel beeinflussen. Sie muss individuelle Ernährungspläne zusammenstellen und so flexibel sein, dass der Patient auch Änderungen machen kann, wenn er was nicht mag.

Wer im Krankhausen oder vom Hausarzt zur Ernährungsberatung geschickt wird, der will nicht, sondern der muss was ändern wegen Krankheit.

Geändert von MeiersJulchen (25.07.2009 um 06:55 Uhr) Grund: Zitat repariert
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Alt 26.07.2009, 00:07   #120
BigJanina
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Zitat:
Zitat von BigGirl99 Beitrag anzeigen

Und wenn ich hier lese, dass jemand (ist nun schon ein älterer Beitrag) schreibt, dass es doch schlimmeres gibt, als ein dickes Kind zu haben oder zu sein, dann kann ich dem nur begrenzt zustimmen: Klar gibt es schlimmeres, denn an Übergewicht kann man jederzeit wieder arbeiten. ABER: Bitte vergesst nicht, was Kinder in der Schule durchmachen. Ich selber habe alles durch: Nette Sprüche wie "Deutsche Panzer rollen wieder" und das auch von dem Jungen, in den ich das erste Mal richtig verknallt war. Hänseleien, immer die letzte beim Schulsport, die gewählt wurde etc..
Ich habe das geschrieben und dazu stehe ich auch. Das was dicke Kinder in der Schule durchmachen, ist nichts gegen das , was sie im Elternhaus durchmachen, wenn die Eltern ihr Übergewicht dramatisieren.
Die Kinder, die einen in der Schule gehänselt haben, vergißt man irgendwann, aber man vergißt nie , wenn man von den eigenen Eltern nicht akzeptiert wurde. Eltern sollen das Selbstbewußtsein ihrer Kinder stärken und nicht ihre Hemmungen fördern. Ständig das Gewicht des Kindes zu thematisieren, es zum abnehmen auffordern und jeden Bissen kontrollieren, ist sicher nicht förderlich für das Glück des Kindes und in den allermeisten Fällen führt es auch zu keinerlei Gewichtsreduktion.
Psychisch ist es wahrscheinlich das Schlimmste , was einem Kind passieren kann, wenn es wegen seinem Körper von den eigenen Eltern abgelehnt wird bzw die Eltern permanent versuchen den Körper ihres Kindes zu verändern, weil sie ihn so wie er ist, nicht akzeptieren können. Aus diesen traumatisierten Kindern werden Erwachsene, die ihren Körper nie akzeptieren werden, denn ihre Eltern konnten das ja auch nicht. Daß die es dann im Leben sehr schwer haben werden, wenn sie in einem Körper stecken, den sie nicht akzeptieren, versteht sich von selbst.
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