Meine Gelenke sind ja net kaputt oder so also brauch ich ja kein Seniorensport machen oder einfach nur spazieren gehen. Ich kann die Gelenke schon normale belasten und richtigen Sport machen aber Basketball ist halt problematisch wegen den hohen Sprüngen usw. Ich würd gerne demnächst Thaiboxen/Kickboxen anfangen. Bin inmoment noch am überlegen was ich machen werde *g*.
Keine Ahnung wie es weitergehen soll !!??
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Dennis87 -
13. August 2007 um 18:04
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"Spazierengehen" hat imo nix mit "Seniorensport" zu tun. Als dicker Mensch ist Joggen nicht grad gut für die Gelenke, aber normales gehen, sorgt (und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen) für ne gute Kondition, stärkt die Beinmuskulatur und die Gelenke.
Du musst es selber wissen, aber wenn du im Fitnessstudio angemeldet bist und da auch nen Haufen Geld zahlst, aber da nicht hingehst und schon überlegst, Thai/Kickboxen zu machen, ist das doch rausgeschmissenes Geld. Grad im Studio ist es doch perfekt (und das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen) Muskeln aufzubauen und beweglich zu werden/bleiben. Also ich geh seit nem halben Jahr ins Krafttraining und im Moment möchte ich wirklich nicht drauf verzichten. Ich fühl mich so wohl und fit wie noch nie.
Aber im Endeffekt muss es jeder selber wissen und die Entscheidung was du machst, kann dir hier keiner abnehmen.
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also irgendwie werde ich gerade tierisch stinkig
besser doch seniorensport oder spazieren gehen (walken), als permanent dieses wenn, aber, vielleicht, evtl. oder, oder und mit dem arsch nicht hochkommen
vielleichst solltest du dir mal jemand schnappen, der richtig walken geht und mal schauen, was a) deine kondition und b) deine gelenke machen. -
Meinte ich auch net böse aber muss schon was finden was mit gefällt. Das Problem beim Fitnessstudio ist, das für mich da null Spaßfaktor dabei ist bzw Unterhaltungswert. Ich glaub bei so Sachen wie Teamsport oder Kampfsport hätte ich mehr Freude dran irgendwie. Ich werd wahrscheinlich das Fitnessstudio kündigen und was suchen was mir gefällt.
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Hallo Dennis!
Ich gebe dir jetzt einen Ratschlag der etwas anderen Richtung, aber mir hat er Damals wie Heute sehr geholfen.
Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, erlaube dir dich niedergeschlagen zu fühlen.
Wenn du dich hässlich findest, erlaube dir dich hässlich zu finden.
Wenn du keine Lust hast in Fitness-Studio zu gehen, dann erlaube dir nicht ins Fitness-Studio zu gehen.Mit erlaube meine ich, das du dir die negativen Gefühle bewusst machst und dir innerlich dann sagst ja, so fühle ich im moment.
Natürlich musst du diesen Ratschlag nicht annehmen, dennoch würde ich dir raten es mal auszuprobieren und abwarten was passiert. Du wirst deine Gefühle besser einschätzen können, sie deshalb auch schneller wieder fallen lassen können.Ich kenne dich nicht persönlich, aber meiner Einschätzung nach geht es dir ähnlich wie es mir mal ging. Deshalb behaupte ich mal zu sagen, dass dein Gewicht nicht die Ursache für deine negativen Gefühle ist, sondern höchstens ein Nebeneffekt. Ich denke Tipps wie mal den Arsch hochkriegen oder such dir eine Sportart die dir Spaß macht oder leg ma endlich los werden dir nicht helfen, denn du hast dich im Inneren nicht verändert. Du wirst vielleicht ein paar Tage motiviert sein, wenn du in einen neuen Sportverein gehst oder ein neues Ernährungskonzept beginnst, aber kurze Zeit später wirst du dich wieder dort befinden wo du jetzt bist. Du machst denke ich den selben Fehler den viele Menschen schon oft gemacht haben(mich eingeschlossen) und nochoft machen werden: du versuchst dein Inneres in Ordnung zu bringen in dem du Dinge in deinem Äußeren(nicht das Aussehen) veränderst. Das aber habe ich für mich festgestellt funktioniert nicht. Veränderungen beginnen im Inneren nicht im Äußeren.
