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Ernährung
Erfahrungsaustausch und Diskussion zu gesunder Ernährung. Bitte beachtet bei diesem Thema die Forenregeln ganz besonders.

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Alt 02.02.2007, 16:01   #1
Gloriaviktoria
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Standard Test zum Rausfinden von Nahrungsmittelunverträglichkeit

Hi,

bin eben beim Stöbern über den "Yorktest" gestolpert, mit dem angeblich rausfinden können soll, ob man unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet. Hat einer davon schon mal gehört? Ich dachte, das geht gar nicht
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Alt 02.02.2007, 16:29   #2
MeiersJulchen
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Standard

Alle Bluttests sind mit großer Vorsicht zu genießen.
- Sie schlagen oft auch bei nachweislich gesunden Nicht-Allergikern bzw. -Intoleranzlern an (falsch positiv)
- Sie schlagen bei nachweislichen Unverträglichkeiten manchmal ebensowenig an (falsch negativ)
- Die obigen Ergebnisse lassen sich nicht einmal bei demselben Menschen einwandfrei reproduzieren.

Das hängt damit zusammen, daß Blut im gesunden Normalfall überhaupt nicht mit "unzerlegten" Lebensmitteln in Berührung kommen, denn dies es wäre einer Blutvergiftung gleichzusetzen.
Das ist auch der Grund warum so viele Test, bei denen ein Blutstropfen mit irgendwelchen Essenzen vermischt wird, eine positive Reaktion feststellen, denn die Immunstoffe reagieren zwangsläufig auf die Fremdstoffe - das ist ihre Aufgabe.

Natürlich landen die Nährstoffe letztendlich im Blut, aber sie werden von Transportmolekülen durch die Darmschleimhaut hindurchbefördert.
Zuvor wurden sie von Enzymen "zurechtgeschnippelt", deren Aktivität von Mensch zu Mensch verschieden ist. Deshalb läßt sich auch keine standardisierte Testlösung erstellen, die die Verdauungssituation aller Probanden nachbilden könnte.

Dazu kommt, daß die wenigsten Unverträglichkeiten immun-bedingt sind.
Laktoseintoleranz wird z.B. nicht durch Anti-Körper ausgelöst.

Sollte der Darm allerdings schon ein wenig gelitten haben und kleinste Mengen an unverdauten Stoffen am Transportnetz vorbei ins Blut schlüpfen konnten, so kann es zu Antikörperbildung kommen.

Das müssen dann aber nicht unbedingt jene Dinge sein, die ursächlich für Magen-Darm-Probleme verantwortlich sind.

All das erklärt die oben beschriebene Unsicherheit von Bluttests.


Die einzigen Tests, die wirklich halbwegs verläßlich Auskunft geben können, ob im Immunsystem was am Kochen ist, sind zum einen der stinknormale Pollen-Pricktest (aufgrund von Kreuzallergien).
Zusätzlich kann man den IgE-Wert mit einer Blutuntersuchung bestimmen lassen. Der zeigt mehr oder weniger an, wie sehr die Antikörper generell in Hab-Acht-Stellung sind.


Alle anderen Übeltäter kann man - dann aber mit sehr großer Sicherheit und Reproduzierbarkeit - mit einer kurzen Fastenkur und anschließender Suchdiät dingfest machen.

Geändert von MeiersJulchen (02.02.2007 um 16:34 Uhr)
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Alt 02.02.2007, 17:33   #3
Gloriaviktoria
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Dann hatte ich es also doch richtig im Kopf, dass es eigentlich keinen zuverlässigen Test gibt
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Alt 02.02.2007, 17:44   #4
MeiersJulchen
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Bei den Preisen wär mir das egal, solange das Geld in meine Tasche fließt

Ne, ehrlich. Diese Preispolitik ist reine Abzocke.

Das Hinterhältige dabei ist, daß aufgrund der wirklich massiven Tendenz zur"falsch positiven" Unsicherheit NATÜRLICH viele Menschen Erleichterung spüren werden, wenn auf all jene Lebensmittel verzichten, die angezeigt werden, denn es werden sich viele der Übeltäter darunter befinden.
Wenn ich 100% weglasse, erwische ich natürlich auch 100% der Verursacher - selbst wenn die nur 10% dieser Gesamtmenge ausmachen. Das ist höhere Mathematik ... nunja... Mengenlehre aus der Grundschule würde auch schon reichen


Ich persönlich bin durch einen solchen Rundumschlag ja auch ganz schnell gesund geworden.

