Beiträge von toni

    Weißte Sonnenkuss, du bist das Paradebeispiel.
    Du hockst unveränderlich auf deinen Maximalforderungen, dann gehen dir die Argumente aus, wieso du sie nicht verlassen willst/kannst, also wirst du beleidigend, um die Diskussion abzubrechen.


    "Maximalforderungen scheint im Moment ein von Dir bevorzugter Begriff zu sein.

    Mich lässt zudem der Eindruck nicht los, dass Du quasi im Keller singst um Deinen Ängsten und Dein notorisch schlechtes Gewissen was Rauchen betrifft zu bewältigen.
    Ich verstehe das, denn ich habe zu Raucherzeiten auch alle Argumente gesammelt und wenn sie noch so schräg und blöde waren.

    Das ist das vertrackte an dieser Sache:
    Du kannt alle Schweinhunde dieser Welt bekämpfen, aber an dem eigenen scheitert man so oft - das macht einen echt böse und leider auch ein bisschen dumm. (natürlich muss letzeres nicht auf Dich zutreffen... ähm.... bei Deiner Wortwahl)



    Lächerlich finde ich hingegen die Forderung rauchen auch im Freien zu verbieten. Die Geruchsbelästigung hat einen deutlich größeren Wirkungsradius als die Gesundheitsgefährdung. Und wenn mir nach 5m jemand sagt, das er die Kippe (ich rede nicht von Pfeife oder Zigarre) immer noch riecht, der hat seinen Beruf verfehlt. Der hätte Geruchstester werden sollen.


    das kannst Du als Raucher garnicht beurteilen, genauso wie ich es als ehemalige Raucherin auch nicht konnte.

    Eins ist sicher, für einen Nichtraucher kann der Geruch einer Zigarette schlimmer als der schlimmste Furz sein, den man zudem noch durch mehrere Türen riechen kann.

    Eines dürfte in so einem Fall dann doch glasklar sein "nicht der Belästigte, sondern der Belästiger hat das Feld zu räumen".

    Dabei hab ich nichts gegen Raucher und missionieren will ich keinen, schon weil ich aus eigener Erfahrung weiss, dass das vollkommen sinnlos ist.
    Ich selbst bedauere nur, was ich meinen Kindern und Freunden so oft angetan habe mit meiner Raucherei.

    Den Rauchern die ich kenne und die ich ja fast alle sehr mag, denen wünsch ich so sehr, dass sie von dieser Sucht loskommen.
    Nicht einmal so sehr wegen der Gesundheit (obwohl es ein wichtiger Faktor ist) auch nicht was man Geld spart (was einem auch erst hinterher bewusst wird) sondern- wenn man es geschafft hat aufzuhören, einem eine wunderbare Freiheit geschenkt wird, die mit nichts ein zu tauschen ist.

    Aber dieser Aufschrei ist ja nun wirklich lächerlich ...

    weil Du gerade richtig von "lächerlich" schreibst.

    Ich war vor einigen Jahren, also zu meinen Raucherzeiten, im Krankenhaus und hing am Tropfer.
    Nachts wachte ich auf und trotz Schmerzen und elenden Zustand brauchte ich dringend eine Zigarette - alles andere war in diesem Moment total unwichtig.
    Mit meinen Zigaretten bestückt und das Tropfergestell vor mich herschiebend wollte ich in das 'Raucherzimmer, das es damals noch gab. Das war abgeschlossen "so ein Mist", das Haus konnte ich nicht verlassen und es gab keine Ecke oder Nische wo ich eine paffen konnte.
    Da entdeckte ich ein Treppe, die in den Keller führte. Mein Tropfergestell die Treppe runterwuchten um im Stockdunklen eine Zigaratte anzuzünden war eine Erlösung. Es roch nicht besonders angenehm und es raschelte um mich herum, seltsame Geräusche waren zu hören und meine Spinnenphobie lief auf Hochtouren.
    Profilaktisch rauchte ich noch zwei weitere Zigaretten um mich dann zurück in mein Zimmer und Bett zu schleichen.
    Ich stand auch wärend eines Seminars mit einer Kollegin bei strömenden Regen zwischen stinkenden Mülltonnen in einem Hinterhof.
    Notfalls bat man auch bei den unsympatischten Leuten um Feuer für die Zigarette und hatte man Nachts keine Zigaretten mehr, dann kam es schon vor, dass man sich ins Auto setzte um zur nächsten Tankstelle zufahren.
    Diese Rauchergeschichten, die mir heut die Schamröte ins Gesicht treiben sind endlos..
    so dass mir eine überdachte Raucherecke vor dem Lokal, vielleicht sogar mit Heizstrahler als Luxus pur vorkommt.
    Es soll ja Leute geben, die betreten das Lokal nur um sich ein Getränk zu holen um dann den Rest im Freien zu verbringen. Man erzählt, dass oft die Stimmung da draussen unter den Stinkern bombig ist und Flirts oft sehr erfolgsversprechend "man ruckt halt zam.."

    ich kenn es so, dass man Soloeinladungen für den Polterabend ausspricht.

