Beiträge von Cailly

    Moin Fortuna,
    wenn es so einfach wäre - dann müsstest DU gemobbt werden, weil dein Posting derartig überheblich, egoistisch und abwertend ist...
    nee natürlich wirst du das nicht, weil DU es ja nicht merken würdest :evil:

    Aber mal ganz im ernst Fortuna - ich möchte gern mal erleben WIE du dich verhälst wenn man dich über Jahre in einem Zustand der völligen Abhängigkeit mit "Isolation", "Nahrungsentzug", Mißhandlungen, usw. behandelt und DU kannst dich nicht dagegen wehren - leider etwas das DU niemals erleben wirst, das aber so "geringschätzig abzutun" wie du es hier gebracht hast empfinde ich als absolut "menschenverachtend".

    Und dieses "Opfer wollen ja nichts tun" - ist genauso Menschnverachtend und sorry aber was weißt DU denn davon was das eigentlich heißt? HAST DU jemals für Dinge die Dir angetan wurde die Verantwortung übernehmen und gegen sehr massive tiefgreigende Folgen ankämpfen müssen? doch wohl nicht!

    Cailly

    Moin Zusammen,
    ich möchte hier jetzt mal was zu dem Thema: "Opfer ist doch selbst schuld, muss sie eben selbstbewusster sein" schreiben, da mich gerade solche Sprüche zur Zeit absolut wütend machen!

    Opfer ist man niemals weil man es sich selbst ausgesucht hat, die meisten jedoch werden es immer wieder, bei manchen geht es schon im "kleinkindalter" (wo man doch wohl definitiv nicht Schuld sein kann!) los und der Weg aus der Opferrolle ist nicht nur verdammt hart - er ist etwas das man schaffen muss, wo man für etwas "Bestraft wird wofür man selbst doch gar nichts kann!" - Darüber sollten ALLE die meinen _ ach dann sei mal selbstbewusster und komm aus deiner Opferrolle raus!
    Weiß einer von EUCH überhaupt was das für ein Kampf sein kann? garantiert hat keiner von Euch das jemals machen müssen, aber von Anderen wird das mal eben so "Verlangt"?!?

    Ich kann euch ja mal meine aktuelle Situation und die Zusammenhänge dazu erklären und meine Situation ist noch relativ "harmlos" aber für mich war es trotzdem verdammt hart!
    Ich bin seit Februar letzten Jahres in einer Umschulung, die einzige aus meinem Fachbereich (ein Kollege und dazu der einzige der mich wirklich von Anfang an akzeptierte ist in nem anderen Fachbereich hatte aber mit mir gemeinsam angefangen) die zu dem Zeitpunkt anfing, es gab eine Gruppe die ein halbes Jahr vorher angefangen hatte (jep genau abgeschlossene Gruppenbildung bevor ich dazu gesetzt wurde) und es gibt seit Februar diesen Jahres eine 2 Mann Gruppe (da geht es erstaunlicherweise auch mit der akzeptanz).
    Letztes Jahr im Mai wurde ich in die bestehende Gruppe gesetzt und sollte dort "mitmachen" - das erste was kam war ablehnung!
    Zum einen war ich ja "die neue", dazu noch "frau" und überhaupt wollte man dort nicht noch jemand dazu kriegen....
    ich hatte dazu noch gerade zu dem Zeitpunkt wo ich in diese Gruppe gesetzt wurde sehr massive "persönliche Probleme" die mich massiv runtergezogen haben - und wurde dort mit weiteren Problemen und eben vor allem deutlicher massiver Ablehnung behandelt die zumindest Teilweise deutlichen Mobbingcharakter hatte!
    Die meisten der Kollegen waren zwar nur "distanziert" und eher gleichgültig aber einige und vor allem einer setzten mir immer wieder massiv zu, boykottierten meine mitarbeit in Projekten und so wurde ich insgesamt weitestgehend ausgegrenzt. Das ganze änderte sich erst ganz langsam nachdem wir bei einem auch sozial kompetenten Dozenten einen Kurs machten in dem er die Teams für Projektarbeit zusammen stellte und mich mit einem anderen "Aussenseiter" (der aber akzeptiert wurde von der Gruppe) zusammen in ein Team packte - da merkten die Anderen plötzlich das ich eben genau in diesem Team sehr viel leistete ohne mich auf zu spielen, sondern eben meinen Teamkollegen mit gemeinsamen besprechungen half das Thema besser zu verstehen, da fragten dann auch andere plötzlich bei mir "wie geht das? oder das?" - klar ich hatte da Vorkenntnisse in dem Bereich und konnte eben mehr wie die meisten anderen - aber ohne dieses Eingreifen des Dozenten wollte gar keiner mit mir arbeiten. Seit dem geht es und abgesehen von dem einen der mich von Anfang an deutlichst abgelehnt hatte komme ich mit den meisten nun relativ gut klar, wirklich dazu gehören kann ich aber nie.