Das kann man aber auch ganz billig haben - dazu genügt nur die ganz eigene Entscheidung, vorrübergehend seine Speiseplan erheblich einzuschränken.

Geändert von MeiersJulchen (02.02.2007 um 17:54 Uhr)
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Alt 02.02.2007, 20:01   #5
MeiersJulchen
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Ich habe mal spaßeshalber die Liste jener Lebensmittel heruntergeladen, die von einem solchen Test erfaßt werden.

Dabei stellt sich bei detailierter Durchsicht schnell heraus, daß es sich um Dinge handelt, deren Verträglichkeit auch mit anderen - wirklich verläßlichen Tests und Untersuchungen - zweifelsfrei festgestellt werden kann.

Laktose-Intoleranz
Wenn man mit Milchprodukten nicht so recht klarkommt, kann man in jeder passenden Arztpraxis einen H2-Standardtest machen lassen.
Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch habe übrigens unterschiedliche Zusammensetzungen in dieser Hinsicht.

Man sollte auch berücksichtigen, daß selbst in völlig abwegigen Fertigprodukten ein Milcheiweiß/zucker-Erzeugnis stecken kann. Wer also von einem Bäckerbrötchen Bauchweh bekommt, sollte nicht gleich dem Weizen oder der Hefe die Schuld geben. (Einfach mal die Zutatenliste von beliebigen Verpackungen studieren und staunen)

Fruktose-Intoleranz
Auch diese läßt sich sehr schnell dingfest machen, denn man verträgt in diesen Fällen keinerlei Obst und die Beschwerden bessern sich von einem Tag auf den anderen, wenn man mal ein wenig obst-frei (laut Medien natürlich totaaaaal ungesund ) lebt.

Histamin-Intoleranz
Dies ist ein wirklich sehr tiefgreifendes Problem bezüglich der jeweils unverträglichen Nahrungsmittel.
Es sind alle Dinge betroffen, die mithilfe von Bakterien hergestellt werden.
Ernährungs-Unkundige werden von der überaus umfangreichen Liste erstaunt sein:
Joghurt, Quark, Käse, Tofu, Sauerkraut, Salami, Schinken, Wein, Essig, Bier, Hefe, Sauerteig

Das ist lange noch nicht alles. Es gibt ebenso Früchte, die einen natürlichen Gehalt an Histamin aufweisen:
Tomaten, Auberginen, Spinat, Avocados, Orangen, Zitronen, Mandarinen, Grapefruit, Bananen, Pflaumen, Birnen, Kiwi, Erdbeeren, Himbeeren, Tee, Kaffee, Kakao
plus einige Nuß- und Fisch- und Fleischsorten

Fertig? Von wegen!
Es gibt da noch die sogenannten Liberatoren, die Histamin durch enzymatische Rekationen freisetzen können. Zusätzlich zu den Früchten, die bereits Histamin enthalten, sind dies:
Ananas, Papaya, Hülsenfrüchte, Champignons

Und es geht noch weiter!
Einige Lebensmittel können darüberhinaus verhindern, daß Histamin vom Körper fachgerecht zerlegt werden kann, bevor es überhand nimmt und Schaden anrichtet. Dies sind:
Alkohol, Kakao, Tee

Scharfe Gewürze führen im Gegensatz dazu zu einer erhöhten Aufnahmebereitschaft des Körpers für Histamin. Auch übel.

Das wäre alles schön und gut, aber leider steigen Histamingehalte bei gelagerter Nahrung um ein Vielfaches an, was auf den teilweise einsetzenden Verderb (Bakterien!) der Ware zurück zurückzuführen ist.
Damit muß man vor allem bei Fischen rechnen.