    Irgendwie finde ich es nicht richtig, dass man einen Personenkreis bei so einer Feier mit Partner einlädt und den anderen ohne Partner, das grenzt irgendwie aus.

    Dazu wiederstrebt es mir persönlich, mein Privatleben mit dem beruflichen allzu sehr zu vermischen.
    Irgendwie hat man doch immer so eine Art "versoffenen Onkel Hubert" oder eine "Monologe haltende, nervige Tante Frieda" in der Familie, die möglicher Weise dazu neigen sich über die Leichen im Familienkeller oder peinliche Erbkrankheiten auszulassen.

    Mach doch ganz einfach eine nette Extrafete für Deine Kollegen - z.B. dass Du die Reste vom Hochzeitsbuffet mitbringst.

    Danke für deine schnelle Antwort. Ja, wir haben die Entscheidung nochmal auf Morgen verschoben, wir freuen uns halt so... Könntest du morgen vielleicht nochmal schreiben, wie es aussieht? LG und danke
    Pueppi


    ich hoffe mal, dass Du nicht zu dem ekelhaften Gesindel gehörst, dass sich auch Katastrophentouristen nennt.
    Deshalb kann ich mir im Moment einfach nicht vorstellen, dass ein Aufenthalt in Dresden unbedingt zu empfehlen ist. Dazu muss ich mir ja nur die Nachrichten ansehen.

    Oh ja das kenne ich, oder auch die ganzen Fahrradfahrer die gegen die Einbahnstraße fahren und dan noch den bösen Finger zeigen, wenn man sie fast übersieht. Und wenn dann was passiert sind wir bösen Autofahrer es Schuld.


    viele Einbahnstraßen dürfen von Radfahrern auch in Gegenrichtung befahren werden, muß aber durch ein Schild gekennzeichnet werden.
    Sehr viele Autofahrer wissen das nicht und stänkern- und viele Radfahrer wissen das auch nicht und glauben an ihr Recht überall fahren zu dürfen und (man glaubt es nicht) stänkern auch.
    und schon wieder kocht die Volksseele.....;)

    Ja, ich habe selber auch oft die Erfahrung gemacht, "viel zu gut zu sein."
    Bei vielen, vielen Dingen war das so.


    in so einem Fall klag ich aber nicht, dass die Welt so schlecht wäre, sondern weil ich selbst wiedermal so "brunzdumm" war.

    Eine dauerhafte Beziehung hat dein Arbeitskollege aber wohl daraus ehr nicht bekommen, oder hab ich das falsch gelesen.


    er ist inzwischen glücklich in zweiter Ehe verheiratet und ich weiss, dass er seine erste Frau als Mutter seiner Kinder und als Persönlichkeit sehr schätzt und mit ihr befreundet ist.
    So etwas ist sehr wohl möglich, denn auch in meiner Familie werden Menschen mit denen man verheiratet oder anderweitig liiert war, nicht einfach "weggeworfen". Den Schmerz der Trennung kann man überwinden.

    Zitat

    Ist ja schon ein Unterschied, ob daraus eine längere Beziehung werden soll, oder ob es beide gerade mal "brauchen"

    wie armseelig sind denn Flirts und Bekanntschaften, die ausschließlich nur auf GV ausgerichtet sind.
    Sex gehört oft dazu und wenn es passt ist es toll, aber das Kennenlernen und das neugierige spannende Beschnuppern hat seinen Reiz. Wie öde ist es, wenn ich bei jedem Flirt eine dauerhafte Beziehung erhoffe.
    Alles hat seine Zeit: das ausprobieren, das locker abwarten was kommt und wenn sich doch was ergeben sollte, na dann ist es OK - und wenn nicht?
    Na, dann mach ich eben was anderes.

    Als ehemals sehr schlanke Frau kam für mich ein molliger oder stark übergewichtiger Mann nie in Frage. Mein Mann war zur Zeit unseres Kennenlernens/Hochzeit genauso schlank und sportlich wie ich. Er ist es noch, ich leider nicht mehr.
    Auch jetzt käme ein "Bär" als Sexpartner nicht in Frage.