Schick mir einfach ne PM wenn du vielleicht darüber reden möchstest.
LG
Pratox -
Pratox: Das was du sagst das passt zu mir 100 Prozentig. Du hast total Recht. Es ist auch bei mir so der Fall das ich immer erst was an mein Äußeres verändern will. Das trifft auch auf mich zu mit dem was du schreibst. Ich probiere oft neue Sachen aus die mir am Anfang total Spaß machen aber wo ich am Ende in der gleichen Situation wieder bin wie am Anfang. Der Nebeneffekt den du angesprochen hast gibt es aber darüber red ich net so gerne weil es mir peinlich ist. Kurz und knapp gesagt: Ich bin 20 Jahre alt und hatte noch nie ne Freundin und komme damit überhaupt nicht klar. Ich würde gerne ne Freundin haben aber naja man kann sich keiner herbeizaubern oder etwas erzwingen. Ich glaub das vieles auch daran liegt. Ich mach mir ziemlich oft Vorwürfe das ich keine Freundin finde aufgrund meines Aussehens usw. Ist alles schwer zu erklären.
Gruß
Dennis -
Zitat
Ich bin 20 Jahre alt und hatte noch nie ne Freundin
Viele in dem Alter haben noch keine Freundin. Damit stehst Du also nicht alleine. Und die meisten davon sind nicht übergewichtig. Hat schließlich eine Menge mit Glück zu tun, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und dem richtigen Menschen über den Weg zu laufen.
Solange Du aber noch so sehr mit Dir beschäftigt bist, wird das kaum etwas werden. Welche Gelegenheiten hast Du überhaupt, andere kennenzulernen? Entspannt im Café, abends in der Disco, im Schwimmbad? Wenn Du da rein gehst, Deine Bahnen durchziehst und dann wieder verschwindest, wird das nichts.
Nimmst Du andere überhaupt wahr, wenn Du Dein Ziel vor Augen hast? Würdest Du den Rest Deiner Joggingstrecke sausen lassen, um mit einem Mädel am Wegesrand zu flirten? Oder auf Dein 4-Stunden-Marathonsportprogramm verzichten und stattdessen etwas tun, was einfach nur Spaß macht? Stadtfest, mit Buch und Decke in den Park? Einfach mal unters Volk mischen? Wie sollen andere Dich erwischen, wenn Du immer nur vorbeirennst?
Ich möchte Dir nichts unterstellen, von Deinen sonstigen Freizeitaktivitäten schreibst Du ja nichts. Aus dem, was Du hier kundgetan hast, gewinne ich aber nicht den Eindruck, als ob Du einfach mal Deine Ziele in die zweite Reihe verbannst und Dir eine entspannte Zeit machst. -
[QUOTE=Dennis87 Ich bin 20 Jahre alt und hatte noch nie ne Freundin und komme damit überhaupt nicht klar. [/QUOTE]
Hm, da möchte ich jetzt auch mal etwas dazu schreiben. Es liegt bestimmt nicht an deinem Gewicht, dass du noch keine Freundin hattest, sondern eher an deiner Einstellung. Ich kann zwar nur für mich und meine Freundinnen sprechen, und so repräsentativ ist das dann wohl nicht, aber Mädchen stehen eher auf Jungs/Männer, die wissen, was sie wollen, selbstsicher sind und dann ist das Gewicht auch nebensächlich.
Nur Mut, alles Liebe, das Fangirl -
Zitat von Dennis87
Ich bin 20 Jahre alt und hatte noch nie ne Freundin und komme damit überhaupt nicht klar. Ich würde gerne ne Freundin haben aber naja man kann sich keiner herbeizaubern oder etwas erzwingen. Ich glaub das vieles auch daran liegt. Ich mach mir ziemlich oft Vorwürfe das ich keine Freundin finde aufgrund meines Aussehens usw.