Ebenso setzen viele Zusatzstoffe, die in Fertigprodukten zum Einsatz kommen, Histamin frei:
Eine ganze Palette an Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern
Dasselbe gilt für Medikamente (die übrigens oft gegen genau jene Symptome verschrieben werden, die durch Histamin überhaupt erst entstehen!!!)
Schmerzmittel, entzündungshemmende Mittel, Blutdrucksenker, Herzmedikamente

Es gibt zwar einen Test, der die Aktivität des histaminabbauenden DAO-Enzymns
messen kann, aber das ist so gut wie unnötig, wenn man seinen Speiseplan mit offenen Augen durchgeht und vergleicht, wann man sich am scheußlichsten fühlt.
Histamin ist - sobald es sich erst einmal gebildet hat - übrigens weder durch Kochen noch durch sonst irgendwelche anderen küchentechnischen Tricks zu zerstören. Das kann nur die DAO im Darm.

Gluten
Weizen, Roggen und Gerste enthält Gluten, die bei empfindlichen Menschen schwere Darmschleimhautentzündungen verursachen können.
Der Test auf Zöliakie/Sprue besteht hauptsächlich aus einer spezifischen blutuntersuchung sowie einer Darmspiegelung.


Pflanzliche Abwehrstoffe
Ja, das geliebte Vollkorn und die Rohkost
Einige Pflanzen finden es gar nicht toll, wenn man ihre Kinder frißt.
Das versuchen sie mit allen Mittel zu vermeiden. Manche tun es mit Stacheln, andere durch hinterhältige chemische und biologische Kriegsführung.
Obst ist in dieser Hinsicht z.B. etwas völlig anderes als Gemüse.
Obst ist ein Fruchtkörper, der einen oder mehrere Samen umhüllt, die üblicherweise nicht verzehrt werden. Die Pflanze hat durch einen hungrigen Kunden nur Vorteile, denn die Frucht wird ein Stück des Weges transportiert und die Samen vorzugsweise ausgespuckt - denn diese sind, völlig im Gegensatz zum schmackhaften Mantel oft sehr bitter und geradeheraus giftig (man denke an Apfelkerne).
Im Falle von Gemüse oder Getreide ißt man aber oft die gesamte Pflanze oder zumindest ihre wichtigsten Teile, die ein erfolgreiches Überleben bzw. Fortpflanzung völlig zunichte machen.
Lange Rede kurzer Sinn: Gerade bei Gemüse und Getreide muß großer Wert auf die korrekte Zubereitung (welche nichts anderes als eine Entgiftung darstellt) gelegt werden.
Wer also nun unzureichend vorbereitetes Getreide oder Gemüse verzehrt, darf mit recht seltsamen Verdauungsproblemen rechnen, weil die immer noch enthaltenen Gifte genau das tun, wozu sie gedacht sind (bei rohen Bohnen merkt man das z.B. besonders schnell).
Wer sich also gar nicht so recht mit Vollkorn-Weizenmüsli oder -nudeln anfreunden kann, der sollte seinen renitenten Geschmacksnerven dankbar sein.

Das Dumme ist jedoch, daß einem selbst eine korrekte Zubereitung ganz übel mitspielen kann. Das betrifft wie z.B. Natur-Sauerteig aus Roggenschrot bezüglich Histamin-Intoleranz wie auch Weißmehl aus Weizen bei Zöliakie.
Und auch fast die komplette Obstpalette überdeckt sich mit Histamin- und Fruktose-Intoleranz.


Natürlich kann es sich in Einzelnen Fällen um hammerharte Allergien gegen Fischeiweiß usw handeln. Aber wer eine solche Allergie hat, der braucht dazu keinen Test, weil ihm ab und zu der Bauch grummelt.
Allergische Reaktionen knallen richtig rein und stehen innerhalb von Sekunden/Minuten auf der Matte - kribbelnde/taube Lippen und Zunge, Quinke-Ödem, anaphylaktischer Schock usw. Da weiß man, was man hat - und wer's war

(Keine der Listen erhebt übrigens einen Anspruch auf Vollständigkeit)


Ich versuche hier mal nach bestem Wissen und Gewissen die Test-Liste mit Hinweisen zu verzieren, welche Art von Unverträglichkeit im einzelnen hervorgerufen werden kann:
L=Laktose
F=Fruktose
H=Histamin
G=Gluten
P=Pflanzliche Abwehrstoffe (bei falscher Zubereitung)