    Mit einem "Bären" hätt ich auch nicht viel anfangen können, aber mit einem echten Mannsbild jederzeit.
    Da es hier um "dicke Männer" geht, will ich mein Plädoyer ihnen widmen - kann aber bestätigen, dass es ganz tolle Exemplare in den unterschiedlichsten Macharten gibt (vom Schlacks mit hinreissenden Dackelblick bis zum Feuerwehrmanntyp, der einen mindestens einmal am Tag retten möchte und deren mehr) - nur so nebenbei bemerkt.

    Die dicken Männer mit dem unwiderstehlichen sexappeal die ich kennenlernte waren unter anderen ein Deutschlehrer in den meine Tochter und ich (platonisch) verliebt waren.
    Hosenträger mit kleinen rosa Elefanten getragen zu einem Tweedanzug mit Lederflicken an den Ärmeln. Eine Stimme die seinem Bauch und Brustkorb alle Ehre machte - und ich weiss, dass er sehr gut Tango tanzen kann. Ich könnt noch einige Details aufzählen - hach ja was solls.

    Dann der Kollege, der die tollsten Frauen abschleppte, den Borsalino mit Gradezza trug und wir alle die mit ihm zusammenarbeiteten und seinen rustikalen Charme sehr gut kannten und uns manchesmal wunderten und fragten "wie macht der das denn".

    Ist es denn nicht so, dass guter Geschmack auch bedeutet Vielfalt zu erkennen und zu geniessen?


    Ihr meint es sicherlich gut ;) aber es ist nicht bei jedem gleich.
    Egal ich laß den Kopf nicht hängen.
    LG Engel


    na, das ist doch schon mal was.
    Vielleicht solltest Du mal überlegen, ob Du nun "allein" bist oder "einsam" - denn man kann auch in Partnerschaften oder anderen Gesellschaften höllisch einsam sein.
    Du hast in Deinem Privatleben scheinbar einiges zu wuppen und womöglich noch in Ordnung zu bringen. Da ist es z.B. ratsam, dass Du erstmal einen gangbaren Weg für Dich allein findest, bevor Du all Deine Probleme mit in eine neue Partnerschaft mitnimmst.

    Die Ablehnung wie "Mädchen Du bist mir zu dick" bedeutet oft auch "lass mich mit Deinen Problemen in Ruhe"

    ich wär gerne wieder schlank.
    Garnicht so sehr wegen der Optik, aber ich weiss, dass weniger Gewicht meiner Gesundheit besser täte.

    Eigentlich ist der Hauptgrund, dass dann das Gewicht kein Thema mehr wäre .
    Als ehemals schlanke Frau war mir mein Gewicht sowas von egal - Gespräche darüber langweilten ich fürchterlich. Ich habe gern gegessen und genossen - die 8 Kilo die ich im Schlemmerurlaub zunahm hab ich im Alltag ratzfatz wieder abgenommen "echt kein Problem"-
    Mir war dick sowie schlank gleich sympathisch oder eben unsympathisch. Da musste schon ein Quasimodoähnliches Geschöpf wie dieser Glööckner daherkommen, dass ich "ach neee" dachte.

    Ich wär gern wieder schlank, damit ich darüber nicht mehr nachdenken muss.

    Für mich ja. Für Euch kann ich nicht sprechen.


    mit Ehrfurcht und einer großen Portion Begeisterung lasse ich mich hier belehren, dass mein Arzt sehr wohl den Stellenwert eines Friseurs hat. " Ich hab das schon immer geahnt"

    Allerdings ist es so, dass es für jemanden wie mich, (die noch nicht mal Abitur hat ) verdammt schwer ist zu erkennen, wer nun in dem illustren Elfenbeinturm der Geisteswissenschaften sein Bleiberecht hat.

    Wenn dann jemand mit so aufgeblähtem Ego dann auch noch dick ist, dann wird es wohl sehr eng werden in diesen Hemisphären.

    Du Valentina, gehörst ja noch nicht allzulange zu den Eliten, deshalb denke ich, dass wenn bei Dir der persönliche Reifeprozess einsetzt Du so ein Thema vermeidest.
    Es ist so peinlich.