    Worum es mir aber eigentlich geht - in dieser Zeit habe ich in Bezug auf die "persönlichen Probleme" mit Erinnerungen (Hauptsächlich Alpträume aber auch manchmal Flashbacks) an meine Kindheit und da speziell an Situationen in denen meine Mutter mich "umbringen wollte, weil ich ja nicht verdiente zu leben" und an situationen in denen "mein Vater mir klarmachte das ich als Mädchen eben nur dazu da bin seine Bedürfnisse zu befriedigen aber selbst nichts verdieneund nichtmals Gefühle haben dürfte" klarkommen müssen - diese "persönlichen Probleme" musste ich noch dazu allein und ohne jegliche Hilfe irgendwie aushalten und muss das auch noch immer...
    ich war nunmal dummerweise schon als "kind" das "Opfer" - bin ich also selbst Schuld das ich kein Selbstwertgefühl habe?

    Denkt mal darüber nach - und als Tip, es gibt sehr sehr viele Menschen die mit solch einer Kindheit klarkommen müssen, die meisten ohne kompetente Hilfe, einige auch ganz ohne jegliche Hilfe.

    Wäre schön wenn vielleicht mal der Ein oder Andere hier begreift wieso manche Menschen eben "nicht Selbstbewust auftreten können"

    Liebe Grüße,
    Cailly

    PS: Bitte spart euch Mitleid, denn "mit leiden" hilft Niemandem! Mitgefühl ist was anderes.... aber die wenigsten verstehen den Unterschied :rolleyes:

    Zur Saxonette kann ich auch noch ein wenig beitragen, sie fahren sich "ohne Motoranwurf" in etwa wie ein gutes Hollandrad, Tragkraft von 150kg sollte aber nicht überschritten werden und sonst - nunja mit guten allgemeinen Handewerkskünsten kann man "fast alles" selbst dran reparieren - ein Schlauch oder Mantelwechsel sind auch beim Fahradhändler noch erschwinglich nur wenn es an den Motor geht wird es dort echt "teuer"...

    Achja, die dürfen nur mit Mofaschein(wenn nötig!) gefahren werden und dürfen nicht mehr wie 19km/h dafür aber ohne Helmpflicht und jeden Radweg benutzen.

    Reichweite ist deutlich größer wie bei Ebikes, selbst bei "kleinem Tank", aber sie brauchen Versicherung und Öl zum Sprit.

    Liebe Grüße,
    Cailly

    tja, Leuts und mir braucht hingegen Niemand mit "Mager Milch /Produkten" zu kommen, unter 3,5% Fettanteil - kommt das nicht in meinen Bauch!

    Wobei diese 3,5% Grenze keine wirklich genaue angabe ist, mag sein das es schon früher geht aber darunter ist die nächste Stufe 1,5% und das ist definitiv "zu wenig für meinen Darm".
    Mehr ist hingegen kein Problem.

    Ich hab aber zum Beispiel kaum diese Erfahrungen mit "schmeckt mir gar nicht" - selbst nach Suchdiät sind da nur wenige Dinge raus gefallen und alles nur Lebensmittel mit "künstlichem Zusatzkram", bei mir sind fast nur Nahrungsmittel raus geworfen worden weil sie meinem Darm nicht bekamen....wobei ich auch noch das Problem habe das ich manches Zeitabhängig (Pollenintensität der Grundstoffe/ Kreuzallergene) mal vertrage und mal eben nicht - bei mir ist da z.B. der Beginn der Birkenblüte(und dann ca. 2-3 Wochen) und die Getreideblütezeit immer sehr belastend, da geht sehr vieles gar nicht was im restlichen Jahr in kleineren Mengen geht.