Weizen GP, Roggen GP, Hafer, Mais, Gerste GP, Dinkel GP, Reis, Hirse, Buchweizen

Scholle H, Lachs H(*), Forelle H, Thunfisch H, Garnelen H, Hummer H, Muscheln H, Hering H, Makrele H, Kabeljau H
(*) Lachs ist fangfrisch der am wenigsten belastete Fisch

Rind, Huhn, Pute, Ente, Lamm, Schwein
Achtung: Da viele Fleischsorten als Wurst verzehrt werden, sollte man bei Problemen zuerst an Histamin denken.

Mandeln, Cashew H, Kokosnuß, Haselnuß, Erdnuß, Walnuß H, Paranuß

Kuhmilch L, Schafmilch L, Ziegenmilch L

Eidotter H, Eiweiß

Spargel P, Aubergine HP, Avocado H, Karotte, Sellerie, Gurke, Bohnen P, Linsen P, Kopfsalat, Pilze HP, Zwiebel, Erbsen P, Paprika, Pepperoni H, Kartoffel P, Sojabohnen HP, Spinat HP, Broccoli P, Rosenkohl P, Wirsing P, Olive HP, Tomate H

Knoblauch, Zimt, Nelken, Koriander, Dill, Kreuzkümmel, Ingwer, Senf H, Petersilie, Sesam, Vanille, Muskatnuß, Pfeffer H, Chilli H, Basilikum, Pfefferminz, Salbei, Thymian

Apfel F, Banane FH, Erdbeeren FH, Brombeeren FH, Himbeeren FH, Johannisbeeren F, Preiselbeeren F, Kirsche FH, Weintrauben F, Grapefruit FH, Orange FH, Kiwi FH, Aprikose F, Zitrone FH, Ananas FH, Pfirsich F, Birne FH, Pflaume FH, Melone F

Johannisbrotkernmehl, Kakao H, Kaffee H, Kolanuß, Hopfen, Hefe H, Schwarztee H, Sonnenblumenkerne,

Wie man sieht sind gerade die Grundnahrungsmittel bereits durch andere eindeutige Tests gut abgedeckt.


Ok...das waren sie wieder, die Stimmen in meinem Kopf - die hören einfach nicht auf zu reden. Hilfää!
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2007, 20:23   #6
babelfish
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Sehr ausführliche Infos. Vielen Dank MJ.
Was mir zu Fruktoseintoleranz/Malabsorption noch einfällt ist, dass viele Menschen mit dieser Störung Obst mit höherem Glucosegehalt im Vergleich zum Fruktosegehalt besser oder sogar gut vertragen. Wenn also jemand nur eingemachtes Obst und Marmeladen isst oder behauptet nur Bananen zu mögen könnte er auch in Kandidat für Fruktoseintoleranz sein.
Ich selbst scheine von einer Laktoseintoleranz betroffen zu sein, habe ich durch Zufall vor ein paar Wochen entdeckt. Hätte ich mir nicht träumen lassen, da ich mich früher praktisch nur von Milchprodukten ernährt habe. Seit ca. 4 Wochen benutze ich nur noch Laktosefreie Milch und esse keine Milchschokolade mehr und achte bei Kaffepulver auf die Inhaltsangaben. Seitdem habe ich weder Magenschmerzen, noch Durchfälle, noch depressiven Verstimmungen oder irgendwelche Muskelschmerzen. Zudem fühle ich mich allgemein fitter und stelle fest, dass ich keinerlei Lust mehr auf Fleisch oder Fisch habe, was ich deshalb komisch finde, weil ich eigentlich eine fleischfressende Pflanze bin. Na ja, lange Rede, kurzer Sinn. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass man bei eine Verdacht auf Intoleranzen die Produkte auch einfach mal weglassen kann. Zwei Wochen kein Obst oder Gemüse oder nur Laktosefreie Milch macht einen weder arm noch krank und danach weiß man vielleicht mehr.
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Alt 02.02.2007, 20:41   #7
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von babelfish
Was mir zu Fruktoseintoleranz/Malabsorption noch einfällt ist, dass viele Menschen mit dieser Störung Obst mit höherem Glucosegehalt im Vergleich zum Fruktosegehalt besser oder sogar gut vertragen. Wenn also jemand nur eingemachtes Obst und Marmeladen isst oder behauptet nur Bananen zu mögen könnte er auch in Kandidat für Fruktoseintoleranz sein.
Ja, stimmt.
Ich habe mich sozusagen auf die allernotwendigste Zubereitungsart beschränkt, die üblicherweise als verträglich "durchgehen" kann.