    Also mal ehrlich Valentina... wer gibt DIR eigentlich das Recht über mich und meine Erfahrungen einen Urteil bilden zu dürfen?
    Ich hab dich nicht nach deiner Meinung gefragt, weil sie mich nicht interessiert, vor allem nicht, wie du meine Erfahrungen und Einsicht findest... schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die nicht wissen wollen, was du über Erfahrungen anderer denkst?
    Selbst wenn ich hier in Selbstmitleid versinken würde... brauche ich keine Mutter Theresa a la Valentina, die mich auf den richtigen Weg führt.... ehrlich, such deinen Anstand, den du offensichtlich verloren hast :rolleyes:

    den Begriff "Anstand" scheinst Du ähnlich wie den Begriff "Diskriminierung" falsch zu interpretieren.

    Du musst auch nicht in diesem Forum schreiben und dafür dass Du uns an Deinen Verklemmtheiten teilnehmen lässt, kannst Du unmöglich Beifall erwarten.

    Dass man als dicker Mensch oft genug Verletzungen ausgesetzt wird, das ist allen hier klar.
    Aber dieses Forum ist dazu da, die Selbstakzeptanz und das Selbstbewusstsein zu stärken und nicht durch weinerliche Beiträge, die sich durch Teeniepöbelein auszeichnen.

    Mach mal halblang....

    Ohmann toni, ganz davon ab, wünsch ich Dir eine gute Besserung! [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/a055.gif]


    danke, ist fast so schön wie nach Hause kommen:);)

    und natürlich vielen lieben Dank für die kompetenten Antworten von Julchen, Catstar und besonders Schockosahne.

    Ich bin einfach total (freundlich ausgedrückt) unbedarft was Krankheiten und alles was damit zusammenhängt, betrifft.
    Deshalb bin ich immer so dankbar , wenn man mir etwas verständlich erklärt.
    Inzwischen nehme ich sowieso meist meinen geduldigen Sohn mit zu den Ärzten, denn ich sitz immer wie das Kaninchen vor der Schlange und wenn ich dann das Sprechzimmer verlasse hab nur die Hälfte, (wenn überhaupt) verstanden.
    "dieses Outing fällt mir bestimmt nicht leicht"

    Mitte nächster Woche werd ich dann erfahren, welcher Keim mich da so zwickt und zwackt und mich zur Klopapierfetischistin macht.


    Wurdest Du mit Antibiotika vollgepumpt? Wurde außer nach Keimen geprüft, wie die restliche Darmflora drauf ist?
    Und ist der ganze Unfug unabhängig von der Esserei?


    die ganze Geschichte dauert jetzt schon 7 Wochen.
    Erst hat meine Hausärztin Stuhlproben untersuchen lassen und da wurde nichts gefunden.
    Inzwischen war ich aber schon auf Reha und die haben nochmals Proben ins Labor geschickt und da wurde der Keim festgestelllt und ich bekam Antibiotika - zusätzlich Opiumtropfen - nichts half.

    Morgen werde ich wieder Material zum untersuchen bei diesem Facharzt abliefern und an meine Darmflora mag ich inzwischen garnicht mehr denken.

    Aber mal sehen, vielleicht kann der Arzt mir doch helfen.

    Es ist schon ein Sch...Leben, wenn sich das Leben nur noch in der unmittelbaren Nähe einer Toilette stattfindet.

    hat hier in dieser trauten Runde sich schon mal jemand mit einen Krankenhauskeim herumschlagen müssen und wie sah da die Behandlung aus?

    Ich scheine ein besonders resistentes Exemplar erwischt zu haben.
    Ich war jetzt zuletzt auf Reha und durfte 4 Wochen in Quarantäne verbringen, d.h. ich musste auf meinem Zimmer bleiben und alle Personen mit denen in Kontakt kam vom Reinigungspersonal bis zu den Ärzten näherten sich mit nur total vermummt - sowas macht keinen Spass.

    Jetzt bin ich zwar bei einem Facharzt - aber irgendwie geht die Heilung einfach nicht voran.

    Ich bin schlapp wie ein Waschlappen.

    . Schade ist, das es schon wieder anfängt mir schlechter zu gehen, ich habe letzte Woche so nach Plan gegessen (wenig Kohlenhydrade, Wasser trinken, usw.) na ja ich hab mich halt daran gehalten und... trotzdem 1 1/2 kg zugenommen *seufz`* ich möchte nicht mehr zunehmen. Warum macht mich das nur so traurig?


    ich frage jetzt nicht, warum Du nach Plan essen musst, ganz ehrlich "es ist hier eigentlich nicht das Thema"
    mach halt mal in aller Ruhe Deinen Sport und bleib dabei - gegen Muskelkather hilft Franzbranntwein (bitte äußerlich anwenden:evil:)