    Übrigens noch ein Gedanke zu "Übergewicht & Unverträglichkeit" - ich merke seit meinem Gewichtsverlust (nein nix diät, Ursache kann nur Streß gewesen sein ) sehr viel schneller wenn ich mich mal einen Tag "schlecht" Ernähre, es haut mich deutlich schneller um - für mich ein Zeichen das der Körper da mit diesem "mehr Gewicht" wohl doch für sich selbst und seinen Menschen zu dem er gehört, besser sorgt *denk*

    Liebe Grüße,
    Cailly

    vermutlich liegt das mit den weniger übergewichtigen essgestörten Personen auf den Fotos daran das einfach mehr Magersüchtige in solchen Kliniken landen?

    emotionen fand ich schon auf allen Bildern erkennbar, bei einigen allerdings nicht auf den flüchtigen ersten Blick zu sehen ;)

    Das Interview fand ich auch sehr gut.

    das war mal mein Senf dazu ;)

    Cailly

    Moin Kiwi,
    nun also ich versuch es mal anders aus zu drücken:
    Nur weil der Gastroenterologe - auch wenn er ein sehr menschlicher und verständnissvoller und kompetenter Arzt ist - in deinem Darm bei der Untersuchung nichts finden konnte, so ist dieses Ergebniss nicht zwangsläufig mit "Reizdarm" richtig bezeichnet obwohl und das ist der Knackpunkt dieser "Diagnose" schlicht und ergreifend das ist was in Fachkreisen als : Organisch alles ok, also "muss!" es psychisch bedingt sein - da die Symptome als vorhanden akzeptiert werden.

    Über Unverträglichkeiten wissen die meisten Ärzte - selbst Fachärzte! - nur sehr sehr wenig und das wenige auch nur wenn sie konkretes Interesse an entsprechenden Informationen haben, die allerdings auch den Fachärzten nur begrenzt geliefert werden, das meiste müssen die sich auf die gleiche Art zusammensuchen wie wir Betroffenen.

    Ich selbst lebe auch mit der "Diagnose Reizdarm", wohl wissend wie sich mein "Reizdarm" und viele weitere Symptome durch eine entsprechende (Histamin und Allergen/Kreuzallergen Arme!) Ernährung in "nichts" auflösen lassen ....was bei einem "echten" Reizdarm jedoch gar nicht möglich sein dürfte.

    Die links die Julchen eingefügt hatte in ihrem vorletzten Post betreffen genau diese Geschichte mit Unverträglichkeiten die eben nicht erkannt werden (können) - wenn man sie nicht überprüft ;)

    Liebe Grüße,
    Cailly
    PS: aktuell habe ich "normalgewicht" und trotzdem Hormonstörungen und alle Symptome die auch bei mir meinem "Übergewicht" zugeschrieben wurden.... und nein ich wollte nichtmals mein Gewicht reduzieren, es ist einfach passiert weil ich über längere Zeit fast gar nix mehr essen konnte....

    tststs, doch natürlich gibt es Zuschüsse für Bekleidung - zumindest wenn man nachweisen kann das man aufgrund von Erkrankungen in kurzer Zeit so viel zu- oder ab- genommen hat das man mit der bisherigen Kleidergröße einfach nicht mehr klarkommt.

    ABER - ja genau jetzt kommt es:
    man wird solche Zuschüsse die ursprünglich sehr wohl in den HARTZ IV planungen vorgesehen waren, nie direkt durch einen einfachen ANtrag geschweige denn Kurzfristig bekommen, alles was über den "normalen Satz" hinausgeht muss man sich mühsam über
    Antrag- Ablehnung - Widerspruch - Ablehnung - Klage vor Sozialgericht
    hart erkämpfen müssen....
    ebenso wie fast alles was in die Richtung : Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit geht - denn so merkwürdig es klingen mag:
    HARTZ IV Empfänger sollen gar nicht Arbeitsfähig sein...und wer da einmal aufgrund irgendeiner Erkrankung rausgeraten ist muss verdammt hart darum kämpfen wenn er/sie es wieder werden will.

    Sorry, aber ich weiß wovon ich rede, denn ich mach trotzdem ich es eigentlich nicht bin (arbeitsfähig) eine Umschulung - weil das mein einziger Weg ist je wieder halbwegs "normal" (gesund!) Leben zu dürfen...