Bei Allergikern/Intoleranzlern ist es ist so, daß sich die Probleme ..äh... akkumulieren.

Bei Erdbeeren kann es z.B. damit anfangen, daß man sie zunächst nicht mehr frisch verträgt - gekocht dagegen ist alles ok. Dann veträgt man sie "plötzlich" nur noch als echte Konfitüre und am Ende ist der Ofen ganz aus.

Der "Sinn" dahinter ist oft der, daß Hitze die Zuckersorten und Enzyme der Frucht "aufschließt" und/oder auch einen großen Teil von Eiweißen zerstört, auf die das Immunsystem reagiert.
Dann kommen noch weitergehende chemische Veränderungen durch noch längere Hitzeeinwirkung und Zugabe von Zucker/Zitronensäure dazu - was am Ende aber auch nicht mehr ausreicht, die Verdauung/das Immunsystem zu "betrügen".

Bei Histamin kann es sogar sein, daß man einzelne Dinge gut verkraftet, aber bei einem echten französischen Diner mit stinkenden Käsesorten, Rotwein und danach noch Mousse-au-chocolat die Segel streichen muß.
Wenn man Pech hat wird man dann auch noch von einem Arzt behandelt, der einem DAO-hemmende Medikamente verpaßt.

Ich selbst hatte ähnliche Erlebnisse mit Äpfeln, Ananas, Birnen, Tomaten usw. teilweise mit echten "kribbligen" Allergien und ner fetten Portion Histamin vermixt *grummel*
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Alt 02.02.2007, 21:25   #8
Gloriaviktoria
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Wow, MeiersJulchen, da hast du ja echt eine beeindruckende Liste zusammengestellt
Das Schlimme an der Unverträglichkeit (wenn ich das richtig verstanden habe) ist ja, dass sie sich unter Umständen zeitverzögert zeigt und so die Symptome gar nicht mehr mit dem Verursacher in Verbindung gebracht werden.

Ich hab heute wieder gemerkt, dass ich keine rohen Paprika mehr vertrage - im Magen grummelts, und im Darm...na sagen wir, die Wohnung muss gut gelüftet werden *ähem* Dabei esse ich Paprika wirklich sehr gern, manno!
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Alt 02.02.2007, 22:07   #9
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Gloriaviktoria
Das Schlimme an der Unverträglichkeit (wenn ich das richtig verstanden habe) ist ja, dass sie sich unter Umständen zeitverzögert zeigt und so die Symptome gar nicht mehr mit dem Verursacher in Verbindung gebracht werden.
Jup. Die Probleme entstehen erst bei der Verdauung im Darm. Und bis das Essen dort ankommt, kann es gut und gerne 12 Stunden dauern.

Die einzige Reaktion, die sehr schnell eintreten kann, ist plötzliches Sodbrennen schon während oder kurz nach dem Essen.
Die Magensäure ist auch eine Stufe der Verdauung bzw. der "Unschädlichmachung" von dubiosen Stoffen - und wer die Magensäure durch Medikamente bewußt unterdrückt, nur um weiterfressen zu können, tut sich echt keinen Gefallen.

Boah... was ärgert mich die Fernsehwerbung zu diesen Pillen!!