Wäre es möglich, dass Dir auch bei der holden Weiblichkeit das Zögern, Zaudern und lieber erst mal achtmal drüber Nachdenken in die Quere kommt? Wenn das die Art und Weise ist, mit der Du an Dinge herangehst, halte ich das durchaus für möglich.
Weiterhin brauchst Du Dich dafür weder zu schämen noch DIr Vorwürfe zu machen. Es fällt mir allerdings auch auf, dass Du auch dafür wieder einmal nur Dein Gewicht verantwortlich machst.
Ich muss gestehen, so extrem wie bei Dir ist mir das noch nie begegnet. Ich weiß auch ehrlich gesagt noch immer nicht, was ich Dir raten oder helfen könnte, denn alles, was andere oder ich vorzubringen haben, scheint zwar irgendwo schon anzukommen, denn Du sagst ja durchaus "Ja" und "Aber" dazu - aber es scheint nicht wirklich vorzudringen in Deine Gedankenkreisläufe.
Aber wenn Pratox Dich da besser verstehen kann und zu DIr durchdringt, dann nimm doch sein nettes Angebot an. Ein paar neue Gedanken und ein bisschen fruchtbarer Austausch könnten Dir gut tun, glaube ich. -
Zitat von HermineAlles anzeigen
Wäre es möglich, dass Dir auch bei der holden Weiblichkeit das Zögern, Zaudern und lieber erst mal achtmal drüber Nachdenken in die Quere kommt? Wenn das die Art und Weise ist, mit der Du an Dinge herangehst, halte ich das durchaus für möglich.
Weiterhin brauchst Du Dich dafür weder zu schämen noch DIr Vorwürfe zu machen. Es fällt mir allerdings auch auf, dass Du auch dafür wieder einmal nur Dein Gewicht verantwortlich machst.
Ich muss gestehen, so extrem wie bei Dir ist mir das noch nie begegnet. Ich weiß auch ehrlich gesagt noch immer nicht, was ich Dir raten oder helfen könnte, denn alles, was andere oder ich vorzubringen haben, scheint zwar irgendwo schon anzukommen, denn Du sagst ja durchaus "Ja" und "Aber" dazu - aber es scheint nicht wirklich vorzudringen in Deine Gedankenkreisläufe.
Aber wenn Pratox Dich da besser verstehen kann und zu DIr durchdringt, dann nimm doch sein nettes Angebot an. Ein paar neue Gedanken und ein bisschen fruchtbarer Austausch könnten Dir gut tun, glaube ich.Hi Hermine,
ich denke mir einfach mal das Dennis87 dieses "ja aber..." bringt, weil er das alles ganz genau weis was du sagst. Nehmen wir das Beispiel Freundin. Er sagt er schämt sich keine zu haben. Du sagst das er sich nicht zu schämen brauche und sich keine Vorwürfe zu machen braucht, da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen, dennoch glaube ich das er das längst weist, dass man sich keinen Vorwürfe machen braucht. Scham und Vorwürfe an sich selbst haben immer was mit Angst zu tun und die kann man nicht einfach abstellen wenn sie einmal da ist. Oder hast du z.B. bei einem Date keine wackligen Knie, obwohl du weist das Angst hier unbegründet ist?:D
Ich denke das die Einstellugen von ihm, wie einige schon erwähnten, seine Negativität(und damit Angst, Vorwürfe, Scham) hervorrufen. Aber seine Einstellungen zu verändern, dauert wirklich sehr lang. Man meint zwar oft wenn man neue Dinge beginnt und sich etwas angewöhnen will, es geht sehr schnell. Aber sehr schnell wird man von der Realität eingeholt. Seine Einstellung zu verändern ist eine Sache von Monaten, bei der sich die neuen Gewohnheiten im Alltag bewähren müssen, was immer mit selbstzweifeln zu tun hat.