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Moin Dani,
    solch eine Liste gibt es schon seit Jahren, einen Doc hätte ich dazu bringen können wenn er oder ich damals (ca. 5-6 Jahre her) gewußt hätten das es solche Tests als "kassenleistung" gäbe, alles von dem er wußte hat er auch durchführen lassen, aber trotzdem er ein Gastroenterologe ohne Allergiezusatzausbildung war hat er damals klar gesagt das meine Unverträglichkeiten seiner Meinung nach mit den Allergien zusammenhängen, weil die Sympthome (ganz besonders Durchfälle und Blähungen die sehr konkret durch ein Ernährungstagebuch zugeordnet werden konnten, bei den anderen Symptomen war das nicht ganz so eindeutig da ich ja "auch noch echte Allergien auf Pollen und diverse Hautkontakte hatte") für ihn deutlich genug und damals (vor der Suchdiät und weglassen der Verdächtigen) auch die spezifischen IGE Werte passend zu den Symptomen waren.
    Aber seit ich hierhergezogen bin hab ich noch keinen Arzt gefunden der mir und dem was ich damals mit diesem Facharzt gemeinsam ausklamüsert hatte glauben würde, stattdessen krieg ich dauernd was von "psychosomatisch bedingt" zu hören, weil ja die Depressionen schuld an den Darmbeschwerden sind und meine Kopfschmerzen mit Überlekeit sind ja "Migräne" und ach ich weiß nicht was noch alles angeführt wird nur um ja nicht über einen notwendigen Mehrbedarf für kostenaufwendigere Ernährung reden zu müssen.....das ist wohl hier echt der Knackpunkt....:o

    Übrigens meine spezifischen IGE werte sind auch sehr nett, je strenger ich "Diät" halte desto niedriger sind sie - aber nichtmals dieser Logik wird auch nur im Geringsten beachtung geschenkt *komisch oder?*

    Was die Schilddrüse betrifft, so scheinen die Werte eher durch die Unverträglichkeiten beeinflußt zu werden wie andersrum... denn bevor diese Probleme losgingen waren meine Werte immer im Normalbereich und erst seitdem schwanken sie ähnlich wie die IgE Werte....aber bisher waren sie für die Ärzte nicht lange genug "behandlungsbedürftig von den Werten her" das sind immer wieder nur Momentaufnahmen gerade wenn ich kurz vorher deutliche Allergiesymptome hatte (extrem war es mal 3 Tage nach einer sehr heftigen Allergiereaktion).

    Naja ich werd wohl weiter nach einem guten Allergologen suchen müssen *denk* vielleicht gibt es hier ja doch noch irgendwo einen.

    Liebe Grüße & Danke für die Tips
    Cailly

    ich hab nun auch mal wieder eine Frage zu der HI nicht wegen Schilddrüse (die Werte sind mir ehrlichgesagt völlig egal - da ich keine Beschwerden hab und die Ärzte meine rapiden Wechsel eh nicht verstehen).

    Ich hab vor einigen Jahren mal Daosin (damals hieß es noch anders) ausprobiert gehabt und mir reichte bei regelmäßiger Einnahme (nach ner woche etwa) eine von diesen Kapseln morgens und ich konnte wieder fast alles essen (naja einiges eben nur in geringeren Mengen, aber es ging alles was mir an sich schmeckt)sogar das Weizentoast und die Weizenbrötchen waren plötzlich für mich verträglich ganz ohne Anti Histaminika, sonst mindestens 2 dicke AH Tabletten (höchste dosis) damit ich nicht nach ner Stunde das Klo für Stunden blockiere :o

    Auf HI wollte bisher bei mir keiner meiner Ärzte testen, trotz der extrem hohen Gesamt IGE werte und so...dafür durfte ich mir ja vor ca 1 1/2 Jahren anhören das meine Atmenot (nach oralem Provokationstest!) allein vom Rauchen käme - dabei hatte ich extra gesagt das ich gar nicht rauchen mochte weil ich keine Luft bekam... die Lungenfachärztin meinte später nur zu dem Peakflow Wert das ich da hätte Kortison nehmen müssen - naja er ging nach 2 Stunden schlaf ganz langsam wieder in den "normalbereich" hoch....ohne Kortison.
    Wie kriegt man die Ärzte dazu diesen Test zu machen?

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Moin Zusammen,
    ich möchte hier mal ein bissel was klarstellen :
    Therapeut und Psychologe sind zwei völlig unterschiedliche Berufe - auch wenn es ab und an tatsächlich Psychologen mit therapeutischer Zusatzausbildung gibt, aber die sind eher die Ausnahmen.