Und apropos "gern essen":
Man sollte bei Dingen, ohne die man "einfach nicht kann", berücksichtigen, daß es maskierte Allergien/Unverträglichkeiten gibt.
Hierbei wird der Körper so versessen auf seine regelmäßige Dröhnung an Histamin, daß man einen unerklärlichen Heißhunger auf Dinge entwickelt, die ihm mehr schaden als helfen.
Man wird zu einem regelrechten Histamin-Junkie.
Diese Dinge schmecken einem auch nicht wirklich, aber man muß sie einfach haben oder man dreht durch.
Mir ist dies mit Tomaten, Birnen und Erdbeeren passiert.
Zu jeder Mahlzeit gab es irgendwie Tomaten und zum Frühstück schön dick eine selbstgekochte Marmelade aus Birnen+Erdbeeren auf's Brot.

Ein Art Aha-Erlebnis (aber erst im Nachhinein) hatte ich mit Überraschungseiern. Jeden Sommer gibt es einige Wochen lang keine - argh!! Entzug!!
Nur daß am Ende eines Sommers vor ca. 4 Jahren etwas seltsames passierte. Ich wollte mir die erste Hälfte gönnen, aber - auweia - Ekel pur!!!! Das schmeckte unausstehlich. Einfach so scheußlich, daß ich es ausspucken mußte.

Durch den unfreiwilligen Verzicht (Nutella und andere Haselnußpampe aß ich freiwillig nicht mehr) hatte sich die "Suchtspirale" gelöst und ich spürte das erste Mal, was mein Körper von dieser Nahrung hielt.

Wer also herausfinden möchte, was ihm bekommt und was nicht, sollte mal versuchen, einige Wochen auf bestimmte Dinge zu verzichten, um herauszufinden, ob sie ihm danach wirklich noch Genuß bereiten.

P.S.: Ü-Eier kauf ich immer noch - aus rein technischem Interesse am Spielzeug .... ehrlich - die Schokolade landet ohne Reue im Müll
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Alt 03.02.2007, 14:38   #10
Gloriaviktoria
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen
P.S.: Ü-Eier kauf ich immer noch - aus rein technischem Interesse am Spielzeug .... ehrlich - die Schokolade landet ohne Reue im Müll
Kannst mir ja mal ein Care-Paket schicken

Sodbrennen war früher bei mir Dauerzustand - wenigstens das hat WW geschafft, dass ich mich so bewusst ernähre, dass das nur noch selten vorkommt. Vorher wars ganz normal, jetzt verzichte ich bewusst auf Dinge, von denen ich Sodbrennen bekomme, z. B. zu viel Früchtetee. Aber ich werde mal drauf achten, ob es bei ganz bestimmten Speisen vorkommt.
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Alt 03.02.2007, 14:47   #11
MeiersJulchen
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Ich bekam Sodbrennen von völlig untypischen Dingen.
Am heftigsten war Brokkoli und rohe Möhren. Fett und Zucker (die üblichen rein chemisch erklärbaren Auslöser) waren absolut kein Problem, sofern ich es nicht übertrieb.

Aber von dem Gemüse war es auch bei kleinen Mengen so schlimm, daß ich mir einmal sogar beim Aufstoßen die Stimmbänder verätzt habe
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Alt 27.05.2007, 17:07   #12
Maggy
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Hallo,


ich bin noch relativ neu in diesem Forum und immer wenn ich Zeit habe gucke ich mal rauf und runter und habe hier gerade mit großem Interesse gelesen.

Also: Ich werde diese Suchdiät machen! Das steht fest. Vermutlich mit Reis.

Nachdem ich alles gelesen habe, MJ, brauche ich mich wohl über nichts zu wundern. Alleine beim Lesen fing mein Körper an zu jucken.

Seit ca. 10 Jahren bekomme ich Tab wegen Sodbrennen, ärztlich verschrieben. Ohne die Dinger habe ich das Gefühl meine Speiseröhre würde verätzt.

Oft jucken die Augenränder, die Augen brennen, trotz Augentropfen. Habe dies auf die Computerarbeit geschoben.

Meine Nase läuft, vor allen Dingen auch beim Essen!!!
Wenn einer "Gesundheit" sagt, wenn ich Niese, werde ich langsam sauer :-)

Das ich eine Nickelallergie habe steht seit Jahren fest, da wurde ich getestet. Ein weiterer Test ging im Frühjar schief, die Pflaster lösten sich, der Arzt wurde so agressiv, daß ich die Praxis ohne Ergebnis verließ. 2 Reaktionen standen jedoch fest - nur was war es?? - Ich hatte schon unseren Kater in verdacht.