LG Patrick
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Zitat von Pratox
Hi Hermine,
ich denke mir einfach mal das Dennis87 dieses "ja aber..." bringt, weil er das alles ganz genau weis was du sagst. Nehmen wir das Beispiel Freundin. Er sagt er schämt sich keine zu haben. Du sagst das er sich nicht zu schämen brauche und sich keine Vorwürfe zu machen braucht, da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen, dennoch glaube ich das er das längst weist, dass man sich keinen Vorwürfe machen braucht.Da hast Du sicherlich recht. Es ist nur so, dass ich mich Dennis gegenüber sehr rat- und hilflos fühle, weil ich einfach keine Idee habe, was er denn braucht. In einem Forum kann man nur Dinge sagen/ schreiben. Das macht ein Stück weit hilflos, und im Fall von Dennis, der das alles, da bin ich mir sicher, auch selber weiß, erst recht. Es verlangt auch gar niemand, dass Dennis seine Ängste einfach mal eben so abstellt. Ich weiß nur nicht, was ich dazu beitragen könnte, dass es ihm leichter fällt.
ZitatOder hast du z.B. bei einem Date keine wackligen Knie, obwohl du weist das Angst hier unbegründet ist?:D
DAS war fies. Ich musste nämlich gerade nachrechnen, wie lange mein letztes Date schon her ist. Ich bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass ich leider steinalt bin.

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Hmmm ich weiß jetzt auch net so Recht was ich schreiben soll aber ich denke das hat in meinen Fall schon was mit dem Gewicht zutun mit den Mädels. Wenn ich mit mir selber unzufrieden bin mit dem Gewicht, dann strahlt das auch auf die Aussenwelt ab das ich unzufrieden bin. Nur jetzt ist die Frage wie hoch der Preis dafür ist das man jetzt mit dem Gegebenheiten zufrieden wird. Ehrlich gesagt möchte ich mich auch gar nicht mit mein Gewicht zufrieden geben weil dann würde ich ja damit indirekt aufgeben und es dabei belassen. Ich denke, wenn man was verändern will dann muss man mit der aktuellen Situation unzufrieden sein weil sonst hätte man kein Drang es zu verändern. Obwohl.....ich hab auch so kein Drang es zu verändern obwohl ich es eigentlich unbedingt will. Nee aber ehrlich......wenn ich jetzt zufrieden mit mir selber werde um ne Freundin zu finden und dann vielleicht auch eine finde dann denk ich bestimmt "Super jetzt haste ne Freundin, jetzt brauchste net mehr abnehmen". Ich glaub ich brauch da irgendwie die "Arschtritt-Funktion". Aber ist halt schwer sich dafür aufzurappeln.
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Warum meinst nur was an dir verändern zu können wenn du abnimmst und wieso empfindest du es als "Arschtritt" wenn du es nicht tust????
ok wenn du dich selber mit dem Gewicht nicht wohlfühlst ist es was anderes aber verallgemeinere es bitte nicht.
Ich habe mich keineswegs "aufgegeben" und fühl mich auch mit meinen Pfunden wohl auch wenn einem die Aussenwelt es einem dicken Menschen nicht zu gestehen will dass er sich mit Pfunden wohl fühlen kann.
Und für jemanden abzu nehmen sprich für deine Freundin ist grundsätzlich der falsche Weg, wenn dann geht es nur weil DU es willst und nicht von Druck von aussen. -
Moin Denis,
tja irgendwie dreht sich alles im Kreis:
Du willst unbedingt Abnehmen - weil du denkst das hier dein einziges wirkliches Problem steckt - aber du schaffst es nicht dies um zu setzen (was gar nicht so falsch ist) und schiebst das dann auf "mangelnden Willen/Durchhaltevermögen" - und entfernst dich so immer mehr vom eigentlichen Problem.
Willst du eigentlich "LEBEN" oder lieber nur dein Leben in ständigem Kampf mit dir selbst und deinem Körper vertrödeln?