    Therapeuten machen "therapie" - je nach Therapieart unterschiedlich, überwiegend jedoch über Gespräche mit den "Klienten", während sie jedoch niemals Medikamente verordnen dürfen, denn dies dürfen nur Ärzte - zu denen die Psychologen gehören.
    Psychologen wiederum haben eine ärztliche Ausbildung, dürfen eben Medikamente verordnen und sollten durchaus auch (leider nicht immer der Fall) die Gesprächsführung zu psychischer Problembehandlung beherschen.

    Therapie bedeutet vor allem die Ursachen für die Probleme zu erkennen und nach Lösungswegen zu suchen, ggf. wenn es zuviele Baustellen gibt grundlegende Methoden zur Problemanalyse und verschiedene Herangehensweisen zu Lösungswegen zu erarbeiten die dem "Klienten" helfen besser damit zurecht zu kommen.
    Wobei auch das "soziale Netz" (Familie, Freunde, usw.) für das Gelingen bzw. den Erfolg einer Therapie sehr wichtig sind, von daher ist dieser Spruch:
    *Zitat* Wer sonst keinen zum Reden hat, der hat auch keine Freunde. *Zitatende*
    nichts ist, was für eine erfolgreiche Therapie spricht, schon gar nicht wenn tatsächlich therapiererfordernde Erkrankungen bzw. psychische Störungen vorliegen.

    Ich habe nicht wirklich Erfahrungen was EssStörungsTherapie angeht da ich hierzu nur kurz im Rahmen meiner Therapie 3 Termine mit den Damen hatte die dabei waren sich da spezieller und tiefer ein zu arbeiten und diejenige die meinte am ehesten auf meine Probleme eingehen zu können hatte dann noch zwei Einzelgespräch mit mir geführt und mir vor allem empfohlen neben der anderen Therapiebereiche die ich ja eh zu bearbeiten hatte besonders an meinem Selbstwert und am Vertrauen auf meine eigene Kompetenz zu achten das wäre auch für die EssProbleme die ich zwar eindeutig hatte, aber die nicht für eine EssStörungsdiagnose reichen würden, der Knackpunkt - und im Nachinein kann ich ihr nur völlig Zustimmen, die sind nur eine "Nebenbaustelle" die ich jedoch meistens recht gut allein in den Griff kriege solange der "Rest" in Ordnung ist.

    Liebe Grüße,
    Cailly

    moin Zusammen,
    ich hab auch mal wieder etwas senf ab zu geben....:D

    Big "Lady": nach "Lady" klingt dein Benehmen nicht wirklich finde ich.
    Und selbstsicher finde ich das was du hier an Beispielen - vielleicht nicht gerade die idealsten Situationen? - gebracht hast auch nicht.
    Wenn ich im Kino sitze und merke das von hinten jemand Popcorn rum wirft dann kommt von mir der Spruch "Kannst du das bitte mal lassen? das Zeug klebt ecklig!" - wobei das Du für mich schlicht und ergreifend für "kindliches Verhalten steht, weshalb ich auch ein Kind hinter diesem Verhalten vermuten würde" - wer da nun tatsächlich damit rumwirft ist mir dann völlig egal, da schau ich nicht nach solange es nicht trotz Aufforderung es zu lassen nochmal passiert.
    In einem Pool der eh schon "eng ist" würd ich jemanden der sich extra breit macht auch böse ansehen, da ich selbst darauf achte niergendwo rein zu steigen wo es eh schon für mich zu "eng" wirkt, denn ich mag körperkontakt mit fremden nicht wenn es irgendwie vermeidbar ist.....an nem guten Tag würdest du vermutlich von mir den Spruch bekommen: "Sag mal soooo breit siehst du aber nicht aus!" an schlechten Tagen würd ich mit einem bösen blick auf dich nur aus dem Pool verschwinden und mir denken 'boah benimmt sich echt daneben und merkt es nichtmal'.

    Ich persönlich würde dir empfehlen Mendis Beitrag nochmal in Ruhe zu lesen und wirklich auf dich wirken zu lassen ;)
    Denn ich finde sie hat absolut recht damit :

    Zitat

    Das hat mit normalem Leben / Verhalten wenig zu tun.

    Liebe Grüße,
    Cailly

    moin Daniela,
    also mit Dinkelmehlen kenn ich mich ein wenig aus mitlerweile....:o
    besonders die Mischung Mais & Dinkel ist jedoch etwas schwierig, weil sobald man zuviel Mais nimmt wird es trocken/bröckelig...da hilft dann auch das vorher einweichen des Maismehls nicht mehr wirklich.