Den Test werde ich so bald wiemöglich bei einem anderen Arzt wiederholen.

Oft nehme ich am Abend (da habe ich Juckanfälle überwiegen) eine Tab ein gegen die Histamine. Sonst ist an Schlaf nicht zu denken.

Vor ca. 6-8 Monaten hatte ich so starken Haarausfall, daß ich dachte ich würde kahl. Nehme seit dem Kieselerde mit Biotin. Jetzt geht es wieder.

Alle paar Monate bekomem ich zwischen den Fingern Ausschlag, mal mehr oder weniger heftig. Mit Cortison (2-3 x dünn am Abend vor dem Schlafengehen) bekomme ich es schnell in den Griff. Sonst würde ich kratzen bis Blut läuft...

Zum Frühstück esse ich Marmelade, Honig, Nußnougatcreme - ich mag morgens nix anderes.

Wegen des Übergewichtes versuche natürlich auch ich "leicht" zu essen, d. h.viel Obst (Erdbeeren, Birnen, Weintrauben, Bananen, Orangen vorzugsweise)
und Gemüse roh (Tomaten, gelbe Paprika, Möhren, Kohlrabi) sowie gegart Blumenkohl, Erbsen-Möhren usw. - heute Sauerkraut :-)

Von Vollkornprodukten bekomme ich Blähungen, so daß ich lieber Toastbrot esse.

Trotzdem habe ich PERMANET VERSTOPFUNG. Nehme oft am Abend so Zeug, daß auch Schwangere nehmen dürfen und rede mich froh, daß das nicht so schädlich ist. Oder auch Zäpfchen auf Glyzerinbasis....

Einziges Problem:
Wie bringe ich meiner Familie bei, daß ich dann nur noch Reis esse

Also wenn ich meine eigene Liste betrachte: Ich muß dringend was ändern.

Tja, warum mußte ich so alt werden, ohne das ein Arzt mal was richtiges sagt und immer nur Tabs verschreibt???

Schönen Sonntag noch,

Maggy
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Alt 13.08.2010, 18:31   #13
Agnetha
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Ist zwar schon länger her, dass hier geschrieben wurde, aber ich mag mich trotzdem gerne für die Liste bedanken. Sie ist sehr hilfreich.

Bei einem Test habe ich erfahren, dass ich kein Glutamat vertragen habe. Deswegen habe ich im Internet darüber gelesen und fand dass die unverträglichen Dinge einer Histaminintoleranz sehr ähnlich sind.
Laut Infos im Internet ist der Stoff in natürlicher Form nämlich auch in Tomaten, Käse, usw. enthalten.

Bin da allerdings noch etwas verwirrt, da ich gelesen habe, dass man eine Unverträglichkeit auf Glutamat mit einem Allergietest nicht nachweisen kann. Der Arzt sagte mir das aber eben grade nach einem Prick-Test.


Gerne wüsste ich auch, wie schnell man auf unverträgliche Lebensmittel theoretisch reagieren kann.
Ich bekomme nämlich öfters so 1-2 Stunden nach dem Essen Durchfall. Und es sieht schon so aus, als ob es sich dann um das letzte Essen handelt, das die Beschwerden verursacht hat.
Ich merke dann auch meistens schon sehr bald nach dem Essen, dass es im Bauch grummelt.

Manchmal habe ich allerdings auch ganz ohne Durchfall leichte bis mittlere Bauchschmerzen. Da wäre es sehr gut zu wissen wie lange es normalerweise dauert bis man von den unverträglichen Dingen Bauchschmerzen bekommt. Aber ist wahrscheinlich nicht leicht zu sagen.
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Agnetha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2010, 19:23   #14
MeiersJulchen
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Zitat:
Bin da allerdings noch etwas verwirrt, da ich gelesen habe, dass man eine Unverträglichkeit auf Glutamat mit einem Allergietest nicht nachweisen kann. Der Arzt sagte mir das aber eben grade nach einem Prick-Test.
Zur Ahnung von Ärzten in Sachen Ernährung siehe hier
Natürlich neigen (stark) histaminhaltige Nahrungsmittel/Zusatzstoffe beim Pricktest dazu auszuschlagen. Das tun sie aber bei jedem, denn es ist das Histamin, das diese Quaddeln entstehen läßt. Ob es jetzt "fertig" von außen kommt oder der Körper es erst aufgrund einer allergischen Reaktion selbst bildet, ist dabei völlig unerheblich.
Die Testpunkte, die beim Pricktest zusätzlich gestochen werden, sind auch nichts anderes als a) das Lösungsmittel der Testsubstanzen (darf auf keinen Fall ausschlagen) und b) eine histaminhaltige Lösung (muß ausschlagen).