Fragende Grüße,
Cailly -
Zitat von Dennis87
Nur jetzt ist die Frage wie hoch der Preis dafür ist das man jetzt mit dem Gegebenheiten zufrieden wird. Ehrlich gesagt möchte ich mich auch gar nicht mit mein Gewicht zufrieden geben weil dann würde ich ja damit indirekt aufgeben und es dabei belassen. Ich denke, wenn man was verändern will dann muss man mit der aktuellen Situation unzufrieden sein weil sonst hätte man kein Drang es zu verändern.
Ich kenne ja nun relativ viele Menschen, die aus Selbsthass herumdiäten. Die Motivation ist dann "Igitt, ich bin so eklig, ich muss jetzt ganz anders werden!" Ich finde, das ist eine sehr ungesunde Einstellung.
Vor einiger Zeit, ich glaube, ich habe hier auch schon darüber berichtet, traf ich eine Mami, die das anders gesehen hat. Für die war "Abnehmen" etwas, was sie sich selbst gönnt. Weil sie sich's verdient hat, dass man sich mal was Gutes tut. Ich vermute mal (war ein einmaliger Kontakt), dass diese Frau dann auch keinen entsagungsvollen Krieg gegen den eigenen Körper geführt hat, sondern sich einfach Zeit genommen hat, sich selbst was Nettes zu kochen oder zu sporteln, wenn sie Lust hat - statt die Wäsche wegzubügeln.
Das hat mich damals zwar sehr verblüfft, aber anscheinend muss man nicht in Selbstverachtung leben, um "was zu verändern".Zitatwenn ich jetzt zufrieden mit mir selber werde um ne Freundin zu finden
Verzeih, aber jetzt musste ich doch lachen. Erstens: Mit sich selbst ins Reine zu kommen, das ist etwas, was ganz für sich selbst erstrebenswert ist. Da braucht es kein "um zu". Zweitens ist das nichts, was man mal so eben beschließen kann, weil es gerade opportun scheint, und das man dann ab Montag, 10.00 Uhr, so sieht und praktiziert.
Ehrlich gesagt: Ich glaube, das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, ist mit das Wichtigste im Leben. Es ist in jedem Fall erstrebenswert.Zitatund dann vielleicht auch eine finde dann denk ich bestimmt "Super jetzt haste ne Freundin, jetzt brauchste net mehr abnehmen". Ich glaub ich brauch da irgendwie die "Arschtritt-Funktion".
Und auch eine Freundin zu haben, das ist nichts, was aus diesen oder jenen Gründen mehr oder weniger zweckmäßig oder im Zusammenspiel mit anderen Zielen und Zwecken mehr oder weniger ratsam sein sollte. Eine Freundin hat man, weil man einem Menschen begegnet ist, der tiefe Gefühle in einem weckt und mit dem man sein Leben teilen möchte. Weil man sich verliebt hat. Und nicht, um einen Arschtritt zu bekommen.
Und nun, muss ich sagen, ist mir auch nicht mehr zum Lachen zumute. Nun werde ich langsam sauer. Wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Menschen derart funktionalisieren zu wollen? Wenn Du das mit Deiner Selbstachtung machen willst: Bitteschön. Dein Problem. Aber mit Menschen geht man so nicht um. Menschen sind mehr als nur eine Funktion in Deinem Motivationssystem. Und sie haben verdient, als Menschen behandelt zu werden. Nicht als Mittel zum Zweck. -
Zitat von Clara Fall
Warum meinst nur was an dir verändern zu können wenn du abnimmst und wieso empfindest du es als "Arschtritt" wenn du es nicht tust????
ok wenn du dich selber mit dem Gewicht nicht wohlfühlst ist es was anderes aber verallgemeinere es bitte nicht.
Ich habe mich keineswegs "aufgegeben" und fühl mich auch mit meinen Pfunden wohl auch wenn einem die Aussenwelt es einem dicken Menschen nicht zu gestehen will dass er sich mit Pfunden wohl fühlen kann.