    Zum Backen (Brot 1150/kuchen & kekse 405) nehm ich allerdings nicht unbedingt das 630er Dinkelmehl, das benutz ich nur für einfachste Sachen wie "Pizzateig", Pfannkuchen oder auch mal Waffeln.

    Ich will demnächst mal versuchen Reismehl mit zu verwenden, Kartoffel oder Mais-Stärke benutz ich nur zum Binden beim Backen hab ich die noch nicht eingesetzt.

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Moin Zusammen,
    ich hab auch mal wieder Senf dazu zu geben ;)

    zuerstmal ne Frage meinerseits: Was sagt denn der hohe gesamt IgE aus? Laut meiner "Fach" Ärzte (Allergologen ihres Zeichens) gar nichts, aber meiner ist seit Jahren um das 8 bis 10 fache höher wie er normal sein sollte.

    Dann ein Tip den ich aus einem Mailwechsel mit Udo Pollmer habe:
    höherer Fettgehalt in Milch(Produkten) - so naturbelassen wie möglich - bremst oft "allergiesymptome aus".
    Warum dem so ist konnte er auch nicht sagen nur das dies sehr häufig an ihn herangetragen wurde und es da wohl einen Zusammenhang geben muss.
    Was die Verträglichkeit der Euterwarmen Kuhmilch gegenüber der Unverträglichkeit von "behandelter und fettärmeren" Milch erklärt.
    Wobei ich selbst zum Beispiel nur Milcheprodukte ab mindestens 3.5% Fettanteil(behandelt, unbehandelt liegt er ja bei 3,8 etwa) vertrage, alles was darunterliegt verursacht mir die gleiche Art von Beschwerden wie Kerstin sie beschrieben hat.

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Moin Ihr Lieben,
    tja nach diesem Bericht und den Aussagen die dazu gefolgt sind, wird mir klar das ich weder "rein psychisch bedingt" die Ärzte "überfordere", noch mir etwas einbilde was ja nicht ist....
    Ich kämpfe nun schon seit 5 Jahren um besagten Mehrbedarf und komme auch nur bedingt mal einen Schritt weiter, auf den natürlich gleich 2 Schritte zurück folgen.

    Ganz lieben Dank an Euch das ihr mir den "glauben an meine eigene Wahrnehmung" zurückgegeben habt.
    Klar ändern wird sich realistisch natürlich nix, aber zumindest in meinem Selbstverständnis hat sich einiges wieder "richtig geschoben".

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Sorry wenn ich mich hier nun auch noch einmische, aber ich habe doch tatsächlich mal das Bedürfniss Frau Naumann zu zu stimmen :eek:

    Ihre Beiträge hier waren auf jeden Fall eine verdammt gute Anregung und sogar sehr höflich und sanft (ja so kommts mir vor) Formuliert.

    Wenn mir Jemand auf die Frage wie es kommt das man keine Freunde hat mit solch einer Antwort käme, dem würd ich deutlich an den Kopf werfen das dann ja offensichtlich keine Freundschaften erwünscht sind *denk*

    So nun aber zum Ursprungsthema:
    Carolina: wieso denkst du
    1. das es eine Ernährungsweise gibt die dir irgendjemand anderes beibringen kann und die bei dir zu Gewichtsverlust führt?
    2. das dir eine "Kur" helfen kann Sport in deinen "Alltag daheim" zu integrieren?
    3. dir ein "kuraufenthalt" helfen kann deine "kochkünste" zu verändern - denn du wirst doch sicherlich auch jetzt für deine Familie kochen oder?

    Im Endeffekt kann ich dir auch nur empfehlen was du schon mehrfach gelesen hast:
    Schau für dich selbst was dir guttut und tu es!

    Liebe Grüße,
    Cailly

    moin zusammen,

    ich hab mich aktuell zwangsläufig mit diesem Thema beschäftigt - musste gestern wieder ne neue Jeans kaufen und war gelinde gesagt total geschockt - bitte nicht erschlagen aber ich brauche jetzt gr.38 -ICH??? :eek:
    - wo ich noch nie in 38 paßte, das kleinste war gr.40 aber mit allem zwischen 40 und 44 (Hosen) hatte ich mich wohl gefühlt, immer ...deshalb dachte ich wohl das ist "meine persönliche Idealgröße"

    Wie ich weiter nach oben (vor nem Jahr 48/50) ging war das wesentlich leichter damit klar zu kommen, wie jetzt.
    Wobei ich ja in beiden Fällen (gewicht geht hoch / gewicht geht runter) selbst absolut nix bewußt daran ändern konnte - aber diesmal belastet es mich mehr, vielleicht weil es schon so lange und so beständig abläuft? oder liegt es eher daran das ich es diesmal weniger "Wahrnehme" wie beim anstieg?