Zitat:
Gerne wüsste ich auch, wie schnell man auf unverträgliche Lebensmittel theoretisch reagieren kann.
Theoretisch ist alles von wenigen Sekunden bis mehrere Stunden dabei.
Aber wenn keine Sofortreaktionen auftreten, dann dauert es eben genauso lange wie die Verdauung benötigt, um das Zeug an den eigentlichen Ort des Geschehens zu transportieren. Bei LI z.B. muß die Milch definitiv erst einmal im Darm sein, bevor es losgeht.
Es kann aber auch vorkommen, daß es allein vom Geschmack unverträglicher Dinge zu Übelkeit und Erbrechen kommt, um das Zeug hinauszubefördern.
Bei HI ist das etwas völlig anderes. Diese kann genauso schnell Symptome auslösen, wie eine echte Allergie dies tun würde.
Sofortreaktionen wäre z.B. ein kribbelnder Mund und eine taube Zunge, sogar ein Anschwellen wie sonst nur von einem Wespenstich bekannt ist möglich.
Reaktionen im Minutenbereich wären z.B. Blutdruckabfall und Sodbrennen, da Histamin maßgeblich an der Kreislaufregulation und Säureproduktion beteiligt ist.
Reaktionen im Stundenbereich sind deutliche Verdauungsbeschwerden über Migräne bis hin zu Herzrhythmusstörungen, da der Körper mit dem - eigentlich sehr nützlichen Botenstoff - überschwemmt wird.

Man sollte also auch immer die vorletzte Mahlzeit bei der Ursachenforschung miteinbeziehen. Denn die ist es nämlich, die gerade tatsächlich verdaut wird, wenn man nach 4-6 Stunden wieder etwas neues ißt.
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Alt 13.08.2010, 19:30   #15
MeiersJulchen
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PS:
Und ja, ich bekomm meine Suchdiät-Seite noch fertig

Aber ich hatte in den letzten Wochen hier den reinsten Vergnügungspark. Erst ein schwerer Wasserrohrbruch, dann hat man 3 Tage lang meinen Fußboden aufgestemmt, mir Versicherungsgutachter und Trocknungsfirmen auf den Hals gehetzt und erst nächste Woche läßt sich der Fliesenleger blicken, um die Fallgruben in meinem Bad zu beseitigen. Und zwischendurch noch nen Ganztagsjob. Man hat ja sonst nix zu tun *nörgel*
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Alt 13.08.2010, 20:48   #16
Agnetha
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Vielen Dank für die schnelle Antwort! Jetzt kenne ich mich schon besser aus.
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Agnetha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2010, 19:39   #17
HolberBär
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Standard Danke

Hallo,
was ihr hier an Infos zusammengetragen habt finde ich beeindruckend. Ich wollte mich bedanken und werde mich durch die diversen Test (beim Arzt) mal durcharbeiten.
Funktioniert die Ausschlussdiät eigentlich nach einem festen Zeitmuster, Bzw. wie sollte dieses aussehen? Also in welchem Turnus "soll" oder "darf" ich Lebensmittel wechseln?
Gruss HolberBär
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Alt 28.11.2010, 19:59   #18
MeiersJulchen
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Bei einer Suchdiät wird nicht "gewechselt".
Du meinst wahrscheinlich die Rotationsdiät, die speziell für starke Allergiker empfohlen wird. Das ist aber bei Unverträglichkeiten unnötig bzw. nicht hilfreich.

Die Suchdiät habe ich hier beschrieben.
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