Und für jemanden abzu nehmen sprich für deine Freundin ist grundsätzlich der falsche Weg, wenn dann geht es nur weil DU es willst und nicht von Druck von aussen.1. Hast du mich falsch verstanden und 2. Rede ich nicht von dir. Ich rede NUR von mir. Ich habe gesagt das ich denk ich mal ein "Arschtritt" brauche um voranzukommen. Ich habe niemals gesagt das ein Dicke/r sich aufgegeben hat wenn er sich so wohlfühlt. Das habe ich nie behauptet.
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Zitat von HermineAlles anzeigen
Ich kenne ja nun relativ viele Menschen, die aus Selbsthass herumdiäten. Die Motivation ist dann "Igitt, ich bin so eklig, ich muss jetzt ganz anders werden!" Ich finde, das ist eine sehr ungesunde Einstellung.
Vor einiger Zeit, ich glaube, ich habe hier auch schon darüber berichtet, traf ich eine Mami, die das anders gesehen hat. Für die war "Abnehmen" etwas, was sie sich selbst gönnt. Weil sie sich's verdient hat, dass man sich mal was Gutes tut. Ich vermute mal (war ein einmaliger Kontakt), dass diese Frau dann auch keinen entsagungsvollen Krieg gegen den eigenen Körper geführt hat, sondern sich einfach Zeit genommen hat, sich selbst was Nettes zu kochen oder zu sporteln, wenn sie Lust hat - statt die Wäsche wegzubügeln.
Das hat mich damals zwar sehr verblüfft, aber anscheinend muss man nicht in Selbstverachtung leben, um "was zu verändern".Verzeih, aber jetzt musste ich doch lachen. Erstens: Mit sich selbst ins Reine zu kommen, das ist etwas, was ganz für sich selbst erstrebenswert ist. Da braucht es kein "um zu". Zweitens ist das nichts, was man mal so eben beschließen kann, weil es gerade opportun scheint, und das man dann ab Montag, 10.00 Uhr, so sieht und praktiziert.
Ehrlich gesagt: Ich glaube, das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, ist mit das Wichtigste im Leben. Es ist in jedem Fall erstrebenswert.Und auch eine Freundin zu haben, das ist nichts, was aus diesen oder jenen Gründen mehr oder weniger zweckmäßig oder im Zusammenspiel mit anderen Zielen und Zwecken mehr oder weniger ratsam sein sollte. Eine Freundin hat man, weil man einem Menschen begegnet ist, der tiefe Gefühle in einem weckt und mit dem man sein Leben teilen möchte. Weil man sich verliebt hat. Und nicht, um einen Arschtritt zu bekommen.
Und nun, muss ich sagen, ist mir auch nicht mehr zum Lachen zumute. Nun werde ich langsam sauer. Wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Menschen derart funktionalisieren zu wollen? Wenn Du das mit Deiner Selbstachtung machen willst: Bitteschön. Dein Problem. Aber mit Menschen geht man so nicht um. Menschen sind mehr als nur eine Funktion in Deinem Motivationssystem. Und sie haben verdient, als Menschen behandelt zu werden. Nicht als Mittel zum Zweck.Ich denke das du den Sinn nicht verstanden hast. Irgendwie liest hier keiner richtig. Ich suche keine Freundin die für mich eine Motivationsstütze sein soll. Im Enddefekt will ich abnehmen damit ich mich selber wieder attraktiv finde und das die Mädels mich attraktiv finden damit ich irgendwann mal ne Beziehung habe. Welche junge Frau will in der heutigen Zeit/Gesellschaft ein Freund haben der ein schwabelbauch hat und Brüste hat wie ne Frau. Denkste das ist anziehend für die Frauenwelt? Ich denke nicht. Ich sehe Frauen nicht als Funktion oder Motivationshelfer an....im Gegenteil. Ich suche eine Freundin weil ich meine Gefühle und Liebe mit einer Frau die ich liebe teilen möchte.