    Naja Fakt ist jedenfalls das ich meinen Körper eigentlich immer so wahrgenommen habe wie er war - nur jetzt paßt es nicht mehr. Ich fühle mich noch immer wie mit meiner "normalen 42/44" und hab schon bei dem Schritt auf die 40 keinen "unterschied" mehr bemerkt...jetzt nehm ich die Nummer auf dem Größenschild wahr, aber es paßt einfach nicht...:o

    Nachdenkliche Grüße,
    Cailly

    Moin Zusammen,
    was aus der "Magersucht" bis zur heutigen "Anorexie" geworden ist - nunja das ist schon sehr heftig...
    als ich das erstemal mit dem Thema EssStörung konfrontiert war - im Rahmen meiner Therapie damals war es ein "neues Feld der Psychotherapie" da ging es aus Therapeutischer Sicht vor allem um 2 Bereiche:
    1. das psychisch bedingte "nicht essen" bzw. die folge des "doch essens / zuviel essen um zu kehren" was als "problem" wahrgenommen wurde und eine Belastung für die Betroffenen erkennbar war
    2. Störungen in der eigenen Wahrnehmung (nicht nur des Körperbildes, sondern auch des Selbstwertes)

    und es ging den Therapeutinen mit denen ich wegen meiner Probleme (die sie als "grenzwertig" aber deutlich erkennbar beurteilten) zu tun hatte darum vor allem an diesen beiden Punkten zu arbeiten und eine wahrnehmbare verbesserung bei den Betroffenen zu bewirken - unabhängig davon wie das "Kind/Diagnose" nun wirklich hieß oder ob es zu einer solchen reicht.

    Und ich glaube genau darum geht es doch auch in diesem Thread - darum das die Betroffenen einen "Leidensdruck" haben der abgewiesen wird - weil es keine "Diagnose" für dieses "Leiden" gibt.
    Da spielt es auch keine Rolle ob oder in wie weit welche Diagnose nun "ja gar nicht passen kann"!

    Liebe Grüße,
    Cailly

    Ach Leuts,
    mir fällt gerade wieder mal ein wie schön man ironisch auf ein ach so nett gemeintes: "Sie haben doch soooo tolll abgenommen"

    reagieren kann:"Ja ich weiß mir geht es auch so supergut damit, ich friere zwar ständig und mein Kreislauf spielt verrückt, aber ja sicher es ist sooooooooooo Tolllllll das ich keinen Einfluss auf mein Gewicht habe *nick,nick,nick*"
    mitlerweile hab ich so zumindest schon 2 Bekannte dazu bekommen endlich mit diesem Mist auf zu hören.
    Auch wenn keine von Beiden begriffen hat das "abnehmen" nicht immer gut ist und man sich eben nicht automatisch besser fühlt nur weil man in ne "Norm" paßt.
    Und nein ich bleibe hier, auch wenn ich mich selbst derzeit nicht mehr "dick" nennen darf - vertraut mir das wird wiederkommen, spätestens nach der nächsten Kortisontherapie sind die Kilos wieder drauf ;)

    Liebe Grüße,
    Cailly

    tja, diese ach so tolle Geschichte von wegen Energiebilanztheorie -
    für mich nur noch ein verdammt mieser Witz seit meinem letzten Gewichtsverlust - ohne änderung der obengenannten *rofl*

    Ja und dann das Thema "gesunde Ernährung" ....
    wer weiß denn z.B. das es einen verdammt guten Grund gibt warum man Erdbeeren gern mit Sahne isst? - Weil der hohe Milchfettanteil der Sahne die negative wirkung der Erdbeeren bei Neigung zur Unverträglichkeit herabsetzt! (Julchen du wirst sicher wissen von dem ich diese Erkenntniss habe *zwinker*)
    ich selbst kann aus meiner Erfahrung nur sagen das die angeblich "gesunde" Ernährungsweise bei mir absolut Kontraproduktiv ist, aufgrund von persönlichen Unverträglichkeiten!

    Liebe Grüße,
    Cailly