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Zitat von Dennis87
Hmmm ich weiß jetzt auch net so Recht was ich schreiben soll aber ich denke das hat in meinen Fall schon was mit dem Gewicht zutun mit den Mädels. Wenn ich mit mir selber unzufrieden bin mit dem Gewicht, dann strahlt das auch auf die Aussenwelt ab das ich unzufrieden bin. Nur jetzt ist die Frage wie hoch der Preis dafür ist das man jetzt mit dem Gegebenheiten zufrieden wird. Ehrlich gesagt möchte ich mich auch gar nicht mit mein Gewicht zufrieden geben weil dann würde ich ja damit indirekt aufgeben und es dabei belassen. Ich denke, wenn man was verändern will dann muss man mit der aktuellen Situation unzufrieden sein weil sonst hätte man kein Drang es zu verändern. Obwohl.....ich hab auch so kein Drang es zu verändern obwohl ich es eigentlich unbedingt will. Nee aber ehrlich......wenn ich jetzt zufrieden mit mir selber werde um ne Freundin zu finden und dann vielleicht auch eine finde dann denk ich bestimmt "Super jetzt haste ne Freundin, jetzt brauchste net mehr abnehmen". Ich glaub ich brauch da irgendwie die "Arschtritt-Funktion". Aber ist halt schwer sich dafür aufzurappeln.
Hi Dennis!
Als ich deinen Post gelesen hab, errinerte ich mich an einen schönen Spruch den ich mal vor einiger Zeit gelesen hab:
Sich solange abzulehnen bis man dünn ist, ist der sicherste Weg um dick zu bleiben!
ZitatZitatEhrlich gesagt möchte ich mich auch gar nicht mit mein Gewicht zufrieden geben weil dann würde ich ja damit indirekt aufgeben und es dabei belassen.
DAS ist mit dem Abstand grösster Mist den es gibt. Ich kenne das von mir selbst. Diese Gedankengänge haben mir viele Jahre meines Leben geraubt. Abgenommen hab ich nie damit und du auch nicht, sonst wärst du nicht hier. Du scheinst in ein alles-oder-nichts-denken Teufelskreis gelangt zu sein. Denn mit sich zufrieden sein heißt mit nichten perfekt zu sein und alles an sich zu mögen. Ich weiß was du jetzt denkst, du meinst du willlst ja nur dein Gewicht reduzieren. Aber ist das wirklich so? Ich seh das auch bei vielen anderen Menschen, diese Mentalität: Wenn..., dann... Aber selbst wenn du kriegst was du willst wird dich das nicht glücklich machen, dann wird dich etwas anderes stören.
Ich merk schon ich werd wieder zu emotionell:o, deshalb beschränke ich mich jetzt auf meine Kernaussage die ich dir geben will:
Verschiebe dein Leben nicht auf den Tag an dem du perfekt wirst. Das wirst du nie. Warte nicht auf dein Leben, lebe es einfach und akzeptiere es so wie es ist und nicht erst dann wenn es so ist wie du es haben möchtest.
Ich glaube aber dir geht es gar nicht darum abzunehmen, eine Freundin zu haben usw. du scheinst etwas suchen, wie ich vor einiger Zeit auch. Aber ich gebe dir einen Tipp, dieses etwas findet man nicht durch weniger Gewicht und auch nicht in einer Partnerschaft.LG Pratox
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Zitat
Ich habe gesagt das ich denk ich mal ein "Arschtritt" brauche um voranzukommen.
Hat dir das jemals geholfen?
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Doch aber darum geht es mir ehrlich. Weißt du.......wenn ich mich in Spiegel betrachte dann ekel ich mich selbst an und ich fühle mich nicht wohl. Ich schwitze wie sau, ich hechel wenn ich die Treppe hochlaufe, Kleidung hängt an mir wie ein Sack und neue zu kaufen ist immer ne schwierige Sache weil irgendwie nichts passt egal wie groß. Ich bin mit mir in keiner Hinsicht zufrieden vom Körper her.
Du hast gesagt das ich was suche. Ich suche Liebe und Geborgenheit bzw. eine Beziehung.
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